{"id":5760,"date":"2014-06-05T20:42:35","date_gmt":"2014-06-05T18:42:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=5760"},"modified":"2021-07-05T19:41:38","modified_gmt":"2021-07-05T17:41:38","slug":"primavera-sound-festival-barcelona-30-05-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/primavera-sound-festival-barcelona-30-05-2014\/","title":{"rendered":"Primavera Sound Festival &#8211; Barcelona, 30.05.2014"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Parc del Forum, Barcelona<br><strong>Bands: <\/strong>Julia Holter, Speedy Ortiz, Hamilton Leithauser, Slowdive, The Julie Ruin, Lee Ranaldo and the dust, Slint, Darkside<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"157\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/schotterparkplatz_panorama_.jpg\" alt=\"Schotterparkplatz Panorama\" class=\"wp-image-5730\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/schotterparkplatz_panorama_.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/schotterparkplatz_panorama_-520x82.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wie dokumentiere ich dieses Festival? Nun, in diesem Jahr habe ich mich erneut dazu entschlossen, Tagesberichte zu verfassen. Bei insgesamt vier Tagen Konzerte im Parc del Forum ergibt das logischerweise vier Berichte. Die Aufteilung in Tage erscheint mir lesbarer als ein elendig langer Bericht (#tlc&#8217;tr). Dabei kann ich die einzelnen Konzerte nat\u00fcrlich nur kurz anreissen, die gewohnt ausf\u00fchrliche Abhandlung wie bei einem Einzelkonzert w\u00fcrde meinen Blogzeitrahmen sprengen und sicherlich w\u00fcrde ich nie damit fertig werden.<br>Und ich denke, es tut auch keine Not. Ein Festval ist ein Festival ist ein Festival.<br>Vorab jedoch ein kurzer \u00dcberblick dar\u00fcber, welche Bands in dieser Blogquadrologie vorkommen. Nach dem zeitlichen Ablauf sortiert sind dies:<br>&#8211; am Mittwoch, 28.05.2014: <strong>Sky Ferreira<\/strong><br>&#8211; am Donnerstag, 29.05.2014:<br><strong>Colin Stetson<\/strong>, <strong>Julian Cope<\/strong>, <strong>Real Estate<\/strong>, <strong>Girl Band<\/strong>, <strong>Warpaint<\/strong>, <strong>SVPER<\/strong>, <strong>Future Islands<\/strong>, <strong>Queens of the stoneage<\/strong>, <strong>Arcade Fire<\/strong>, <strong>Metronomy<\/strong><br>&#8211; am Samstag, 31.05.2014:<br><strong>Speedy Ortiz<\/strong>, <strong>Courtney Barnett<\/strong>, <strong>Television<\/strong>, <strong>Spoon<\/strong>, <strong>Goodspeed you! black emperor<\/strong>, <strong>The Dismemberment Plan<\/strong>, <strong>Cloud nothings<\/strong>, <strong>Nine inch nails<\/strong>, <strong>Foals<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jemanden vergessen? Ach sieh&#8216; selbst!<\/p>\n\n\n\n<p><a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=5738\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zum Donnerstag<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Parc del Forum, Freitag, 30.05.2014<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Slint.jpg\" alt=\"Slint\" class=\"wp-image-5761\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Slint.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Slint-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gudrun vom Konzerttagebuch erz\u00e4hlte in ihrem Bericht \u00fcber das feine Mannheim Open Air von sogenannten Krawallnasen, die ihr ein Festival vermiesen k\u00f6nnen. Jeder kennt die von ihr sehr sch\u00f6n beschriebenen Situationen sicherlich und ja, auch mir k\u00f6nnen diese Leute ein Konzert verleiden. \u00c4rgerlicher finde ich es aber, Festivalkonzerte aus riesiger Distanz zu betrachten.