{"id":7754,"date":"2016-10-30T16:07:00","date_gmt":"2016-10-30T15:07:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=7754"},"modified":"2016-11-10T22:12:26","modified_gmt":"2016-11-10T21:12:26","slug":"angel-olsen-koeln-28-10-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/angel-olsen-koeln-28-10-2016\/","title":{"rendered":"Angel Olsen &#8211; K\u00f6ln, 28.10.2016"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ort:<\/strong> Stadtgarten, K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Vorband:<\/strong> Little wings<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7756\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/2-4.jpg\" alt=\"Angel Olsen\" width=\"2048\" height=\"1152\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/2-4.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/2-4-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/2-4-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/p>\n<p>Es war eine Szene des Abends. Mittlerweile ist ja Gang und Gebe, dass auf Konzerten auf Teufel komm raus gefilmt und fotografiert wird. Erst neulich bei <strong>The Cure<\/strong> stand ein P\u00e4rchen vor mir, bei dem der Freund wohl den Auftrag bekommen hat, jeden Song bildlich festzuhalten. Mehrmals! Plus B\u00fchnenselfies. Und so war er mehr mit Fotos machen besch\u00e4ftigt als mit zugucken. So ist das nun mal heutzutage, ich m\u00f6chte das gar nicht kritisieren. Die technischen M\u00f6glichkeiten sind da, also werden die technischen M\u00f6glichkeiten genutzt. Warum auch nicht. Jeder nach seiner Fassong, wie man im Rheinland so sagt. Aber, wie so oft, gibt es auch Extreme. So wie der Typ beim <strong>The Cure<\/strong> Konzert hatte auch ein Typ beim <strong>Angel Olsen<\/strong> Konzert das Bed\u00fcrfnis (ich vermute wohl weniger die Pflicht), viel aufzunehmen und viele Fotos zu machen. Der Unterschied war nur, in einer Mercedes Benz Arena ist das nicht so auff\u00e4llig und f\u00fcr Umstehende und Musiker nicht so nervig wie im kleinen Stadtgarten.<\/p>\n<p>Nervig f\u00fcr die Musiker, denen permanent eine Kleinbildkamera vor die Nase gehalten wird, auff\u00e4llig und \u00e4rgerlich f\u00fcr die Umstehenden, weil der beste Platz des Saales durch einen Permanentfilmer besetzt ist und das Gehampel mit den Armen dann auf Dauer doch irgendwie st\u00f6rt. Da steht er dann, und filmt ohne Ende. Nicht nur einen Song, sondern mehrere. Eigentlich alles. Pseudofachm\u00e4nnisch mit Kameraschwenks. Nach drei Songs ununterbrochenen Filmens machte ein Mitarbeiter der Band (oder des Stadtgartens) ihn darauf aufmerksam, doch bitte etwas weniger zu filmen. Er akzeptierte, f\u00fcr 3 Songs. Dann z\u00fcckte er sein Handy und machte munter weiter. Als es zur Zugabe dann scheinbar einen kleinen Disput mit der Angel Olsen \u00fcber sein Verhalten gab, h\u00f6rte ich nur seinen Kommentar \u2019chill Angel, chill.\u2018 respektvoll klang das nicht, ich wei\u00df aber nicht, was die S\u00e4ngerin vorher gesagt hatte. Wie dem auch sein, die Band begann, \u201eIntern\u201c zu spielen, der Permanentfilmer machte das, was er bis dahin machte: er filmte. Eine sichtlich angefressene Angel Olsen zeigte ihm darauf \u00fcber Minuten den Stinkefinger, \u00a0bis schlussendlich der Bandmitarbeiter erneut kam, und, unter dem Applaus der Umst\u00e4nden, den Permanentfilmer von seinem Platz verwies.<br \/>\nDie Frage ist nun, ist das richtig oder ist der Platzverweis \u00fcbertreiben? Ich meine, er war richtig. Wie so oft im Leben ist auch das Filmen und Fotografieren bei Konzerten von nicht akkreditierten Fotografen eine Sache des gesunden Ma\u00dfes. Niemand hat etwas gegen das tapen des Lieblingssongs, \u00a0solange nicht vorher absolutes Filmverbot ausgewiesen wurde. Das geh\u00f6rt zum Fantum ja irgendwie dazu. Auch Angel Olsen hatte nichts gegen Fotos und ein paar Videoaufzeichnungen von anderen Besuchern. Nur, und das kann ich voll nachvollziehen, wenn jemand permanent vor der eigenen Nase mit einer Kamera rumfuchtelt und sich scheinbar null auf das Konzerterlebnis einl\u00e4sst, dann ist das nicht nur unh\u00f6flich, dann geht das einfach nicht. Wer in der ersten Reihe steht, der m\u00f6ge doch auch den gr\u00f6\u00dften Teil des Konzertes zuh\u00f6ren und dem K\u00fcnstler das Gef\u00fchl geben, dass er wegen des Konzerterlebnisses da ist. Das ist zumindest meine Meinung.