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Franz Ferdinand – Köln, 12.03.2014
Franz Ferdinand

Franz Ferdinand – Köln, 12.03.2014

Ort: Palladium, Köln
Vorband: Citizens!

Franz Ferdinand
Franz Ferdinand sind durch. Also für mich. Da mag mir ihr neues Album Right words, Right thoughts, Right action noch so sehr ans Herz gelegt werden, ich fürchte, ich möchte es mir nicht bewusst anhören. Gehört habe ich es natürlich, im Hintergrund lief es ein-, vielleicht zweimal. Aber es hinterließ keinen Eindruck, es weckte null Neugierde auf mehr.
Überhaupt ist es eine merkwürdige Situation zwischen mir und den Bands der britischen Klasse von 2005. Maxïmo Park, Editors und Block Party sind mir schon länger nicht mehr wichtig und mit Franz Ferdinand – obwohl mit Abstand die Klassenbesten – scheint es ähnlich zu laufen. Diese Musikphase habe ich unbewusst zu den Akten gelegt, mit den Bands irgendwie abgeschlossen. Selbstverständlich mag ich noch den ein oder andere Song, Lieblinge verschwinden nicht, Bloc Partys „Waiting for the 7 a. m.“ finde ich immer noch großartig, aber in Summe ist die 2005er Generation nicht mehr spannend. Da verbindet mich schon mehr mit den Brit-Jahrgängen 93 bis 95. Pulp, Cast, Bluetones, Oasis und Blur.
Wie kommt das? Hat das was mit dem Alter zu tun und mit dem Eintrittszeitpunkt einer Band in ein Leben? Hängt man eher einer Band nach, die einem in jüngeren Jahren wichtig war als einer, die man erst im mittleren Alter entdeckt? Oder anders gefragt, wieso begeistern mich heute die Bluetones viel mehr als es Franz Ferdinand tun, obwohl ich beiden Bands ein gleich großen Enthusiasmus entgegen gebracht habe, als ich sie entdeckt habe. Das Argument, ich mag die einen mehr als die anderen, sticht also nicht. Also warum kommen mir Hits wie „Michael“ und „Matinee“ viel überspielter vor als „Slight return“ oder „Cut some rug“?
Ich finde bisher keine Antworten. (mehr …)

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