{"id":7336,"date":"2015-11-25T19:56:14","date_gmt":"2015-11-25T18:56:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=7336"},"modified":"2022-12-11T15:32:26","modified_gmt":"2022-12-11T14:32:26","slug":"le-guess-who-utrecht-19-11-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/le-guess-who-utrecht-19-11-2015\/","title":{"rendered":"Le Guess Who? &#8211; Utrecht, 19.11.2015"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ort:<\/strong> Tivoli Vredenburg, Janskerk, Utrecht<br \/>\n<strong>Bands:<\/strong> Hildur Gudnadottir, Julia Holter, The Notwist, Faust, Ought<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7342\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Faust3.jpg\" alt=\"Faust\" width=\"1000\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Faust3.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Faust3-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>20 Bands in vier Tagen bzw. an vier Abenden. Wenn ein Festival eine so gro\u00dfe Anzahl an sch\u00f6nen und f\u00fcr mich interessanten Bands im Angebot hat, dann muss es ein tolles Festival sein. Und in der Tat, das Le Guess Who, das ich zum ersten Mal besuchte, ist ein tolles Festival. Wie Festival? Im November? Diese Fragen k\u00f6nnen eigentlich nur Konzertlaien stellen, aber sie wurde mir gestellt. Sachen gibt\u2019s.<br \/>\nDas Le Guess Who ist ein Klubfestival, eine Ansammlung von Konzerten in unterschiedlichen Clubs und S\u00e4len \u00fcber das gesamte Stadtgebiet Utrechts verteilt. Hauptaustragungsort ist das das Tivoli Vredenburg, ein Traum von einem Konzertgeb\u00e4ude. Das vor 2 Jahren erbaute Geb\u00e4ude beinhaltet sieben (!) Konzerts\u00e4le unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe auf 6 Etagen. Verbunden sind die Etagen \u00fcber Rolltreppen. Ich kam mir vor wie in einem Kaufhaus f\u00fcr Konzerte. E-Musik im Erdgescho\u00df, Shoegaze in der obersten Etage. Ungef\u00e4hr so, aber nicht ganz so.<br \/>\nIn Deutschland gibt es sowas nicht, und das ist eine Schande. In Holland \u2013 wo die Kulturf\u00f6rderung besser organisiert scheint &#8211; hat fast jede Mittel- und Gro\u00dfstadt ein sogenanntes Muziekcentrum, ein Konzertgeb\u00e4ude in perfekter Ausstattung. Das in Utrecht ist sicherlich eines der sch\u00f6nsten und gr\u00f6\u00dften.<br \/>\nDer Tivoli Vredenburg ist also top. Unser Le Guess Who begann allerdings woanders, ein paar Stra\u00dfenz\u00fcge weiter in der Janskerk. Hier er\u00f6ffneten im Rahmen der \u2018<strong>Sunn O)))<\/strong> presents\u2018 Reihe (die amerikanische Doom-Metal Band <strong>Sunn O)))<\/strong> kuratierte eine Reihe von Bands, quasi ein kleines thematisches Festival im Festival) \u202a<strong>Hildur Gudnadottir<\/strong>\u202c \u202a und <strong>\u200eJulia Holter<\/strong>\u202c das 2015er Le Guess Who. Beide Namen klingen nicht nach Metal und sind es auch nicht. Sunn O))) suchten sich mit Bedacht Bands und Namen aus, die \u2013 wie ich finde \u2013thematisch sehr gut zusammenpassten, allerdings aus ganz unterschiedlichen Musikrichtungen kamen. Nat\u00fcrlich gab es auch Metal (mehr oder weniger), die Konzertreihe am Samstagabend in einem der Klubs schenkten wir uns jedoch. Wir sahen stattdessen und lieber die ebenso wie <strong>Hildur Gudnadottir\u202c<\/strong> \u202aund \u200e<strong>Julia Holter<\/strong>\u202c pr\u00e4sentierten <strong>Marissa Nadler<\/strong> (Singersongwriter), <strong>John Doran<\/strong> (Lesung), <strong>Keiji Haino<\/strong> (japanischer Klangk\u00fcnstler) und <strong>Bennie Maupin<\/strong> (Jazz). Alle auf ihre Art gro\u00dfartig!