{"id":9812,"date":"2018-05-10T19:06:31","date_gmt":"2018-05-10T17:06:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=9812"},"modified":"2018-05-10T19:23:28","modified_gmt":"2018-05-10T17:23:28","slug":"isaac-gracie-koeln-04-05-2018","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/isaac-gracie-koeln-04-05-2018\/","title":{"rendered":"Isaac Gracie &#8211; K\u00f6ln, 04.05.2018"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ort:<\/strong> YUCA, K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Vorband:<\/strong> &#8211;<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-9813 size-full\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/2-1.jpg\" alt=\"Isaac Gracie\" width=\"2048\" height=\"1152\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/2-1.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/2-1-200x113.jpg 200w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/2-1-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/2-1-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><strong>Isaac Gracie<\/strong> lernte ich letzten Sommer beim Reeperbahnfestival in Hamburg kennen. Dort war er musikalischer Gast bei <strong>Ray Cokes<\/strong> Nachmittagsmusiktalk, was bedeutete, dass er zwei oder drei Lieder spielte. Also <strong>Isaac Gracie<\/strong>, nicht <strong>Ray Cokes<\/strong>. Letzterer scherzte nur umher. Eines davon war ein wunderbares <strong>Nirvana<\/strong> Cover, ein anderes \u201eTerrified\u201c. An das dritte erinnere ich mich nicht mehr.<br \/>\nSowohl Cover als auch die eigenen Songs blieben mir so stark im Ged\u00e4chtnis (ein Wunder bei der Vielzahl neuer Eindr\u00fccke, die ich auf dem Reeperbahnfestival sammeln durfte), dass ich den jungen Mann aus London in den n\u00e4chsten Monaten im Auge behielt. Weitere Konzerte (nicht in meiner N\u00e4he), eine Albumver\u00f6ffentlichung und wieder Konzertank\u00fcndigungen, so sein Programm. Dieses Mal waren die Konzerte erreichbar: erst Maastricht, dann K\u00f6ln. Ich entschied mich f\u00fcr K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Freitags nach K\u00f6ln ist nervig, da gef\u00fchlt jeder Vorst\u00e4dter den Abend in der gro\u00dfen Stadt verbringen m\u00f6chte. Der Zug ist voll, die Menschen in zu enthusiastischer Wochenendstimmung. Mir gef\u00e4llt das nicht so, da bin ich ehrlich. Angenehmer finde ich da diese Art von M\u00fcdigkeit, die sich wochentags an Abenden in den Z\u00fcgen breitmacht, wenn die Pendler nach getaner Arbeit nach Hause fahren. Jeder ist f\u00fcr sich, liest ruhig im Smartphone und gut ist. Hibbeligkeit und zugf\u00fcllende Gespr\u00e4che gibt es dann nicht.<br \/>\nAlso zum zweiten Mal in dieser Woche Ehrenfeld. Dieses Mal ist mein Ziel die andere Stra\u00dfenseite. Das Konzert findet im Yuca, einem kleinen gem\u00fctlichen Club unterhalb der Eisenbahnlinien, statt. Das Yuca ist ein bisschen gr\u00f6\u00dfer als das Bumann &amp; Sohn auf der anderen Seite, allerdings kleiner als der Club Bahnhof Ehrenfeld, der direkt nebenan im n\u00e4chsten Eisenbahntorbogen liegt. \u2018This is the nine fifteen\u2018 wird <strong>Isaac Gracie<\/strong> sp\u00e4ter sagen. Unten im Gew\u00f6lbe h\u00f6rt und sp\u00fcrt man die abfahrenden Z\u00fcge. So wie fr\u00fcher im alten Wartesaal unterhalb des Hauptbahnhofs.