{"id":7708,"date":"2016-10-22T14:50:15","date_gmt":"2016-10-22T12:50:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=7708"},"modified":"2025-02-21T18:37:58","modified_gmt":"2025-02-21T17:37:58","slug":"the-cure-berlin-18-10-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/the-cure-berlin-18-10-2016\/","title":{"rendered":"The Cure &#8211; Berlin, 18.10.2016"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Mercedes-Benz Arena, Berlin<br><strong>Vorband:<\/strong> The twilight sad<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/1.jpg\" alt=\"The Cure\" class=\"wp-image-7709\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/1.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/1-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/1-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Mein letztes <strong>The Cure<\/strong> Konzert passierte in Barcelona auf dem Primavera 2012. <strong>Robert Smith<\/strong> und Konsorten spielten mich seinerzeit m\u00fcde. Unendliche Stunden blockierten sie die gro\u00dfe Hauptb\u00fchne, spielten einen Hit nach dem anderen und lie\u00dfen vieles andere zur Nebensache werden. Nach \u00fcber zwei Stunden hatte ich nach einem harten Festivaltag genug von dunklen Bassl\u00e4ufen und verlie\u00df das Konzert, auch um mir parallel spielenden Kram anzuschauen. Als ich nach einer Stunde wiederkam, hallte gerade \u201eClose to me\u201c \u00fcber meinen Kopf hinweg. Ich war also p\u00fcnktlich zur Zugabe zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>The Cure<\/strong> bedeuteten mir in den 1980er Jahren nicht so viel. Klar, ich tanzte zu \u201eBoys don\u2019t cry\u201c und \u201eWhy can\u2019t i be you\u201c, aber wer tat das nicht? Im weitesten lie\u00df mit Gothic kalt und ich wurde kein gro\u00dfer <strong>The Cure<\/strong> Fan. \u201eNever enough\u201c, die Singleauskopplung von ihrem <em>Mixed-up<\/em> Album gefiel mir gut, ich glaube ich war damals so wirklich der einzige, der dem <strong>The Cure<\/strong>\u2019schen Soundwechsel im Vergleich zu Disintegration nicht vollkommen verneinend gegen\u00fcberstand. Wish fand ich demzufolge nach gro\u00dfartig, in D\u00fcsseldorf sah ich die Band auf der zum Album geh\u00f6renden Tour. Danach verlor ich sie etwas, die Geschichten aus den 1990er Jahren ob m\u00f6glicher Bandaufl\u00f6sungen nahm ich zwar wahr, mehr jedoch nicht. Ihre in dieser Zeit ver\u00f6ffentlichten Alben <em>Bloodflowers<\/em> und <em>Wild Mood Swings<\/em> h\u00f6rte ich kaum, auch die sp\u00e4teren Alben <strong>The Cure<\/strong> und 4:30 Dream liefen irgendwie nur nebenbei. Allerdings besuchte ich ihre Konzerte. 2008 in Oberhausen, es war gro\u00dfartig! Und da mich auch der Barcelona Auftritt sehr beeindruckte, nahm ich mir vor, <strong>The Cure<\/strong> noch einmal (mindestens) live sehen zu wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit einiger Zeit geh\u00f6rt <strong>Reeves Gabrels<\/strong> zum Stammpersonal der Band. Der Gitarrist unterst\u00fctzt das Gitarrenspiel in unspektakul\u00e4rer Art und Weise. Weit rechts steht er am B\u00fchnenrand, meist abseits der Scheinwerfer. Weniger unscheinbar gibt sich da &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; <strong>Simon Gallup<\/strong>, der das Konzert als l\u00e4uferische Herausforderung annahm und permanent unterwegs ist, den Bass immer in der Kniekehle h\u00e4ngend zupfend. Eine r\u00fcckenunfreundliche K\u00f6rperhaltung, aber <strong>Simon Gallup<\/strong> ist das egal, solange die Tolle sitzt und das Rockabilly Outfit passt, ist alles okay.