Ein Blog über Musik und Konzertbesuche

Neuigkeiten

Meine letzten Konzertbesuche

  • Embrace – Manchester, 06.03.2020

    Ein Abend in Manchester. Drei Bands. 3500 Leute. Das sind die nackten Fakten, die sich um das Embrace Konzert im Manchester O2 Victoria Warehouse ranken. Es ist ein Abend, der wunderbar und hochinteressant war und der aufgrund der vielen neuen Eindrücke noch einige Zeit in meinem Gedächtnis bleiben wird. Gefühlt ist es ein Konzert, das mich circa 23 Jahre zurückwirft, zurück in die Zeit, als der melodische Britpop kurzzeitig mein Musikinteresse bestimmte.
  • Sleater-Kinney – Brüssel, 21.02.2020

    Mist, der Tunnel ist gesperrt. Ich bin kurz vor Brüssel, als ich via blinkender Leuchttafeln darüber informiert werde. Der Tunnel am EU-Regierungsviertel ist mein Standardweg in die Brüsseler Innenstadt und die einfachste Anreisevariante zur Botanique. Schnell ist man von dort auf dem Stadtring und drei Ausfahrten später am Konzertsaal. Mist, was nun? Darauf bin ich nicht vorbereitet. Gott sei Dank habe ich mich vor Fahrtbeginn entschieden, mein Mobiltelefon zum Navigationsgerät aufzurüsten und mit der entsprechenden App von Here zu versehen. Als Karten- und Autofahreratlasfan versuche ich, digitale Navigationsmittel zu vermeiden und mein ursprünglicher Gedanke war auch der, aus dem Gedächtnis...
  • Poliça – Köln, 18.02.2020

    Seitdem ich Channy Leaneagh zusammen mit dem stargaze Ensemble Poliça Songs habe spielen sehen, bin ich großer Fan. Ein paar Jahre ist das her. Damals in Eindhoven, Himmel das war sehr großes Kino. Die eher in Elektrobeats gehüllten Songs hinterließen auf großer Bühne und mit starkem Instrumentenaufgebot einen verdammt mächtigen Eindruck auf mich. Das war toll, eines der besten Auftritte, die ich gesehen habe. Die beiden ‘normalen‘ Poliça Konzerte waren dagegen nicht nichts, aber sie konnten natürlich nie so gut sein wie dieses und sind mir folgerichtig nicht so stark in meiner Erinnerung. Poliça mit dem stargaze Ensemble, das überstrahlt...
  • Algiers – Köln, 14.02.2020

    Es ist meine Premiere, ich besuche zum ersten Mal den Club Volta auf dem ehemaligen Industriegelände an der Schanzenstrasse. Er ist sowas wie der kleine Bruder des Carlswerk Victoria. Beide Säle liegen in der gleichen Industriehalle, nur getrennt durch einen gemeinsam genutzten Innenhof. Soweit so gut. Was beide Konzertorte damit aber auch gemeinsam haben, ist die chaotische Parkplatzsuche in der Dauerbaustelle rund um die Schanzenstrasse und für mich die Unmöglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in einer einigermaßen akzeptablen Zeit hierhin zu gelangen.

etc.

  • 06 Lassie Singers

    Anfang der 90er Jahre machte sich eine neue deutsche Musikbewegung auf, die dahin schlummernde Indieszene mit deutschen Texten zu bereichern. Blumfeld, Cpt. Kirk &., Die Erde und Die Sterne und später Tocotronic standen für deutschsprachige Musik jenseits von Schlager und Liedermacher. Hamburger Schule nannte man das Modell, über das Wikipedia berichtet: "sie sei nicht einfach ein „Sammelbecken ähnlich klingender Musik“. Sie zeichnet sich vor allem durch deutschsprachige Texte aus, denen oft ein hoher intellektueller Anspruch zugemessen wird und die umfangreich mit Gesellschaftskritik, linkspolitischer Einstellung und postmodernen Theorien verbunden sind. Dies insbesondere wurde von der Musikpresse wie etwa der Spex als lobenswerte...
  • M’donna

    Ohgottohgott, deine Geschichte fängt an wie ein Lied von Thees Uhlmann... . Nein, das habe ich nicht gewollt. Das ist schlimm. Früher einmal mochte ich Thees Uhlmann Texte sehr, seine Geschichten fand ich unterhaltsam und denkwürdig. Seit kurzer Zeit ist mein Fantum jedoch etwas abgekühlt. Warum, weiß ich nicht. Vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass er mich auf dem Rolling Stone Weekender im Hotelfoyer unhöflichst anrempelte. Und jetzt das: 'Ohgottohgott, deine Geschichte fängt an wie ein Lied von Thees Uhlmann...'. Dabei schrieb ich bloß eine EMail, in der ich meinen Studienkollegen davon zu überzeugen versuchte, wie toll doch Madonna sei...
  • Swell – 41

    Bands geraten manchmal in Vergessenheit. Swell aus San Franscisco gehören zu diesen Bands. Jahrelang habe ich ihre Musik, seinerzeit Neo-Folk genannt, nicht mehr gehört, bis sie beim Grandaddy Konzert in Amsterdam in der Umbaupause vom Band liefen. Das ist zwar schon einige Monate her, trotzdem kam mir diese Geschuichte heute irgendwie in den Sinn und zerrte mich dazu, 41 aus dem CD Regal zu holen. Nachwievor ist 41, das dritte Album der Band eingespielt in der damaligen Besetzung David Freel (Gesang, Gitarre), Sean Kirkpatrick (Drums) und Monte Vallier (Bass), eines meiner Lieblinge. Das ist 2017 nicht anders als es 1994 der...

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Über mich

This charming man

Mein erstes Konzert: 1989 – U2; Westfalenhalle Dortmund
Mein lautestes Konzert: 1992 – My bloody valentine; E-Werk Köln
Mein kürzestes Headlinerkonzert: 1994 – Dinosaur Jr.; E-Werk Köln (30 Minuten)
Mein bestes Konzert: 2010 – Band of Horses; Kulturkirche Köln-Nippes
Mein verpasstes Konzert: 1994 – Nirvana; Sporthalle Köln (Ticket habe ich noch)
Ich bin nicht gut im Listen führen. Daher fing ich mit diesem Blog an. Ich wollte mich an meine Konzertbesuche erinnern. Bis auf ein paar Ausnahmen habe ich nämlich meine Konzertbesuche im letzten Jahrtausend vergessen. Das sollte mir nicht noch einmal passieren.
Meine Lieblingsmusik wechselt. Eigentlich ist es irgendwas mit Gitarren, neuerdings schleicht sich Jazz dazu, früher war es Rap. Vielleicht steht dieses Video symbolisch für das, was ich mag. Ich bin mir aber nicht sicher. Meine Lieblingsbands sind viele, eine Wichtigkeitsreihenfolge habe ich nicht. Aber Sonic Youth, dEUS, Pavement, Oasis und die Eels haben Spuren hinterlassen.

Pills 'n' thrills and bellyaches

* "Wilhelm, das war nichts." (Tomte, 2000)