{"id":8727,"date":"2017-10-08T16:33:57","date_gmt":"2017-10-08T14:33:57","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=8727"},"modified":"2025-09-13T21:06:30","modified_gmt":"2025-09-13T19:06:30","slug":"way-back-when-festival-dortmund-29-09-bis-01-10-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/way-back-when-festival-dortmund-29-09-bis-01-10-2017\/","title":{"rendered":"Way back when Festival &#8211; Dortmund, 29.09. bis 01.10.2017"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> FZW, Dortmund<br><strong>Bands: <\/strong>Adna, The districts, Waxahatchee, Portugal.The Man, Ducktails, Drangsal, Gurr<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1150\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/ptm2.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8735\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/ptm2.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/ptm2-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/ptm2-1012x568.jpg 1012w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>F\u00fcr das Way back when in Dortmund hatte ich im fr\u00fchen Vorverkauf ein drei Tages Ticket gekauft. Dass ich dann jedoch nur an zwei Tagen vor Ort war, hatte logistische Gr\u00fcnde: ich wollte einfach nicht an drei Tagen nach Dortmund fahren. Das w\u00e4re mir zu viel und zu aufwendig, und so entschied ich, den Way back when Freitag sausen zu lassen. Das erschien mir am sinnvollsten (und vern\u00fcnftigsten). Samstag wollte ich unbedingt <strong>Portugal.The Man<\/strong> und <strong>Waxahatchee<\/strong> sehen, das war uneingeschr\u00e4nkt gesetzt. Und als f\u00fcr den Sonntag die <strong>Ducktails<\/strong> angesetzt wurden, war auch die Frage ob nun noch der Freitag oder der Sonntag dazu k\u00e4me, schnell gekl\u00e4rt. Am Freitag war nichts sonderlich interessantes im Aufgebot; <strong>Slowdive<\/strong>, Headliner am Freitag, waren mir ein bisschen schnuppe. Den Rummel um die Band kann ich nicht ganz mitgehen. Klar, die Band ist toll und das neue Album mag auch gut sein, aber irgendwie geh\u00f6ren sie nicht in mein 21. Jahrhundert. <strong>Slowdive<\/strong> bleiben f\u00fcr mich eine 1990er Jahre Band. Ich habe die Engl\u00e4nder 1992 in der Zeche in Bochum gesehen. Ein halbleerer Laden, Bodennebel, wenig Licht, dunkle Typen im Saal. Das passte. Vor einigen Jahren, als sie just ihre Reunion am Start hatten, sah ich sie auf dem Primavera und in Genf. Beide Konzerte waren unterhaltsam, aber schon damals merkte ich, dass mir ihre \u2018alte\u2018 Musik nicht mehr viel zu sagen hat. \u201eCatch the breeze\u201c und andere waren immer noch tolle Songs und live ph\u00e4nomenal, aber mehr war da nicht. Es war nicht mehr 1992, das sp\u00fcrte ich deutlich.<br>So war der Entschluss ein leichter, mir <strong>Slowdive<\/strong> in Dortmund nicht anzusehen. Es blieben der Samstag mit <strong>Adna<\/strong> (die ich in Hamburg zwei Songs lang gut fand und noch einmal in ganzer L\u00e4nge sehen wollte), <strong>Waxahatchee<\/strong> (die ich seit den letzten beiden Alben sehr mag) und <strong>Portugal.The Man<\/strong> (<strong>The districts<\/strong> waren als kleiner L\u00fcckenf\u00fcller meines Programms ebenso eingeplant) sowie der Sonntag mit den heiss erwarteten <strong>Gurr<\/strong>, <strong>Matt Mondanile<\/strong> a.k.a. <strong>Ducktails<\/strong> und <strong>Drangsal<\/strong>.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1150\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/w4.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8736\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/w4.