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List-o-mania 2013 > LiveActs und das beste Konzert


53 Konzertberichte. Doch wieder so viele. So spannend und abwechslungsreich kam mir mein Konzertjahr 2013 gar nicht vor. Waren die Konzerte und Festivals etwa nicht so gut, dass sie mir nicht stärker in deutbarerer Erinnerung blieben? Gab es soviel anderes Drumherum, dass sie einfach nicht so wichtig waren?
Nun, sicherlich waren meine Abende und Ausflüge nicht schlechter als die Jahre davor, also wird es wohl andere Gründe geben. (mehr …)

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Primavera Sound Festival – Barcelona, 23.05.2013

„Welches war dein bestes Primavera Konzert?“ Eine Frage, die mich am Tag nach dem viertägigen Primavera Sound 2013 komplett überforderte. Zu stark waren die Eindrücke, zu hoch die Zahl der Bands, die ich in den letzten Stundenlive gesehen hatte. Was waren meine Höhepunkte? Ich war sprachlos und musste überlegen. Bob Mould sagte ich dann irgendwann, und Savages, Dinosaur Jr., Phoenix. Ich hatte Angst, etwas zu vergessen, aber die vier Bands und Musiker waren schon eine Klasse für sich. Abgesehen von The Jesus and Mary Chain, Sea and Cake oder Wild Nothing, die mich ebenso stark begeisterten.

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Wintersleep – Köln, 05.05.2013

Drei BMW seien umlackiert, sagte mein fünfjähriger Neffe am Samstagnachmittag zu mir, als ich ihn vom Fernseher abholte. Es lief das Qualifying zum DTM Rennen in Hockenheim und für meinen Neffen war es dringend notwendig, sich das anzuschauen. „Aha“, antwortete ich, weil ich mich in Autosachen so überhaupt gar nicht auskenne und sonst nichts antworten konnte.

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Eels – Heerlen, 04.04.2013

Mark O. Everett. Immer wenn ich sein Gesicht vor Augen habe und seine Songs höre, muss ich an Physik denken. Und ich hasse Physik. In der Schule war es eines meiner noch weniger geliebten Fächer, was Wechselstrom ist und wie ein Fernseher funktioniert, werde ich nie begreifen, mal ganz abgesehen von diesem Teilchenkram und Einstein. Manchmal frage ich mich schon verwundert, wie ich es geschafft habe, Ingenieur zu werden und warum. All das ganze Technikgedöns hinterfrage ich nicht, verstehe ich nicht.

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… and you will know us by the trail of dead – Bonn, 23.03.2013

Als nach langem hin und her Trail of dead doch noch eine Zugabe spielen, erscheint der Bassist Autry Fulbright II in Unterhosen auf der Bühnen. Warum genau sich der Zugabeblock so verzögerte, weiß ich nicht. Wollten Trail of dead nicht mehr, sah es die Fernsehaufzeichnung nicht vor? Fragen, die aber auch nicht unbedingt beantwortet werden müssen. Ein bisschen Zeit ging beim erneuten Aufbau des Schlagzeugs verloren. Das war, nach einem Trail of Dead typischen fulminanten Ende („Richter scale madness“), quasi in alle Richtungen zerstreut worden und musste nun mit Gaffer-Band neu fixiert und wieder hergerichtet werden.

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