{"id":4856,"date":"2013-05-28T16:48:31","date_gmt":"2013-05-28T14:48:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=4856"},"modified":"2013-05-28T17:05:30","modified_gmt":"2013-05-28T15:05:30","slug":"primavera-sound-festival-barcelona-24-05-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/primavera-sound-festival-barcelona-24-05-2013\/","title":{"rendered":"Primavera Sound Festival &#8211; Barcelona, 24.05.2013"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ort:<\/strong> Parc del Forum, Barcelona<br \/>\n<strong>Bands:<\/strong> Merchandise, Django Django, The Breeders, The Jesus and Mary Chain, James Blake, Blur, Sex Jams, Swans<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" alt=\"Merchandise\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Merch.jpg\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>\u201eOla luna!\u201c (Damon Albarn)<br \/>\nDer Freitag ist der Hauptkampftag des Primavera. Schon fr\u00fch ist es voll auf dem Festivalgel\u00e4nde. Wir beginnen fr\u00fch gegen 19 Uhr den Tag und entscheiden uns zum einzigen Mal an diesem Tag (na ja, nicht ganz) gegen eine der beiden gro\u00dfen B\u00fchnen und f\u00fcr Merchandise auf der ATP. Wie kommt blo\u00df auf die Idee, seine Band so zu nennen? Carson Cox (Gesang), David Vassalotti (Gitarre), Patrick Brady (Bass) aus Tampa (Florida) hatten diese Idee und finden sich nun auf der ATP B\u00fchne wieder. Aber nicht nur dort sollten sie uns \u00fcber den Weg laufen. Auch f\u00fcr das morgige Parkkonzert waren sie nominiert und \u00fcberdies spielen sie am Sonntagabend noch eine Show im Apollo. Ja, f\u00fcr Merchandise ist dieses Primavera Schwerstarbeit. Beim vorh\u00f6ren m\u00f6glicher sehenswerter Bands machten Merchandise das Rennen gegen die zeitgleich spielenden Peace, Kurt Vile und Nick Waterhouse. Ihr, ich schreibe mal, Postrock gefiel sehr und live best\u00e4tigte sich der Eindruck nach wenigen Minuten. Merchandise waren somit unser Er\u00f6ffnungstag f\u00fcr den Hauptb\u00fchnen Tag. Nach Django sollten die Breeders, The Jesus and Mary Chain, James Blake und Blur unsere Aufmerksamkeit erhaschen. Da tat es ganz gut, sich im kleinen Warmzulaufen. Der erste Tag steckte nur noch leicht in den Knochen, die Kondition war noch nicht angeschlagen, obwohl es nach zwei N\u00e4chten mit wenig Schlaf durchaus berechtigt gewesen w\u00e4re.<br \/>\nMerchandise erinnerten mich irgendwie an Glasvegas. Musikalisch ist das unsinnig und ich erntete zurecht Kopfsch\u00fctteln, als ich meinen Mitguckern davon erz\u00e4hlte, denn ihr langgezogener Post-Punkrock hat nun so gar nichts mit den qu\u00e4lenden Rock der Glasgow-band gemein. Trotzdem, ich wurde diese Referenz nicht los. Die Band spielt ewig lange Songs. Immer wenn man glaubt, es geht nicht mehr weiter, kommt noch eine Wendung, noch ein Bruch und es folgen Minuten von melodischen Gitarrenl\u00e4rm. \u201eWinter&#8217;s Dream\u201c ist ein gutes und treffendes Beispiel daf\u00fcr. So sind ihre Songs zwar langatmig, aber nie langweilig. Ein Blick nach Spotify zeigt mir gerade, dass es schon vier Platten von Merchandise gibt, und das \u2013 die Ausnahme ist das aktuelle Album \u201eTotal nite\u201c \u2013 ihre Songs gar nicht so lang sind wie sie live gespielt wurden. Sei es drum, Merchandise gefielen sehr und ihre aktuelle scheibe ist gekauft.<br \/>\n<!--more--><img decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" alt=\"Django Django\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Django-Djano.jpg\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>Djano Django kommen in neuen Bandhemden. Sie w\u00fcrden sie heute zum ersten Mal tragen, erz\u00e4hlt uns S\u00e4nger Vincent Neff nach wenigen Minuten. Ich hatte Django Django im letzten Jahr im Geb\u00e4ude 9 gesehen und war m\u00e4chtig angetan von dem psychodelisch angehauchten wummernden Synthiesongs der Band. Es hat damals ganz sch\u00f6n gescheppert und es war sehr tanzbar. Genauso wie an diesem fr\u00fchen Abend. Django