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L7 0

L7 – Köln, 07.09.2016

„Pretend you’re dead“. Was für ein Knallersong. Ein Tanzflächenfüller. Einer der wichtigsten Songs der 1990er Jahre. Zumindest für mich. Ich erinnere mich gerne an die Discotage zurück, wenn nach Nirvanas „Smells like teen spirit“ L7 aufgelegt wurde, der DJ damit den Rock-Grunge Level hoch hielt und gleichzeitig einen guten Übergang zu entweder Metallica (damals noch gut!) oder den Ramones / Iggy Pop / Fugazi hinlegte. L7 spielten diese natürliche Melange aus Punk und Hardrock, die prädestiniert war, um diesen Übergang zu schaffen.

Grandaddy 0

Grandaddy – Amsterdam, 25.08.2016

Ende der 1990er Jahre waren Grandaddy eine meiner großen Lieblinge. Under the western freeway und The sophtware slump hörte ich rauf und runter. Verschroben, melancholisch, auf ihre Art dynamisch. Niemand sang so wie Jason Lytle, niemand spielte so wie Grandaddy.
Ich erschrak daher sehr zurecht, als ich in Vorbereitung auf das Konzert feststellen musste, nur 2 Alben der Band zu besitzen. Wie, nur 2 Alben von einer offensichtlichen Lieblingsband im CD-Regal?

Hinds 0

Hinds – Köln, 24.08.2016

Es ist der heißeste Tag des Jahres. Selbst am Abend kleben die Unterarme noch an der Holzlehne des Regionalbahnsitzes. Ein wenig Linderung verschafft die Klimaanlage, die im Dauerbetrieb für Abkühlung sorgt. 35 Minuten durchatmen, bevor in Köln-West die Abendhitze der Stadt erneut einen Schweißfilm auf meine Haut zaubert. Eigentlich gibt es besseres, als an solch einem Sommerabend mit dem Zug zu fahren. Eigentlich gibt es besseres, als an solch einem Sommerabend ein Konzert zu besuchen.

Toe 0

Toe – Köln, 17.08.2016

Auf der Hinfahrt entdecke ich durch Zufall einen Artikel auf der Webseite Psychology of music. Ein Umweg über drei verlinkte Seiten führte mich zu ihr, ohne Hinweise hätte ich die australische Webseite nie und nimmer entdeckt. ‘If you’re happy and you know it: Music engagement and subjective wellbeing‘, so lautet die Überschrift über die Studie, die sich mit der Abhängigkeit zwischen Musik hören/machen/sehen und dem persönlichen Wohlbefinden beschäftigt.

dEUS 0

Gent Jazz Festival – Gent, 16.07.2016

Am Freitagabend war noch nicht klar, wie ich das Wochenende verbringen werde. Es gab Optionen, aber nichts Konkretes. Am Samstagmorgen las ich, dass neben meiner Lieblingsband dEUS auch Perfume Genius beim Gent Jazz Festival auftreten sollten. Selbstverständlich weckte das mein Interesse. Ein Blick auf die Webseite zeigte mir: Tickets sind noch verfügbar. Das wunderte mich ein wenig, freute mich aber umso mehr. Der Klick auf den Warenkorb schickte mich anschließend nach Gent. Tickets gekauft. Fahrt geplant.

Cat Power 0

Cat Power – Köln, 11.07.2016

„Es war ein schönes Konzert. Ich hatte im Vorfeld schlimmeres befürchtet.“ So fasste ich das Cat Power Konzert vor 8 Jahren in der Live Music Hall zusammen. Ein ähnlich gutes Fazit zog ich ein paar Jahre später nach dem Besuch des Brüsseler Konzertes. Ja, ich bin großer Fan und verfolge das Treiben von Chan Marshall so ziemlich genau seit ihren ersten Alben. Mit „Nude as a news“ wurde ich – wie wohl fast jeder – auf Cat Power aufmerksam. Das Rumpelstück hatte etwas Besonderes, es war Indie und erinnerte mit der Schüchternheit und scheinbaren Gebrechlichkeit der Stimme.