{"id":5825,"date":"2014-07-11T20:27:19","date_gmt":"2014-07-11T18:27:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=5825"},"modified":"2018-06-21T16:21:05","modified_gmt":"2018-06-21T14:21:05","slug":"eels-luxemburg-08-07-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/eels-luxemburg-08-07-2014\/","title":{"rendered":"Eels &#8211; Luxemburg, 08.07.2014"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ort:<\/strong> Grand Th\u00e9\u00e2tre, Luxemburg<br \/>\n<strong>Vorband:<\/strong> M\u00e9lanie de Biasio<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-5826\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/3.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"1000\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/3.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/3-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>Die <strong>Eels<\/strong> \u2013 oder besser gesagt <strong>Mark O. Everett<\/strong> &#8211; machen vieles richtig. Seit Jahren verfolge ich die Band und besuche ihre Konzerte, und jedes Mal bin ich \u00fcber ihre neuen Platten und ihre Auftritte begeistert. Der Wandel von der Indierockband hin zur verschrobenen, melodramatisch, traurig sarkastischen Kammerband vollzog sich in den letzten knapp 20 Jahren unaufdringlich unauff\u00e4llig. Kleine Ausrei\u00dfer wie das zwischen die tieftraurigen <em>Blinking lights and other revelations<\/em> und <em>Daisies of the Galaxy<\/em> eingepackte <em>Souljacker<\/em> inbegriffen.<br \/>\nLive greifen die <strong>Eels<\/strong> dabei immer wieder ihre musikalischen Gem\u00fctszust\u00e4nde auf. So sah ich Konzerte von entspannter Gelassenheit, mit Orchester, als quasi Comedy Show, als <strong>ZZ-Top<\/strong> Revival Band oder als Theaterpopband. R\u00e4umlich und zeitlich eingeordnet hei\u00dft das: kleines E-Werk K\u00f6ln (die Tour zum Deb\u00fctalbum Mitte der 90er.), Live Music Hall (<em>Blinking lights<\/em>\u2026 Tour ), eine Synagoge in Washington (&#8222;An Evening with <strong>Eels<\/strong>&#8222;) und immer wieder Heerlen. Zweimal gastierten die Eels in den letzten drei Jahren in der niederl\u00e4ndischen Grenzstadt, es waren die Touren zu den letzten beiden Alben <em>Tomorrow morning<\/em> und <em>Wonderful, Glorious<\/em>.<br \/>\nDieses Jahr erschien das bisher letzte Eels Album <em>The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett<\/em> und nat\u00fcrlich gab es wieder eine Tour. Und nat\u00fcrlich wieder nicht durch heimische Gefilde, so dass ich auch dieses Mal ins benachbarte Ausland fahren musste, um eine meiner Lieblingsbands live zu erleben. Also Luxemburg.<\/p>\n<p>Seit Tagen freute ich mich auf dieses Konzert. In Luxemburg war ich l\u00e4nger nicht mehr, nach meinem letzten Ausflug dorthin hatte ich f\u00fcr mich beschlossen, die n\u00e4chtliche Fahrten durch die Eifel zu reduzieren, und Luxemburg bei meiner Konzertplanung etwas au\u00dfen vor zu lassen. Abz\u00fcglich besonderer Ausnahmen nat\u00fcrlich, zu denen ich immer ein <strong>Eels<\/strong> Konzert z\u00e4hlen m\u00f6chte.<br \/>\nDaher also Luxemburg.<br \/>\nAusverkauft meldete die Homepage des Theaters einen Tag zuvor. Oh ha, die <strong>Eels<\/strong> haben mittlerweile ihr Publikum, deutsches WM Halbfinale hin oder her. Denn das nahe Luxemburg nutze nicht nur ich zu einem Konzertausflug, um die <strong>Eels<\/strong> live zu sehen.<br \/>\nDas Grand Th\u00e9\u00e2tre liegt verkehrsg\u00fcnstig am \u00f6stlichen Stadtrand von Luxemburg. Bisher kannte ich nur die Rockhal in Esch-Alzette und vom Namen her das Atelier in Luxemburg-Stadt, zu einem Theaterbesuch in einem der vielen Theater der Stadt hatte ich noch keine Gelegenheit. In den Beneluxl\u00e4ndern gibt es eine Vielzahl von kleinen und mittelgro\u00dfen Theatern und Veranstaltungsgeb\u00e4uden, die relativ neu und ausstattungstechnisch ganz hervorragend sind, so dass es mir immer wieder viel Spa\u00df macht, \u00fcber die ein oder andere Grenze zu fahren, um in den L\u00e4ndern, in denen Kultur noch was z\u00e4hlt und in die investiert wird, Konzerte zu sehen. So ist denn auch das Grand Th\u00e9\u00e2tre ein kleines Schmuckk\u00e4stchen. In einem 60er Jahre Bauwerk steckt ein kleiner Theatersaal, der gesch\u00e4tzten 700 Besuchern Platz bietet.