<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7341\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Janskerk.jpg\" alt=\"Janskerk\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Janskerk.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Janskerk-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>Die Janskerk ist noch nicht voll, als wir eine gute halbe Stunde vor Beginn unsere Pl\u00e4tze einnehmen. Wir waren uns nicht sicher, wie viel fr\u00fcher man da sein muss, um noch in die Konzerts\u00e4le zu gelangen. Denn zwei Dinge waren uns schon klar: in einen 200 Personenraum passt kein gesamtes Festivalbesucheraufkommen, und die daraus ableitbare \u2018wenn voll, dann voll\u2018 Politik ist zwangsl\u00e4ufig.<br \/>\nWir sa\u00dfen also in der Janskerk und lie\u00dfen uns vom glei\u00dfend roten Altarraumlicht anstrahlen. Die Isl\u00e4nderin <strong>Hildur Gudnadottir<\/strong>\u202c spielte ihr Cello leise, so dass das knacken Dosenverschl\u00fcsse an der kircheneigenen Getr\u00e4nketheke durch die Bank laut und gut zu h\u00f6ren war. Der Festivalbesucher hat halt schon zu diesem fr\u00fchen Zeitpunkt Durst. <strong>Hildur Gudnadottir<\/strong> brachte das nicht aus der Ruhe, mich auch nicht. Die sanften aber auch dunklen und mitunter traurigen Cellot\u00f6ne waren eine gute Einstimmung und passten sehr sch\u00f6n zur gesamten Kirchenatmosph\u00e4re. Drei Songs spielte die junge Frau, loopte ihr Cello und verzauberte die gesamte 975 Jahre alte Janskerk sp\u00e4testens mit ihrem letzten, rund 20 min\u00fctigen Song.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7340\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Holter4.jpg\" alt=\"Julia Holter\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Holter4.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Holter4-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p><strong>Julia Holter<\/strong> spielt mit ihrer dreik\u00f6pfigen Band im Anschluss. Wir blieben direkt auf unseren Pl\u00e4tzen sitzen, um uns herum war es mittlerweile voll und auch der Mittelgang wurde sitzend beschlagnahmt. Die Songwriterin aus Los Angeles war sicherlich ein erster H\u00f6hepunkt des diesj\u00e4hrigen Le Guess Who, nicht nur f\u00fcr mich. Ich freute mich sehr auf das Konzert, seit ich sie vor zwei Jahren bei ihrem atemberaubenden Auftritt im Auditori im Rahmen des Primavera Sound gesehen habe, bin ich Fan.<br \/>\nEs ist ein der \u00d6rtlichkeit angemessenes Konzert. Ruhig, wenig hektisch, lieb. <strong>Julia Holter<\/strong> spielt gr\u00f6\u00dftenteils Songs des j\u00fcngsten Albums <em>Have you in my wilderness<\/em>. Den Konzertbeginn \u00fcberl\u00e4sst sie allerdings einer Coverversion, dessen Text sie vom Blatt abliest: \u201eMy love, my love\u201c von <strong>Karen Dalton<\/strong>. \u201eVasquez\u201c in einer schieren Endlosversion bildet den Abschluss eines sehr sch\u00f6nen Konzertes.<\/p>\n<p><strong>Setlist Julia Holter:<\/strong><br \/>\n01: My Love, my love<br \/>\n02: Horns surrounding me<br \/>\n03: Marienbad<br \/>\n04: Silhouette<br \/>\n05: Lucette stranded on the island<br \/>\n06: Have you in my wilderness<br \/>\n07: Feel you<br \/>\n08:Vasquez<\/p>\n<p>W\u00e4hrend <strong>Julia Holter<\/strong> kurz danach weiter nach Asien fliegt, um dort ihre Tournee zu beenden, gehen wir die Vredenburg Straat herunter zum Tivoli Vredenburg. Es regnet leicht, aber die Vorfreude auf den weiteren Abend und die n\u00e4chsten Tage ist so gro\u00df, dass die N\u00e4sse und der starke Wind nicht st\u00f6ren. Schon jetzt war es eine gute Idee, dieses Le Guess Who zu besuchen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7339\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Notwist2.jpg\" alt=\"The Notwist\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Notwist2.