{"id":7922,"date":"2017-02-13T18:51:19","date_gmt":"2017-02-13T17:51:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=7922"},"modified":"2026-05-09T11:14:35","modified_gmt":"2026-05-09T09:14:35","slug":"deus-antwerpen-10-02-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/deus-antwerpen-10-02-2017\/","title":{"rendered":"dEUS &#8211; Antwerpen, 10.02.2017"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Lotto Arena, Antwerpen<br><strong>Vorband:<\/strong> Faces on TV<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/5.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7926\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/5.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/5-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/5-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Es ist kalt in Antwerpen, Schneeflocken treffen mein Gesicht. Die Fahrt nach Belgien war bis dahin angenehm, nur jetzt, kurz bevor ich den Autobahnring um die belgische Stadt erreiche, setzt Schneefall ein.<br>Die Lotto Arena ist ein h\u00e4sslicher Bau. Allerdings verkehrsg\u00fcnstig gelegen direkt am Stadtring. Oder soll ich sagen, darunter. Wie hineingepfercht zwischen achtspuriger, sternenf\u00f6rmiger Kreuzungsanlage auf der einen, den Antwerpener Sportpalast auf der anderen und eben dem Autobahnstadtring quetscht sich die 8000 Leute fassende Betonarena in die Stadtrandlandschaft. Hier ist nichts sch\u00f6n, nichts, das zum Verweilen einl\u00e4dt. Erst recht nicht bei nieseligem Schneefall. Das Grau des Tages wirkt so noch ein bisschen grauer.<\/p>\n\n\n\n<p>In Belgien gibt es viele dieser 1960er Jahre Betonbauten, auf den ersten Blick scheint die Lotto Arena dazuzugeh\u00f6ren. Brutalismus nennt man diese Art von Baustil. Gro\u00df, wuchtig, klobig. Ein sehr treffender Name, wie ich finde. Der zweite Blick aus dem Innenraum des Bauwerks best\u00e4tigt meinen Eindruck. Das Foyer ist eng und zugig, das Treppenhaus nicht architektonisch zeitgem\u00e4\u00df. Die Stufen sind schmal und \u00fcberall h\u00e4ngen gro\u00dfe Lottokugeln in der Gegend. Der Hauptsponsor gibt sich auf einfache Art und Weise omnipr\u00e4sent. 45, 17, 3, dies die Lottokugelzahlen, die mich auf den Weg nach ganz oben begleiten. Ja, die Halle muss \u00e4lter sein, denke ich, als ich meinen Platz &#8211; einen ausgebleichten, hellblauen Gummischalensitz &#8211; oben in der Halle suche. Der Blick von hier geht in Ordnung, ich bin zwar weiter von der B\u00fchne weg als gewohnt, aber ich bin immerhin in der Halle. Nur gem\u00fctlich ist es nicht so richtig.<br>Es war schwer, ein Ticket f\u00fcr das <strong>dEUS<\/strong> Konzert zu bekommen. F\u00fcr dieses besondere <strong>dEUS<\/strong> Konzert, sollte ich sagen. Denn es war das letzte Konzert mit dem langj\u00e4hrigen Gitarristen <strong>Mauro Pawlowski<\/strong>. Seine Abschiedsvorstellung, die die Band an diesem Abend feiern sollte. Als <strong>Mauro Pawlowski<\/strong> im Herbst letzten Jahres seinen Abschied von <strong>dEUS<\/strong> bekanntgab, um sich mehr um andere Dinge als um Rockmusik k\u00fcmmern zu k\u00f6nnen, wie er von einem Internetmagazin zitiert wird, und dieses Abschiedskonzert angek\u00fcndigt wurde, war der Abend ruckzuck ausverkauft. Am Tag des Vorverkaufbeginns hatte ich Gl\u00fcck, \u00fcberhaupt ein Ticket zu ergattern. Ich steh\u2018 \u00fcberhaupt nicht auf sitzen, aber die Karten f\u00fcr den Innenraum waren zu schnell vergriffen und das Ticketsystem spuckte nur noch Pl\u00e4tze in der letzten Sitzreihe der Lottoarena aus, als ich im Internet bestellte. Und besser sitzen als drau\u00dfen stehen. So k\u00f6nnte ich sagen. Ja, in Belgien ist <strong>dEUS<\/strong> immer noch eine gro\u00dfe Marke und in Antwerpen, wo die Band beheimatet ist, selbstverst\u00e4ndlich noch mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Weite Strecken erfordern eine rechtzeitige Anreise. Es kann unterwegs viel passieren und nichts ist \u00fcberdies elender, als irgendwo am in dunklen Strassen verzweifelt einen Parkplatz suchen zu m\u00fcssen, nur weil man etwas zu sp\u00e4t vor Ort war und alle ausgewiesenen Parkpl\u00e4tze schon futsch sind. Da jedoch alles gut klappte, stand ich viel zu fr\u00fch vor der noch geschlossenen Arena. Front rowers delight, aber als Sitzplatzkarteninhaber nicht zwingend erforderlich, sich hier die F\u00fc\u00dfe in den Bauch zu stehen. Also noch kurz in die Stadt und dann sp\u00e4ter wieder zur\u00fcck. Dank kombiniertem Konzert-\/ U-Bahnticket ist das kein Problem.