| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

dEUS – Brüssel, 25.05.2019

Ort: Ancienne Belgique, Brüssel Vorband: Jaguar, Jaguar You drive too fast Could you please shut up. In Brüssel ist einiges anders. Der Boulevard Ansbach, an…

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dEUS – Luxemburg, 18.05.2019

Eigentlich reicht es doch jetzt mit The ideal crash dachte ich noch am Samstagvormittag. Eigentlich könnte ich auch noch das dEUS Konzert in Maastricht im Herbst mitnehmen, denke ich seit Sonntagvormittag. Was ist in den 24 Stunden passiert, dass sich meine Meinung komplett geändert hat? Die Antwort lautet: das dEUS Konzert im Den Atelier in Luxemburg. So einfach ist das.

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dEUS – Köln, 06.05.2019

Es besteht die Gefahr, dass ich mich in den nächsten Wochen wiederhole. Warum? Nun, ich plane, in diesem Monat noch zwei weitere dEUS Konzerte zu besuchen und fürchte, viel anderes gibt es dann auch nicht zu berichten als das, dass das Konzert großartig war. Ach, ich werde einfach andere Adjektive benutzen - traumhaft, wunderbar, superschön -, dann fällt das nicht so auf. Denn nichts anderes können meine beiden nächsten Konzerte in Luxemburg und Brüssel auch werden: großartig.

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Out of the crowd Festival – Esch-sur-Alzette, 27.04.2019

Irre ich oder tauchten in den letzten Jahren wieder vermehrt Ein-Tages-Festivals auf? Das Sirene’s call in Luxemburg, das - dieses Jahr pausierende - Crosslinx Festival in Eindhoven, das Little waves in Genk oder das Geelen calling Festival in, eben, Geelen. Auch das Out of the crowd Festival in Esch ist so ein Festival, das für einen Tag lang einen Klub beziehungsweise einen Veranstaltungsort in ein kleines Festivalgelände verwandelt

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Josh Rouse & Grant-Lee Phillips – Leuven, 24.04.2019

Die Margaritha Geschichte verfolgt uns für ein, zwei Songansagen. ‘Margaritha Machine‘, Grant-Lee Phillips zieht die Silben und mit seiner tiefen Stimme klingen die Wörter bedrohlich und amüsant zugleich. ‘This is the Margaritha machine‘, er erzählt davon, weil es im Het Depot so angenehm ruhig ist und keine Hintergrundgeräusche das Konzert stören. Scheinbar ist das bei seinen Konzerten nicht immer so.

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Little Waves Festival – Genk, 13.04.2019

Im letzten Jahr lernte ich das Little Waves Festival in Genk erstmals kennen. Unser Grund, die 100 Kilometer in die belgische Kleinstadt zu fahren, war der Solo- und Akustikauftritt der beiden Mercury Rev’er Sean "Grasshopper" Mackowiak und Jonathan Donahue, der mich im Nachhinein sehr verzaubert zurückließ. Aber ganz abgesehen von dem Auftritt überzeugte mich das Little Waves mit seinem Veranstaltungsort und seiner wohl durchdachten und unaufgeregten Organisation.

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Locust Fudge – Düsseldorf, 09.04.2019

Bielefeld? Flat earth Aktivisten, Fans des fliegenden Spagettimonsters und Aluhutträger leugnen ja die Existenz der Stadt Bielefeld. Ich bin mir unsicher aus drei Gründen: a) ich wurde schon einmal am Bielefelder Berg geblitzt, b) ich war schon einmal in Bielefeld und c) die Band Locust Fudge.

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Pete Fij – Hamont-Achel, 23.03.2019

Hamont-Achel? Cinema Walburg? Auch ich habe bis vor 5 Tagen nichts von diesem Ort gewusst. Erst im Rahmen der fixen Idee, doch noch ein Pete Fij Konzert seiner Europatournee zu sehen, lernte ich Hamont-Achtal kennen. Hier sollte die letzte Gelegenheit sein, ihn auf dem Festland zu sehen. Hamont - der eine Ort der Doppelortschaft - liegt nahe der niederländischen Grenze im belgischen Limburg. Nicht weit weg, und doch weit weg von vielem.

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HEALTH – Luxemburg, 22.03.2019

HEALTH aus Los Angeles, und wenn mich jemand fragen würde, wie klingt L. A., ich würde sagen: hör dir HEALTH an, dann weisst du es: wild, wirr, laut, vielschichtig, unübersichtlich. Prog-Metal-Techno-Noise-whatever-Rock. HEALTH sah ich das erste Mal beim ersten Berlin Festival vor vielen Jahren. Damals hatten sie gerade ihr Debütalbum veröffentlicht und überzeugten mich mit Noiserock und „Die slow“.