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Notwist2-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p><strong>The Notwist<\/strong> wurden erst sehr sp\u00e4t im Festivalaufgebot best\u00e4tigt. Das Lineup war nach meinem Geschmack schon perfekt, als die Weilheimer vor ein paar Wochen dazukamen. Nun war es perfekter, obwohl <strong>The Notwist<\/strong> wahrlich nicht der Hauptgrund und meine Hauptattraktion an diesem Donnerstag war. Dazu habe ich die Band schon zu oft gesehen, dazu sind sie mir zu bekannt. Dass ich sie trotzdem nicht links liegen lasse, kam aber \u00fcberhaupt nicht in Frage. <strong>The Notwist<\/strong> kann und sollte man immer mitnehmen! Diese Band entt\u00e4uscht live eigentlich nie!<br \/>\nDer gro\u00dfe Saal des Tivoli war gut gef\u00fcllt. Wir kamen zwar versp\u00e4tet im Tivoli an, der Weg von der Kirche war l\u00e4nger als gedacht, aber wir blieben bis zum Schluss.<br \/>\nT\u00e4uschte mein Eindruck, oder werden <strong>The Notwist<\/strong> an ihren Songrandbereichen immer technoider? Das Doppel \u201eDifferent cars and trains\u201c und \u201ePilots\u201c, die sie nach wie vor noch sehr gerne ineinander verweben, kam mir noch eine Spur tanzbeatlastiger vor als beim letzten Konzert. Mich st\u00f6rt das nicht, denn die Band schafft es wie keine zweite, Elektro und Indiegitarren miteinander zu kombinieren. \u2018We play our last song, \u201eGravity\u201c\u2018, sagte <strong>Markus Acher<\/strong> nach einer guten Stunde. Allein daf\u00fcr h\u00e4tte sich der Besuch gelohnt.<br \/>\nWie gesagt, <strong>The Notwist<\/strong> nehme ich immer gerne mit. Und \u201eGravity\u201c, daf\u00fcr kann und darf man mich auch gerne nachts um drei Uhr wecken.<\/p>\n<p>Wir blieben im gro\u00dfen Konzertsaal und gingen ein paar verschlungene Treppenaufg\u00e4nge weiter nach oben. \u00dcber f\u00fcnf oder sechs Ebenen mit Sitzreihen in einer sehr verwinkelten Anordnung gestaltet sich der Zuschauerraum des Saales. <strong>Faust<\/strong> waren die n\u00e4chsten, die hier auftreten sollten.<br \/>\nAuf der B\u00fchne sitzen drei M\u00e4dchen und stricken. Um sie herum veranstalten vier \u00e4ltere M\u00e4nner ihre Musik. Wildes Schlagzeugspiel, franz\u00f6sischer Gesang, L\u00e4rm und Ger\u00e4usche mit leeren Gasflaschen. Ja, <strong>Faust<\/strong> sind Krautrock. <strong>Faust<\/strong> sind, wie es das Le Guess Who Handbuch sagt, die mystischste und radikalste Band der fr\u00fchen 1970er Jahre und der Krautrock \u00c4ra. Mehr wusste ich im Vorfeld nicht, viel mehr wei\u00df ich nach dem Konzert auch nicht. Auch nicht, ob die drei strickenden M\u00e4dchen nun Kinder oder gar Enkelkinder der Musiker sind. <strong>Faust<\/strong> spielen psychodelischen und oftmals instrumentalen Kram, im Hintergrund laufen dazu Videos, die mit &#8218;Max.wmf&#8216; oder &#8218;Ombre de soleil.wmv&#8216; betitelt sind. S\u00e4nger <strong>Jean-Herv\u00e9 P\u00e9ron<\/strong> sagte dazu so irre S\u00e4tze wie:<\/p>\n<blockquote><p>Meinst du, dass meine Gedanken dich erreichen. I don\u2019t believe in words.