{"id":5974,"date":"2014-09-12T17:49:26","date_gmt":"2014-09-12T15:49:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=5974"},"modified":"2024-09-10T21:10:13","modified_gmt":"2024-09-10T19:10:13","slug":"slowdive-genf-09-09-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/slowdive-genf-09-09-2014\/","title":{"rendered":"Slowdive &#8211; Genf, 09.09.2014"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Maison communale de Plainpalais, Genf<br><strong>Vorband:<\/strong> Blouse<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11.jpg\" alt=\"Slowdive\" class=\"wp-image-5975\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/09\/11-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Manche Konzertaugenblicke passieren einfach so.<br>Der Saal, in dem <strong>Slowdive<\/strong> ihr Genfer Konzert spielten war angenehm locker gef\u00fcllt, niemand r\u00fcckte dem anderen zu sehr auf die Pelle. Ich hatte also gute Aussichten, umherzuschauen und die um mich herum stehenden zu be\u00e4ugen. Da gab es denn semiprofessionellen Filmemacher, der mit wilden Handbewegungen seine Kamera hin und her schwenkte. Im Film soll das sicher als unheimlich dynamische Kamerafahrt r\u00fcberkommen und es gab das junge M\u00e4dchen mit ihrer schwarzen Kompaktzoomkamera, die aussah, als ob sie f\u00fcr irgendeinen Blog schreibt und Fotos macht. Beide scheinbar nicht unbedingt Fans der ersten <strong>Slowdive<\/strong>-Stunden, das traf eher auf die Frau meines Alters zu, die sichtlich nerv\u00f6s und hibbelig auf das Konzert wartete und ihren eher irritiert dreinblickenden Begleiter so \u00fcberhaupt nicht mit ihrer Vorfreude ansteckte.<br>Wie sehr ich mich dann doch in meiner Einsch\u00e4tzung irrte, und wie stark emotional aufgeladen ein Konzert werden kann, lernte ich bei \u201eWhen the sun hits\u201c, dem f\u00fcnften oder sechsten Lied im Programm. Das Fotom\u00e4dchen neben mir verdr\u00fcckte verstohlen ein paar Tr\u00e4nen. Ich bemerkte das zuf\u00e4llig gegen Ende des Songs, als sie in ein wei\u00dfes Taschentuch schn\u00e4uzte. Es war ein Moment voller Ergriffenheit, aber auch voller Ohnmacht gegen\u00fcber der Musik.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Sweet thing, I watch you<br>Burn so fast it scares me<br>Mind games don&#8217;t leave me<br>Come so far, don&#8217;t lose me<br>It matters where you are<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wenn <strong>Neil Halstead<\/strong> die ersten Textpassagen leise ruhig anstimmt, wer wird da nicht schwerm\u00fctig?<br>Ich schon, schloss die Augen und sp\u00fcrte eine leichte G\u00e4nsehaut den R\u00fccken hochkrabbeln. Oh je, \u201eWhen the sun hits\u201c wurde in den n\u00e4chsten Minuten der Soundtrack lange vergangener Erinnerungen. Der Klo\u00df im Hals war m\u00e4chtig. Und sch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich verstehe immer noch nicht, was dieser Song in diesem Moment in mir angerichtet hat, welch eine Tragik und emotionale Dramatik er verspr\u00fchte. Eigentlich ist es auch wumpe, ich muss Gef\u00fchle nicht verstehen m\u00fcssen. Fakt ist, dass diese vier Minuten dem Abend die Krone aufsetzten, sie waren die Tr\u00f6pfchen, die den Unterschied zwischen sehr gut und perfekt ausmachen. Sie verwandelten den Abend in einen Abend voller Sch\u00f6nheit und Gelassenheit und lie\u00dfen mich in einem Gef\u00fchl zur\u00fcck, das nicht inflation\u00e4r vorkommt und so nicht an St\u00e4rke verliert. La\u00df es bisher f\u00fcnfmal gewesen sein, dass mir soetwas passierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war gefangen, driftete mehr und mehr in das Konzert ab, hatte meine Augen \u00f6fter geschlossen als ge\u00f6ffnet und sah mich gut aufgehoben. \u201eCatch the breeze\u201c, \u201eAlison\u201c, \u201eGolden hair\u201c, alles verwandelte sich in eine Dimension, die anders war als bei vielen anderen Konzerten.