<br \/>\nPopkonzerte in E-Musik Orten sind immer etwas Besonderes und haben ihren eigenen Charme. Alles wirkt so gediegen, so ernsthaft, beinahe festlich. Das beginnt schon beim Betreten des Foyers. Dort herrscht eine bed\u00e4chtige Stimmung, kein wildes Gewusel und Gedr\u00e4ngel. In einem Theater dr\u00e4ngelt man nicht, unbewusst halte nicht nur ich mich daran.<\/p>\n<p>Die Schlange vor dem Einlass ist noch \u00fcberschaubar. Eine halbe Stunde vor Konzertbeginn haben sich erst knapp 100 Leute vor dem Theater eingefunden. Bis zum Konzertbeginn um 20 Uhr, bzw. 20.30 Uhr, wird die Warteschlange jedoch noch enorm anwachsen. Als die T\u00fcren zum Theatersaal ge\u00f6ffnet werden, ist es rasch sehr voll. Ich war \u00fcber den Ticketaufdruck T\u00fcren 20 Uhr etwas irritiert, wusste ich da doch nicht, wann das Konzert losgeht. Erst eine Stunde sp\u00e4ter, wie \u00fcblich, oder bereits 10 Minuten nach Einlass (wie in Theatern \u00fcblich). Daher \u2013 wenn ich schon durch die Eifel anreise \u2013 war ich sehr zeitig da und bekam einen guten Platz. Eine l\u00e4ngere Autofahrt und ein schlechter Platz, dass passt nicht zusammen.<\/p>\n<p>Oh nein, es werde kein rockiger Abend werden, eher ein un-easy listening Abend. <strong>Mark O. Everett<\/strong> erkl\u00e4rt uns gleich zu Beginn in seiner unnachahmlich lakonisch klingenden Stimme die Rahmenbedingung f\u00fcr die n\u00e4chsten knapp 75 Minuten.<br \/>\nDie <strong>Eels<\/strong>, wie immer in der Bandbesetzung <strong>The Chet<\/strong>,<strong> Nuckles<\/strong>, <strong>Pee-Boo<\/strong> und <strong>Honest Al<\/strong>, stimmen ihm zu. Ihre \u201eyes\u201c und \u201eyeah\u201c rufe erklingen erst zaghaft, dann immer st\u00e4rker. Dabei muss jeder einzelne sehr stark versuchen, nicht laut loszulachen. Es ist einer dieser typischen Eels Dialoge, der sich so an diesem Abend noch mehrmals abspielen wird. Und es ist typisch f\u00fcr die <strong>Eels<\/strong>, in dieser Art und Weise mit sich und dem Publikum zu kommunizieren. Bei all dem, und das macht das Ganze noch viel unterhaltsamer, nehmen sich die Musiker auf der B\u00fchne \u00fcberhaupt nicht ernst. Hier darf der Bandleader gnadenlos \u00fcber seine Kollegen herziehen, ohne dass es ihm nachgetragen wird.<br \/>\n<strong>Mark O. Everett<\/strong> ist ein Meister der leisen sarkastisch-ironischen T\u00f6ne. Egal ob gegen ihn, seine Musik oder gegen\u00fcber anderen.<br \/>\n&#8218;Komplimente an die Band, das ist meine neues Ding&#8216;, erz\u00e4hlt er nach dem dritten Song \u201eParallels\u201c, &#8218;Komplimente an die eigene Band sind wichtig. Also nehmt dies: das habt ihr gut gemacht.&#8216; Gro\u00dfes Gel\u00e4chter, vor und auf der B\u00fchne. \u201eYes, yeah! \u201c<\/p>\n<p>Die Band startet mit dem Piano-Intro \u201eWhere I&#8217;m at\u201c vom aktuellen Album, der Standarder\u00f6ffnung dieser Tour. Beim letzten Konzert in Heerlen traten die <strong>Eels<\/strong> in Trainingsanz\u00fcgen auf, heute sind sie, zuf\u00e4llig auch der R\u00e4umlichkeit entsprechend, in Anz\u00fcgen unterwegs. Es ist nicht die \u201eRockshow\u201c der letzten Tour, es ist aber auch nicht das so strenge Programm der Eels with string Tour (damals im Frack und <strong>Mr E.<\/strong> mit Gehstock). Es ist ein Mittelding, ein Konzert der ruhigen T\u00f6ne zwar, aber nicht zu ernst. In diese Umgebung passen die neuen St\u00fccke wunderbar. Die <strong>Eels<\/strong> spielen mit \u201eMistakes of My Youth\u201c, \u201cSeries of misunderstandings&#8220;, \u201eParallels\u201d und \u201eLockdown Hurricane\u201d die gr\u00f6\u00dften Hits von <em>The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett<\/em>, und sie spielen \u00e4ltere Sachen, die sie \u2013 so wie immer \u2013 in den aktuellen musikalischen Kontext \u00fcberf\u00fchren. \u201eFresh feeling\u201d und \u201cI like birds\u201d klingen zu Beginn kurz befremdlich, weil die Songs weniger opulent aber daf\u00fcr etwas schneller und unter kleinem Countryeinflu\u00df gespielt werden. Auch durch \u201eIt&#8217;s a Motherfucker\u201d, neben der <strong>Elvis Presley<\/strong> Schmonzette \u201eCan&#8217;t help falling in love\u201c das einzige Klavier-Solo-St\u00fcck, rast <strong>Mark O. Everett<\/strong> an diesem Abend.