<\/p>\n\n\n\n<p>Und alles wie immer, auch bei <strong>Robert Smith<\/strong>. Der&nbsp; Chef der Band tr\u00e4gt sein labberndes, schwarzes Hemd zum wei\u00df gepuderten Gesicht, die Augen mit dickem Kajalstift schwarz umrandet. Auff\u00e4llig sind die Goldketten um seinen Hals, die dicker wuchtiger scheinen als fr\u00fcher. Seine Haare sind immer noch nach oben, nach hinten und gleichzeitig auch zu allen Seiten zerzaust gek\u00e4mmt. Warum auch nicht.<br>Das dritte, l\u00e4nger j\u00e4hrige Bandmitglied <strong>Roger O&#8217;Donnell<\/strong> bildet optisch einen Gegenpol und wirkt am unscheinbarsten, weil am unspektakul\u00e4rsten gekleidet. Verflucht, bilde ich mir das nur ein oder hat er eine gewisse \u00c4hnlichkeit mit <strong>Nicky Wire<\/strong> von den <strong>Manic Street Preachers<\/strong>?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tour ist als greatest Hits Tour deklariert, und somit war es Pflicht, alle gr\u00f6\u00dften Hits auch zu spielen. Da <strong>The Cure<\/strong> eine Menge davon haben, dauerte es eben entsprechend, bis die Liste abgearbeitet ist. Hier und heute nicht ganz drei Stunden und ich k\u00f6nnte sagen, es war ein Kompaktkonzert, wenn ihre Auftritte aus England von vor zwei Jahren als Ma\u00dfstab erhalten sollen. Damals spielten sie an die 40 Songs an je zwei Abenden, 33 Songs werden es an diesem Abend sein. Nat\u00fcrlich sind in der Zwischenzeit keine Hits verlorengegangen, nur die kleineren Hits lie\u00dfen <strong>The Cure<\/strong> dieses Mal weg. \u201eJumping someone else\u2019s train\u201c zum Beispiel, \u201eKillin\u2018 an arab\u201c, &#8222;10:15 Saturday Night&#8220; oder \u201eCharlotte sometimes\u201c, was ich live wohl nie h\u00f6ren werde. Auch auf meinen bisherigen <strong>The Cure<\/strong> Konzerten fehlte der Song auf der Setlist.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/ts2.jpg\" alt=\"The twilight sad\" class=\"wp-image-7710\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/ts2.jpg 2048w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/ts2-520x292.jpg 520w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/ts2-1010x568.jpg 1010w\" sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Mercedes-Benz Arena f\u00fcllte sich nur z\u00f6gerlich. Einla\u00df 17.30 Uhr wurde tags zuvor ausgewiesen, um 19.15 Uhr war es noch angenehm aufgelockert vor der B\u00fchne. Ist aber auch verdammt fr\u00fch, unter der Woche ein Konzert um 19.30 Uhr beginnen zu lassen. Wer nicht frei genommen hat, muss sich da schon sputen, um rechtzeitig von der Arbeit vor Ort sein zu k\u00f6nnen. Und das waren denn scheinbar einige, die es so fr\u00fch nicht schafften. Die, die zu sp\u00e4t oder etwas sp\u00e4ter kamen, verpassten <strong>The twilight sad<\/strong>. &nbsp;Die Schotten machten ihre Sache gut. Die Band gibt es ja auch schon ewig, irgendwann vor ein paar Jahren sah ich sie mal irgendwo. Eine halbe Stunde Zeit hatten <strong>The twilight sad<\/strong> um ihren extrovertierten S\u00e4nger <strong>James Graham<\/strong>, um eine Duftnote zu hinterlassen. Ich sag mal, es ist ihnen gelungen. Die dunkleren shoegazigen Gitarrensongs f\u00fcgten sich gut in diesen Abend und da es bei <strong>The twilight sad<\/strong> qualitativ ja eh nix zu meckern gibt, war es eine sch\u00f6ne Entscheidung von <strong>The Cure<\/strong>, die Band auf ihre gesamte Tour mitzunehmen. Sieben Songs lang war es herrlich schummrig in der Halle, die B\u00fchnenbeleuchtung war auf wenig rotes und hellrotes Licht reduziert, so dass vorne an der B\u00fchne gar leichte Clubatmosph\u00e4re aufkam. \u201eReflection on the television\u201c und das letzte Lied des kurzen Sets \u201eAnd she would darken the memory\u201c fand ich besonders sch\u00f6n, fasziniert hat mich <strong>James Graham<\/strong> durch seine ausgedr\u00fcckte Leidensf\u00e4higkeit mit seinen Songs. <strong>The twilight sad<\/strong> passten mir gut in den Kram. Als n\u00e4chstes k\u00e4me seine \u2018all time favorite band <strong>The Cure<\/strong>\u2018, hie\u00df es vom S\u00e4nger zum Abschluss des Auftritts. Er ballte dabei die Faust seiner rechten Hand. Ganz so, als w\u00fcrde er sich selbst auch riesig dar\u00fcber freuen. Immer noch und sicher wie an jedem der vielen Abende zuvor auf dieser Tour.