Django spielten auf der gro\u00dfen Heineken B\u00fchne und es zog eine ganze Menge Party-Spanier dorthin. Mir war es f\u00fcr diese Uhrzeit ehrlich gesagt etwas zu viel Kifferei um mich herum. Ach ja, ich sollte vielleicht erw\u00e4hnen, dass das Primavera ein Drogenproblem hat. Andauernd wird man gefragt, ob man nicht Koks oder andere Pillen kaufen m\u00f6chte, und irgendeiner im Umkreis von f\u00fcnf Metern hat immer einen Joint in der Hand oder erweiterte Pupillen und ein mildes L\u00e4cheln im Gesicht. Na, ist ja jeder alt genug und muss wissen, was er tut. Es ist halt manchmal nur nervig. Django Django spielten ein Set ohne \u00dcberraschungen und in bestm\u00f6glicher Manier. Es war ihr erster Primaveraauftritt und wenn ihr zweites Album nur ann\u00e4hernd so gut wird wie ihr Deb\u00fct, wird es nicht ihr letzter gewesen sein. \u201eLife\u2019s a beach\u201c, hier direkt am Meer passte es gut.<\/p>\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br \/>\n01. Introduction<br \/>\n02. Hail Bop<br \/>\n03. Storm<br \/>\n04. Firewater<br \/>\n05. Waveforms<br \/>\n06. Love&#8217;s Dart<br \/>\n07. Skies over Cairo<br \/>\n08. Default<br \/>\n09. Life&#8217;s a beach<br \/>\n10. WOR<br \/>\n11. Silver Rays<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" alt=\"The Breeders\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/breeders7.jpg\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>Weiter zu den Breeders. Ehrlich gesagt erwartete ich von ihrem Auftritt nicht sonderlich viel. Oder anders, ich erwartete miesen Sound, schlecht vorbereitete Musiker und einen emotionslos kurzen Abriss des \u201eLast splash\u201c Albums. Die Band um die Deal Schwestern ist derzeit auf Albumtour. Last splash, 1993 erschien, wird aktuell mit einer Sonderedition und begleitender Breeders Tour vermarktet. Und ich verstehe den ganzen Hype dr\u00fcber nicht. Ist es denn nicht so, dass auf Last splash gerade mal zwei Hits (\u201eCannonball\u201c und \u201eDivine hammer\u201c) und viele L\u00e4ngen enthalten sind? Mir fiel es schon seinerzeit schwer, das Album komplett durchzuh\u00f6ren. Ich wei\u00df noch, wie ich immer zwischen \u201eCannonball\u201c und \u201eDivine Hammer\u201c, vielleicht auch noch \u201eSaints\u201c hin und her skippte. Leider war dies beim Primaveraauftritt nicht m\u00f6glich. Nachdem also \u201eCannonball\u201c bereits und logischerweise als zweites St\u00fcck gespielt werden musste, dauerte es sieben weitere Songs bis zum n\u00e4chsten Kracher \u201eDivine hammer\u201c. Das ist das Schicksal von Albenkonzerten und f\u00e4llt eben dann besonders auf, wenn ein Album nur wenige Rei\u00dfer hat. Ansonsten aber war alles okay: Der Sound war \u00fcberraschend gut und Kim Deal redselig und freundlich. Nach \u201eRoi (reprise)\u201c w\u00e4re dann eigentlich Schluss gewesen und Last splash abgearbeitet. Aber 40 Minuten sind keine Stunde und so spielten sie noch \u201eSafari\u201c und \u201eDon\u2019t call home\u201c von der Safari EP und \u201eHead to Toe\u201c und &#8222;Shocker in Gloomtown&#8220; (ein Rob Pollard Song) von der Head to Toe EP. Das war stimmig, umrahmen doch diese beiden EPs das Last splash Album zeitlich gesehen. Erg\u00e4nz wurde alles um ein zweites Cover, \u201eHappiness is a warm gun\u201c, auch schon ewig alt. Nach dem Auftritt wurde mir nochmals sehr deutlich klar, dass die Breeders neben \u201eCannonball\u201c und \u201eDivine Hammer\u201c wirklich keine anderen Hits hatten. Eine \u00fcbersch\u00e4tzte Band. Aber Kim Deal ist toll!<\/p>\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br \/>\n01. New Year<br \/>\n02. Cannonball<br \/>\n03. Invisible Man<br \/>\n04. No Aloha<br \/>\n05. Roi<br \/>\n06. Do you love me now?<br \/>\n07. Flipside<br \/>\n08. I just wanna get along<br \/>\n09. Mad Lucas<br \/>\n10. Divine Hammer<br \/>\n11. S.O.S.