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/w4-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/w4-1012x568.jpg 1012w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Um ehrlich zu sein, es gab genau zwei Gr\u00fcnde f\u00fcr mich, dieses Jahr zum Way back when nach Dortmund zu fahren: <strong>Portugal.The Man<\/strong> und <strong>Waxahatchee<\/strong>. Beide Bands h\u00e4tte ich zwar auch auf dem Reeperbahnfestival sehen k\u00f6nnen, aber bereits im Vorfeld der Hamburger Veranstaltung war ich mir nicht sicher, ob mir das aufgrund der konzertialen Vielfalt gelingen w\u00fcrde. Das Way back when als Backupveranstaltung f\u00fcr diese mir beiden wichtigen Bands schien eine gute L\u00f6sung. So war es denn auch nur zu logisch, dass ich weder Waxahatchee und <strong>Portugal.The Man<\/strong> nicht auf dem Reeperbahnfestival sah. Ich w\u00fcrde sie ja noch in Dortmund sehen, ein beruhigender Gedanke, der meinen Reeperbahnfestivalzeitplan ein bisschen entzerrte und mir Gelegenheit gab, andere Musik zu entdecken. Im Nachhinein bereue ich es nur ein bisschen, <strong>Portugal.The Man<\/strong> nur einmal gesehen zu haben. Ihr Konzert in der grossen Halle des FZW war \u00fcberragend gut. Tja, nachher ist man immer schlauer, das geht auch mir so. Aber besser einmal als kein Mal. Drei Euro ins Phrasenschwein.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich in Dortmund ankam, f\u00fchrte mich mein erster Weg in die Pauluskirche. Die evangelische Kirche ist neben dem Dortmunder U und dem FZW, das mit zwei B\u00fchnen das Epizentrum des Way back when darstellt, der dritte Veranstaltungsort des Indoorfestivals. Kirchenkonzerte finde ich immer noch besonders. Die Ruhe des Kirchengem\u00e4uers \u00fcbertr\u00e4gt sich irgendwie auf mich und ich geniesse Klubmusik in Kirchen sehr. <strong>Adna<\/strong> macht Klubmusik. Elektronische, tanzbare Klubmusik im mittleren bis schwachen Geschwindigkeitslevel. Sowas wirkt in sakralen Geb\u00e4uden enorm gut, wie ich finde. Ich kann mich auf der nicht so ganz bequem zu nennenden Kirchengang gut auf die Musik konzentrieren und abschalten. Es gibt kein Geplapper, keine Flaschen klirren, niemand dr\u00e4ngelt an mir vorbei. Die Ruhe des Raumes wirkt, und die Musik steht unangefochten im Mittelpunkt. Bei Klubkonzerten ist das ja nicht immer der Fall.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Adna.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8733\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Adna.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Adna-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Adna-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Adna Kadic<\/strong> fuchtelt mit den Armen wie einst <strong>Joe Cocker<\/strong>. Ihre Musik geht ihr nahe, die auf mich unkontrolliert und sehr emotional wirkenden Armzuckungen sollen daf\u00fcr ein Beleg sein. Auch Adna sah ich kurz bereits im Hamburg, als ihre Sounds &#8211; von einem Busdach herunter gespielt &#8211; auf dem Spielbudenplatz verpufften. In der Pauluskirche in Dortmund waren sie besser aufgehoben. Hier kamen die Keyboards und Computertracks viel besser zur Geltung. Die Schwedin bosnischer Herkunft ist seit drei Jahren im Gesch\u00e4ft. 2014 erschien ihr Deb\u00fctalbum, 2015 Album Nummer 2 und im Fr\u00fchjahr diesen Jahres <em>Closure<\/em>, ihre bisher letzte Platte. Auf ihr befinden sich wundervolle Songs wie \u201eOverthinking\u201c, \u201eClosure\u201c und \u201eThoughts\u201c. Das sind so Synthie und Computersounds, \u00fcber die die Lo-Fi Singer\/ Songwriterin ihre melancholisch klingende Stimme legt. Klavier, Streicher, Airdrums (beides durch ihren musikalischen Partner bereitgestellt) und ergriffener Gesang; <strong>Adna<\/strong> sieht musikalisch schwarz, anders kann ich ihre Sounds nicht zusammenfassen. Ein Soundtrack f\u00fcr die Kirche und den Herbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach ging es zur\u00fcck ins FZW. Die Wege beim Way back when sind kurz, es ist kein gro\u00dfer Aufwand, zwischen den drei Orten hin und her zu wechseln.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/The-district.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8732\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/The-district.