<\/p><\/blockquote>\n<p>Gut, dass wir sitzen. Musikalisch ist das f\u00fcr mich nur bedingt interessant, aber nun kann ich wenigstens mal behaupten, ich habe eine der wichtigsten Krautrock Bands gesehen. Eine unterhaltsame Erfahrung.<\/p>\n<blockquote><p>We are not here and this is not music. (Faust)<\/p><\/blockquote>\n<p>In Deutschland kennt die wahrscheimnlich kaum einer. Hashtag der Prophet im eigenen Lande. Aber wenn der Wikipediaartikel einer deutschen Band in der englischen Fassung um einiges ausf\u00fchrlicher ist als in der deutschen Fassung, dann spricht das schon fast f\u00fcr sich. Dazu passt denn auch irgendwie, dass das dritte <strong>Faust<\/strong> Album <em>The Faust Tapes<\/em> in die Wireliste &#8218;100 Records that set the world on fire (while no one was listening)&#8216; aufgenommen wurde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7338\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Ought2.jpg\" alt=\"Ought\" width=\"1000\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Ought2.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/11\/Ought2-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>Als wir nach dem Konzert den Saal verlassen, sind wir orientierungslos. Alles sieht gleich aus. In welcher Ebene befinden wir uns? Wie kommen wir wieder zum Haupteingang zur\u00fcck? Wo waren die Merchst\u00e4nde, eine oder zwei Treppensteigen tiefer? Oder h\u00f6her? Das bauliche Labyrinth, das sich um den gr0\u00dfen Saal des Tivoli herumschl\u00e4ngelt, ist enorm un\u00fcbersichtlich. Drau\u00dfen, also im Hauptgeb\u00e4ude, ist es \u00fcbersichtlicher. Vier Rolltreppenfahrten sp\u00e4ter sind wir fast unter dem Dach des Geb\u00e4udes. In der Pandorabar &#8211; einem kleineren Saal mit einer gro\u00dfen Glasfront an der R\u00fcckseite der Bar, aus der man einen sch\u00f6nen Stadtblick genie\u00dfen kann &#8211; spielen <strong>Ought<\/strong>.<br \/>\nDie Kanadier <strong>Ought<\/strong> waren neben <strong>Julia Holter<\/strong> der geplante H\u00f6hepunkt an diesem ersten Tag. <strong>Ought<\/strong> sind toll! Punkt. Bereits ihr Deb\u00fctalbum <em>More than any other day<\/em> ist ein einziges Hitalbum.<\/p>\n<p>Vor einigen Monaten ver\u00f6ffentlichten sie <em>Sun coming down<\/em>, ich finde es nicht weniger sch\u00f6n. <strong>Ought<\/strong> spielten in der knallvollen Pandorabar, und sie spielen f\u00fcr eine Donnerstagnacht famos. Leider h\u00f6rten wir von <em>More than any other day<\/em> nur einen Song. Das empfand ich als etwas schade, kein \u201eThe weather song\u201c, kein \u201ePleasant heart\u201c oder \u201eToday more than any other day\u201c. Es war der einzige kleine Makel an diesem ersten Le Guess Who Tag; aber hey, am Ende eines langen Tages nun wirklich vernachl\u00e4ssigbar klein.<\/p>\n<p><strong>Setlist Ought:<\/strong><br \/>\n01: Sun&#8217;s coming down<br \/>\n02: Passionate turn<br \/>\n03: Men for miles<br \/>\n04: Beautiful blue sky<br \/>\n05: Clarity!<br \/>\n06: Around again<br \/>\n07: Never better<br \/>\n08: Waiting<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>20 Bands in vier Tagen bzw. an vier Abenden. Wenn ein Festival eine so gro\u00dfe Anzahl an sch\u00f6nen und f\u00fcr mich interessanten Bands im Angebot hat, dann muss es ein tolles Festival sein. Und in der Tat, das Le Guess Who, das ich zum ersten Mal besuchte, ist ein tolles Festival. Wie Festival? Im November? 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