<\/p>\n<p>Die anderen Szenen des Abends waren dagegen viel am\u00fcsanter und herzerfrischender!<br \/>\nWenn zum Beispiel die zweite S\u00e4ngerin sanft und weicht ein paar sch\u00fcchterne Tanzeinlagen hinlegt.<br \/>\nOder wenn der Gitarrist vor mir stehend sein Spieldingens aus der Hand fallen l\u00e4sst, es mit verdrehten Augen vom Boden aufhebt, und schmunzelnd weiterspielt.<br \/>\nOder wenn er Blickkontakt zu den ersten Reihen sucht, verschmitzt dabei l\u00e4chelt und kleine Grimassen schneidet.<br \/>\nOder wenn <strong>Angel Olsen<\/strong> munter mit der Band kommuniziert. (\u2018Hey <strong>Emily<\/strong>, du bist ja auch da. Alles okay?\u2019).<br \/>\nDann sind das die Szenen eines Konzertes, die Spa\u00df machen.<\/p>\n<p>Sind das Anzeichen f\u00fcr einen guten Abend? Ich denke ja.<br \/>\nDieses tolle Konzert habe ich Facebook zu verdanken. Ich sage es, wie es ist. Erst durch eine dieser sonst nervigen, gesponserten Werbungen in meiner Timeline wurde ich auf <strong>Angel Olsen<\/strong> aufmerksam gemacht.<\/p>\n<blockquote><p>Nach ausverkauften Konzerten in Hamburg und K\u00f6ln gibt es noch Tickets f\u00fcr den K\u00f6lner Stadtgarten\u2026<\/p><\/blockquote>\n<p>So las sich ungef\u00e4hr der Wortlaut des Werbeposts. Das machte mich neugierig, ich klickte den beigef\u00fcgten Link, gelangte zu einem Video und h\u00f6rte \u201eShut up kiss me\u201c. B\u00e4hm. Das war gut, das war sogar sehr gut. Ich kannte den Song irgendwoher, nur hatte ich ihn nicht mit der amerikanischen S\u00e4ngerin in Verbindung gebracht. Wann ist das Konzert? Freitag. Da habe ich noch nichts vor. Ticket zum Warenkorb hinzuf\u00fcgen? Ja.<br \/>\nUnd so stand ich an besagtem Freitagabend im Stadtgarten vor der B\u00fchne. Ich freute mich auf das Konzert. Ich war gespannt, ich war neugierig. Je mehr Videos ich mir am Nachmittag von <strong>Angel Olsen<\/strong> angeschaut hatte, umso mehr wurde ich Fan ihrer Musik.<br \/>\nDie Mischung aus Country, Singer\/Songswriter und Indiegitarren faszinierte mich. Anfangs hatte ich Spontanassoziationen wie <strong>Lisa Germano<\/strong> oder <strong>Brenda Kahn<\/strong>, sp\u00e4ter &#8211; und erst recht im Laufe des Konzertes &#8211; musste sich diese revidieren. Nein, mit beiden hat die <strong>Angel Olsen<\/strong> Band nichts gemein. Das hier war anders. Das hier war ganz anders. Mir fehlt ein Vergleich. Allein diese wunderbare Slidegitarre, die l\u00e4ngeren Gitarrensoli, die dramatisch aber unaufgeregt klangen, waren gro\u00dfartig. Das lie\u00df die Songs\u00a0 nicht nach Protest oder Sozialkritik klingen, das klang mehr nach einer abgespeckten <strong>Dinosaur Jr<\/strong> Variation im Gem\u00e4ssigkeitsmodus. Was f\u00fcr ein Quatsch, aber so in der Art war \u00fcber weite Strecken des Konzertes mein Eindruck.<\/p>\n<p>Im Internet las ich, <strong>Angel Olsen<\/strong> bringe den Grunge in ihre eigentlich countryesken Songs. So k\u00f6nnte man es auch umschreiben, und das ist nicht nur auf die <strong>Nirvana<\/strong> Gitarre zu Beginn von \u201eGive it up\u201c und die 1990er Jahre Alternative-Rock Motive in \u201eNot gonna kill you\u201c zu beziehen. Vom zarten Singer\/Songwriter hatte das Konzert nicht so viel gemein. Klar, die Grundz\u00fcge der Songs sind ruhig, aber live wurden sie durch die zweite Gesangsstimme und vor allem durch die zweite Gitarre um so vieles bombastischer und rockiger, dass ich mich andauernd auf das n\u00e4chste St\u00fcck die n\u00e4chste laute Gitarrenphase freute. Ich genoss diese Sequenzen, die so perfekt und fein arrangiert waren, dass es mir einfach Spa\u00df machte, ihnen zuzuh\u00f6ren. \u201eSister\u201c war das Kernst\u00fcck des Abends. Lang. Laut. <strong>Fleetwood Mac<\/strong> trifft auf <strong>Neil Young<\/strong>. Inklusive furiosem Gitarrenfinale. Da passte alles und es war die Blaupause dessen, was sich den ganzen Abend \u00fcber abspielte und was ich versuche, in diesem Abschnitt zu beschreiben. \u201eSpecial\u201c, noch so ein Langatmer, stand ihm vier St\u00fccke sp\u00e4ter in nichts nach.<br \/>\nDa ich die aktuelle Platte erst hinterher kaufte, kannte ich nur die Videosongs, trotzdem f\u00fchlte ich mich vom ersten Takt an heimisch. \u201eNever be fine\u201c, Hi five\u201c, bevor mit &#8222;Shut up and kiss me\u201c der Hit fr\u00fch rausgehauen wurde. Das war gutes Zeugs, und bis zur Zugabe mit \u201eIntern\u201c und \u201eWoman\u201c \u00e4nderte sich daran nichts.