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Françoiz Breut – Köln, 28.11.2012

Ort: Club Bahnhof Ehrenfeld, Köln
Vorband: Fredda

Mit französischer Popmusik verbindet mich eine Hassliebe. Und die wunderschönen le Pop Konzerte, die alle Jahre wieder in Köln stattfinden sind folglich ein zweischneidiges Schwert für mich. Typische französische Chanson mag ich nicht, sie klingen mir zu mediterran, zu klassisch, zu sehr nach tralala. O je, das ist eine selten dämliche Umschreibung, aber mir fallen keine besseren Adjektive ein.
Einige Vertreter der „neuen“ französischen Popkultur dagegen finde ich sehr spannend: Dominique A., Benjamin Biolay, Yann Tiersen oder eben Françoiz Breut. Zufällig ist das die Creme de la Creme dieses Genres. In Frankreich sind sie alle Superstars, in Deutschland dagegen nur sehr wenig bekannt. Die le Pop Macher haben es sich daher vor Jahren auf ihre Fahnen geschrieben, diese wunderbaren Künstler auch im nicht frankophilen Deutschland etwas bekannter zu machen.
Und so spielte an diesem Mittwoch Françoiz Breut im Kölner Club Ehrenfeld, zusammen mit der eher „klassischen“ und mir völlig unbekannten Fredda. Also auch am diesem Abend zwiespältige Gefühle, die mich lange unsicher bleiben ließen, ob es wirklich eine gute Idee war, hierhin zu fahren.
Natürlich war es das, denn der Abend war Dank Françoiz Breut ein großer Abend.
Doch zuerst Frédérique Dastrevigne, wie Fredda eigentlich heißt. Die Französin betrat zusammen mit einem Gitarristen die Bühne. Das Bild, welches die beiden abgaben, war so typisch französisch, dass ich es nicht beschreiben möchte. Fredda hat mit „L´Ancolie“ eines der „bisher schönsten Alben des Jahres vorgelegt“, wie Focus Online zu schreiben weiß.
Ich habe keine Ahnung, wie ich ihre Songs beschreiben soll, dafür kenne ich mich auf diesem gebiet zu wenig aus. Das Internet sagt:
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