Elbow – Köln, 08.11.2011

Ort: Live Music Hall, Köln
Vorband: Howling bells

We have a grandios Konzert gesehen.
Wenn Roman Weidenfeller für seinen (zugegeben etwas abgewandelten) Kommentar den Fussballspruchpreis 2011 erhält, dann müssen Elbow für ihr gestriges Konzert in der Kölner Live Music Hall alle Preise dieser Welt einstreichen. Mein lieber Herr Gesangsverein, was für eine Darbietung. Hut ab! Das, liebe Elbow, war großartigste Unterhaltung.
„Great guys, fantastic music“, viel mehr Worte braucht es eigentlich nicht, um diesen famosen Abend zu umschreiben. Dennoch kann ich es nicht oft genug betonen, was für tolle, bodenständige und ursympathische Menschen diese Elbow doch sein müssen. Diesen Eindruck gewinne ich zumindest immer, wenn ich die fünf Mancunians sehe. Da verbietet es sich förmlich, Haare in der Konzertsuppe zu suchen. Also, schnell den Schwamm über ihre ein, zwei U2 Momente oder den etwas schwächeren Block nach guten 45 Minuten.
Beschwere ich mich doch viel lieber über das viel zu kurze, 2-stündige Konzert.
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Rock a Field – Luxemburg, 26.06.2011

Ort: Luxemburg
Bands: Die Fantastischen Vier, Arcade Fire, Elbow

Arcade Fire - Luxemburg, 26.06.2011

3 Bands, alles gut!
Das ist mein kurzes und leicht verspätetes Fazit unseres Sonntagnachmittagsausflugs ins benachbarte Luxemburg zum wunderschönen Ein-Tages-Festival Rock a Field.
Selbstverständlich spielten in Luxemburg mehr als nur drei Bands, allerdings lagen diese außerhalb unseres Interessengebietes. „Bullet for my valentine“, „Gaslight Anthem“, „De Läb“, die ließen wir bewusst links liegen. Auf die Arctic Monkeys verzichteten wir freiwillig (Montag ist ein Arbeitstag und die Nacht schon so viel zu kurz), auf Jimmy eat world unfreiwillig. Ihr relativ früher Slot (Festivalumgangssprache) und unser Zeitmanagement passten nicht überein. Wir stiegen just in dem Moment aus dem Shuttlebus, in dem sie ihren letzten Song „Sweatness“ spielten. Er bildete den Soundtrack für unseren Fußmarsch durch den Roeser Wald zur Festivallichtung.
Auf dem Gelände angekommen standen wir dann etwas planlos im prallen Sonnenschein zwischen Getränkeständen und Dixieklos. Eine für uns interessante Band gerade verpasst, zwei langweilige Bands vor Augen. Also schlichen wir über das Gelände, lauschten hier, lachten da und warteten auf das Abendprogramm.
Ach ja, unsere abendlichen Favoriten hießen Fantastischen Vier, Arcade Fire (die eigentlichen Favoriten) und Elbow.
In genau dieser Reihenfolge kamen sie auf die Bühne. Da die Fanta Vier direkt vor Arcade Fire auftraten, bot sich mir endlich die Gelegenheit, die beste deutsche Hip-Hop Band live zu sehen. Vor gut 20 Jahren starteten die Stuttgarter ihre Karriere und brachten den Hip-Hop ins deutschsprachige Musikbewusstsein. Schreib ich jetzt einfach mal so, wohl wissend, dass es auch Advanced chemistry und andere Gruppen zu dieser Zeit gab und jede den Anspruch erhebt, deutschsprachigen Hip-Hop populär gemacht zu haben. Ein vortreffliches Streitthema.
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Elbow – Köln, 05.11.2008

Zu Elbow habe ich zugegebenermaßen ein merkwürdiges Verhältnis. Vor ungefähr drei Jahren habe ich die etwas andere Manchester- Band für mich entdeckt, ihr Album „Asleep in the back“ fand ich…

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