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Umbaupause war kurz und knackig. Lange rumgefuchtelt wurde nicht. Die Logistik scheint \u00fcber die Monate eingespielt zu sein. Und in der Erwartung eines langen Abends war das auch nicht das schlechteste. Es gab immerhin schon Leute, die zu diesem Zeitpunkt bereits \u00fcber 2 Stunden in der Halle rumstanden. Mit \u201eShake dog shake\u201c begannen <strong>Robert Smith<\/strong> und Co den Abend. Als zweites kam das von mir sehr gemochte \u201eFaszination street\u201c, um einiges sp\u00e4ter mein vielleicht liebster <strong>The Cure<\/strong> Song \u201eOne hundred years\u201c. \u201eOne hundred years\u201c war neben \u201eThe Baby Screams\u201c vom 1985er Album <em>The head on the door<\/em> f\u00fcr mich das Kernst\u00fcck des Abends und zusammen mit \u201eBurn\u201c vom <strong>The Crow<\/strong> Soundtrack mein absolutes Highlight. Ich mag diese dunklen Gitarren, diesen treibenden Bass, der noch nicht ganz rund l\u00e4uft (im Vergleich zu sp\u00e4teren Sachen) und diese monoton elegischen Gitarre, die <strong>Robert Smith<\/strong> dazu spielt. 35 Jahre hat der Song auf dem Buckel, man h\u00f6rt jedes einzelne Jahr dem Song an. Aber seine St\u00e4rken b\u00fc\u00dft er dadurch \u00fcberhaupt nicht ein. Ein Evergreen, einer der gr\u00f6\u00dften und besten <strong>The Cure<\/strong> Songs. <strong>Robert Smith<\/strong> singt \u201eit doesn\u2019t matter if we all die\u201c und In der Arena laufen auf der Videoleinwand in schwarz-wei\u00df schreckliche Filmsequenzen \u00fcber Mord und Tod.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00c4hnlich verh\u00e4lt es sich f\u00fcr mich mit \u201eBurn\u201c. Perfekt als Soundtrack f\u00fcr <strong>The Crow<\/strong> geschrieben, wirkt es auf den ersten H\u00f6rdurchlauf vielleicht unscheinbar und mag zwischen all den bis dahin geschriebenen und folgenden Songs ein wenig untergehen; live ist es fantastisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Gegensatz dazu fand ich \u201eA forest\u201c, was direkt auf \u201eBurn\u201c folgte, schwach. Auch schon in Barcelona hatte das Gef\u00fchl, dass dieser Song nicht so recht zur Wirkung kam. Der Eindruck, <strong>The Cure<\/strong> rotzen \u201eA forest\u201c einfach herunter, schwingt bei mir immer latent mit. Er kommt mir schneller gespielt vor, irgendwie hastig abgearbeitet. Die Publikumsreaktionen sind hinsichtlich dieser beiden Songs nat\u00fcrlich gegens\u00e4tzlich zu meinen Empfindungen. Gro\u00dfer Jubel zu den ersten Takten von \u201eA forest\u201c, eher h\u00f6flicher Applaus nach \u201eBurn\u201c.<br>Die Riesenhits kennt nat\u00fcrlich jeder, auch der 28j\u00e4hrige Jungspund, der altersm\u00e4\u00dfig eher die Ausnahme bildete, aber stimmungsm\u00e4ssig bei den Hits die gr\u00f6\u00dfte Klappe hatte. Aber allgemein standen auf der Beliebtheitsskala \u201eBoys don\u2019t cry\u201c, \u201eFriday i\u2019m in love\u201c, \u201eLullaby\u201c und die etwas schnelleren Songs wie das <strong>Dinosaur Jr<\/strong> Cover \u201eJust like heaven\u201c auf den Spitzenpositionen der Jubelskala. Dann greift <strong>Robert Smith<\/strong> zur Akustikgitarre (\u201eFriday i\u2019m in love\u201c) und auf der Leinwand laufen locker bunte Sequenzen wie die rot\/blauen Herzen des <em>Wish<\/em> Plattencovers.