<br>Meine Stimmung war vorfreudig hoch! <strong>dEUS<\/strong> Konzerte sind zwar sehr berechenbar, was die Songauswahl angeht, aber immer qualitativ hochwertig. Was mag der Abend bringen? Vielleicht doch etwas Besonderes? Denn auf irgendeine Art und Weise ist es ein besonderes Konzert, schlie\u00dflich sollte dies der letzte Auftritt in der bekannten <strong>dEUS<\/strong> Konstellation sein. Das letzte Konzert von Musikern, die in dieser Besetzung nach dem gro\u00dfen Bandkrach und dem Austritt dreier Bandmitglieder Anfang der 2000er Jahre mit <em>Pocket revolution<\/em>, <em>Vantage Point<\/em>, <em>Keep you close<\/em> und <em>Following Sea<\/em> vier Alben produziert haben. Seinerzeit stie\u00dfen neben <strong>Pawlowski <\/strong>auch <strong>Alan Gevaert<\/strong> und <strong>Stephane Misseghers<\/strong> zur Band <strong>dEUS<\/strong>, von der nur noch <strong>Tom Barman<\/strong> und <strong>Klaas Janzoons<\/strong> \u00fcbrig waren.<br>Die B\u00fchne steht rechts von mir und sie passt sich dem Charme der halligen Halle an. Nackt, ohne Seitenverkleidungen ist sie als Quadrat dort aufgebaut. Zum Innenraum trennt sie ein 2 Meter breiter Graben, zu den Seiten ist sie v\u00f6llig offen. Links und rechts stehen zwei Stahlger\u00fcste f\u00fcr Scheinwerfer. Der B\u00fchnendeko ist damit gen\u00fcge getan. Es wirkt wenig einladend und der Sound ist schrecklich. Gerade h\u00e4ngt die Vorband <strong>Faces on TV<\/strong> in den letzten beiden Tracks und ich h\u00f6re hier oben nur Bassgewummere. K\u00fchles Ambiente, schlechter Sound, na das kann ja was geben. <br>Auch die letzten beiden Male sah ich <strong>dEUS<\/strong> im Sitzen. Allerdings &#8217;soft elektrisch&#8216;, wie die Akustiktour des vorletzten Jahres hie\u00df. Damals waren es bewusst ruhig gehaltene Auftritte ohne wilde Gitarren und L\u00e4rm. In Oostende und in Gent waren es zwei wunderbare leise Konzerte mit bekannten Songs in einem etwas anderen Soundgewand. Wunderbar, sowas in der Art erwartete ich auch von diesem Abend, mit Ausnahme von leise. Soft-elektrisch war nicht mehr angesagt. An diesem Abend sollte es wieder lauter und vollinstrumentalisiert zu Rande gehen. Ganz so, wie <strong>dEUS<\/strong> Songs es ben\u00f6tigen. \u00a0So gesehen war sitzen eher suboptimal. Aber besser sitzen als drau\u00dfen stehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Band beginnt mit \u201eSlow\u201c und \u201eVia\u201c und alles ist wie immer. Nach anf\u00e4nglichen Problemen f\u00e4ngt sich der Sound und die Konzertposition geht in Ordnung. <strong>Tom Barman<\/strong> scheint von Sekunde 1 an spielw\u00fctig. Seine Ansagen wechseln satzweise vom Fl\u00e4mischen ins Englische und zur\u00fcck. \u00a0Er wirkt aufgekratzt, ist in seinem Element. \u201eThe Architect\u201c und \u201eConstant now\u201c folgen, die Band spielt gut. Bisher wirkt alles sehr bekannt und sehr wie immer. Ich frage mich, wie so ein Abschiedskonzert funktioniert. Wird vielleicht <strong>Mauro Pawlowski<\/strong> gefragt, \u2018ej Mann, was m\u00f6chtest du nochmal spielen?\u2018 oder hat er andersrum vorgeschlagen \u2018lass und doch noch einmal das und das Spielen.\u2018 Also ich w\u00fcrde das so machen wollen. Die Setlist l\u00e4sst jedoch keine Besonderheit oder gar eine Wunschliste vermuten. <strong>dEUS<\/strong> spielen das, was sie eigentlich immer spielen. Das ist selbstverst\u00e4ndlich gut, aber ohne \u00dcberraschung.<br>\u00dcberrascht werden wir dann mit einem kleinen Abschiedsfilmchen. Eine heimlich gefilmte gestellte Begegnung mit einem belgischen Polizisten, der sich als <strong>dEUS<\/strong> Fan entpuppt, kombiniert mit einer Ausweisverwechslung und unterlegt mit Super-Mario, \u00e4hh Mauro T\u00f6nchen und Scorerpunkten. \u2018How Rock\u2019n\u2019roll is Mauro?\u2018<\/p>\n\n\n\n<p>Link: <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/share\/v\/17c49YMmGQ\">https:\/\/www.facebook.com\/share\/v\/17c49YMmGQ<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>\u2018You are the Brat Pitt of dEUS, right?!