{"id":4820,"date":"2013-05-27T16:54:35","date_gmt":"2013-05-27T14:54:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=4820"},"modified":"2019-03-16T12:38:57","modified_gmt":"2019-03-16T11:38:57","slug":"primavera-sound-festival-barcelona-23-05-2013","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/primavera-sound-festival-barcelona-23-05-2013\/","title":{"rendered":"Primavera Sound Festival &#8211; Barcelona, 23.05.2013"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ort:<\/strong> Parc del Forum, Barcelona<br \/>\n<strong>Bands:<\/strong> Wild nothing, Savages, Metz, Bob Mould, Dinosaur Jr., Grizzly Bear, Phoenix<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/sAVAGES-2.jpg\" alt=\"Savages\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<blockquote><p>Dye your hair black. (<strong>Eddie Argos<\/strong>)<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8218;Welches war dein bestes Primavera Konzert?&#8216; Eine Frage, die mich am Tag nach dem viert\u00e4gigen Primavera Sound 2013 komplett \u00fcberforderte. Zu stark waren die Eindr\u00fccke, zu hoch die Zahl der Bands, die ich in den letzten Stundenlive gesehen hatte. Was waren meine H\u00f6hepunkte? Ich war sprachlos und musste \u00fcberlegen. <strong>Bob Mould<\/strong> sagte ich dann irgendwann, und <strong>Savages<\/strong>, <strong>Dinosaur Jr.<\/strong>, <strong>Phoenix<\/strong>. Ich hatte Angst, etwas zu vergessen, aber die vier Bands und Musiker waren schon eine Klasse f\u00fcr sich. Abgesehen von <strong>The Jesus and Mary Chain<\/strong>, <strong>Sea and Cake<\/strong> oder <strong>Wild Nothing<\/strong>, die mich ebenso stark begeisterten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Wildnothing-1.jpg\" alt=\"Wild Nothing\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>Aber der Reihe nach und in aller Ruhe. Wie startete das Primavera nochmal im offiziellen Festivalteil. Der Wartebereich des Flughafengeb\u00e4udes und der heimbringende anderthalb Stunden Flug boten eine erste Gelegenheit, den Barcelonaausflug Revue passieren zu lassen.<\/p>\n<p>\u201eShadow\u201c von den <strong>Wild Nothing<\/strong> empfing uns am Donnerstagabend vor der gro\u00dfen Heineken B\u00fchne. Kann es einen sch\u00f6neren Start f\u00fcr ein Festival direkt am Mittelmeer geben als diesen vertr\u00e4umten, leicht tanzbaren Song? Schon l\u00e4nger hatte ich nicht mehr die M\u00f6glichkeit, mit einer Lieblingsband in ein Festival zu starten. Es ist ein gutes Gef\u00fchl, dass mich sofort ankommen lie\u00df. Das Fieber war direkt da, es gab kein zartes Einfinden und Umgucken, Pl\u00e4ne w\u00e4lzen oder an St\u00e4nden vorbeischlendern. Nein, dieser Donnerstag begann f\u00fcr mich gleich mit einem Knaller und zog mich f\u00f6rmlich in den Abend. Ich mag <strong>Wild Nothing<\/strong>, ich mag ihre melancholischen Songs, ihre unaufgeregte Art. Nat\u00fcrlich passten sie nicht ganz zur gr\u00f6\u00dften Festivalb\u00fchne, aber das war wurscht. Im letzten Jahr im Geb\u00e4ude 9 war es gem\u00fctlicher, weniger Zuckerwatte als damals gab es vor tausend Zuh\u00f6rern aber nicht. Zehn Songs lang verspr\u00fchten die Amerikaner gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Charme: \u201eNocturne\u201c, \u201eParadise\u201c und \u201eGolden haze\u201c. Nein, besser als mit Dreampop kann man nicht in ein Festival starten.