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/The-district-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/The-district-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>The districts<\/strong> dient als kleiner Zeitvertreib zwischen <strong>Adna<\/strong> und <strong>Waxahatchee<\/strong>. Der Teenie-Indie-Pop der Amerikaner klingt seicht und schnell merke ich, dass das nichts f\u00fcr mich ist. \u2018So wie sich der Mainstream Indierock vorstellt\u2018, h\u00f6re ich sp\u00e4ter sagen. Das trifft es ganz gut. Drei Songs bleibe ich, dann bewege ich mich in Richtung Eingang der kleinen FZW Halle. Lieber hier im halbruhigen Vorraum warten, als bei <strong>The districts<\/strong> in der grossen Halle rumzustehen. W\u00e4hrend ich auf den Einlass warte, geht die Klubtour auf und die <strong>Crutchfield<\/strong> Schwestern fl\u00fcchten an mir vorbei aus der kleinen Halle nach draussen. Der Soundcheck drinnen geht unterdessen weiter. Oh ha, denke ich, irgendwas ist denen aber gerade quer gekommen. So ist es wenig verwunderlich, dass sich der Konzertbeginn um eine gute Viertelstunde nach hinten schiebt. Bei einem nur einst\u00fcndigen Konzertfenster zwischen anderen Konzerten ist das allerdings nicht wenig. Und als <strong>Katie<\/strong> und <strong>Allison Crutchfield <\/strong>mit ihrer Bassistin und Schlagzeuger auf die B\u00fchne kommen, habe ich den Eindruck, dass sie immer noch nicht ganz zufrieden mit irgendwas sind. Die Stimmung auf der B\u00fchne ist nicht gut und latent gereizt. Das muss ein Blinder merken. Es gab kein Wort ans Publikum, daf\u00fcr viele grimmige und ver\u00e4rgerte Blicke.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1150\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Waxahatchee.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8734\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Waxahatchee.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Waxahatchee-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Waxahatchee-1012x568.jpg 1012w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Waxahatchee<\/strong> sind rockiger,<em> Out in the storm<\/em> ist rockiger. Live sehe ich drei Gitarren und h\u00f6re weniger DIY Punk als auf den fr\u00fcheren Alben <em>American Weekend<\/em> und <em>Cerulean Salt<\/em>. Pitchfork gab <em>Out in the storm<\/em> eine 8.2, das Feuilleton der FAZ feiert es als Wiedergeburt des 1990er Jahre Alternative Rock, mit Anleihen an <strong>Weezer<\/strong>, den <strong>Breeders<\/strong> und anderen. War <strong>Waxahatchee<\/strong> fr\u00fcher nur <strong>Katie Crutchfield<\/strong>, die live von ihrer Schwester ab und an begleitet wurde, geh\u00f6rt ihre Zwillingsschwester nun fest zur Band, mit der sie zusammen bereits eine Band hatte, <strong>P.S. Eliot<\/strong>. Aber das ist lange her. Die \u00fcbrigen Musiker scheinen zu wechseln, so vermisse ich in Dortmund <strong>Katie Harkin<\/strong>, die auf dem Album zu h\u00f6ren ist. <strong>Katie Harkin<\/strong>, die Tausendsasserin. Vor einigen Jahren noch auf Tour mit <strong>Sleater Kinney<\/strong>, davor S\u00e4ngerin in ihrer eigenen Band, auf deren Namen ich gerade nicht komme. Die leicht gereizte Stimmung auf der B\u00fchne spielt den Songs in die Karten. Sie klingen ruppiger, noch anklagender, noch genervter. Schw\u00e4tzige Besucher wurden mit Blicken abgestraft, ist es <strong>Katie Crutchfield<\/strong> w\u00e4hrend der Songs ein wenig zu laut in den ersten Reihen, senkt sie ihre Stimme, bis alle merken, dass sie die Klappe halten sollten, um dann von jetzt auf gleich loszuschreien was das Zeug h\u00e4lt.<br>Ihr Set, das sie \u00fcberdies mit 15 Minuten Versp\u00e4tung beginnen, nudeln sie leicht aggressiv herunter, jederzeit bereit, die B\u00fchne vorzeitig zu verlassen. Dass sie die ausgelegte Setlist nur zu einem Teil bespielen, ergibt sich daraus zwangsl\u00e4ufig. Aber die Qualit\u00e4t ist wichtiger als die Quantit\u00e4t, und was soll ich sagen, au\u00dfer dass die neuen Songs wundervoll anders sind. <strong>Waxahatchee<\/strong> ist mit <em>Out in the storm <\/em>nicht mehr das fr\u00fchere diy Projekt, sondern eine &#8211; klingt bl\u00f6d, ich weiss &#8211; richtige, professionelle Band auf dem Weg zur n\u00e4chsten Erfolgsstufe. <strong>Hole<\/strong> und <strong>Sleater Kinney <\/strong>scheinen ihre Nachfolgerinnen gefunden zu haben.