<br \/>\n12. Hag<br \/>\n13. Saints<br \/>\n14. Drivin&#8216; On 9<br \/>\n15. Roi (Reprise)<br \/>\n16. Shocker in Gloomtown<br \/>\n17. Head To Toe<br \/>\n18. Happiness is a warm gun<br \/>\n19. Safari<br \/>\n20. Don&#8217;t call home<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" alt=\"The Jesus and Mary Chain\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/jmc2.jpg\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>Weiter im Grossb\u00fchnenhopping. Leidlich, leidlich, so waren an diesem Tag nur die beiden gro\u00dfen B\u00fchnen unsere Ziele. Nach den Breeders sollten The Jesus and Mary Chain auf der circa anderthalb Kilometer entfernten Heineken B\u00fchne f\u00fcr nette 80er Jahre Stimmung und Jugendmelancholie sorgen. The Jesus and Mary Chain war eines unserer lang herbeigesehnten Konzerterlebnisse und somit auch durchaus ein Hauptgrund, dieses Jahre erneut nach Barcelona zu fahren. Was soll ich \u00fcber ein Konzert einer Band schreiben, von der ich alle Platten im Schrank stehen habe und auf die ich mich sehr freute. Es w\u00fcrde nur Gutes dabei herauskommen, ich w\u00fcrde kein Haar finden und w\u00e4re eh von allem sehr begeistert. Also spare ich mir Worte und f\u00fcge nur an, dass zum eh schon wundersch\u00f6nen \u201eJust like honey\u201c die wunderbare Bilinda Butcher kurz vorbeischaute und den Refrain mithauchte. Das war die Steigerung von perfekt. In W\u00fcrde gealtert, stellten wir nachher unisono fest. Oh ja, das, was The Jesus and Mary Chain boten, war nicht gut, es war herausragend sch\u00f6n. Auch wenn an der ein oder anderen Stelle etwas L\u00e4rm und Schrammeligkeit fehlte. Aber das muss ja nicht immer sein. Eine Frage bleibt jedoch weiter offen: Was mag Jim Reid 2013 dabei denken, wenn er Zeilen wie \u201eI wanna die just like Jesus Christ, I wanna die just like JFK I wanna die in the USA\u201c (aus &#8222;Reverence&#8220;) singt. Vielleicht k\u00f6nnte das mal ein Journalist vorsichtig nachfragen.<\/p>\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br \/>\n01. Snakedriver<br \/>\n02. Head on<br \/>\n03. Far gone and out<br \/>\n04. Between Planets<br \/>\n05. Blues from a gun<br \/>\n06. Teenage Lust<br \/>\n07. Sidewalking<br \/>\n08. Cracking up<br \/>\n09. All things must pass<br \/>\n10. Some candy talking<br \/>\n11. Happy when it rains<br \/>\n12. Halfway to Crazy<br \/>\n13. Just like honey<br \/>\n14. Reverence<br \/>\n15. The hardest walk<br \/>\n16. Taste of Cindy<br \/>\n17. Never understand<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" alt=\"James Blake\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/James-Blake-22.jpg\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>Und zur\u00fcck zur Primavera B\u00fchne, auf der James Blake spielen sollte. Noch so ein Konzert, auf das ich mich sehr freute. Bereits vor zwei Jahren sah ich den Briten auf diesem Festival, damals auf der etwas kleineren Pitchfork B\u00fchne direkt am Meer. Und bereits damals war ich m\u00e4chtig beeindruckt von den Livequalit\u00e4ten. 2013 ist er einer der gro\u00dfen Namen des Festivals und zu recht ist es vor der B\u00fchne gerammelt voll. Ich mag seinen dubbigen Bluespop, seine ruhigen, tanzbaren Sounds. Dass sie auch live funktionieren wusste ich, daher gingen wir kein Risiko und positionierten uns relativ nah vor der B\u00fchne. Insgeheim hoffte ich auch darauf, dass es im Laufe seines Konzertes etwas leerer werden w\u00fcrde, weil doch direkt im Anschluss Blur auf der anderen Seite des Festivals auftreten sollten und somit sicherlich der ein oder andere etwas eher diesen B\u00fchnenvorplatz verlassen wird. Stimmte!<br \/>\nJames Blake kam mit einem Schlagzeuger und einem Gitarristen und bot ein gutes Konzert. Ich stand noch etwas unter dem Jesus and Mary Chain Einfluss, konnten mich aber im Laufe im Sets immer mehr auf die Synthies und diese ganz andere Art von Musik einlassen und komplett genie\u00dfen.