<\/p>\n<p><strong>Setlist Wild nothing:<\/strong><br \/>\n01. Shadow<br \/>\n02. Confirmation<br \/>\n03. Counting days<br \/>\n04. Golden haze<br \/>\n05. Only heather<br \/>\n06. Paradise<br \/>\n07. Nocturne<br \/>\n08. The blue dress<br \/>\n09. Summer holiday<br \/>\n10. Ride<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/SAVAGES-.jpg\" alt=\"Savages\" width=\"900\" height=\"506\" \/>Von <strong>Savages<\/strong> habe ich schon einiges gelesen und geh\u00f6rt. Es machte sich Vorfreude breit, als wir zum anderen Ende des Gel\u00e4ndes gingen. Ihr Konzert im Geb\u00e4ude 9 hatte ich vorletzte Woche leichtfertig sausen lassen, ich w\u00fcrde sie ja noch in Barcelona sehen, so mein \u201eich bleibe zuhause\u201c Argument. Im Nachhinein muss ich mir eingestehen, dass es die falsche Entscheidung war. Wenn Savages schon eine Festivalb\u00fchne derartig beeindruckend Bespielen, wie sehen dann erst ihre Klubkonzerte aus? Vor der knallvollen Pitchfork B\u00fchne waren wir nicht die einzigen, die gespannt auf den britischen Hype des Jahres warteten. Ganz in schwarz (das rote T-Shirt der Schlagzeugerin war die Ausnahme) und mit viel B\u00fchnennebel (also mit so viel B\u00fchnennebel, wie eine Freiluftb\u00fchne halten kann) beeindruckte mich die Girlieband m\u00e4chtig. Tosender Applaus schallte nach ihrem tollen knapp 50 min\u00fctigen Auftritt der Abend zurecht entgegen. <strong>Savages<\/strong> haben in <strong>Jehnny Beth<\/strong> eine S\u00e4ngerin, die einem gewissen Ian Curtis nicht un\u00e4hnlich sieht. Der Vergleich ist abstrus, aber es mag an der Art von Rockmusik liegen, die ihn einen direkt in den Kopf steigen l\u00e4sst. <strong>Joy Divisison<\/strong>, <strong>Siouxie and the Banshees<\/strong>, man h\u00f6rt die 80er Jahre schon deutlich aus dem <strong>Savages<\/strong> Sound heraus. Und der New Wave Look der S\u00e4ngerin und Gitarristin <strong>Gemma Thompson<\/strong> tut sein \u00dcbriges. Das aber die Bassistin unfreiwillig der Star des Konzertes wurde, war unplanm\u00e4\u00dfig. Eine l\u00e4ngere Gitarrenst\u00f6rfunktion sorgte daf\u00fcr, dass <strong>Ayse Hassan<\/strong> eine Bassschleife nach der n\u00e4chsten spielen durfte, bis nach vielen, vielen Minuten endlich eine Ersatzgitarre funktionsf\u00e4hig war. Das war ungef\u00e4hr in der Mitte des Sets zu \u201eStrife\u201c und hatte zur Folge, dass das gesamte Konzert um einen Song gek\u00fcrzt werden m\u00fcsste. Im folgenden \u201eFlying to Berlin\u201c wunderte ich mich \u00fcberhaupt nicht, dass es ausgerechnet Berlin sein musste. Welche Stadt passt den bittesch\u00f6n besser zu einer modernen New Wave Rockband.<br \/>\nEin sehr starker und Auftritt mit einer beeindruckender <strong>Jehnny Beth<\/strong>. An ihr merkte ich wieder, wie sehr doch die Dynamik einer Show von der S\u00e4ngerin abh\u00e4ngig ist. Savages werden eines der Ausrufezeichen des Festivals sein, das sollte um halb neun Abends schon klar sein.