<br>Oft wird man bem\u00fcht, sogenannte perfekte Augenblicke zu beschreiben und schafft es nicht, weil das vermeintlich perfekte in der Nachbetrachtung \u00fcberhaupt nicht perfekt aussieht. Das Slowdive Konzert war perfekt, denn auch in der Nachbetrachtung blieb es bei meinem ersten Eindruck.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Slowdive <\/strong>auf der B\u00fchne sind eine 90er Band. <strong>Christian Savill<\/strong> spielt den Bass so, wie Bassisten seinerzeit ihr Instrument spielten. Unendlich cool auf dem Oberschenkel aufliegend mit langem Arm und geb\u00fccktem Oberk\u00f6rper. Dabei ging er immer ein paar Meter nach vorne und ein paar Meter zur\u00fcck. Als Gitarrist einer Shoegaze Band ist es da einfacher. Stehen und spielen, keine Showelemente, denn Shoegaze Konzerte sind keine Shows. Das gilt auch f\u00fcr <strong>Rachel Goswell<\/strong>: wenn sie nicht Gitarre spielt, bedient sich einen Schellenring im Takt des Schlagzeugs. Unaufgeregt, monoton, sanft.<br>Die \u00e4rmste Sau in solchen Bands ist der Schlagzeuger. Er steht immer unter Volldampf, hat keinen Ruhemoment und ist logischerweise auch der, der nach dem Konzert als erster Duschen sollte. Gerade bei Gitarrenbands ist er entscheidend: Taktgeber, Vorprescher, Antreiber. Das, was er spielen muss, ist nicht immer hochkompliziert, aber es ist andauernd und monoton. <strong>Chapterhouse<\/strong>, <strong>Swervedriver<\/strong>, <strong>Ride<\/strong>, egal welche dieser klassischen Shoegazer Bands ich h\u00f6re, bei jeder achte ich viel mehr auf das Schlagzeug als bei anderen Musikern und Bands. Vielleicht, weil es das einzige Zweitinstrument ist, was ich deutlich heraush\u00f6re. <strong>Simon Scott<\/strong> macht seinen Job au\u00dferordentlich gut, alle anderen aber auch. Alle anderen waren neben S\u00e4ngerin <strong>Rachel Goswell<\/strong> noch <strong>Neil Halstead<\/strong>, <strong>Christian Savill<\/strong> und <strong>Nick Chaplin<\/strong>. Also die 1992er Besetzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzert fand in einem schicken Veranstaltungssaal mitten in Genf statt. Im Rahmen des sogenannten La B\u00e2tie Festivals, einem j\u00e4hrlich stattfindenden Genfer Kulturfestivals bei dem neben Musikacts auch andere K\u00fcnste bedient werden, war das Maison communale de Plainpalais einer der Veranstaltungsorte und festivallike aufgeh\u00fcbscht: Im angrenzenden Hof war eine Beach-Lounge mit Liegest\u00fchlen und Au\u00dfengastronomie aufgebaut, \u00fcberall hingen Lampions und anderer Firlefanz. Toll!<br>Neben Slowdive waren <strong>Blouse<\/strong> als Vorband angek\u00fcndigt. Und es war genau dieses famose Doppelpack, was mich schlussendlich so enorm an dem Genfer Ausflug reizte. <strong>Blouse<\/strong>, eine amerikanische Gitarrenband aus Portland, machen quasi Shoegaze 2.0, so zumindest mein Eindruck ihres ersten Albums, auf dem mit \u201eTime travel\u201c und \u201eVideo tape\u201c zwei gro\u00dfe Hits gebannt sind. Gerade \u201eVideo tape\u201c hat diese sch\u00f6nen Qu\u00e4lgitarren, die mich an die <strong>My bloody valentine<\/strong>s dieser Welt denken lassen. Somit passten <strong>Blouse <\/strong>hervorragend zu Slowdive und beide zusammen versprachen einen sch\u00f6nen Konzertabend.<br>Das dieser in Genf stattfinden sollte, also rund 600 km entfernt, war in dem Augenblick eher nebens\u00e4chlich. Sp\u00e4ter dann auch in jedem anderen Moment. Nach einigem hin und her stand der Ausflug, sei er auch noch so abstrus und irre zu nennen, und zwei Tage auf der Autobahn plus Konzert waren eine abgemachte Sache.