\u2019 Haha, das ist sehr am\u00fcsant. Da ist es doch, das Besondere an diesem Abend. Das hebt die Stimmung, und als im Anschluss \u201eInstant street\u201c kommt, ist das <strong>dEUS<\/strong> Gef\u00fchl voll da. Die Halle tobt, es ist faszinierend mitanzusehen, wie 8000 Menschen diesen Song feiern. So gro\u00df habe ich <strong>dEUS<\/strong> bisher noch nicht erlebt. \u00a0Bababababababa, bababababa, schschschschschu, schschschschu. Ach, diesen Grower kann ich einfach immer h\u00f6ren. N\u00e4chstes Highlight: \u201eLittle arithmetics\u201c. \u00c4hnliche Grower-Konstellation wie bei \u201eInstant street\u201c, \u00e4hnlich gro\u00dfer Jubel. \u00a0Dass dazwischen mit \u201eGirls keep drinking\u201c, \u201eSirens\u201c von <em>The following sea<\/em> und \u201eSmokers reflect\u201c die weniger wunderbaren Songs \u00a0eingebaut werden, egal.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-7927\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/2-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Zugabe mit \u201eBad timing\u201d und \u201eSuds and Soda\u201d ist irgendwie klar. Dieses grandiose Doppel bildet quasi den Standardschlussstrich unter nahezu jedem <strong>dEUS<\/strong> Konzert. Aber <strong>Tom Barman<\/strong> Pfiff seine Kollegen nochmals zur\u00fcck auf die B\u00fchne. \u201eNothing really ends\u201c. Passt ein Song besser hierhin als dieser?<\/p>\n\n\n\n<p>\u2018Dieses hier sei ein Ende, aber nicht das Ende\u2018, h\u00f6re ich den Frontmann ins Mikrofon sagen. Na, ich bin gespannt, ob es nochmal ein <strong>dEUS<\/strong> Album geben wird. Freuen w\u00fcrde ich mich sehr dar\u00fcber!<\/p>\n\n\n\n<p>Um 23 Uhr ist kehraus. Drau\u00dfen ist es nicht mehr so kalt. Der Schnee ist fast weg. Die Lotto Arena ist erst 2007 erbaut worden, lese ich.<br>Es war gut, das Konzert gesehen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe title=\"dEUS &quot;The Architect&quot; Lotto Arena Antwerp 10\/02\/2017\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/n1xo5b2Kzoo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br>01: Slow<br>02: Via<br>03: The Architect<br>04: Constant now<br>05: Instant Street<br>06: Fell off the floor, man<br>07: Girls keep drinking<br>08: Pocket Revolution<br>09: Sirens<br>10: Little Arithmetics<br>11: If you don&#8217;t get what you want<br>12: Quatre Mains<br>13: Smokers reflect<br>14: Serpentine<br>15: Sun Ra<br>16: Theme from Turnpike<br>17: Hotellounge (be the death of me)<br>18: Roses<br>Zugabe:<br>19: Bad timing<br>20: Suds &amp; Soda<br>21: Nothing really ends<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/deus-ostende-12-12-2015\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dEUS &#8211; Ostende, 12.12.2015<\/a><br><a title=\"dEUS \u2013 PIAS Nites Festival Br\u00fcssel, 15.03.2014\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/deus-pias-nite-festival-15-03-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dEUS \u2013 PIAS Nites Festival Br\u00fcssel, 15.03.2014<br><\/a><a title=\"dEUS \u2013 K\u00f6ln, 28.11.2011\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=3553\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dEUS \u2013 K\u00f6ln, 28.11.2011&nbsp; Live Music Hall<strong><br><\/strong><\/a><a title=\"dEUS \u2013 K\u00f6ln, 11.10.2008\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=572\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dEUS \u2013 K\u00f6ln, 11.10.2008&nbsp; Live Music Hall<\/a><a title=\"dEUS \u2013 PIAS Nites Festival Br\u00fcssel, 15.03.2014\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/deus-pias-nite-festival-15-03-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><br><\/strong><\/a><a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=543\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dEUS \u2013 Melt! Festival, 18.07.2008<\/a><a title=\"dEUS \u2013 PIAS Nites Festival Br\u00fcssel, 15.03.2014\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/deus-pias-nite-festival-15-03-2014\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br><\/a><a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=475\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dEUS \u2013 K\u00f6ln, 14.04.2008&nbsp; Kulturkirche Nippes<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist kalt in Antwerpen, Schneeflocken treffen mein Gesicht. Die Fahrt nach Belgien war bis dahin angenehm, nur jetzt, kurz bevor ich den Autobahnring um die belgische Stadt erreiche, setzt Schneefall ein. Die Lotto Arena ist ein h\u00e4sslicher Bau. Allerdings verkehrsg\u00fcnstig gelegen direkt am Stadtring. Oder soll ich sagen, darunter. 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