<br>Ein gutes Konzert!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/ptm.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8731\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/ptm.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/ptm-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/ptm-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Wie, die neuen Songs seien poppiger und weniger rockig als die auf den ersten f\u00fcnf Alben?! Wie, <strong>Portugal.The Man<\/strong> sei eine Radioband geworden, die \u00fcberdies noch Sachen mit <strong>Casper<\/strong> macht?! Der scheuklappenbehaftete Indieh\u00f6rer mag irritiert dar\u00fcber den Kopf sch\u00fctteln und die n\u00e4chste Indieband in die gro\u00dfen Hallen abwandern sehen. denken, was er wolle. Mich schrecken solche Neuigkeiten nicht ab, sondern machen mich noch neugieriger. Dem Konzert in der gro\u00dfen Halle des FZW fieberte ich daher seit Tagen entgegen. Wird es wirklich so viel anders als in den fr\u00fcheren Jahren? Werden die Gitarren wirklich auf Kosten der poppigen Seichtigkeit leiser gedreht? Sind alle anderen nur da, um die neuen Sachen und in der Hauptsache die neue Single \u201eFeel it still\u201c zu h\u00f6ren? \u201eFeel it still\u201c l\u00e4uft seit Tagen im Jugendradio, was den Song aber nicht schlechter macht. Es ist ein tolles St\u00fcck, und ja, nat\u00fcrlich klingt es anders als die alten Sachen: weniger vertrackt, weniger Math-rockig. \u201eFeel it still\u201c ist eine sch\u00f6ne, glatt geb\u00fcgelte Indiemainsreampop Nummer, die zurecht nachmittags im Jugendradio l\u00e4uft. Die Single stellt keine Ausnahme dar. <em>Woodstock<\/em> ist im Vergleich zu den \u00e4lteren Alben quasi Hochglanzpop. Es blieb die spannende Frage, wie sie alte und neue Songs im Konzert umsetzen und zusammenf\u00fcgen.<br>Das Ergebnis ist \u00fcberraschend. <strong>Portugal.The Man<\/strong> liefern ein Konzert, dass sich gef\u00fchlt in nichts zu fr\u00fcheren Konzerten unterscheidet. Sie spielen immer noch die Kombination von <strong>Pink Floyds<\/strong> \u201eAnother brick in the wall\u201c, das sie in ihren 2013er Hit \u201ePurple Yellow Red and Blue\u201c \u00fcbergehen lassen. Sie setzen immer noch Song an Song, so dass sich das Konzert wie ein einziges Medley anf\u00fchlt. (\u201eGot it all\u201c, \u201eSo American\u201c, \u201eHip Hop Kids\u201c oder \u201eModern Jesus\u201c gehen ohne Pause ineinander \u00fcber.) Sie spielen minutenlange Gitarrensoli, als gebe es nichts Sch\u00f6neres. Und sie packen die neuen Songs in ein famoses und energetisches Rockgewand. Live war von der neuen Hochglanzpolitur also nur wenig zu sp\u00fcren! Unterschiede zwischen fr\u00fcheren und aktuellen Songs konnte ich live nur schwer auszumachen. Alles kam aus einem Gitarrenguss. <strong>Portugal.The man<\/strong> lieferten ein klassisches Rockkonzert.<br>Die B\u00fchnenr\u00fcckwand dient als Projektionsfl\u00e4che psychedelischer Muster und obskurer Textbotschaften a la \u2018Make sure that you are on a <strong>Portugal. The man<\/strong> concert\u2018. Die Leinwand leuchtet hell und l\u00e4sst die Musiker zeitweise nur als Silhouette erscheinen. Betrachte ich Livevideos der Band, dann erkenne ich \u00fcber die Jahre wechslendes Musikerpersonal. <strong>Portugal.The Man<\/strong> sind in der Hauptsache <strong>John Baldwin Gourley<\/strong> und <strong>Zachary Scott Carothers<\/strong>. In Dortmund waren dazu noch Percussionist <strong>Kyle O&#8217;Quin<\/strong>, Gitarrist <strong>Eric Howk<\/strong> und Schlagzeuger <strong>Jason Sechrist<\/strong> auf der B\u00fchne. Das macht eine