{"id":7181,"date":"2015-09-23T19:57:46","date_gmt":"2015-09-23T17:57:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=7181"},"modified":"2015-09-23T20:02:59","modified_gmt":"2015-09-23T18:02:59","slug":"django-django-koeln-20-09-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/django-django-koeln-20-09-2015\/","title":{"rendered":"Django Django &#8211; K\u00f6ln, 20.09.2015"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ort:<\/strong> Geb\u00e4ude 9, K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Vorband:<\/strong> &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-7183\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/31.jpg\" alt=\"Django Django\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/31.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/09\/31-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>Im Vorgriff auf das Konzert habe ich mir <em>Django Django<\/em> \u2013 das Deb\u00fctalbum der gleichnamigen Band -auf meinen IPod gezogen, um bei meinen w\u00f6chentlichen Joggingrunden im Stadtwald mal wieder \u201eHail Bop\u201c, \u201eDefault\u201c oder \u201eStorm\u201c zu h\u00f6ren. Mal wieder deswegen, weil das Album nach einer relativ intensiven aber doch sehr kurzen H\u00f6r-Phase vor einigen Jahren im CD Regal verschwand. Abgelegt unter: nett, aber nicht andauernd des H\u00f6rens notwendig.<br \/>\nZwei Dinge sind mir beim ersten Durchlauf von <strong>Django Django<\/strong> wieder sofort aufgefallen: Zum einen die doch sehr hohe Hitdichte des Albums und zum anderen das Aufnahmemissgeschick im ersten Teil der Platte. Da ist im Hintergrund das Knarzen eines Mobiltelefons zu h\u00f6ren. Es so eine Art Knarzen, wie man h\u00f6rt, wenn man mit jemandem per Festnetz telefoniert und das danebenliegende Handy des Gegen\u00fcbers sich regt. Irgendwas mit Physik ist der Grund, elektrowellenbedingte St\u00f6rimpulse ausgel\u00f6st durch irgendwas. Oder Au\u00dferirdische. Es muss irgendwo zwischen \u201eHail Bop\u201c und \u201eZumm Zumm\u201c sein, weil ich das Knarzen immer am Anfang meiner Laufrunde h\u00f6re. Leider merke ich mir nie die genaue Songminute und den Song.* Wenn das Ger\u00e4usch bewusst an dieser Stelle aufgenommen sein sollte, w\u00e4re das nat\u00fcrlich ganz gro\u00dfes Kino! Glaub\u2018 ich aber nicht.<br \/>\nEine Randnotiz.<\/p>\n<p>2012 waren <strong>Django Django<\/strong> zuletzt im Geb\u00e4ude 9. An das Konzert habe ich vorrangig die Erinnerung, dass es laut war und viel Bass hatte. An den Tourbus schon eher, denn selten stand auf dem ehemaligen Industriegel\u00e4nde ein so gro\u00dfes Gef\u00e4hrt.<br \/>\nAuch an diesem Abend sehe ich als erstes einen Tourbus. Auf der Deutz-M\u00fchlheimer versucht er gerade, zwischen Baustellenbaken und halb zugeparkten Einfahrten, zu wenden. Die Stra\u00dfe ist f\u00fcr kurze Zeit blockiert, ich muss etwas warten.<br \/>\nDa sich die Band aber Zeit l\u00e4sst, bin ich trotz allem p\u00fcnktlich im Geb\u00e4ude 9. Es ist \u00fcberraschend gut besucht, ich war mir \u00fcber das Publikumsaufkommen im Vorhinein nicht sicher gewesen, wurde das Konzert doch aus dem Gloria an die Deutzer Krim herabverlegt.<br \/>\nGut, es war voller als gedacht, aber f\u00fcr einen Sonntagabend nicht zu voll. Konzerte am Sonntagabend sind auf den ersten Blick toll, da der Tag vorher frei ist und man nicht \u00fcberhetzt aus dem B\u00fcro st\u00fcrzen muss oder sonst wie mit Alltagskram vollbeladen in den Abend geht. Auf der anderen Seite sind Sonntage Nichtstutage, an denen ich mich abends dann immer nur sehr schwer aufraffen kann, auch noch die Wohnung zu verlassen. Auch an diesem Abend war ich kurz davor, das Sofa dem Konzertsaal vorzuziehen. Dass ich es dann doch nicht tat, war gut.<br \/>\nAuch auf dem neuen Album klingen <strong>Vincent Neff<\/strong> (Gitarre, Gesang), <strong>David Maclean<\/strong> (Schlagzeug), <strong>Jimmy Dixon<\/strong> (Bass, Gesang) und <strong>Tommy Grace<\/strong> (Synthesizer) vertraut.