<\/p>\n\n\n\n<p>Und sah ich nach \u00fcber 20 Jahren Slowdive erneut. Unglaublich! Nun ist es nicht so, dass ich auf diese Reuniontour hingefiebert h\u00e4tte wie weiland auf die <strong>Pavement<\/strong> Reunion, vielmehr ist es so, dass ich die Briten im Fr\u00fchjahr beim Primavera Sound Festival links liegen lie\u00df und andere, geografisch n\u00e4here, Konzerte, ignorierte. <strong>Slowdive <\/strong>auf einem Festival waren mein no-go, wenn \u00fcberhaupt, dann in einem geschlossenen Raum, wo die Gitarren nicht entfliehen k\u00f6nnen, wo keine Laufkundschaft rumtrampelt und wo &#8211; so meine Denke &#8211; nur das passende <strong>Slowdive<\/strong>-Gef\u00fchl entstehen kann. Und wenn es mit einem <strong>Slowdive <\/strong>Konzert in 2014 nicht klappt, ist es auch nicht schlimm. Denn die Band \/ Musik fand ich damals zwar interessant, aber verliebt hatte ich mich nicht in sie.<br>Mein bisher einziges <strong>Slowdive <\/strong>Konzert 1992 war denn auch nicht unbedingt so, dass es nach einem erneuten Wiedersehen schrie! Es war in der Bochumer Zeche und es war mein drittes Konzert \u00fcberhaupt. Zusammen mit drei Freunden, die alle mehr <strong>Slowdive <\/strong>Fan waren als ich, sahen wir uns diese sph\u00e4rische, gitarrenlastige Musik an, die mich so \u00fcberhaupt nicht packte. Ich wei\u00df noch, wie ich auf der kleinen Treppenb\u00fchne in der Zeche sa\u00df und wenig begeistert war. Seinerzeit war ich absolut noch nicht bereit daf\u00fcr, der Shoegaze war noch nicht meins, er packte mich erst Wochen sp\u00e4ter mit <strong>Ride<\/strong>, und <strong>Slowdive <\/strong>waren mir \u00fcberdies nicht ruppig genug. Die s\u00e4uselnde Stimme Rachel Goswell sowie die eher poppig-smarten Gitarren erinnerten mich in zu vielen Momenten an <strong>Clannad<\/strong>, und damit an das f\u00fcr mich damals sehr verachtete Genre des Galic-Dream-Rocks.<br>War vor einigen Jahren hipp, isl\u00e4ndische Bands auf Isl\u00e4ndisch singend toll zu finden, so gab es um 1990 um den Irish-Folk eine gewisse Aufmerksamkeit. Gerade in meiner Schulklasse fand das und die damals nicht weit davon entfernten <strong>Death can Dance<\/strong>, <strong>Levellers<\/strong> oder <strong>Enya<\/strong> gro\u00dfen Zuspruch. Ich mochte diesen Kram nicht, und so war ich auch nur bedingt von Slowdive begeistertet. Ein St\u00fcck wie \u201eEric\u2018s song\u201c vom ersten Album <em>Just for a day<\/em> lehnte ich gar v\u00f6llig ab.<br>Als <strong>Slowdive <\/strong>1995 nicht mehr waren, merkte ich das \u00fcberhaupt nicht und ich war auch nicht hyperventilierend, als die diesj\u00e4hrigen Reunionkonzerte bekannt gegeben wurden. Aber wenn\u2018s passt, geh ich nat\u00fcrlich hin. Konzertiales Vergangenheitsgucken war bisher nie das schlechteste. Barcelona passte wie erw\u00e4hnt nicht, Genf dagegen sehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Also Genf.<br>Reisstrapazen gab es keine, die Schweiz erwies sich \u00fcberraschend als freundlich. Nach einer Tr\u00f6delfahrt um das \u00f6stliche Ufer des Genfer Sees erreichten wir im Zeitplan unser Hotel in einem kleinen Fischerdorf im franz\u00f6sischen Teil des Genfer Sees.<br><strong>Blouse <\/strong>er\u00f6ffneten nahezu p\u00fcnktlich (dank aush\u00e4ngendem Zeitplan wussten wir um die Termine), allerdings vor nahezu leerem Saal. Wie gro\u00df mag der Maison communale de Plainpalais sein? Auf ein 800er Fassungsverm\u00f6gen sch\u00e4tzte ich den Raum, und zu <strong>Blouse <\/strong>kamen vielleicht gerade 200 aus dem angrenzenden Cafe- und Barbereich her\u00fcber. Dass der Saal anschlie\u00dfend auch nur knapp zur H\u00e4lfte gef\u00fcllt blieb, war f\u00fcr mich \u00fcberraschend. Aber ich kenne die Genfer Indieszene nicht oder ob es \u00fcberhaupt eine gibt. Ob das Konzert also f\u00fcr Genfer Verh\u00e4ltnisse ein Erfolg war (mehr kommen hier eh nie zu solchen Konzerten) oder eine Pleite, es bleibt unerfahren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Blouse <\/strong>spielten gut, aber die falschen Songs. Ihr Schwerpunkt lag nicht auf ihrem ersten Album (nur das kenne ich), sondern auf dem Nachfolger <em>Imperium<\/em>. Aber \u201eTime travel\u201c, den Song, den ich an diesem Tag seit dem Grenz\u00fcbertritt im Kopf hatte, werden sie sicherlich spielen. Und \u201eFirestarter\u201c, und \u201eVideo tape\u201c. Also wird schon alles gut. Es wurde jedoch nur zu einem Drittel gut. \u201eVideo tape\u201c als vorletzter Song des 40 min\u00fctigen Sets \u00fcberragte. Die anderen beiden spielten sie jedoch unverst\u00e4ndlicher Weise nicht. Unverst\u00e4ndlich deswegen, weil ich beim ersten h\u00f6ren der Songs des aktuellen Albums leider keine Hits dieser G\u00fcte ausmachen konnte, die auch nur ann\u00e4hernd ein Weglassen dieser beiden Songs rechtfertigten.