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Eels – Luxemburg, 08.07.2014
Eels

Eels – Luxemburg, 08.07.2014

Die Eels – oder besser gesagt Mark O. Everett - machen vieles richtig. Seit Jahren verfolge ich die Band und besuche ihre Konzerte, und jedes Mal bin ich über ihre neuen Platten und ihre Auftritte begeistert. Der Wandel von der Indierockband hin zur verschrobenen, melodramatisch, traurig sarkastischen Kammerband vollzog sich in den letzten knapp 20 Jahren unaufdringlich unauffällig. Kleine Ausreißer wie das zwischen die tieftraurigen Blinking lights and other revelations und Daisies of the Galaxy eingepackte Souljacker inbegriffen. Live greifen die Eels dabei immer wieder ihre musikalischen Gemütszustände auf. So sah ich Konzerte von entspannter Gelassenheit, mit Orchester, als quasi Comedy Show, als ZZ-Top Revival Band oder als Theaterpopband. Räumlich und zeitlich eingeordnet heißt das: kleines E-Werk Köln (die Tour zum Debütalbum Mitte der 90er.), Live Music Hall (Blinking lights… Tour ), eine Synagoge in Washington ("An Evening with Eels") und immer wieder Heerlen. Zweimal gastierten die Eels in den letzten drei Jahren in der niederländischen Grenzstadt, es waren die Touren zu den letzten beiden Alben Tomorrow morning und Wonderful, Glorious. Dieses Jahr erschien das bisher letzte Eels Album The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett und natürlich gab es wieder eine Tour. Und natürlich wieder nicht durch heimische Gefilde, so dass ich auch dieses Mal ins benachbarte Ausland fahren musste, um eine meiner Lieblingsbands live zu erleben. Also Luxemburg.

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