<\/p>\n<p>So spielt Gitarrist <strong>Pee-Boo<\/strong> bei fast jedem St\u00fcck ein bisschen Trompete, auch dort, wo urspr\u00fcnglich keine hingeh\u00f6rt und <strong>The Chet<\/strong> verzaubert die Songs mit der Pedal-Steel Gitarre, Melodica und Begleitgesang. Das klingt alles wahnsinnig sch\u00f6n und harmonisch, erst recht wenn <strong>Knuckles<\/strong> sein Schlagzeug verl\u00e4sst und das Vibraphon und R\u00f6hren-Glockenspiel bespielt.<br \/>\n\u201eSad Machine\u201c, so nennt <strong>Mr E.<\/strong> in der Vorstellungsrunde die Pedal-Steel Gitarre. Und im anschlie\u00dfenden \u201eGrace Kelly Blues\u201c wei\u00df ich genau, was <strong>Mark O. Everett<\/strong> meint. Blues, leichte Traurigkeit, so m\u00f6chte ich die Grundstimmung des Konzertes beschreiben. In jedem Augenblick schwelgt ein bisschen Melancholie, Sanftmut und Nachdenklichkeit. Das aktuelle Album bringt mir die <strong>Eels<\/strong>, wie ich sie am liebsten mag. N\u00e4mlich genau so.<\/p>\n<p>&#8218;This one is a bummer&#8216;, so k\u00fcndigt <strong>Mr E.<\/strong> die meisten Songs an. Der Mist ist so melodisch, perfekt instrumentiert, mit seiner knarzend rauen Stimme gro\u00dfartig gesungen, dass es mich weit wegzieht. Jeder einzelnen Song ist an diesem Abend um ein vielfach sch\u00f6ner als auf Platte. Was will ich mehr?! Zum Ende des Abends spielen sie \u201eFucker\u201c von der <em>Novacaine for the soul EP<\/em>. Hervorragend! Wir sind mittlerweile im zweiten und letzten Zugabenblock, der damit beschlossen wird. Nach guten 75 Minuten ist der Konzertabend mit den <strong>Eels<\/strong> vor\u00fcber. Er war vielleicht ein bisschen kurz, aber wundersch\u00f6n!<\/p>\n<p>Zu einem gelungenen Abend tr\u00e4gt auch die Vorband bei. Und die Belgierin <strong>M\u00e9lanie de Biasio<\/strong> setze das zweite Ausrufungszeichen an diesem Abend.<br \/>\nIch sah sie und ihren Begleitmusiker <strong>Pascal Paulus<\/strong> bereits Anfang des Jahres im Rahmen des <a title=\"PIAS Nites Festival, Br\u00fcssel 15.03.2014\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=5586\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">PIASnite Festivals<\/a>. Schon dort war ich, trotz der widrigen Umst\u00e4nde des Konzertsaales, sehr angetan von ihrer ruhigen, jazzbeeinflussten Musik. Ihr Album <em>No deal<\/em> ist mittlerweile ver\u00f6ffentlicht, und ihre bluesbeeinflusste ruhige Musik war ein gutes Vorprogramm f\u00fcr die Eels.<\/p>\n<p><strong>M\u00e9lanie de Biasio<\/strong> spielte eine gute halbe Stunde lang auf einer sehr abgedunkelten B\u00fchne Songs ihres aktuellen Albums. Das ganze geschieht sehr minimalistisch, nur mit der Gitarre begleitend. Gut, ab und an greift <strong>M\u00e9lanie de Biasio<\/strong> zur Fl\u00f6te oder schnippt die Finger, aber ansonsten h\u00f6re ich nur ihre Stimme oder Stille. W\u00e4hrend ihres Auftritts ist es mucksm\u00e4uschenstill, der Theatersaal mit seiner gut austaxierten Soundtechnik und Akustik passt zu ihrer Musik, die klar und akzentuiert gespielt wird. Es macht m\u00e4chtig Spa\u00df, im Sessel zu versinken und gedankenverloren den Songs zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n<blockquote><p>Melanie De Biasio is a graduate of the Conservatoire Royal de Bruxelles and already an acclaimed artist in her home country of Belgium and in the neighbouring Francophone nation to the south.<br \/>\nInitially heralded as a new voice in jazz, albeit jazz &#8222;d&#8217;autres univers&#8220;, other-worldly, so to speak, her first album &#8222;A Stomach Is Burning&#8220; was closer to the smoky, smouldering sound you dream of stumbling upon in a jazz cellar. Preferably in Paris or New York in, let&#8217;s say, 1959.<br \/>\n&#8222;No Deal&#8220;, her sophomore album, appears almost monochromatically minimalist at first, A simple cover shot. Melanie has cut her hair. Miles Davis &#8222;A Kind Of Blue&#8220; typography. Seven songs, through which her own voice drifts gracefully, at times disappearing altogether. Like a tintype photograph, this record needs time to develop, for the details to become clear, as if by magic.