| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Noel Gallagher’s high flying birds – Brüssel, 22.03.2015

Die Sache mit dem Britpop. Also mal ehrlich, ist es nicht so, dass dieser Britpop ein Relikt aus den 1990er Jahren ist, den heute niemand mehr hinter dem Ofen hervorholt? Ist nicht all das, was im Namen des Britpop in den letzten 12 Jahren veröffentlicht wurde, nur noch Mist und nichts gegen die tollen Alben und Bands der

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Noel Gallagher’s High Flying Birds – Köln, 04.12.2011

Ort: Palladium, Köln
Vorband: The Electric Soft Parade

Noel Gallagher spielte gestern Abend im – nach wenigen Sekunden – ausverkauften Palladium und ich war dort. Was auf den ersten Blick toll klingt, war es in dem Moment des Ticketkaufs auch. Pünktlich zum Vorverkaufsstart saß ich am Rechner und legte mein Ticket in den Warenkorb. Ein Anflug von tiefer Oasis Nostalgie zwang mich förmlich dazu, schnellstmöglich ein Ticket für das Konzert zu kaufen. Noel Gallaghers Soloalbum war zu diesem Augenblick noch gar nicht veröffentlicht, aber das schien mir eine Nebensächlichkeit. Kennst du einen Gallagher Song, kennst du alle. Groß anders werden seine Solosachen nicht sein. Und überhaupt: Ein Gallagher kommt in die Stadt, das ist ein Pflichttermin. Genauso wie es Wochen zuvor ein Pflichttermin war, Bruder Liam und Beady Eye auf der anderen Straßenseite bei der Arbeit zuzusehen.
Einige Wochen später, also gestern Abend, war ich nicht mehr so ganz überzeugt, ob dieses Konzert das richtige an diesem Abend ist. Zeitgleich spielte Thurston Moore in einem Kölner Kino und lange überlegte ich, ob ich nicht dort besser aufgehoben sei. Aber ich hatte nun mal dieses Ticket und für das „Week-end Festival“, in dessen Rahmen das Moore Konzert fiel, gab es überdies in den letzten Tagen keine Karten mehr zu kaufen.
Also blieb es bei Noel in echt auf der Bühne und bei Thurston Moore als Konserve auf der Autofahrt zum Palladium. (Nebenbei bemerkt: das neue Thurston Moore Album „Demolished thoughts“ ist der Hammer!).
Wir hatten uns zeitig verabredet, war es doch zu befürchten, dass der Andrang bei Gallaghers erstem Deutschlandkonzert hoch sein wird. Als ich um kurz vor sieben am Palladium ankam, war vor dem alten Industriegebäude allerdings wenig los. Nicht die obligatorische Einlassschlange, kaum Kartenverkäufer oder Leergutsammler. Es schien, als seien deren Dropse gelutscht. Zu dieser Uhrzeit spielte drinnen bereits die Musik. Der Innenraum war eine Stunde vor Konzertbeginn bereits gut gefüllt, die ersten Reihen „dicht“. Da schien sich eine riesige Erwartungshaltung aufzubauen, die ich allerdings immer noch nicht teilen wollte.
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