ausgewachsene Rockband, die zum Ende ihres Konzertes ein zweites Cover anstimmt. \u201eDon\u2019t look back in anger\u201c. Kann man so machen. Aber g\u00e4be nicht auch genug eigenes Material, das bis hierin noch nicht gespielt worden ist? Ganz bestimmt! Und ganz bestimmt empfinde ich es auch als ein bisschen billig, die olle <strong>Gallagher<\/strong> Nummer zu covern. \u00dcberdies ist es keine gelungene Coverversion, wie ich finde, weil es zu sehr am Original ist. \u201eDon\u2019t look back in anger\u201c h\u00e4tten sie sich wegen meiner Schenken k\u00f6nnen. So schwingt ein wenig Wehmut \u00fcber nicht geh\u00f6rte Songs in den \u00dcberraschungseffekt des gespielten <strong>Gallagher<\/strong> Covers. Im Internet lese ich einen Satz, der die Entwicklung von <strong>Portugal.The man<\/strong> gut beschreibt:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Sie haben sich auf f\u00fcnf Alben in zehn Jahren vom nerdigen Irgendwas-Core zu einer Art in die Charts gesickerten Hipsterband gemausert.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Als ich gegen halb eins die Halle verlasse, bin ich zufrieden. Sehr zufrieden. Nach <strong>Waxahatchee<\/strong> legten <strong>Portugal.The Man<\/strong> noch einen drauf und lie\u00dfen mich ein tolles Konzert erleben. Gl\u00fccklich fahre ich nach Hause, um am n\u00e4chsten Nachmittag wiederzukommen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Drangsal2.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8730\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Drangsal2.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Drangsal2-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Drangsal2-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Drangsal<\/strong> ist immer dann am besten, wenn er tief in die 19080er Jahre Musikkiste greift. Dann erinnert vieles an <strong>The Cure<\/strong>, an Synthiepop und Wave-Gothic Discoabende. Mit seinem Deb\u00fctalbum, das letztes Jahr erschien, war <strong>Drangsal<\/strong> on top. Der Pf\u00e4lzer machte damit vieles richtig: Breitwand Pop, der nach <strong>Frankie goes to Hollywood<\/strong> und <strong>Human League<\/strong> klingt. Sowas funktioniert, weil es nicht neu ist, sondern sch\u00f6n vertraut und altbacken klingt. \u2018H\u00f6r mal, klingt wie \u2026 damals.\u2018 Das sage nicht nur ich, auch andere denken so und f\u00fchlen sich &#8211; wie ich &#8211; dadurch direkt angesprochen von seiner Musik. Wie stark und wie lange dieses Ansprechen bleibt, ist vielleicht ein anderes Thema. Erst einmal spricht sie an, allen voran \u201eAllan align\u201c. Was f\u00fcr ein Hammersong!<br>Und just dieses \u201eAllan Align\u201c bringt <strong>Drangsal<\/strong> in die Bildzeitung. Weil <strong>Jenny Elvers <\/strong>im Video mitspielt und weil es inhaltlich anst\u00f6\u00dft und Kritik aufkommen l\u00e4sst. Warum genau, weiss ich nicht mehr. So dramatisch, wie damals bei \u201eLike a prayer\u201c, war es zumindest nicht. <strong>Drangsal<\/strong> ist schliesslich nicht <strong>Madonna<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass er noch kein zweites Album ver\u00f6ffentlicht hat, wunderte mich ein bisschen. Irgendwie dachte ich, es w\u00e4re schon da. Ist es aber nicht, sondern es erscheint in ein paar Wochen, wie der S\u00e4nger w\u00e4hrend des Konzertes erz\u00e4hlte. Also spielt er Sachen, die ich kenne, zumindest gr\u00f6\u00dftenteils. Leider ertappe ich mich im Konzertverlauf dabei, wie mir die Songs immer gleichg\u00fcltiger werden und ich mich beginne, zu langweilen. \u201eAllan align\u201c ist nach wie vor toll und ein Spitzensong, aber ich bin wohl zu alt, um diesen 1980er Jahre Kram in Neuauflage g\u00e4nzlich gut zu finden. Das hatte ich halt alles schon vor 30 Jahren im Ohr. Und zwar von <strong>Frankie goes to Hollywood<\/strong> und <strong>Propaganda<\/strong>. <strong>Drangsal<\/strong> ben\u00f6tige ich da nicht unbedingt. Da scheint das Ansprechen schneller vorbei zu sein, als gedacht.