<\/p>\n\n\n\n<p>Daneben hatte aber auch jeder so seine pers\u00f6nlichen Favoriten. Waren es bei mir die erw\u00e4hnten \u201eOne hundred years\u201c, \u201eBurn\u201c, \u201eFascination street\u201c und \u201eIn between days\u201c, so waren f\u00fcr einen Typ neben mir alle Songs Favoriten. Immer, wenn ich ihn aus den Augenwinkeln beobachtete, hatte er ein Grinsen auf dem Gesicht und sang leise in sich hinein mit. Er war ein gro\u00dfer Fan, man sah es ihm an. Ich selbst war \u00fcberrascht, dass ich w\u00e4hrend der gesamten Konzertphase nicht in ein Loch fiel und die Band mich kurzzeitig langweilte. Ja, das war verwunderlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach 90 Minuten verlie\u00dfen <strong>The Cure<\/strong> zum ersten Mal die B\u00fchne. Durchatmen und sich neu sammeln, denke ich. Die alten Setlisten wurden entfernt und neue ausgelegt. Diese zweite Setlist sah aus der Ferne nochmals ewig lang aus, es war also nicht nur ein Zugabenblock, der noch folgen w\u00fcrde. Nat\u00fcrlich nicht, denn wer die bisherigen Konzerte der Tour verfolgte wusste, dass noch lange nicht Feierabend war. Der zweite Abschnitt begann mit \u201eIt can never be the same\u201c und einer Besonderheit: <strong>Robert Smith<\/strong> verpasste seinen Gesangseinsatz. Nach guten 2 Stunden schwand nicht nur beim Publikum die Konzentration. Es war das einzige Mal an diesem Abend, der so perfekt durchgestylt ablief, dass etwas nicht klappte. Die <strong>The Cure<\/strong> Perfektionsmaschine ist mir schon unheimlich.&nbsp; Das der Song neu ist, f\u00e4llt gar nicht weiter auf. Angenehm passte das St\u00fcck in den von der Band gesetzten Rahmen als erster Song des zweiten Blocks und dem folgenden \u201eSinking\u201c, welches wunderbar zu \u201eBurn\u201c hinf\u00fchrte. Gut, danach kam \u201eA forest\u201c und der erste Teil des zweiten Blocks ist beendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich mich fragte, welche Songs eigentlich noch fehlten, spielten sie \u201eHot Hot Hot!!!\u201c. Ach ja, den gibt\u2019s ja auch noch! Und das, so denke ich, macht den Unterschied von <strong>The Cure<\/strong> Konzerten zu anderen Konzerten aus: diese Band hat einfach so viele Hits und pers\u00f6nliche Songlieblinge, dass ich dazu neige, viele von ihnen zu vergessen. Ich kenne keine andere Band, die mir \u00e4hnlich viele sch\u00f6ne Songs liefern k\u00f6nnte wie <strong>The Cure<\/strong>. <strong>Sonic Youth<\/strong> vielleicht, aber da mag ich aus der gr\u00f6\u00dferen Fanbrille schauen. Ernsthaft: Wer sich in den letzten drei\u00dfig Jahren in Independent und Underground Musik verliebt hat, der kommt an <strong>The Cure<\/strong> einfach nicht vorbei. Die Band ist einfach zu gut, um sie ignorieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe title=\"The Cure - In between days - live in Berlin - 18.10.2016\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/g9VsOkjlNbo?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>\u201eLet\u2019s go to bed\u201c w\u00e4re ein guter Konzertabschlusssong. Aber sie spielen noch zwei weitere Welthits. Denn w\u00e4hrend andere Bands mit gro\u00dfem Tamtam ihre Konzerte beenden, spielen <strong>The Cure<\/strong> einfach wie belanglos zusammengesetzt \u201eClose to me\u201c und \u201eWhy can\u2019t i be you\u201c (\u00fcbrigens zu beiden Songs spielt <strong>Robert Smith<\/strong> keine Gitarre), um dann die B\u00fchne endg\u00fcltig zu verlassen. Erkennen konnte man das nur daran, dass <strong>Robert Smith<\/strong> wie ein alter Entertainer an den B\u00fchnenrand ging, um dem Publikum zu applaudieren und sich freudestrahlend f\u00fcr die Begeisterung zu bedenken. Ich bilde mir ein, ihm angehen zu haben, wie sehr er dieses Konzert genossen hat und wie dankbar er \u00fcber all den