Savages – Köln, 03.03.2016

Bo Ningen waren gut. Die japanisch/englische Gruppe eröffnete das Savages Konzert in Köln und ist auch auf der gesamten Adore life Tour als Vorband am Start. Savages verbindet eine Geschichte mit Bo Ningen. Im vorletzten Jahr traten beide zusammen bei Le Guess who Festival und anderswo auf, um Words to the Blind auf die Bühne zu bringen. Words to the Blind ist ein 37 minütiges ein-Song-Album, das die beiden Bands zusammen

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Savages – Köln, 20.11.2013

Ort: Gebäude 9, Köln
Vorband:

Savages

Zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage. Diese Band scheint mir derzeit sehr wichtig zu sein Und in der Tat, als die Bandansetzungen für die Crossing Border Reihe bekanntgegeben wurden, war meine Freude darüber groß, die Briten im November nicht nur in Köln, dieser Termin stand vorher schon länger fest, sondern auch in den Niederlanden sehen zu können.
Oh ja, Savages haben es mir in diesem Jahr merklich angetan. Kein anderes Album als „Silence yourself“ habe ich so oft gehört, hat mich so sehr begeistert. In Barcelona spielten sie ein überragendes Konzert, so dass mich ihre Musik auch live mächtig beeindruckte. Savages sind eine fantastische Liveband, eine der besten, die ich in diesem Jahr gesehen habe.
Als die Band Ende des letzten Jahres in den Musikzeitschriften Erwähnung fand, sprachen diese oft von Vergleichen mit Joy Division, Siouxie and the Banshess und ähnlichen. Auf den ersten schnellen Blick ergibt dies auch durchaus Sinn, Savages Musik ist in den 80ern verdrahtet, Sängerin Jehnny Beth sieht überdies mit ihrer Kurzhaarfrisur und den schwarzen Kleidern britischer Modelabels Ian Curtis nicht unähnlich. Allerdings, und das merkte ich beim Hören des Albums sehr schnell und sehr deutlich, haben Savages viel anderes und eigenes in ihrer Musik, so dass ich ihnen nicht nur den eigenen Plattenschrank vorhalten mag und all die Joy Division Referenzen eher als Unsinn ansehe. Quasi als Beweis und Untermauerung dieser landläufigen Ansicht spielten sie an diesem Abend mit „Dream Baby dream“ ein Suicide Cover, also einen Song aus der prä-Punk-Wave-Ära, der jedoch sehr gut zu Savages passt. (mehr …)

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Crossing Border Festival – Den Haag, 15.11. -16.11.2013

Ort: Nationale Toneel Gebouw; Koninklijke Schouwburg, Den Haag
Bands: Ghostpoet, Villagers, Phosphorescent, The Leisure Society, Savages, Warpaint

Crossing Border

Crossing Border is the festival where literature and music take central stage. Writers, poets, musicians, filmmakers and artists will reign in The Hague, Enschede and Antwerp.
Since Crossing Border’s inception it has sought to find a unique combination of literature with music and spoken word. Besides courting the biggest names from the international worlds of literature and music, we pay a lot of attention to (as yet) undiscovered artists. Crossing Border’s goal is to highlight new developments in literature and music and their interconnection with other arts.
The festival has evolved into one of the foremost international, interdisciplinary literature and music festivals in Europe with performances occurring simultaneously on several indoor stages. (http://crossingborder.nl)

Städtereisen ohne Konzert? Das geht nicht. Soweit ist es schon seit Jahren mit mir gekommen, dass ich im Frühjahr und im Herbst – also zur bevorzugten Kurztrip-Reisezeit – immer mal wieder Ausschau halte nach lohnenswerten Kurzurlauben jenseits der Grenzen.
In diesem Jahr traf es zum ersten Mal Den Haag. Die niederländische Stadt ist einer von drei Veranstaltungsorten des Crossing Border Festivals. Die Nordsee im Herbst und das bessere Bandprogramm im Vergleich zu den anderen beiden Städten Antwerpen und Enschede ließ sehr leicht die Wahl auf die Regierungssitzstadt in Nordseenähe fallen.
Warpaint, Savages, The Leisure Society, Phosphorescent, Villagers und Ghostpoet waren die Bands der Begierde, die Hauptanreiz Momente dabei natürlich Savages und Warpaint. (mehr …)

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Primavera Sound Festival – Barcelona, 23.05.2013

„Welches war dein bestes Primavera Konzert?“ Eine Frage, die mich am Tag nach dem viertägigen Primavera Sound 2013 komplett überforderte. Zu stark waren die Eindrücke, zu hoch die Zahl der Bands, die ich in den letzten Stundenlive gesehen hatte. Was waren meine Höhepunkte? Ich war sprachlos und musste überlegen. Bob Mould sagte ich dann irgendwann, und Savages, Dinosaur Jr., Phoenix. Ich hatte Angst, etwas zu vergessen, aber die vier Bands und Musiker waren schon eine Klasse für sich. Abgesehen von The Jesus and Mary Chain, Sea and Cake oder Wild Nothing, die mich ebenso stark begeisterten.

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