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Ducktails3.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8729\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Ducktails3.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Ducktails3-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Ducktails3-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Matt Mondanile<\/strong> ist gro\u00dfartig. Da lasse ich keine zweite Meinung zu. \u201eHeadbanging in the mirror\u201c und \u201eSurreal exposure\u201c sind Lieblingslieder des letzten Jahres. Auch wenn er seine Band <strong>Ducktails<\/strong> aus dem Computer kommen l\u00e4sst, und \u00fcber eine Vielzahl von Tonspuren nur Gitarre spielt, loopt und singt. Nennt man das Halbplayback? So wie fr\u00fcher in der Hitparade, wo nur der Gesang live war. Bei <strong>Matt<\/strong> ist es zus\u00e4tzlich noch die Gitarre, die er loopend \u00fcber das Konservenschlagzeug und den Konservenbass schichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Vehement fordert er mehr Lautst\u00e4rke, die typische Handbewegung ist die mit dem Arm nach oben zeigend. Noch lauter, noch lauter bitte. Wirkt der Saal im Dortmunder U, der ehemaligen Brauerei, zu Beginn viel zu gross, f\u00fcllt er sich im Laufe des Konzertes so sehr, dass <strong>Matt Mondanile<\/strong> begeistert von der gr\u00f6ssten Zuschauerzahl seiner Konzertreise spricht, vor der er aufgetreten sei. Ob er alle anwesenden \u00fcberzeugen konnte, ist schwer zu sagen. Wer kennt schon hierzulande die <strong>Ducktails<\/strong>. Sicher zu wenige, um behaupten zu k\u00f6nnen, alle seien genau wegen der <strong>Ducktails<\/strong> hier und nicht, weil sie beim Parallelkonzert von <strong>Voodoo J\u00fcrgens<\/strong> nicht mehr in den kleinen Klub des FZW hinein gekommen seien. Ich w\u00fcnsche es <strong>Matt Mondanile<\/strong>, dass er w\u00e4hrend seines gut 50 min\u00fctigen Konzertes den ein oder anderen neuen Fan oder zumindest Interessierten gewonnen hat. Die Ducktails brauchen mehr Liebhaber. Dieser seichte, vertr\u00e4umte Indie-Yacht-Pop braucht mehr Unterst\u00fctzer. In den ersten Reihen wird mitgewippt. Ein gutes Zeichen, dass nicht nur mir der Auftritt sehr gefallen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Als das Konzert in den letzten Z\u00fcgen liegt, sehe ich, wie die Videoanimationen an den Fenstern des Dortmunder U blubbernde Fische in einem Aquarium zeigen. Ach, ein besseres Zusammenspiel kann es in der siebten Etage dieses ehemaligen Brauereiturms nicht geben. Es hat Spass gemacht, hier zu sein.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gurr.jpg\" alt=\"Way back when,Dortmund,Musikfestival\" class=\"wp-image-8728\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gurr.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gurr-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Gurr-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Gurr <\/strong>haben auch Spa\u00df. Die Berliner Band um <strong>Andreya Casablanca<\/strong> und <strong>Laura Lee Jenkins<\/strong> verspr\u00fcht einen enormen Tatendrang und entpuppt sich als Livekracher. Auf der kleinen B\u00fchne im FZW Klub wird gebl\u00f6delt, gescherzt, gesprungen und getanzt. Der Saal ist voll und das <strong>Gurr<\/strong> Konzert ist gr\u00f6sstm\u00f6gliche Unterhaltung. Bisher hatte ich nur \u00fcber die Band gelesen, wie gut sie live seien und wie toll neu und frisch ihre Musik sei. Und ja, alles ist richtig. Alles stimmt. <strong>Gurr<\/strong> erinnern mich musikalisch manchmal an die <strong>Humpes<\/strong>, auftrittstechnisch manchmal an die Ausgelassenheit der fr\u00fchen <strong>Pavement<\/strong>.