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Paradise Lost – Köln, 30.03.2011

Ort: Luxor, Köln
Vorband:

Paradise Lost - Köln, 30.03.2011

Geschenkt, geschenkt. Wie die Jungfrau zum Kind kam ich zu diesem Konzertbesuch. Grundsätzlich ist es ja immer so: Quizgewinne klappen immer dann, wenn man sie nicht unbedingt herbeigefleht hat.
Also Paradise Lost. Nun gut, es gibt sicherlich schlechtere Gästelistenplatzgewinne, aber auch bessere.
Oh ja, ich steh auf das, was man Indie nennt, auch auf Britpop und meinetwegen auch auf Elektro und Hip-Hop und vielleicht auch bald auf Jazz, aber absolut nichts anfangen kann ich mit zwei Musikrichtungen: Ska und Metal. Beides erschließt sich mir irgendwie nicht, diese nervigen Trompeten, diese satten Gitarrensoli, ich halte sie nicht aus.
Paradise Lost standen für mich im weitesten Sinne für Metal. Dass das nur bedingt stimmt, lernte ich später im Luxor.
Denn natürlich hatte ich große Neugierde und eine Riesenlust, mir dieses Geschenk nicht entgehen zulassen. Warum auch? Weil ich die Musik nicht mag? Quatsch. Ich hatte Zeit, war nicht zu angenervt von der Arbeitswoche und wollte mal wieder auf ein Konzert. Und auf einem „Metalkonzert“ war ich bis dato noch nicht und – ich erkläre das gleich – ein Unsinnkonzert pro Jahr, das muss sein.
Unter einem Unsinnkonzert verstehen wir Konzertbesuche von Bands, deren Musikstil uns nicht interessiert und uns nicht wichtig ist, von dem wir uns aber einen hohen Unterhaltungswert versprechen. Zwei Bedingungen muss ein Unsinnkonzert jedoch erfüllen: erstens, es darf nichts kosten und zweitens wir dürfen keinem echten Fan die Tickets wegschnappen.
Beides war gestern mehr als gegeben: die Tickets gewonnen und das Luxor gerade mal zur Hälfte gefüllt.
Leider schaffen wir nicht jedes Jahr ein Unsinnkonzert, Christina Stürmer in 2009, Paradise Lost sollten es dieses Jahr werden.
Dass sich der Abend dann doch nicht als Unsinnkonzert herausstellte, konnte ich ja nicht ahnen.
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