| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Ort: Bürgerhaus Stollwerck, Köln
Vorband:

Evan Dando mag Teenage Fanclub. „Turn it up“ fordert er den Mischpultmann auf, als die Band zu den Klängen von „About you“ die Bühne betritt. Es ist 23.00 Uhr und die Zielgruppe hat sich eingefunden. Die Zielgruppe ist Mitte 30 und erhofft sich einen netten Abend mit lang-nicht-mehr gehörten Liedern aus ihrer Jugend. So ist der Plan, und so wurde er umgesetzt. Sieben Stücke – oder so – von der neuen CD, der Rest alte Gassenhauer aus Shame about Ray und Come on feel the Lemonheads Zeiten. Alles gerade runtergespielt, ohne lange Unterbrechungen. Einfach so. Als wenn’s nichts wär. „It’s about time“, „Great big no“, „Beig around“, „My drug body“, „Bit part“ und ich weiss nicht was noch. Zeitreisen können schön sein…
Wie war das noch damals in Bielefeld, die Lemonheads und Soul Asylum im Doppelkonzert? Und wann war das gleich? 1993, ’94? Kam das seinerzeit nicht schwerfälliger, anstrengender und zähflüssiger als heute. Gut, damals waren Drogen der härteren Art bei Herrn Dando im Spiel, wenn ich nicht irre. Heute wohl nicht mehr. Würd mich zumindest sehr wundern.
Und was macht eigentlich Juliana Hatfield? Lebt sie noch? Google sagt ja: www.julianahatfield.com
In der Visions las ich neulich, Soul Asylum hätten ein neues Album rausgebracht. Oder war es nur die x-te Compilation? Irgendwie egal und nicht spannend…aber ein Lemonheads Konzert kann ich auch heutzutage nur empfehlen.
Dank meines Spickzettels mit Strassennamen und einiger Gedächtnisstützen (am NH Hotel nach links) habe ich auch mein Auto im Wohngebietseinbahnstrassendickicht der Stadt wiedergefunden.
Link: The Lemonheads

frank

"I can't go away with you on a rock climbing weekend - What if somethings on tv and its never shown again - Its just as well I'm not invited I'm afraid of heights - I lied about being the outdoor type."