<\/p>\n<p>Das Yuca ist knapp zur H\u00e4lfte gef\u00fcllt, junges Publikum im Alter des Musikers bev\u00f6lkert die ersten Reihen. Hinten oder an der Bar stehen die \u00c4lteren. <strong>Isaac Gracie<\/strong> kommt in knallroten Hochwasserhosen, Obelixhosen sagt man wohl dazu. Auf der B\u00fchne stehen eine akustische und eine elektrische Gitarre. Dies sei nach l\u00e4ngerer Zeit seine erste Tour, er sei also etwas au\u00dferhalb der Routine. Au\u00dferdem h\u00e4tte er die letzten Liveauftritte mit Band absolviert, noch ein Umstand, den er anfangs ins Rennen wirft. Man solle also nicht verwundert sein, wenn etwas nicht klappt und die Griffe nicht so flutschen. Eine Setlist h\u00e4tte er sich geschenkt, er w\u00fcrde einfach die Ongs spielen, die ihm so in den Sinn kommen. Oder eben W\u00fcnsche, man m\u00f6ge sie doch ruhig hineinrufen.<\/p>\n<p>Neben den beiden Songs \u201eTerrified\u201c (was ihm relativ fr\u00fch in den Sinn kam) und \u201eSilhouettes of you\u201c, den kleinen Hits des Briten, spielte er auch \u00e4ltere Sachen aus der Zeit vor seinem Deb\u00fctalbum. <em>Isaac Gracie<\/em> (das Album) erschien vor einigen Tagen. Ich finde, es klingt sehr unterschiedlich. \u201eThe death of you and i\u201c oder \u201eLast words\u201c mal so als Beispiel. Ich finde man merkt, dass die Songs den Output von <strong>Isaac Gracie<\/strong> \u00fcber die letzten Jahre darstellen. Live ist es dann so: Mal schwingt ein bisschen <strong>Dean Martin<\/strong> in seiner\u00a0 Stimme, mal bem\u00fchte er ein paar <strong>Chris Isaak<\/strong> Referenzen. Wenn er die E-Gitarre zur Hand nahm, wurde es naturgem\u00e4\u00df rockiger, lauter. Vielleicht auch grungeiger (\u201eAll in my mind\u201c), mit der Akustikgitarre dagegen &#8211; auch logisch &#8211; ruhiger und romantischer und es gingen mehr Mobiltelefone in die H\u00f6he. <strong>Isaac Gracie<\/strong> macht in diesen Augenblicken einiges ganz sch\u00f6n richtig.<\/p>\n<p>So klampfte er sich durch die gute Stunde Konzert, erz\u00e4hlte ein paar Geschichtchen und wirkte bei allem Tun recht b\u00fchnenerfahren. Nat\u00fcrlich hat das Konzert ein paar l\u00e4ngen, nicht alle Songs gefallen mir gut. Aber aus irgendeinem Grund driftet es nie so richtig in die Langeweile ab.<\/p>\n<p>Nach zwei Zugaben ist das Konzert vorbei. <strong>Isaac Gracie<\/strong> schreitet schnurstracks durch den Saal nach drau\u00dfen, begleitet von zwei Kumpels. Zwei Minuten sp\u00e4ter sind sie einige von vielen Ehrenfeldpartypeople, die die Stra\u00dfe entlang flanieren. Auf der Suche nach was zum Essen, auf der Suche nach dem n\u00e4chsten place-to-be. Der Konzertauftritt schien da schon ganz weit weg.<\/p>\n<p><strong>Kontextkonzerte:<br \/>\n<\/strong><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/reeperbahnfestival-hamburg-22-09-2017\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Isaac Gracie \u2013 Reeperbahnfestival Hamburg, 22.09.2017<\/a><\/p>\n<p><strong>Multimedia:<\/strong><\/p>\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lvkIJhhGrqs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Isaac Gracie lernte ich letzten Sommer beim Reeperbahnfestival in Hamburg kennen. Dort war er musikalischer Gast bei Ray Cokes Nachmittagsmusiktalk, was bedeutete, dass er zwei oder drei Lieder spielte. Also Isaac Gracie, nicht Ray Cokes. Letzterer scherzte nur umher. 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