<br>Da es der Zeitplan so wollte, und da ich nicht zu den auserw\u00e4hlten Besuchern mit VIP Ticket geh\u00f6rte, entschied mich daher gegen den Besuch des <strong>Slowdive<\/strong> Auftritts. Die Engl\u00e4nder, die in diesem Jahr mit ihrer Reunion an der Reihe sind (n\u00e4chstes Jahr \u00fcbernehmen das sicher <strong>Ride<\/strong>), spielten auf der zweitgr\u00f6\u00dften B\u00fchnen, allerdings so in zeitlicher N\u00e4he zu <strong>Speedy Ortiz<\/strong>, das es nicht gereicht h\u00e4tte, in den vorderen Bereich vorzudringen. Hinzu kam das \u00c4rgernis, dass der vordere rechte B\u00fchnenbereich sogenannten VIP Besuchern vorenthalten blieb, es war also noch nicht einmal der gesamte Platz f\u00fcr Arbeiterklassenbesuchern reserviert. Das konnte also nichts werden, und auch leicht trotzig ob dieser zwei Klassen Regelung entschied ich mich f\u00fcr ein Alternativprogramm. Das hie\u00df <strong>Hamilton Leithauser<\/strong> und <strong>Slint<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Hamilton-Leithauser2.jpg\" alt=\"Hamilton Leithauser\" class=\"wp-image-5762\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Hamilton-Leithauser2.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Hamilton-Leithauser2-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Hamilton Leithauser<\/strong> spielte ein Clubkonzert auf der sogenannten Heineken Hidden stage, einer B\u00fchne in den Katakomben des Parc del Forum, mit einer Kapazit\u00e4t f\u00fcr maximal 450 Leute. F\u00fcr dieses Konzert musste man sich nachmittags Tickets am Infostand abholen. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/ticket-274x300.jpg\" alt=\"Ticket\" class=\"wp-image-5768\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Und da mein Freund Christoph die Absicht hatte, sich f\u00fcr das Hidden stage Konzert der <strong>Wedding Present<\/strong> f\u00fcr Tickets anzustellen, bat ich ihn, mir f\u00fcr Hamilton Leithauser eines mitzubringen. Das machte er nat\u00fcrlich und so fand ich mich zur Slowdive Zeit in dem Gew\u00f6lbe ein.<br>Die Heineken Hidden stage liegt grob gesagt unter dem Gel\u00e4nde der ATP B\u00fchne, und ist in diesem Jahr zum ersten Mal im Primaveraprogramm aufgef\u00fchrt. Neben Leithauser spielen dort u. a. <strong>Peter Hook<\/strong>, die <strong>Buzzcocks<\/strong> und eben Wedding present. Am ersten Tag interessierte uns das <strong>Peter Hook<\/strong> Konzert (Peter Hook spielt Unknown Pleasures, welch eine Ank\u00fcndigung), aber wir erfuhren erst vor dem Einlass zur dann schon ausverkauften Hidden stage von den Ticketregularien. Am Freitag waren wir dann vorbereitet und ich stand mit einem Ticket in der Hand vor der Einlasskontrolle.<br>Von Hamilton Leithauser erfuhr ich erst einige Tage vor dem Spanienausflug. Eine Bekannte aus diesem digitalen sozialen Netzwerk lie\u00df den Namen fallen, und da ich manchmal sehr neugierig bin, war dies Anreiz genug, mir den S\u00e4nger der amerikanischen Band <strong>The Walkmen<\/strong> anzusehen. Und w\u00e4hrend die Walkmen Ende letzten Jahres eine extreme Pause angek\u00fcndigt haben, ver\u00f6ffentlicht ihr S\u00e4nger mit <em>Black hours<\/em> ein Soloalbum mit eher sanften Gitarrensongs und gedrosseltem Tempo. Das klingt nicht sonderlich spektakul\u00e4r, ist aber durchaus sehr h\u00f6rbar. Obwohl ich das Album nicht kenne macht das Konzert keine Langeweile. Die angenehme Atmosph\u00e4re vor der Kellerb\u00fchne und Songs wie das famose \u201eAlexandra\u201c liefern dazu ein Futter, dass einen Slowdive Auftritt schnell vergessen l\u00e4sst. Vom Punk und schwerm\u00fctigen Indierock der Walkmen ist Leithauser solo weit entfernt, ziert doch mehr der Pop seinen Auftritt. Songs wie \u201e5AM\u201c oder \u201eI retired\u201c klingen dabei so wunderbar perfekt, dass ich mir das Album unbedingt kaufen werde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach <strong>Leithauser <\/strong>blieb noch Zeit f\u00fcr etwas <strong>Slowdive<\/strong>. Vor der Sony B\u00fchne war es erwartet voll und ich erhaschte noch den letzten Song \u201eGolden hair\u201c am Rand des Platzes. Alles richtig gemacht, dachte ich. Musikalisch finde ich Slowdive jetzt nicht so \u00fcberragend, um mir das \u00fcber eine volle Konzertl\u00e4nge anzutun, mir reicht da nach wie vor ihr Konzert in der Bochumer Zeche vor vielen Jahren. Allerdings haben Slowdive mit ihrer Reunion auch alles richtig gemacht, denn sicher nicht umsonst s\u00e4umten 25000 Besucher den Platz vor der B\u00fchne. Eine win-win Situation, wie es scheint.