<\/p>\n<p><strong>Setlist Savages:<\/strong><br \/>\n01. Shut up<br \/>\n02. City&#8217;s full<br \/>\n03. I am here<br \/>\n04. Give me a gun<br \/>\n05. Strife<br \/>\n06. Flying to Berlin<br \/>\n07. No face<br \/>\n08.She will<br \/>\n09. Husbands<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Metz-1.jpg\" alt=\"Metz\" width=\"900\" height=\"506\" \/>Sie waren aber nicht das einzige Ausrufezeichen am Donnerstag. Nicht weniger neugierig war auf die Kanadier <strong>Metz<\/strong>. Als ich zu Beginn des Jahres ihr Deb\u00fctalbum <em>Metz<\/em> entdeckte, war ich sofort begeistert. Das erinnerte sehr an Grunge und all den alten Kram. Live fiel spontan der Name <strong>Japandroids<\/strong>. Genauso wie die anderen Kanadier sind die drei <strong>Metz<\/strong>\u2018er auf der B\u00fchne hyperaktiv. Den gen\u00fcgenden Platz daf\u00fcr haben sie. Ein Schlagzeug und zwei Mikrofonst\u00e4nder, mehr B\u00fchnenaufbauten braucht es nicht. \u00c4hnlich wie <strong>Savages<\/strong> zuvor beeindruckten mich <strong>Metz<\/strong> stark. Es war ein gutes Pitchfork-Doppel, dass uns hier geboten wurde und es war das einzige Mal an diesem Wochenende, dass ich die B\u00fchne nicht nach einer Band wechseln musste.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Dino.jpg\" alt=\"Dinosaur Jr.\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>Waren die drei Kanadier die junge Generation der Krachrocker, so konnte ich im Anschluss ihre alten Helden bewundern. Nacheinander waren dies <strong>Dinosaur Jr.<\/strong> und <strong>Bob Mould<\/strong>. Dass <strong>Dinosaur Jr.<\/strong> auf der zweitgr\u00f6\u00dften B\u00fchne angesetzt waren, wunderte mich etwas und so wirkte das Ganze auch leicht \u00fcberdimensioniert. Schaute ich mich aber w\u00e4hrend ihres Konzertes um war diese Entscheidung der Primaveraleute mehr als gerechtfertigt. Es war f\u00fcr mich \u00fcberraschend voll, scheinbar sind <strong>J. Mascis<\/strong> und <strong>Lou Barlow<\/strong> in Spanien eine gr\u00f6\u00dfere Nummer als in Deutschland. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass es um diese Uhrzeit keinerlei Alternativen zu <strong>Dinosaur Jr.<\/strong> gab. Erste \u00dcberraschung, am Schlagzeug sa\u00df jemand mir unbekanntes. Im Verlauf des Konzertes stellte ihn <strong>J. Mascis<\/strong> als <strong>Kyle<\/strong> vor und warf ein, dass <strong>Murph<\/strong> \u2013 der etatm\u00e4\u00dfige Drummer \u2013 keine Zeit f\u00fcr Barcelona fand. Wessen <strong>Kyle<\/strong> es war, blieb an diesem Abend unklar. (Mittlerweile ist es klar: der <strong>Kyle Spence<\/strong>, der auch bei <strong>The fog<\/strong> das Schlagzeug bedient). \u00dcberraschung Nummer zwei: Zum letzten St\u00fcck, dem Last Rights Cover \u201eChunks\u201c, kam Fucked up S\u00e4nger <strong>Damian Abraham<\/strong> auf die B\u00fchne. Dazwischen lag alles wichtige: \u201eJust like heaven\u201c, \u201eFreak Scene\u201c, \u201eFeel the pain\u201c, \u201eOut there\u201d, \u201cStart choppin\u2019\u201d.