| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Mono – Köln, 27.11.2012

Es ist einfach Postrock Musik. Auf der Bühne steht kein einziges Mikrofon. Die beiden Gitarristen Takaakira Goto und Hideki Suematsu sitzen auf Drehhockern, der Schlagzeuger hat hinter sich eine riesige Metallscheibe stehen, auf die er ab und an schlägt und die Bassistin Tamaki Kunishi spielt bei drei neuen Songs Keyboard.

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Django Django – Köln, 17.11.2012

Für die einen sind es die Stone Roses, für die anderen die Beatles. Als sich am Samstagabend nach getaner Arbeit die Frage stellte, ob es sich lohnen würde, spontan ins Gebäude 9 zu fahren um die britischen „Newcomer“ Django Django anzuschauen, war die Antwort nach zwei Songs via spotify schnell gefunden. Die klingen nach den Stone Roses, also ja! Gut, was Freude und Anreiz für den einen sein kann, kann für den anderen wie eine Drohung klingen.

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Grizzly Bear – Köln, 02.11.2012

Ort: Essigfabrik, Köln Vorband: Villagers Ich hatte diesen Abend falsch eingeschätzt. In allen Belangen. Als kurz vor der Essigfabrik „Two weeks“ aus den Lautsprechern erklang,…

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… and you will know us by the trail of dead – Köln, 18.10.2012

„Machen die etwa Postrock?“ Viel Skepsis schwang in dieser Frage mit, die mir kurz vor dem Beginn des Maybeshewill Auftritts gestellt wurde. Dieses Biest Postrock, oft ohne Gesang, ist für die einen anstrengender langweiliger Kram, für die anderen ist er das nicht. Für mich ist er das oft nicht, für meine gestrige Begleitung in der Regel schon.

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The Lemonheads – Köln, 12.05.2012

„Oh, Dortmund führt 1:0.“ Einen Satz, den ich nicht hören wollte. Ich stieg gerade aus dem Zug aus, als ich im Vorbeilaufen auf dem Bahnsteig diesen Gesprächsfetzen unfreiwillig aufschnappte. So hatte ich mir das an diesem Abend nicht vorgestellt. Den ganzen Tag hatte ich mit mir gerungen, ob ich am Abend des Pokalendspiels, des spannendsten, ausgeglichendsten und herausragendsten der letzten Jahre, zum Lemonheads Konzert fahren solle oder nicht.

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Cloud nothings – Dortmund, 04.05.2012

Wie erkläre ich beispielsweise meinen Arbeitskollegen Konzertfahrten in entfernte Städte zu nicht in der Öffentlichkeit stattfindenden Bands und Musikern? Eine Frage, die sich mir manchmal stelle und die ich mittlerweile mit „Am besten gar nicht“ beantworten möchte. Das ist mein Fazit nach vielen Konzertfahrten und -ausflügen und einigen Erzählansätzen. Steht das Besuchen von Auswärtsspielen der Lieblingsmannschaft oder der pfingstliche Kegelausflug akzeptiert als Mittagstischgespräch, so sind dies Konzertbesuche nicht. Sicherlich war jeder meiner Kollegen schon mal bei einer Westernhagen, Depeche Mode oder Springsteen Veranstaltung, aber das ist im Regelfall Jahrzehnte her (die Erinnerung daher verblasst) und mit Konzerten haben diese Grossevents ja auch nur eine Bühne und Musik gemeinsam.

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