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Julia-Holter.jpg\" alt=\"Julia Holter Band\" class=\"wp-image-5763\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Julia-Holter.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Julia-Holter-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der zweite Konzerttag startete bereits sieben Stunde zuvor. <strong>Julia Holter<\/strong> spielte zu fr\u00fcher Stunde (also um 16 Uhr) im Auditori gro\u00df auf du wir nahmen die Gelegenheit dankend an, dieses erste Konzert im Sitzen genie\u00dfen zu k\u00f6nnen. Julia Holter singt Songs \u00fcber Statuen, die lieber Menschen w\u00e4ren, weil Menschen sich bewegen k\u00f6nnen (\u201eMarienbad\u201c). Das packt sie in leicht verschrobene Musik, die mit Cello, Violine und Saxophon eine sympathische Tageser\u00f6ffnung ergibt. Solche Songs bzw. Musik passt gut in Auditori, weil in diesem Konzertsaal der Sound immer hervorragend ist und so all die kleinen Feinheiten der Jazzarrangements gut herauskommen (siehe: <strong>Colin Stetson<\/strong>). Bei ihrem <strong>Barbara Lewis<\/strong> Cover \u201eHello stranger\u201c mit seinen langsamen Streichern musste ich nochmal kurz an den Vortag denken. Erst an <strong>Metronomy<\/strong>, die phasenweise enorm schnell ihr St\u00fccke spielten, also viel schneller als auf Platte, dann an <strong>Warpaint<\/strong>, die im Coververgleich eindeutig den k\u00fcrzeren zogen. \u201eHello stranger\u201c passt so perfekt zu Julia Holter wie unperfekt \u201eAshes to ashes\u201c zu Warpait.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Lee-Ranaldo-300x168.jpg\" alt=\"Lee Ranaldo\" class=\"wp-image-5764\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Nach dem Julia Holter Auftritt gab es die einzigen beiden Primavera \u00c4rgernisse. Es war geplant, sich im Anschluss <strong>Linda Perhacs<\/strong> im Auditori anzuschauen. Die Absage des Konzertes der alten Folk Dame war uns allerdings schon am Vortag bekannt, so dass die unfreiwillige Pause und der eisetzende leichte Regen unsere Pl\u00e4ne dahingehend verschoben, erstmal im nahegelegenen Einkaufszentrum einen Abendsnack zu uns zu nehmen. Ein Vorteil von st\u00e4dtischen Festivals ist unbestritten er, dass die Infrastruktur am Rande des Gel\u00e4ndes stimmt, sowohl was die Verpflegung als auch die An- und Abreisem\u00f6glichkeiten angeht.<br>Die zweite Absage traf mich \u00fcberraschend und unvorbereitet. Ich wollte mir statt der <strong>Pixies<\/strong> lieber die neue Band <strong>The Julie Ruin<\/strong> um die Rrriot Grrrl Aktivistin und Ehefrau von <strong>Adam Horovitz<\/strong>, <strong>Kathleen Hanna<\/strong> (ehemals <strong>Bikini Kill<\/strong>) anschauen. Kathleen Hanna entdeckte ich im letzten Jahr, als ich zuf\u00e4llig \u00fcber die Dokumentation The Punk Singer stolperte. Das \u00c4rgerliche war, dass ich die Absage nicht mitbekam.<br>Das riss ein Loch in meine Abendplanung, das jedoch durch ein paar Minuten <strong>The war on drugs<\/strong> und ein paar Minuten mehr <strong>Lee Ranaldo and the dust<\/strong> gut gestopft wurden. Da beide Konzerte jedoch zu diesem Zeitpunkt schon liefen, konnte ich mich nicht so recht entscheiden, und pendelte zwischen den nebeneinander liegenden B\u00fchnen Vice und Pitchfork hin und her.