<\/p>\n<p><strong>Setlist Dinosaur Jr.:<\/strong><br \/>\n01. The Lung<br \/>\n02. No Bones<br \/>\n03. Budge<br \/>\n04. Watch the corners<br \/>\n05. Rude<br \/>\n06. Feel the pain<br \/>\n07. Out there<br \/>\n08. Start choppin\u2019<br \/>\n09. Training Ground<br \/>\n10. Freak scene<br \/>\n11. Just like heaven<br \/>\n12. Sludgefeast<br \/>\n13. Chunks<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Bob-Mould.jpg\" alt=\"Bob Mould\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p>Der Tisch war somit gedeckt und <strong>Bob Mould<\/strong>, endachtziger\/neunziger legende Nummer zwei, konnte nachlegen. Und wie er das tat. Zusammen mit <strong>Jon Wurster<\/strong> und <strong>Jason Narducy<\/strong> spielte er ein grandioses Konzert. Die ganze Nacht durch bekam ich \u201eHoover Dam\u201c nicht mehr aus dem Kopf. Auf <strong>Bob Mould<\/strong> freute ich mich ungemein, vielleicht sogar am allermeisten. Innerlich hatte ich sehr stark die Faust geballt, als ich seinen Namen auf dem Line up des Primaveras entdeckte. Endlich hatte ich die Gelegenheit, ihn einmal live zu sehen. Und ich hoffte sehr darauf, dass er einige Sugar Songs spielen wird. Als ich an der windigen ATP B\u00fchne ankam, war es \u00fcberschaubar leer. Ohne M\u00fche konnte ich in die vorderen Reihen vordringen und mich am rechten B\u00fchnenrand positionieren. Das bisschen laut und den heftigen Bass, der mir dadurch in den n\u00e4chsten Minuten in die Ohren und in den Magen sauste, nahm ich dankend hin. Diesen Platz werde ich nicht verlassen, auch nicht, wenn ich anschlie\u00dfend kein Trommelfell haben sollte. Oh ja, es war sehr laut, dieses Bob Mould Konzert. Oder soll ich sagen das <strong>Sugar<\/strong>\/ <strong>H\u00fcsker D\u00fc<\/strong> Konzert.<br \/>\nBob Mould begann konsequent mit <strong>Sugar<\/strong> Songs. \u201cThe act we act\u201d, \u201cA good idea\u201d, \u201cChanges\u201d, \u201cHelpless\u201d und \u201cHoover Dam\u201d direkt zu Beginn und nacheinander weggepr\u00fcgelt waren gro\u00dfartig. Wie lange hatte ich darauf gewartet, all diese <em>Copper Blue<\/em> Sachen live zu h\u00f6ren und zu sehen. <em>Copper blue<\/em> halte ich f\u00fcr eines der besten Alben der 90er Jahre, <strong>Sugar<\/strong> f\u00fcr eine der am meisten untersch\u00e4tzten Bands. Und jetzt das hier! Das war toll, und <strong>Bob Mould<\/strong> setzte ein noch gr\u00f6\u00dferes Ausrufezeichen als <strong>Savages<\/strong> Stunden zuvor. Wie viel Wucht und Krach von der B\u00fchne herunterprasselte war unglaublich. Nach und nach f\u00fcllte es sich dann auch immer mehr und zum Ende hin (den Abschluss bildeten viele <strong>H\u00fcsker D\u00fc<\/strong> Songs) war der Platz vor der B\u00fchne voll. Sehr zurecht! Wahrscheinlich war der <strong>Bob Mould<\/strong> Auftritt das beste Konzert des Wochenendes. Bei ihm haben <strong>Metz<\/strong> (und viele andere junge Bands) vieles abgeguckt, das war nicht zu \u00fcbersehen.<\/p>\n<p>Danach ging erst einmal nichts mehr. So ein Auftritt muss erst weggesteckt werden. Bis <strong>Phoenix<\/strong> sollte noch zwei Stunden Zeit sein, dazwischen lagen Grizzly Bear und eine Konzertpause. Gegen halb eins trafen wir im Food Court zusammen und tauschten uns kurz aus. Wie waren <a title=\"Homepage\" href=\"http:\/\/meinzuhausemeinblog.blogspot.de\/2013\/05\/the-postal-service-barcelona-230513.