<br>Eigentlich stehe ich nicht so auf das Surf-Punk-Pop Gemische. Auf Dauer ist das sterbenslangweilig. <strong>Gurr<\/strong> kommen zwar irgendwie aus dem Bereich, machen es aber f\u00fcr mich h\u00f6renswerter. An welchen Schr\u00e4ubchen sie dabei drehen, kann ich nicht genau benennen. Ist auch egal, denn wie sie es machen, ist verdammt gut. \u201eYosemite\u201c gef\u00e4llt mir, \u201eMoby Dick\u201c auch. Letzteres erinnert mich mit dem zweistimmigen Gesang an irgendwas anderes. Ich komm gerade nicht drauf, an was. Sch\u00f6n ist auch das angespielte \u201eHollaback girl\u201c, das sie direkt in ihr \u201eRollerskate\u201c \u00fcbergehen lassen. <strong>Gwen Stefani<\/strong> und <strong>Gurr<\/strong>, das passt gut zusammen. Das Konzert fluppt, die Mischung aus Songs der <em>Alben In my head<\/em> und <em>Furry dream<\/em> l\u00e4sst die Zeit verdammt schnell vergehen.<br>Im Winter gehen sie mit den Briten <strong>Shame<\/strong> auf Tour. In K\u00f6ln spielen sie am 6. Dezember. Das ist ein must-see Konzert!<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>GURR = garagepop-duo from BLN, sounds like a trashy 60s girl group meshed with poppy vocals<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>So sieht\u2019s aus!<\/p>\n\n\n\n<p>Es waren zwei unterhaltsame Tage in Dortmund. Das Way back when Festival scheint sich mit seiner vierten Ausgabe etabliert zu haben. Ich bin gespannt, wen die Machen im n\u00e4chsten Jahr an Land ziehen. Bisher ging das Line-up von Jahr zu Jahr immer nach oben. Ich hoffe und w\u00fcnsche es den Machern, dass im n\u00e4chsten Jahr die Kurve weiter ansteigt. Das Festival h\u00e4tte es verdient!<\/p>\n\n\n\n<p>Warum ich am Sonntag <strong>Dan Croll<\/strong> nicht gesehen habe, daf\u00fcr habe ich derzeit keine Argumente. Ein Jammer!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/clap-your-hands-say-yeah-koln-14-09-2011\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br><\/a><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/waxahatchee-koeln-08-06-2015\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waxahatchee \u2013 K\u00f6ln, 08.06.2015 \/ Blue Shell<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/waxahatchee-bruessel-31-01-2015\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waxahatchee \u2013 Br\u00fcssel, 31.01.2015 \/ Botanique<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/portugal-the-man-koln-18-09-2013\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Portugal.The Man \u2013 K\u00f6ln, 18.09.2013 \/ B\u00fcrgerhaus Stollwerck<br><\/a><a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=3452\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Portugal.The Man \u2013 Rolling Stone Weekender, 11.11.2011<\/a><br><a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=567\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Portugal.The Man \u2013 K\u00f6ln, 25.09.2008 \/ Geb\u00e4ude 9<\/a><br><a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=295\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Portugal.The Man \u2013 K\u00f6ln, 10.09.2007 \/ Geb\u00e4ude 9<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/ducktails-koeln-14-09-2017\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ducktails \u2013 K\u00f6ln, 14.09.2017 \/ Gew\u00f6lbe<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr das Way back when in Dortmund hatte ich im fr\u00fchen Vorverkauf ein drei Tages Ticket gekauft. Dass ich dann jedoch nur an zweiTagen vor Ort war, hatte logistische Gr\u00fcnde: ich wollte einfach nicht an drei Tagen nach Dortmund fahren. Das w\u00e4re mir zuviel und zu aufwendig, und so entschied ich, den Way back when Freitag sausen zu lassen. Das erschien mir am sinnvollsten (und vern\u00fcnftigsten). Samstag wollte ich unbedingt unbedingt Portugal.The Man und Waxahatchee sehen, das war uneingeschr\u00e4nkt gesetzt. Und als f\u00fcr den Sonntag die Ducktails angesetzt wurden, war auch die Frage ob nun noch der Freitag oder der Sonntag dazuk\u00e4me, schnell gekl\u00e4rt. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":8738,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"pretty-paracetamol in concert: 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