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Au revoir Simone – Köln, 10.02.2014

Ort: Gebäude 9, Köln
Vorband: Luca Vasta

Au revoir Simone

Ein Name wie der Abschiedsbrief an eine verflossene Liebe: Au revoir, Simone. Au revoir Simone aus New York liefern dazu die passende Musik: verträumter, leicht tanzbarer, immer optimistisch klingender Elektro-Pop. Mach’s gut, wir werden uns nie wiedersehen, aber das Leben geht trotzdem weiter. So in etwa würde ich es umschreiben, oder aber mit den Worten: superweicher Dreampop.
Wenn Erika Forster, Annie Hart und Heather D’Angelo in den Gesang starten, wird diese angerührte Zuckerwatte nochmals eine Spur klebriger und weicher. Aber es ist ein schöner Wattebausch, denn die Band aus New York aufbaut. Klassische Instrumente brauchen sie dazu nicht: sehr selten, wie zum Beispiel bei „Crazy“ kommt die Gitarre zum Einsatz, ansonsten dominieren Keyboards und Synthesizer und im Hintergrund wummert der Drumcomputer. Das typische Bandgeflecht (Gitarre, Schlagzeug, Bass) haben Au revoir Simone nicht zu bieten, es ist eher der Kraftwerk’sche Bühnenaufbau, der uns im Gebäude 9 präsentiert wird. Drei Keyboards stehen frontal zur Bühne.
Es sieht sehr aufgeräumt aus, als Erika Forster, Annie Hart und Heather D’Angelo die Bühne betraten. Die drei Damen mit nahezu identischen Frisuren stellen sich entsprechend den Haarfarben, blond – braun – schwarz hinter ihren Instrumenten auf und klackern los. (mehr …)

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