<br>Danach kamen <strong>Slowdive <\/strong>und ich erwartete irgendwie nichts. Meine Vorfreude auf das Genfer Unternehmen war zwar in den letzten Tagen peu \u00e0 peu gestiegen, aber Vorstellungen \u00fcber das Konzert waren nicht Teil meiner vorfreudigen \u00dcberlegungen.<br>Zu einem <strong>Serge Gainsbourg<\/strong> Intro (Shazam-Recherche) kamen die vier Musiker auf die B\u00fchne. Es war ihr letztes Konzert der Sommertour, las ich Anfang der Woche im Internet, und die Stimmung schien trotzdem oder gerade deswegen sehr gut. Ich hatte den Eindruck, dass die Band nach wie vor ihre Auftritte genie\u00dft und es ihnen m\u00e4chtig Spa\u00df bereitet, alle Konzerte anzugehen. Alle wirken freundlich, keiner schaute grimmig oder missmutig drein wie unsereins an einem Montagmorgen, an dem man keine Lust auf die Routinearbeit hat. Gerade bei der direkt vor mir stehenden <strong>Rachel Goswell <\/strong>fiel es mir immer wieder auf. Wie sie gezielte Leute im Publikum anguckte und zur\u00fcckl\u00e4chelte; wie sie sich freute, wenn sie in dem einen oder anderen Gesicht die Freude \u00fcber den angek\u00fcndigten Song entdeckt oder wenn jemand die Arme jubelnd hochrei\u00dft. Es scheint, als sei die Band immer noch unglaublich staunend, dass ihre Musik auch 25 Jahre nach der Entstehung so gemocht wird, dass sie in Barcelona zigtausend Menschen h\u00f6ren wollen und in der Schweiz immerhin noch 300.<\/p>\n\n\n\n<p>Vorher dachten wir dar\u00fcber nach, sp\u00e4testens nach drei, vier Songs den Platz vor der B\u00fchne zu r\u00e4umen und uns soundtechnisch besser zu platzieren. Unsinnsgedanken, wie sich zeigte. Der Sound, \u00fcber den bei den 2014er Reunionkonzerte so viel Gutes berichtet wurde, war auch in Genf brillant. Wir stehen vorne direkt neben den Boxen und haben doch ein Gef\u00fchl von Raumklang. Sagenhaft. Wie bei <strong>Blouse <\/strong>brummt und summt auch bei <strong>Slowdive <\/strong>keine Gitarre, es gab noch nicht einmal eine aus-versehen-R\u00fcckkopplung w\u00e4hrend einer der vielen Gitarrenwechsel zwischen den St\u00fccken. Kristallklar waren die Gitarren, nicht zu laut aber auch nicht zu leise ausgesteuert die Gesangsstimmen. Wie oben schon geschrieben, selbst direkt vor der B\u00fchne neben der Box stehend klangen <strong>Slowdive <\/strong>wie auf CD.<br>So kam ich relativ schnell in den d\u00f6s-Modus. <strong>Slowdive <\/strong>spielten verz\u00fcckt auf und es machte mir viel Spa\u00df, einfach die Augen zu schlie\u00dfen und seicht mit dem Kopf im Takt mitzuwanken. So wie fr\u00fcher. Alles war wie aus einem Guss, und wenn ich ab und an durch die Augenlider blinzelte sah ich, dass ich nicht der einzige war, der so das Konzert genoss. \u201eCatch the breeze\u201c mutierte dabei zum ersten Traumsong an diesem Abend, viele weitere folgten.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe keine Erkl\u00e4rung, warum das <strong>Slowdive <\/strong>Konzert gef\u00fchlt eines der besten Konzerte ever wurde. Lag es an den Tr\u00e4nen, an dem Klo\u00df, am Ausflug, an der sympathischen Band? Oder war es einfach so, weil alles zur selben Zeit am selben Ort zusammentraf? Ach, bestimmt war es so!<br>Konzert des Jahres!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br>&#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche Konzertaugenblicke passieren einfach so.<br \/>\nDer Saal, in dem Slowdive ihr Genfer Konzert spielten war angenehm locker gef\u00fcllt, niemand r\u00fcckte dem anderen zu sehr auf die Pelle. 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