<br \/>\nApparently &#8222;No Deal&#8220; comes in at 33 and a third minutes, which could be mistaken for a nod to the golden age of the jazz LP. And yet its brevity (or succinctness) is genuinely hard to believe. It reverberates, echoes resonates. Throw a stone into the lake and the concentric ripples seem to go on for ever.<br \/>\nShe has been called the Belgian Billie Holiday and, to be fair, there is something delicately haunting about her voice. Something in her delivery which compels you to listen, a different timbre to Abbey Lincoln but a similarly entrancing fascination. If the &#8222;No Deal&#8220; LP does have an immediate relative in jazz, then perhaps it is Nina Simone&#8217;s debut &#8222;Little Girl Blue&#8220;, also known as &#8222;Jazz As Played In An Exclusive Side Street Club&#8220;. On both, instrumental tracks nestle between the vocal ones. Nina plays the piano. Melanie plays the flute. There&#8217;s Nina on the cover of &#8222;Little Girl Blue&#8220; on a Central Park bench looking like there&#8217;s definitely some other place she&#8217;d rather be. Melanie, half in shadow, looking up and away, breathes that same unpindownability. (<a title=\"homepage\" href=\"http:\/\/melaniedebiasio.com\/story.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Homepage<\/a>)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Kontextkonzerte:<br \/>\n<\/strong><a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=4766\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eels &#8211; Heerlen, 04.04.2013\u00a0 \/ Parkstad Limburg Theaters<\/a><br \/>\n<a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=3271\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Els \u2013 Heerlen, 20.06.2011 \/ Parkstad Limburg Theaters<\/a><br \/>\n<a title=\"Eels \u2013 K\u00f6ln, 20.02.2008\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=421\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eels \u2013 K\u00f6ln, 20.02.200 \/ Theater am Tanzbrunnen<\/a><br \/>\n<a title=\"Eels \u2013 Washington DC, 29.03.2008\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=463\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eels \u2013 Washington DC, 29.03.2008 \/ Synagoge Sixth and I<\/a><\/p>\n<p><strong>Fotos:<\/strong><\/p>\n<div id=\"jig1\" class=\"justified-image-grid jig-e5a83405ed115e371bd98b5ea773ecef jig-preset-c2 jig-source-wp-gallery\"><div class=\"jig-clearfix\"><\/div><noscript id=\"jig1-html\" class=\"justified-image-grid-html\" data-lazy-src=\"skiplazyload\" data-src=\"skipunveillazyload\"><ul><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/3.jpg\" title=\"3\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2F3.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Eels<br\/>3<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Melanie-de-Biasio.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2FMelanie-de-Biasio.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Melanie de Biasio\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Melanie de Biasio<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Melanie-de-Biasio2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2FMelanie-de-Biasio2.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Melanie de Biasio\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Melanie de Biasio<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/Melanie-de-Biasio5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2FMelanie-de-Biasio5.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Melanie de Biasio\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Melanie de Biasio<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/1.jpg\" title=\"1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2F1.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Eels<br\/>1<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/4.jpg\" title=\"4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2F4.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Eels<br\/>4<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/5.jpg\" title=\"5\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2F5.