| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Sufjan Stevens – Essen, 19.09.2015

Es war das Konzert des Jahres. Damals in Barcelona auf dem Primavera spielte Sufjan Stevens an zwei aufeinanderfolgende Abenden im auditori, einem riesengroßen Konzertsaal, der am Rande des Festivalgeländes liegt und in jedem Jahr für Konzerte von kleinen und großen Bands der eher ruhigen reserviert ist. Hier kann man dann Jazz und Weltmusik genießen, oder sich einfach nur in den bequemen

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Primavera Sound – Barcelona, 26.05.2011

Ort: Parc del Forum, Barcelona
Bands:Flaming Lips, Sufjan Stevens, Suicide, Das Racist, Grinderman, The record summer, Islet, Triangulo de amor Bizarro, Toundra

Sufjan Stevens - Barcelona, 26.05.2011

Das Fazit eines Festivals. Der erste Tag.
Völlig abstrus scheint es zu klingen, erst ein Ticket für ein Festival unter der Absicht zu kaufen, dort unter anderem The National, Interpol, PJ Harvey, die Fleet Foxes und DJ Shadow zu sehen, und dann schlussendlich keine der genannten Bands tatsächlich zu erleben.
Aber genau so erging es mir beim diesjährigen Primavera Sound Festival in Barcelona. Okay, zu meiner eigenen Genugtuung kann ich sagen, dass ich wenigstens den Hauptgrund für unseren Besuch in Spanien (neben der Schönheit dieses Festivals als solcher) nicht verpasst habe: Pulp. Nach über 10 Jahren sollten sie sich wieder für einige Festivalauftritte zusammenraufen, und das durfte ich nicht verpassen. Und so war es natürlich klar, am zweiten Tag so lange auf dem Gelände auszuharren, bis die Briten um kurz vor drei Uhr auf der Hauptbühne auflaufen.
Ausharren ist natürlich das völlig falsche Wort, denn Bands wie Explosion in the sky, Low, Half Japanese oder James Blake sind wahrlich alles andere als Lückenfüller. Aber all das sollte erst am zweiten Festivaltag anstehen, Tag eins war den optischen Reizen vorbehalten: Sufjan Stevens zur Eröffnung und als Abschluss die Flaming Lips. Mehr Luftballons und Konfettiregen kann es auf Bühnen nicht geben! Zwischendurch drei, nein vier durchgedrehte Hip-Hopper (Das Racist) und ein über siebzig jähriger Mann, fertig ist der erste Festivaltag.
Bands im Vorbeigehen zählen ja bekanntlich nicht, aber der Vollständigkeit halber seien die kurzen Blicke auf Grinderman, Triangulo de amor Bizarro (ein sehr kurzer Augenblick), Toundra, Islet und The Record Summer (zu denen gehen wir alle spätestens im Herbst ins MTC) erwähnt.
Im Vorfeld des Primavera hatten wir Glück. In der Auslosung um die 4000 Sitzplätze des Auditori, ein konzertsaalähnliches Gebäude am Rand des Festivalgeländes, hatten wir zwei Tickets ergattert. Hier sollte Sufjan Stevens zusammen mit DM Stith auftreten. Die beiden gab es nur im Doppelpack, und da der frühe Vogel die besten Plätze bekommt, fanden wir uns zeitig in der Schlange vor dem Auditori ein.
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