Zuspruch ist. Hier ging einer von der B\u00fchne, der den Erfolg nicht als selbstverst\u00e4ndlich ansieht und der nicht selbstgef\u00e4llig auf ihn herabschaut. Nein, hier ging einer von der B\u00fchne, der vielmehr ungl\u00e4ubig dar\u00fcber zu sein scheint. Und das immer noch, nach all den Jahrzehnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein wundervolles Ende eines beeindruckenden Konzertes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzert:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/the-enemy-koln-30012008-8\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Cure \u2013 Oberhausen, 16.03.2008 \/ K\u00f6nig-Pilsener Arena<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/primavera-sound-festival-barcelona-01-06-2012\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Cure &#8211; Primavera Sound Festival \u2013 Barcelona, 01.06.2012<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Fotos:<\/strong><\/p>\n\n\n<div id=\"jig1\" class=\"justified-image-grid jig-787d2ae8ef3112badfe39835b14369f2 jig-preset-c2 jig-source-wp-gallery\"><div class=\"jig-clearfix\"><\/div><noscript id=\"jig1-html\" class=\"justified-image-grid-html\" data-lazy-src=\"skiplazyload\" data-src=\"skipunveillazyload\"><ul><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/2-1-e1740159469228-1100x881.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F2-1-e1740159469228-1100x881.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Robert Smith\" width=\"287\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Robert Smith<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/3-1010x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F3-1010x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"The Cure\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">The Cure<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/4-1010x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F4-1010x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"The Cure\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">The Cure<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/5-1-1011x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F5-1-1011x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"The Cure\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">The Cure<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/6-1010x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F6-1010x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"The Cure\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">The Cure<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/7-1010x568.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2016%2F10%2F7-1010x568.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"The Cure\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">The 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Robert Smith und Konsorten spielten mich seinerzeit m\u00fcde. Unendliche Stunden blockierten sie die gro\u00dfe Hauptb\u00fchne, spielten einen Hit nach dem anderen und lie\u00dfen vieles andere zur Nebensache werden. Nach \u00fcber zwei Stunden hatte ich nach einem harten Festivaltag genug von dunklen Bassl\u00e4ufen und verlie\u00df das Konzert, auch um mir parallel spielenden Kram anzuschauen. Als ich nach einer Stunde wiederkam, hallte gerade \u201eClose to me\u201c \u00fcber meinen Kopf hinweg. Ich war also p\u00fcnktlich zur Zugabe zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7711,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"pretty-paracetamol in concert: %%post_title%%","_seopress_titles_desc":"Mein letztes The Cure Konzert passierte in Barcelona auf dem Primavera 2012. 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