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Eels<br\/>5<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/7.jpg\" title=\"7\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2F7.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Eels<br\/>7<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/9.jpg\" title=\"9\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2F9.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Eels<br\/>9<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/10.jpg\" title=\"10\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2F10.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"408\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Eels<br\/>10<\/p><\/li><li><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/07\/13.jpg\" title=\"13\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/plugins\/justified-image-grid\/timthumb.php?src=https%3A%2F%2Fwww.pretty-paracetamol.de%2Fblog%2Fwp-content%2Fuploads%2F2014%2F07%2F13.jpg&amp;h=230&amp;q=90&amp;f=.jpg\" alt=\"Eels\" width=\"409\" height=\"230\" \/><\/a><p class=\"jig-HTMLdescription\">Eels<br\/>13<\/p><\/li><\/ul><\/noscript><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eels \u2013 oder besser gesagt Mark O. Everett &#8211; machen vieles richtig. Seit Jahren verfolge ich die Band und besuche ihre Konzerte, und jedes Mal bin ich \u00fcber ihre neuen Platten und ihre Auftritte begeistert. Der Wandel von der Indierockband hin zur verschrobenen, melodramatisch, traurig sarkastischen Kammerband vollzog sich in den letzten knapp 20 Jahren unaufdringlich unauff\u00e4llig. Kleine Ausrei\u00dfer wie das zwischen die tieftraurigen Blinking lights and other revelations und Daisies of the Galaxy eingepackte Souljacker inbegriffen.<br \/>\nLive greifen die Eels dabei immer wieder ihre musikalischen Gem\u00fctszust\u00e4nde auf. So sah ich Konzerte von entspannter Gelassenheit, mit Orchester, als quasi Comedy Show, als ZZ-Top Revival Band oder als Theaterpopband. R\u00e4umlich und zeitlich eingeordnet hei\u00dft das: kleines E-Werk K\u00f6ln (die Tour zum Deb\u00fctalbum Mitte der 90er.), Live Music Hall (Blinking lights\u2026 Tour ), eine Synagoge in Washington (&#8222;An Evening with Eels&#8220;) und immer wieder Heerlen. Zweimal gastierten die Eels in den letzten drei Jahren in der niederl\u00e4ndischen Grenzstadt, es waren die Touren zu den letzten beiden Alben Tomorrow morning und Wonderful, Glorious.<br \/>\nDieses Jahr erschien das bisher letzte Eels Album The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett und nat\u00fcrlich gab es wieder eine Tour. Und nat\u00fcrlich wieder nicht durch heimische Gefilde, so dass ich auch dieses Mal ins benachbarte Ausland fahren musste, um eine meiner Lieblingsbands live zu erleben. Also Luxemburg.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":5826,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","osh_disable_topbar_sticky":"default","osh_disable_header_sticky":"default","osh_sticky_header_style":"default","osh_sticky_header_effect":"","osh_custom_sticky_logo":0,"osh_custom_retina_sticky_logo":0,"osh_custom_sticky_logo_height":0,"osh_background_color":"","osh_links_color":"","osh_links_hover_color":"","osh_links_active_color":"","osh_links_bg_color":"","osh_links_hover_bg_color":"","osh_links_active_bg_color":"","osh_menu_social_links_color":"","osh_menu_social_hover_links_color":"","ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"off","ocean_gallery_id":[],"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[845,15,913,1048,52,871],"class_list":["post-5825","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-konzert","tag-845","tag-eels","tag-grand-theatre","tag-konzert","tag-luxemburg","tag-melanie-de-biasio","entry","has-media"],"views":11674,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5825"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5825\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5826"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5825"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5825"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}