| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Ja, Panik – Düsseldorf, 28.04.2014

Ort: Zakk, Düsseldorf
Vorband: Chris Imler

Ja, Panik

An dieser Band habe ich mich live noch nicht satt gesehen. Ein schönes Fazit, dass ich gegen Mitternacht beim Verlassen des kleinen Saals des zakk in Düsseldorf ziehen konnte. Ja, Panik. Zum zweiten Mal in diesem Jahr. Zum zweiten Mal die Tour zum aktuellen Album ‚Libertatia‘. Das hatte noch keine Abnutzungserscheinungen. Im Gegenteil!
Das Konzert war sehr gut. Genauso spannend und hinreißend wie vor einigen Wochen im Kölner Gebäude 9.
Vieles hatte sich nicht geändert, die Songs waren größtenteils die gleichen, auch der Bühnenaufbau und die Setlist wichen nur in Kleinigkeiten voneinander ab. Logisch, ist es doch die gleiche Tour, nur der teil nach den Osterferien. Da macht man nicht viel anders.
Aber einer fehlte im Vergleich zum Februar. Gitarrist Jonas Poppe war in Düsseldorf nicht anwesend. So blieb es an Keyboarderin/Gitarristin Laura Landergott, das Kernteam Andreas Spechtl, Stefan Pabst und Sebastian Janata zu unterstützen.
Merkte ich das irgendwie? Zu Beginn ehrlich gesagt nicht, aber im Laufe des Konzertes kam mir der musikalische Vortrag einfacher strukturiert vor als beim Kölner Konzert. Die Songs klangen weniger aufgeblasen, Schlagzeug, Gitarre, Bass standen stärker im Fokus, das Keyboard war nicht so ausufernd. (mehr …)

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Ja, Panik – Berlin,13.02.2014

Ort: Lido, Berlin
Vorband: Oum Shatt

Ja, Panik

Heimspiel für Ja, Panik?! Das Lido war ausverkauft, aber die Zuschauer nicht ganz unkritisch. Aus zwei unterschiedlichen Ecken hörte ich das böse Wort Schlager, wenn man auf die neue Platte Libertatia zu sprechen kam. Tatsächlich gibt es einige Lieder auf Libertatia, die einen schlager-esken Anstrich haben, wie z.B. „Au revoir“ (das aber trotzdem wirklich schön ist). Ich war jedenfalls sehr gespannt auf den Auftritt von Ja, Panik in Kreuzberg.

Vorab gab es eine Band namens Oum Shatt, die eine hochinteressante und ziemlich tanzbare Mischung aus Countrygitarre und arabischen Klängen brachte, verbunden mit stampfenden Drums und aufgelockert durch Keyboard. Es ist manchmal einfacher Musik zu beschreiben, wenn man eine Referenzband zur Hand hat, aber im Fall von Oum Shatt ist das schwierig, weil ihr Sound ziemlich einzigartig ist. Mir haben sich jedoch Django Django aufgedrängt, die mit ähnlichen Gitarren arbeiten, und abgehackte und sehr rhythmische Drums verwenden. Modisch sind vor allem der Gitarrist mit in Gummistiefeln gestopften Hosenbeinen sowie der sehr coole Drummer herausgestochen. Es war also eine sehr kurzweilige Vorbereitung auf Ja, Panik. (mehr …)

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Ja, Panik – Köln, 05.02.2014

Nein, Gelassenheit. So hat die österreichische Band Ja, Panik ihren Onlineshop genannt. Die Aussagenverdrehungen sind dabei sicherlich bewusst gewählt, wird doch im allgemeinen Ja, Panik als „Musikgruppe plus x“ angesehen. Neben ihren Alben veröffentlichen sie auch Literatur: ein Kochbuch und das 197 Seiten umfassendes Taschenbuch „Schriften – erster Band“, welches parallel zur vorletzten Platte DMD KIU LIDT veröffentlicht wurde.

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Österreich macht Musik – Ja,Panik

Die österreichische Indie-Pop Szene scheint hierzulande relativ unbeachtet. Also mir kommt es zumindest so vor, ich lese sehr wenig darüber. Und ich muss auch gestehen, dass mir außer Ja, Panik spontan wenig bis gar keine Bandnamen einfallen, die ich nennen könnte. Ich habe zwar hier und dort schon mal ein wenig über österreichische Bands geschrieben, aber das ist schon einige Zeit her und bedarf – nicht nur für mich – eine kleine Wissensauffrischung.
Da ich die letzten Tage in der Mozart Stadt Salzburg verbracht habe (Mozart zähle ich nicht zum aktuellen Indiepop) habe ich die langen Zugfahrten genutzt, um mich ein wenig in diesem Bereich weiterzubilden.
Aufgefallen, und sehr erwähnenswert erscheinen mir vier Bands, die es verdient haben, mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen: Ja, Panik, Bernhard Eder, diver und Clara Luzia.
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