<br>Bis dato war ich noch nicht vor der ATP B\u00fchne. Eigentlich schade, denn gerade im letzten Jahr hat mir diese B\u00fchne viele wunderbare Konzerte beschert (<strong>Bob Mould<\/strong>, <strong>The sea and cake<\/strong>, <strong>Merchandse<\/strong>). Mit dem Auftritt der amerikanischen Band Slint sollte sich dies \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"562\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Slint3.jpg\" alt=\"Slint\" class=\"wp-image-5766\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Slint3.jpg 1000w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Slint3-520x292.jpg 520w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Slint<\/strong> sind alte amerikanische Indierecken. Ende der 80er Jahren etablierten sie zusammen mit Bands wie <strong>Chokebore<\/strong> und <strong>Tortoise<\/strong> den sogenannten Slowcore. Dazu reichten ihnen zwei Alben (<em>Tweez<\/em> und <em>Spiderland<\/em>) und eine Lebensdauer von 5 Jahren. Ihr Primavera Auftritt fand 20 Jahre nach ihrer letzten Ver\u00f6ffentlichung statt, der sogenannten <em>Untitled EP<\/em>, <strong>Slints <\/strong>wohl bedeutendste Platte (sagt die Musikpresse). Die EP wurde nach dem Ende der Band ver\u00f6ffentlicht und beinhaltet zwei Songs aus den 1989er Jahren und der Zeit um die erste LP <em>Tweez<\/em>.Auf der ATP B\u00fchne huldigten sie allerdings ihrem zweiten Album <em>Spiderland<\/em>, das sie vollst\u00e4ndig, wenn auch in anderer Reihenfolge als auf dem Album zu h\u00f6ren, spielten. Erg\u00e4nzt haben sie ihr Set um den Spiderman Outtake \u201ePam\u201c, sowie \u201eRon\u201c und \u201eGlenn\u201c von <em>Tweez<\/em> bzw. der <em>Untitled EP<\/em>.<br>\u00c4hnlich wie bei <strong>Chokebore <\/strong>\u00fcberzeugten mich die getragenen, wohl\u00fcberlegten Gitarrensongs sehr. Ihr Konzert ist sehr ruhig und gediegen, die Musiker lassen sich zwischen den St\u00fccken enorm viel Zeit und die Ansagen von S\u00e4nger <strong>Brian McMahan<\/strong> sind kurz und fl\u00fcsternd. &#8218;Last song. Thanks&#8216; haucht er f\u00f6rmlich ins Mikrofon, bevor \u201eGood morning captain\u201c f\u00fcr die n\u00e4chsten acht Minuten umherpoltert. <strong>Slint <\/strong>sind eindeutig eine Jungs- und M\u00e4nnerband. Und was machen M\u00e4nner so, wenn sie mehrheitlich unter sich sind? Richtig, sie h\u00f6ren and\u00e4chtig der Band zu und spenden Szenenapplaus, wenn w\u00e4hrend eines Songs ein Verst\u00e4rker eine Stufe h\u00f6her gedreht wird bzw. ein Effektger\u00e4t bedient wird. Weird!<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/Darkside1-300x168.jpg\" alt=\"Darkside\" class=\"wp-image-5765\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im krassen Gegensatz dazu <strong>Darkside<\/strong>. Ich versp\u00fcrte nach dem erschlagenen Slint Konzert noch keine M\u00fcdigkeit und brauchte noch etwas Zeit, um wieder runterzukommen, bevor ich mich auf den Weg machen wollte. Da kamen mir die D\u00fcster-Techno-Elektro-Jazz-oiden <strong>Nicolas Jaar<\/strong> und <strong>Dave Harrington<\/strong> gerade recht. Vom Rand des Amphitheaters der Ray-Ban B\u00fchne schaute ich mir noch eine gute halbe Stunde das Nebel und Weisslichtgewitter <strong>Darksides <\/strong>an. Ein sch\u00f6n anzusehender Nacht-Soundtrack.<br>Space is only noise.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery aligncenter columns-1 is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\"><ul class=\"blocks-gallery-grid\"><li class=\"blocks-gallery-item\"><figure><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1744\" height=\"3088\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/WP_20140531_001.jpg\" alt=\"Primavera Sound Festival\" data-id=\"5786\" class=\"wp-image-5786\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/WP_20140531_001.jpg 1744w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/WP_20140531_001-165x292.jpg 165w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/WP_20140531_001-321x568.jpg 321w\" sizes=\"(max-width: 1744px) 100vw, 1744px\" \/><\/figure><\/li><\/ul><\/figure>\n\n\n\n<p><a title=\"Archiv\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=5774\" target=\"_blank\">Zum Samstag<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gudrun vom Konzerttagebuch erz\u00e4hlte in ihrem Bericht \u00fcber das feine Mannheim Open Air von sogenannten Krawallnasen, die ihr ein Festival vermiesen k\u00f6nnen. 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