<br \/>\nIch blieb bis zum Schluss, Blur waren mir in diesem Moment sehr egal. Zu fesselnd fand ich James Blake. Und da es bereits ein Uhr nachts durch war, war es auch wurscht. Die vorderen Bereiche sind eh schon alle besetzt, und ob ich nun in der Mitte oder im hinteren Drittel stehen sollte, macht den Kohl auch nicht fett. Da h\u00f6rte ich doch lieber das sch\u00f6ne \u201eOvergrown\u201c aus n\u00e4chster N\u00e4he und ich glaube, ich habe damit alles richtig gemacht.<\/p>\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br \/>\n01. Air &amp; Lack Thereof<br \/>\n02. I never learnt to share<br \/>\n03. CMYK<br \/>\n04. I am sold<br \/>\n05. Our love comes back<br \/>\n06. Digital Lion<br \/>\n07. Unluck<br \/>\n08. Limit to your love<br \/>\n09. To the last<br \/>\n10. Klavierwerke<br \/>\n11. Overgrown<br \/>\n12. Voyeur<br \/>\n13. Retrograde<\/p>\n<p>\u201cOla luna\u201d. Damon Albarn begr\u00fc\u00dfte auch den entferntesten Konzertbeobachter. Nun, der Mond hinter uns war nicht viel weiter weg von der Hauptb\u00fchne als ich es war. Indirekt f\u00fchlte ich mich daher auch angesprochen. Puhh, es war voll. Aber wie naiv w\u00e4re der, der es nicht geahnt h\u00e4tte. Nat\u00fcrlich wollten alle Blur sehen und nat\u00fcrlich waren auch (fast) alle vor der Heineken B\u00fchne. Blur machten keine Gefangene und begannen direkt mit \u201eGirls and Boys\u201c. Gut so! Die Rolle r\u00fcckw\u00e4rts, die Graham Coxon in der Mitte des Songs machte, wurde von den beiden vor uns stehenden Briten in Fussballkommentatorenart. \u201eAhh, Coxon wieder.\u201c<br \/>\nObwohl die Sicht auf B\u00fchne und eine der Leinw\u00e4nde okay waren, f\u00fchlte ich mich unbehaglich. Warum stehe ich hier eigentlich? Gibt es auf den anderen B\u00fchnen nicht ein sch\u00f6neres, dichteres Liveerlebnis? So wie hier kann ich Blur auch zuhause auf DVD sehen. W\u00e4hrend der n\u00e4chster Songs manifestierte sich meine Absicht, hier nicht alt zu werden. \u201eThere&#8217;s no other way\u201c und \u201eBeetlebum\u201d gab ich mir noch, dann machte ich mich auf den Weg zu einer der anderen B\u00fchnen. Und erst jetzt bemerkte ich so richtig, wie voll es war. Bis fast nach hinten an den Getr\u00e4nkehangar standen die Leute und guckten in Richtung B\u00fchne. Unglaublich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" alt=\"Swans\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Swans1.jpg\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>Auf dem Weg zur Ray-ban, ich hatte mich mittlerweile f\u00fcr die Swans als Band der Stunde entschieden, kamen mir immer noch Leute entgegen und ich war der einzige, der ihnen entgegen kam. Fast h\u00e4tte ich es nicht bis zu den Swans geschafft, einer junge Band mit Namen Sex Jams gelang es, meine Aufmerksamkeit zu erlangen. Ihre S\u00e4ngerin Katarina Trenk sah aus wie Debbie Harry (Pluspunkt eins) und ihr Song klang wie eine Mischung aus Sonic Youth und Blondie (Pluspunkt zwei). Ich blieb f\u00fcr vier Lieder bei den Wienern stecken. Ach diese \u00d6sterreicher, ich merk\u2018 die mir mal.<br \/>\nBei den Swans war es gut gef\u00fcllt. Scheinbar war ich nicht der einzige Blur Verweigerer. Bei den Sex Jams waren circa 20 Menschen vor der adidas B\u00fchne, die Swans zogen einige hundert mehr. So lie\u00df ich den Abend mit lautem, zeitweise unstrukturiert anmutenden Gitarrenl\u00e4rm ausklingen. Mehr wei\u00df ich leider nicht mehr.<br \/>\nWer sich f\u00fcr das Blur Konzert interessiert, findet <a title=\"Homepage\" href=\"http:\/\/meinzuhausemeinblog.blogspot.de\/2013\/05\/blur-barcelona-240513.html\" target=\"_blank\">hier<\/a> alles in lesenswerter Form aufbereitet.<\/p>\n<p>Multimedia:<\/p>\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/M-3-HS4OByU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/UXPDCIkJvEg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/XPJCwshn1uE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ort: Parc del Forum, Barcelona Bands: Merchandise, Django Django, The Breeders, The Jesus and Mary Chain, James Blake, Blur, Sex Jams, Swans \u201eOla luna!\u201c (Damon Albarn) Der Freitag ist der Hauptkampftag des Primavera. 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