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong>Postal Service<\/strong><\/a>, wie <strong>Deerhunter<\/strong>. Was liegt noch vor uns, wie sind die Pl\u00e4ne. Bevor wir uns in Richtung Hauptb\u00fchne aufmachten, schauten wir noch kurz bei <strong>Grizzly Bear<\/strong> vorbei. Wir h\u00e4tten es uns auch schenken k\u00f6nnen. Die ruhigeren Songs gingen im allgemeinen Geplapper der umstehenden Spanier komplett unter. Da wir nicht den Eindruck hatten, etwas zu verpassen, machten wir uns zeitig auf den Weg zu <strong>Phoenix<\/strong>. Dort wollten wir nicht irgendwo unter ferner liefen stehen, sondern schon relativ nah vor der B\u00fchne.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"img-border size full wp-image-2414 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/phoenix2.jpg\" alt=\"Phoenix\" width=\"900\" height=\"506\" \/><\/p>\n<p><strong>Phoenix<\/strong> waren der gerechtfertigte Hauptakt des ersten Abends. Ihre Show ein w\u00fcrdiger Tagesabschluss. Was ist aus dieser Band nur geworden. Vor einem Album spielten sie noch in kleinen Klubs, jetzt vor gesch\u00e4tzten 30000 Leuten. Und sie machten das richtig gut. <strong>Thomas Mars<\/strong> l\u00e4uft zweimal durch den vorderen B\u00fchnenbereich, l\u00e4sst sich auf H\u00e4nden tragen und verspr\u00fcht die Leichtigkeit und das Entertainment, die <strong>Phoenix<\/strong> so sehenswert machen. Die Band startet in knallrotem B\u00fchnenlicht zu \u201eEntertainment\u201c, spielt danach die \u00e4lteren \u201eLasso\u201c, \u201eLisztomania\u201c und \u201eLong Distance Call\u201c. Leider lassen sie \u201eIf I ever feel better\u201c ausfallen, inszenieren daf\u00fcr einen knapp 10-min\u00fctigen Mix aus dem wundersch\u00f6nen &#8222;Love like a sunset&#8220; und &#8222;Bankrupt!&#8220;, zu dem Geldscheinkonfetti auf uns niederprasselt. Auf der B\u00fchnenleinwand prangt ein in Technicolorfarben der Abendsonne entgegen blickender Mont Blanc und eine alte Aufnahme des Schloss Versailles. Gro\u00dfes Kino, Headlinershow! Und als zum finalen \u201eEntertainment (Part 2)\u201c <strong>J. Mascis<\/strong> die B\u00fchne betritt und ein paar Schlussakkorde auf der Gitarre schrammelt, sind der Abend und das wundervolle <strong>Phoenix<\/strong> Konzert perfekt.<\/p>\n<p><strong>Setlist Phoenix:<\/strong><br \/>\n01. Entertainment<br \/>\n02. Lasso<br \/>\n03. Lisztomania<br \/>\n04. Long distance call<br \/>\n05. Too young<br \/>\n06. Girlfriend<br \/>\n07. Trying to be cool<br \/>\n08. Chloroform<br \/>\n09. Love like a sunset<br \/>\n10. Fences<br \/>\n11. The real thing<br \/>\n12. Armistice<br \/>\n13. 1901<br \/>\n14. Countdown<br \/>\n15. Don\u2019t<br \/>\n16. Rome<br \/>\n17. Entertainment (reprise)<\/p>\n<p><strong>Multimedia:<\/strong><\/p>\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/4pA1TldXcFs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/WKCLTGTzMTU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/k9ZWeF86qS4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWelches war dein bestes Primavera Konzert?\u201c Eine Frage, die mich am Tag nach dem viert\u00e4gigen Primavera Sound 2013 komplett \u00fcberforderte. 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