| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Ghostpoet – Köln, 06.02.2018

Ghostpoet. Der Engländer Obaro Ejimiwe war meine herbstentdeckung rund um das Crossing Border Festival in Den Haag vor einigen Jahren. Damals kam ich zufällig auf den Briten und war enorm begeistert von seinem Konzert, das er nur mit Keyboardbegleitung auf einer sehr dunklen Bühne präsentierte. An die feine Lichtshow habe ich gute Erinnerungen, ob tatsächlich nur eine Keyboarderin mit dabei war, dafür lege ich meine Hand nicht ins Feuer.

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Ghostpoet – Köln, 08.05.2015

Was machen eigentlich gerade Melanie de Biasio, Nadine Shah und Bowlermann Paul Smith? Ich frage deswegen, weil alle drei Musiker Gastauftritte auf Ghostpoets neuen Album „Shedding Skin“ haben. Gerade die Songs mit Nadine Shah als zweite Stimme sind wahre Knüller, und so wäre es doch schön gewesen, wenn

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TV on the Radio – Köln, 05.07.2011

Ort: Live Music Hall, Köln
Vorband: Ghostpoet

TV on the Rdio - Köln, 05.07.2011

Es gibt Songs, die erkenne selbst ich nach zwei, drei Takten sofort. Es sind die mit den markanten Anfängen, den ureigensten Gitarren- oder Bassabfolgen. „Waiting room“ von Fugazi ist so ein Song.
Da hat sich der Bassbeginn irgendwie in meinem Hirn festgesetzt und bleibt dort für alle Zeit. Und so huschte ein freudiges Lächeln über mein Gesicht, als der Bassist von TV on the Radio zum Abschluss des Konzertes diese zwei, drei Töne anspielte. Sie werden doch nicht? Ohh doch, TV on the Radio werden „Waiting room“ covern. Großartig! Diese zweieinhalb Minuten allein waren den Konzertbesuch wert. Ein gebührendes Ende eines tollen Konzertes. Und ein stimmiges.
TV on the Radio und Fugazi, das macht Sinn. Auch wenn mich die New Yorker während ihres Auftrittes eher an Living Colour erinnerten. Was aber aus musikalischer Sicht weniger Sinn macht.
Déjà vu.
Schon wieder ist eine Band im Einslive Studio, die wir später am Abend live sehen: TV on the Radio. Aber nicht die komplette Band besuchte Ingo Schmoll, sondern Gitarrist und Sänger Kyp Malone fand sich vor dem Mikrofon ein.
Gesprächseröffnungsthema war natürlich der Tod des Bassisten der Band im April diesen Jahres, neun Tage nach der Veröffentlichung des letzten Albums „Nine types of light“.Wie die Band es verkraftet hätte und wie überraschend es sei, dass sie diesen Sommer auf Tour seien.
Nun, entgegnete Kyp Malone relativ nüchtern, verkraftet habe man das natürlich noch nicht. Aber man könne ja nicht gleich die Arbeit einstellen. Er kenne nur wenige Jobs, in denen man aufhören könne zu arbeiten, wenn ein Kollege oder Freund verstirbt. Und die Band sei nun mal ihr Job.
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