| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Way back when Festival – Dortmund, 29.09. bis 01.10.2017

Für das Way back when in Dortmund hatte ich im frühen Vorverkauf ein drei Tages Ticket gekauft. Dass ich dann jedoch nur an zweiTagen vor Ort war, hatte logistische Gründe: ich wollte einfach nicht an drei Tagen nach Dortmund fahren. Das wäre mir zuviel und zu aufwendig, und so entschied ich, den Way back when Freitag sausen zu lassen. Das erschien mir am sinnvollsten (und vernünftigsten). Samstag wollte ich unbedingt unbedingt Portugal.The Man und Waxahatchee sehen, das war uneingeschränkt gesetzt. Und als für den Sonntag die Ducktails angesetzt wurden, war auch die Frage ob nun noch der Freitag oder der Sonntag dazukäme, schnell geklärt.

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Ducktails – Köln, 14.09.2017

St. Catherine ist eines meiner Lieblingsalben des letzten Jahres. „Headbanging in the mirror“, „Into the sky“, „Surreal Exposure" sind herausragend schöne Songs, die mich im letztjährigen Frühjahr sehr oft auf der ein oder anderen Autofahrt begleitet haben. St. Catherine ist das fünfte Album der Ducktails, einer Indiepopband aus New Jersey. ihre musikalische Reise begann 2009 mit dem Album Landscapes. 2011 sah ich die Band um den ehemaligen Real Estate Gitarristen Matt Mondanile zum ersten - und bisher einzigen - Mal.

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Primavera Sound – Barcelona, 27.05.2011

Ort: Parc del Forum, Barcelona
Bands: Ducktails, Sonny & the sunsets, Male Bonding, James Blake, Half Japanese, Low, Explosions in the sky, Pulp

Parc del Forum

Das Fazit eines Festivals. Der zweite Tag.
Hatte ich Belle and Sebastian und Mogwai gestern erwähnt? Ich glaube, nein. Noch zwei große Namen, die ich in den drei Tagen Barcelona nicht gesehen habe.
Und auch hier gilt, ich ärgere mich nicht darüber. Belle and Sebastian fielen am zweiten Festivaltag Low zum Opfer, den Slowcore der Amerikaner fand ich interessanter und spannender als die seichten Popmelodeien der Schotten. Oder wie ich kurz nach dem Auftritt notierte: „ich war auch vorher kurz bei Belle und Sebastian. Waren dort vornehmlich die Indiemädchen, so trifft man hier die Indiefrauen und grau melierten Männer. Low ist ein Erwachsenenkonzert.“
Und für viele ein lang ersehntes Konzert, wie es schien. Obwohl The National direkt zuvor alles in Grund und Boden spielten, sich zeitlich mit dem Beginn des Low Konzertes überschnitten, und parallel Belle und Sebastian musizierten, war der Platz vor der ATP-Bühne gerappelt voll.
Low sind die Band des Ehepaares Alan Sparkhawk und Mimi Parker. Zusammen mit Bassist Steve Garrington bilden sie seit 2008 Low. Die Band selbst existiert jedoch viel länger, seit 1993. Ihre spröden und trockenen Songs beeindruckten alle Anwesenden (mich eingeschlossen) sehr. Immer wieder gab es Applaus auf offener Bühne. Das ist bei Festivalkonzerten selten der Fall und ich deute das als 100 % es Fantum und große Wertschätzung.
Leicht angeknockt waren wir nachmittags zu einem der freien und öffentlichen Konzerte in den Parc Central del Poblenou geschlurft, in der vagen Hoffnung, dort die Füße hochzulegen und nebenbei noch ein wenig Musik mitzubekommen. Sonny and the sunsets hatten wir uns gegen 16 Uhr hierfür ausgeguckt.
Das wir dann stattdessen die Ducktails längere Zeit für Sonny & the sunsets hielten ist in erster Linie unserer Dummheit zuzuschreiben und nur in zweiter Linie der Tatsache, dass die Zeitplanungen für die vier, fünf Bands, die an diesem Nachmittag im Park spielen sollten, ordentlich durcheinander ging und es eben die Ducktails waren, die Punkt 16 Uhr ihr halbstündiges Set begannen.
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