| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Lieblingsplatte Festival – Düsseldorf, 15./16.12.2017

‘Habt ihr noch Bock?‘ fragt Jochen Distelmeyer, nachdem die Band Blumfeld den zweiten Block ihres Konzertes beendet hatte und auf die Bühne zurückkehrte. ‘Wir haben noch Bock auf ein, zwei Lieder‘. ‘Ich fühl mich so müde. Das ist nix mehr für mich‘ sagt Tom Liwa, als die Flowerpornoes nach dem zweiten Block nochmals für eine kleine Zugabe auf die Bühne des Clubs im zakk zurückkehren. Unterschiedlicher könnten die Befindlichkeiten der beiden Bands nicht sein. Unterschiedlich waren auch die beiden Konzertabende im zakk und im zakk Club, großartig waren sie aber beide!

Weiterlesen

Blumfeld – Köln, 27.08.2014

Ort: Live Music Hall, Köln
Vorband:

Blumfeld

Blumfeld. Warum kommen die denn jetzt auf Tour? Okay, 20 Jahre L’etat et moi ist ein Grund für eine Jubiläumsalbumtour. Andere haben das auch getan. Von anderen wiederum wünsche ich es mir sehr, dass sie es tun. Keine weiteren Fragen, keine weiteren Bemerkungen. In der aktuellen Musikexpress ist ein Blumfeld Interview abgedruckt, das Fragen nach Geld und anderen Obszönitäten auf den Grund geht.
Als ich von den Konzerten hörte, war ich hoch erfreut. Was habe ich diese Band und ihre beiden ersten Alben geliebt. Ich freute mich darüber, die beste aller alter Hamburger Schule Bands nochmals live zu sehen. Mein erster Kontakt war 1994, also zur L’etat et moi Tour. Blumfeld spielten in der Dortmunder Live Station und Jochen Distelmeyer rotze nach jedem Song auf den Bühnenboden, dass ich dachte, na, das passt ja: Die Fußballer im Westfalenstadion und Distelmeyer auf der Bühne. Aus Gründen ist mir das im Gedächtnis geblieben.
Mein zweiter Kontakt war weniger spektakulär. Es war ein Haldern Pop Auftritt an einem regnerischen Freitagabend vor Tocotronic und den Afghan Whigs.
Schon damals bauten Blumfeld fremde Songs in ihre eigenen ein. So wie 20 Jahre später immer noch. „Verstärker” verheirateten sie mit „Every time we say goodbye“, „Girl from Ipanema” zierte den Mittelteil von „Evergreen“.
Diesbezüglich hatte sich also nicht viel geändert. Personell auch nicht. Die Band spielt in der Ursprungsbesetzung und ich habe keine Ahnung darüber, ob mich das überraschen soll. Der Grund des Blumfeld Endes ist mir unbekannt, waren es Streitigkeiten, musikalische Differenzen oder einfach nur Altersmüdigkeit. Daher weiß ich nicht, ob vor dieser Tour Versöhnungsessen stattfinden mussten oder nicht. Es ist mir aber auch wumpe. (mehr …)

Weiterlesen