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Bob Mould – Düsseldorf, 11.03.2019

Ende der 1980er Jahre war bei uns auf dem Dorf das Kaufkriterium für eine CD - wir kauften damals CDs, weil wir CD Spieler hatten - klar definiert: hat ein Album mehr als zwei Hits, ist sie uneingeschränkt kaufbar. Es blieb dann nur noch zu klären, wer welche CD kauft und wann wir uns treffen, um anschließend die CDs auf Kassette zu duplizieren und den jeweils Anderen zur Verfügung zu stellen. Kopierschutzdinge waren damals noch ganz weit weg und es war eine gängige Möglichkeit, Geld zu sparen und gleichzeitig eine kleine CD und Kassettensammlung aufzubauen. Überdies war es die beste Nachmittagsbeschäftigung, die wir uns vorstellen konnten.

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The Lemonheads – Lüttich, 09.03.2019

Ein Sprichwort sagt, auf einem Bein könne man nicht stehen, und man bestellt die zweite Runde Bier. Getreu diesem Motto handelte ich bei den anstehenden The Lemonheads Konzerten. Der Besuch in Luxemburg vor ein paar Wochen war nur die halbe Sache, komplett wurde sie erst durch einen zweiten Konzertbesuch in Lüttich. Denn im Gegensatz zum Bier - da steht es sich gut auf einem Bein - kann ich die Lemonheads nicht oft genug sehen.

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Bohren & der Club of Gore – Bochum, 04.03.2019

Die Christuskirche war eines der Großprojekte des Fachbereichs Photogrammetrie der Fachhochschule Bochum. Die vermessungstechnische Aufnahme der Kirche beschäftigte einige Abschlussjahrgänge. Ein Diplomandenduo, das mit mir zeitgleich seine Diplomarbeit schrieb, hatte es ich zur Aufgabe gemacht, die Außenfassade des Kirchenturms photogrammetrisch hochgenau zu erfassen, um daraus ein möglichst realistisches 3-D Modell herzuleiten. Eine Sisyphusarbeit, all die Vorsprünge und Verstrebungen händisch aufzunehmen. Heute wäre so ein Projekt ökonomisch und rasch mit einer UAV Befliegung abgearbeitet.

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The Lemonheads – Luxemburg, 22.02.2019

Evan Dando. Wann sah ich dich das erste Mal? 1991? 1992? Und wann war das, als wir dich im Drogensuff um das PC69 in Bielefeld irrten sahen? Und wie war das als Vorband von Soul Asylum? Damals liebte ich „Mallo Cup“, „A circle of one“, „Sad girl“ und die feine „Luka“ Coverversion über alle Maßen. Irgendwann in den 2000er Jahren hast du ein paar wirklich schlimme Konzerte gespielt. Spontan fällt mir da ein Gebäude 9 Auftritt ein, bei dem man Angst um dich haben musste. Da hattest du nichts mehr von dem Alternative Rock Model, dass dich in den 1990er Jahren nicht nur als Musiker, sondern auch als MTV IT-Posterboy in den Mainstream spülte.

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Neneh Cherry – Köln, 19.02.2019

30 Jahre nach Raw like sushi und 5 Jahre nach Blank Project - ihrem ersten Album nach 18 Jahren Pause - hat Neneh Cherry just ein weiteres Album veröffentlich: Broken politics. Vergleiche ich es mit seinem Vorgänger, so wirkt Broken politics soundtechnisch eleganter, ruhiger und triphoppiger als Blank Project, das eher rau, dunkel und basspolternd über mich herfiel. Ich freute mich damals, dass Neneh Cherry nochmal Musik veröffentlicht, gehört Homebrew doch nach wie vor zu meinen Lieblingsplatten.

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Mothers – Köln, 14.02.2019

Ich weiß nicht mehr genau, wie und warum ich zu Mothers kam. Hängengeblieben bin ich bei „Pink“, einem absolut sympathischen Indierocksong. Der sprach mich schon nach wenigen Sekunden an, mehr fasziniert hat mich jedoch das Video. Es zeigt Kristine Leschper, wie sie in einem Wartezimmer sitzt und, nun ja, wartet. Es passiert vordergründig sonst nicht viel. Oben links an der Wand hängt ein Fernseher, man sieht ihn deutlich im abgedunkelten Raum. An der Seite steht ein Zeitschriftständer mit Bodybuilder Zeitschriften. Die Aufnahmeperspektive ähnelt der einer Überwachungskamera. Vielleicht ist es das, was so fasziniert.

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