<br \/>\nDie Synthies klingen im vertrauten Wall of sound und die Surfgitarren schnurren wie K\u00e4tzchen. Neu ist das Saxophon, oh Gott ein Saxophon. Ich f\u00fcrchte, in den n\u00e4chsten Jahren taucht es noch \u00f6fter auf. Es l\u00e4uft mir ja jetzt schon andauernd \u00fcber den Weg.<br \/>\nDer Konzertbeginn ist sensationell, weil die Band auf zwei Hits aus ihrem Deb\u00fct zur\u00fcckgreift. \u201eHail Bob\u201c und \u201eStorm\u201c er\u00f6ffnen den Abend hervorragend. War das nicht genauso wie vor drei Jahren? Es kommt mir so vor. Danach folgt ein ganzer Schwung neuer Songs, die ich bis dato nicht kannte, und im Geb\u00e4ude 9 zum ersten Mal h\u00f6rte. Es war jetzt nicht mehr ganz so wild, jedoch immer noch tanzbar. In \u201eReflections\u201c ist es dann pl\u00f6tzlich da, das Saxofon. Live h\u00f6re ich es nicht wirklich, der Sound ist schlecht abgemischt. Aber ich vermisse es auch nicht. \u201eSlow West\u201c als Instrumentalding markiert die Halbzeitpause des Konzertes. Der Song ist Soundtrack des gleichnamigen Films.<br \/>\nDer Abschluss ist dann wieder der alten Platte vorbehalten. Mit allen feinen Ohrw\u00fcrmern! Und <strong>Django Django<\/strong> haben echt viele Ohrw\u00fcrmer! Immer noch. Und die funktionieren so toll wie vor drei Jahren.<br \/>\nDie Schotten machen weiterhin zeitgem\u00e4\u00dfe Stampf-Tanz Musik, die eindeutig britische Vorbilder hat. So h\u00f6rte ich es bereits bei ihrem ersten Geb\u00e4ude 9 Konzert heraus, so h\u00f6re ich es immer noch auch auf ihrem aktuellen Album heraus. Vielleicht mit einem Hang mehr hin zum psychodelischen, denn die ganz wilden Beats fehlen auf <em>Born under Saturn<\/em>. \u201eShake &amp; tremble\u201c zum Beispiel geht zwar immer noch nach vorn, aber nicht mehr so drastisch wie ein \u201eDefault\u201c oder \u201eLife\u2019s a beach\u201c von der alten Platte. Obwohl, ach quatsch, grunds\u00e4tzlich bleiben <strong>Django Django<\/strong> sich treu.<\/p>\n<p>W\u00fcrde man den Rave der 1990er Jahre in die Jetztzeit \u00fcbertragen, w\u00e4ren <strong>Django Django<\/strong> die neuen <strong>Stone Roses<\/strong>. Und w\u00fcrde man die Zeitspanne nicht ganz soweit zur\u00fcckdrehen, w\u00e4ren <strong>Django Django<\/strong> die neue <strong>Beta Band<\/strong>. Es gibt durchaus schlechtere Referenzen, denke ich.<\/p>\n<p>*Stimmt alles nicht. Es ist v\u00f6llig irre. Das Knarzen kommt in Minute 2:08 bei &#8222;Hand of man&#8220;. Nix da von wegen am Beginn des Albums.<\/p>\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br \/>\n01: Intro<br \/>\n02: Hail Bop<br \/>\n03: Storm<br \/>\n04: Shake &amp; tremble<br \/>\n05: First light<br \/>\n06: Reflections<br \/>\n07: Love\u2019s dart<br \/>\n08: Slow west<br \/>\n09: Firewater<br \/>\n10: Waveforms<br \/>\n11: Skies over Cairo<br \/>\n12: Default<br \/>\n13: Life\u2019s a beach<br \/>\n14: WOR<br \/>\nZugabe:<br \/>\n15: 4000 years<br \/>\n16: Pause repeat<br \/>\n17: Silver rays<\/p>\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br \/>\n<a title=\"Django Django \u2013 K\u00f6ln, 17.11.2012\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/django-django-koln-17-11-2012\/\" target=\"_blank\">Django Django &#8211; K\u00f6ln, 17.11.2012 \/ Geb\u00e4ude 9<\/a><br \/>\n<a title=\"Primavera Sound Festival \u2013 Barcelona, 24.05.2013\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/primavera-sound-festival-barcelona-24-05-2013\/\" target=\"_blank\">Django Django &#8211; Primavera Sound Festival Barcelona, 24.05.2013<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Vorgriff auf das Konzert habe ich mir Django Django \u2013 das Deb\u00fctalbum der gleichnamigen Band -auf meinen IPod gezogen, um bei meinen w\u00f6chentlichen Joggingrunden im Stadtwald mal wieder \u201eHail Bop\u201c, \u201eDefault\u201c oder \u201eStorm\u201c zu h\u00f6ren. 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