| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Arcade Fire – Köln, 16.06.2017

In Barcelona vor ziemlich genau einer Woche hatte ich Arcade Fire noch verpasst. Beziehungsweise gingen sie, aufgrund des Andrangs und Gewusels vor der Bühne völlig an mir vorbei. Es ist nicht möglich, bei einem Großfestival mal eben so ein Konzert vor einer der beiden Riesenbühnen mitzunehmen. Das bedarf einer bestimmten Vorbereitung (früh genug da sein), die ich an diesem Barcelonaabend leider nicht machen konnte. Ich empfand das allerdings als nicht so schlimm, denn ich wusste ja, ich würde Arcade Fire ein paar Tage später erneut sehen. In Köln. Am Tanzbrunnen. Vor einer kleineren Bühne. Mit entsprechender Vorbereitung. Allerdings auch vor einer Menge Zuschauer.

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The National – Köln, 11.06.2014
The National

The National – Köln, 11.06.2014

Ort: Tanzbrunnen, Köln
Vorband: St. Vincent

The National

Ein The National Konzert, das so gar nicht hätte sein dürfen. Zumindest, wenn es nach meinen Vorstellungen abgelaufen wäre. Aber es ging in diesem Fall nach anderen Gesetzmäßigkeiten. Und das war gut so. Was war passiert?
Nun, ich habe The National vor einigen Jahren in kurzer Zeit sehr oft gesehen. Damals kam es mir beim letzten Konzertbesuch in Köln so vor, als ob ich mich satt gesehen hätte. Die Band konnte mich nicht so recht begeistern, das Konzert beeindruckte mich nicht mehr so wie die früheren Auftritte. Alles war so Vorhersehbar und damit langweilig. Dieses „Vanderlyne…“ zum Schluss, der Ausflug von Matt Berninger bei „Mr November“ ins Publikum. So diese Sachen halt. Da verhält sich The National nicht anders als zum Beispiel Elbow, die genauso großartig sind wie die New Yorker, mit denen ich aber live die gleichen Problemchen habe wie mit The National. Kennste ein Konzert, kennste alle.
Daher mied ich die Amerikaner. Ich hatte tatsächlich keine Lust sie zu sehen. Ich mied sie auch vor 2 Wochen auf dem Primavera in Barcelona. Ich wusste ja, dass ich sie zwei Wochen später am Kölner Tanzbrunnen erneut sehe, also bloß kein erneutes Sättigungsgefühl aufkommen lassen.
The National Konzerte, ach nö, muss nicht sein. Das neue Album kaufte ich natürlich trotzdem, allerdings hörte ich es kaum. Der erste Hördurchgang zeigte sich doch etwas Dröge, und so verschwand die CD schnell im Regal unter N. und N ist ziemlich weit unten, da krame ich nicht unbewusst mal eben so rum. Aus den Ohren, aus dem Sinn. Erst am letzten Montag, so als Konzertvorbereitung, kramte ich es nochmals wieder hervor. Keiner der Songs kam mir irgendwie bekannt vor. (mehr …)

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Eels – Köln, 20.02.2008

Die Eels sind bekannt für ihre überraschenden Konzertevents. Beim letzten Besuch in der Stadt füllten sie mit einem halben Orchester die Bühne der Live Music…

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Paul Weller – Köln, 18.09.2007

Platz 5, Reihe 20. Was klingt wie ein Platz mitten im Konzertsaal entpuppt sich in Wirklichkeit als letzte Reihe hinten rechts. Das Theater am Tanzbrunnen war fast voll, im rechten Parkett waren nur am Rand einige freie Sitzplätze, so dass es egal war, sitzenzubleiben oder drei vier Reihen vorzurücken und dabei nach außen wegzudriften. Ein Sitzplatzkonzert also. Es hat seine ganz besondere Atmosphäre. Mehr wie Theater. Es geht ruhiger zu, auch entspannter. Alle haben ihren Platz, keiner braucht einen weiteren Meter Raumgewinn erobern. Eine interessante Erfahrung.

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