<\/p>\n<p>Die Band kam im Beatles Ged\u00e4chtnisoutfit. Graue Anz\u00fcge, wei\u00dfe Hemden, diese schmalen Krawattendings. Das sah schnieke aus. Die regul\u00e4re <strong>Angel Olsen<\/strong> Combo um Bassistin <strong>Emily Elhaj<\/strong>, Schlagzeuger <strong>Joshua Jaeger<\/strong> und Gitarrist <strong>Stewart Bronaugh<\/strong> wird um zwei weitere Musiker verst\u00e4rkt. Ein weiterer Gitarrist, der lustige, der vor mir steht, und eine Backgrounds\u00e4ngerin. Sechs Personen in Summe. Das gr\u00f6\u00dfte Bandaufgebot, das ich in dieser Woche sah. Viel los auf der B\u00fchne, weniger im Konzertsaal. Es war gut besucht, aber nicht wirklich voll. Und allen, die nicht da waren, muss ich leider sagen, sie h\u00e4tten besser da sein sollen. Dann h\u00e4tten sie nicht eines der besten Konzerte des Jahres verpasst.<\/p>\n<p>Die Vorband.<br \/>\n<strong>Little wings<\/strong>. Als ich den Stadtgarten betrat, spielte sie bereits. Ich sah einen b\u00e4rtigen S\u00e4nger und h\u00f6rte Folkkram. Oh Gott, dachte ich, das kann ja z\u00e4h werden. Wurde es aber nicht. Weder musikalisch noch visuell. Zum Ende des Songs zog der S\u00e4nger seine Hose aus. Ich war irritiert. Darunter trug er eine weitere Hose. Eine wei\u00dfe Jeans statt der schwarzen zuvor. Zwei Songs sp\u00e4ter zog er sein Hemd aus, darunter trug er ein gr\u00fcnes T-Shirt. Weisse Hose und gr\u00fcnes Shirt war nun die Banduniform. Auch die anderen beiden Musiker trugen diese Kombination. Gut, das wirkte genauso theatralisch wie der Ausdruckstanz von S\u00e4nger <strong>Kyle Field<\/strong> und albern, aber mittlerweile hatten mich <strong>Little wings<\/strong> musikalisch milde gestimmt und ein bisschen \u00fcberzeugt. Da f\u00e4llt das dann nicht so ins Gewicht. Denn es war nicht so folkig, wie der erste H\u00f6reindruck bef\u00fcrchten lie\u00df. Zum Ende ihres Auftritts klang das Trio gar ein bisschen nach Yachtrock. Nicht so verkehrt.<\/p>\n<p>Am Ende des Tages waren wir uns einig, ein gutes Konzert erlebt zu haben.<\/p>\n<blockquote><p>Das war ganz sch\u00f6n laut und krachig. Aber Krach ist Musik in meinen Ohren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dem ist nichts, aber auch rein gar nichts hinzuzuf\u00fcgen. Ach, an diesem Abend passte einfach alles zusammen.<\/p>\n<p><strong>Kontextkonzert:<\/strong><br \/>\n&#8211;<\/p>\n<p><strong>Fotos:<\/strong><br \/>\n<div id=\"jig1\" class=\"justified-image-grid jig-e92a40cad88226cacd4ca27095e32922 jig-preset-c2 jig-source-wp-gallery\"><div class=\"jig-clearfix\"><\/div><noscript id=\"jig1-html\" class=\"justified-image-grid-html\" data-lazy-src=\"skiplazyload\" data-src=\"skipunveillazyload\"><ul><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/6-2-1011x568.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F6-2-1011x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Angel Olsen\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Angel Olsen<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/8-1-1010x568.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F8-1-1010x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Angel Olsen\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Angel Olsen<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/5-3-1010x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F5-3-1010x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Angel Olsen\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Angel Olsen<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/4-2-1011x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F4-2-1011x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Angel Olsen\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Angel Olsen<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/1-3-1010x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F1-3-1010x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Angel Olsen\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Angel Olsen<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/2-4-1010x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F2-4-1010x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Angel Olsen\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Angel Olsen<\/p><\/li><\/ul><\/noscript><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war eine Szene des Abends. 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