| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Primavera Sound Festival – Barcelona, 23.05.2013

„Welches war dein bestes Primavera Konzert?“ Eine Frage, die mich am Tag nach dem viertägigen Primavera Sound 2013 komplett überforderte. Zu stark waren die Eindrücke, zu hoch die Zahl der Bands, die ich in den letzten Stundenlive gesehen hatte. Was waren meine Höhepunkte? Ich war sprachlos und musste überlegen. Bob Mould sagte ich dann irgendwann, und Savages, Dinosaur Jr., Phoenix. Ich hatte Angst, etwas zu vergessen, aber die vier Bands und Musiker waren schon eine Klasse für sich. Abgesehen von The Jesus and Mary Chain, Sea and Cake oder Wild Nothing, die mich ebenso stark begeisterten.

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Wild nothing – Köln, 25.11.2012

Ort: Gebäude 9, Köln
Vorband: Entertainment for the braindead

Ach die waren das.
Ich kann mir keine Namen merken und so kommt es, dass ich ähnlich klingende Bandnamen gerne durcheinander werfe. Bei den Wild nothing war ich mir lange Zeit sehr sicher, dass das die Band sein muss, die wir im Frühjahr nach vier Tagen Primavera völlig erschöpft Samstagnacht auf den Stufen zur drittgrößten Festivalbühne sitzend irgendwie wahrgenommen haben. Sie waren es aber nicht, das waren die Wild beasts. Und Wild nothing sind auch nicht die Band, die wir im Frühjahr in Köln verpasst hatten, das waren die Cloud nothings. Ich war mal wieder verwirrt (siehe Antlers – Crystal Antlers – Crystal Castles) und als ich am Sonntagnachmittag via Internet das letzte und aktuelle Album „Nocturne“ der Wild nothing hörte gar nicht mehr sicher, ob ich diese Band überhaupt kenne. Natürlich klingt „Nocturne“ vertraut, bekannt, schön. Aber das klingen viele Scheiben. Die Single „Paradise“ bestätigte mich jedoch sehr darin, mir die Band um Jack Tatum am Abend im Gebäude 9 anzusehen.
„Weisst du noch, die spielten vor den Stars.“ Aha, also so war das. Ich konnte mich kaum daran erinnern, aber es doch gut, wenn man sich auf das Gedächtnis eines Freundes verlassen kann. Bei den Stars also.
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Stars – New York, 24.09.2010

Das Terminal 5 liegt in keinem der studentischen oder hippen Stadtbezirke New Yorks. Midtown und Klubs wie die Webster Hall oder Irving Plaza sind einige Metrostationen entfernt. Das stylische Terminal 5, clean und modern eingerichtet, liegt auf Höhe des Central Parks in unmittelbarer Nähe zum Hudson River. Autohäuser gibt es hier zuhauf. Lexus, BMW, VW, Audi. Die gehobene New Yorker Käuferschicht darf und kann sich hier ihren Unsinns- SUV aussuchen.

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