{"id":3220,"date":"2011-05-31T20:34:52","date_gmt":"2011-05-31T18:34:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=3220"},"modified":"2025-06-10T20:01:31","modified_gmt":"2025-06-10T18:01:31","slug":"primavera-sound-barcelona-26-05-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/primavera-sound-barcelona-26-05-2011\/","title":{"rendered":"Primavera Sound Festival &#8211; Barcelona, 26.05.2011"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Ort:<\/strong> Parc del Forum, Barcelona<br><strong>Bands:<\/strong> The Flaming Lips, Sufjan Stevens, Suicide, Das Racist, Grinderman, The record summer, Islet, Triangulo de amor Bizarro, Toundra<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3344\/5781821239_bed4812aaf.jpg\" alt=\"Sufjan Stevens - Barcelona, 26.05.2011\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Das Fazit eines Festivals. Der erste Tag.<br>V\u00f6llig abstrus scheint es zu klingen, erst ein Ticket f\u00fcr ein Festival unter der Absicht zu kaufen, dort unter anderem <strong>The National<\/strong>, <strong>Interpol<\/strong>, <strong>PJ Harvey<\/strong>, die <strong>Fleet Foxes<\/strong> und <strong>DJ Shadow<\/strong> zu sehen, um dann schlussendlich keine der genannten Bands tats\u00e4chlich zu erleben.<br>Aber genau so erging es mir beim diesj\u00e4hrigen Primavera Sound Festival in Barcelona. Okay, zu meiner eigenen Genugtuung kann ich sagen, dass ich wenigstens den Hauptgrund f\u00fcr meinen Besuch in Spanien (neben der Sch\u00f6nheit dieses Festivals als solcher) nicht verpasst habe: <strong>Pulp<\/strong>. Nach \u00fcber 10 Jahren sollten sie sich wieder f\u00fcr einige Festivalauftritte zusammenraufen, und das durfte ich nicht verpassen. Und so war es nat\u00fcrlich klar, am zweiten Tag so lange auf dem Gel\u00e4nde auszuharren, bis die Briten um kurz vor drei Uhr auf der Hauptb\u00fchne auflaufen.<br>Ausharren ist nat\u00fcrlich das v\u00f6llig falsche Wort, denn Bands wie <strong>Explosion in the sky<\/strong>, <strong>Low<\/strong>, <strong>Half Japanese<\/strong> oder <strong>James Blake<\/strong> sind wahrlich alles andere als L\u00fcckenf\u00fcller. Aber all das sollte erst am zweiten Festivaltag anstehen, Tag eins war den optischen Reizen vorbehalten: <strong>Sufjan Stevens<\/strong> zur Er\u00f6ffnung und als Abschluss die <strong>Flaming Lips<\/strong>. Mehr Luftballons und Konfettiregen kann es auf B\u00fchnen nicht geben! Zwischendurch drei, nein vier durchgedrehte Hip-Hopper (<strong>Das Racist<\/strong>) und ein \u00fcber siebzig j\u00e4hriger Mann, fertig ist der erste Festivaltag.<br>Bands im Vorbeigehen z\u00e4hlen ja bekanntlich nicht, aber der Vollst\u00e4ndigkeit halber seien die kurzen Blicke auf <strong>Grinderman<\/strong>, <strong>Triangulo de amor Bizarro<\/strong> (ein sehr kurzer Augenblick), <strong>Toundra<\/strong>, Islet und <strong>The Record Summe<\/strong>r (zu denen gehen wir alle sp\u00e4testens im Herbst ins MTC) erw\u00e4hnt.<br>Im Vorfeld des Primavera hatten wir Gl\u00fcck. In der Auslosung um die 4000 Sitzpl\u00e4tze des Auditori, ein konzertsaal\u00e4hnliches Geb\u00e4ude am Rand des Festivalgel\u00e4ndes, hatten wir zwei Tickets ergattert. Hier sollte <strong>Sufjan Stevens<\/strong> zusammen mit <strong>DM Stith<\/strong> auftreten. Die beiden gab es nur im Doppelpack, und da der fr\u00fche Vogel die besten Pl\u00e4tze bekommt, fanden wir uns zeitig in der Schlange vor dem Auditori ein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">P\u00fcnktlich um halb acht setzte sich dann ein Mann mit Akustikgitarre vor das Mikrofon und spielte vier Lieder. <strong>DM Stith<\/strong>, ein Musiker aus der Band <strong>Stevens<\/strong>\u2019, stimmte schiedlich friedlich auf den Abend ein. Seine Songs waren, na ja Folk. Unspektakul\u00e4r und den <strong>Stevens <\/strong>Songs des Bundesstaatenalbums Illinois und nicht un\u00e4hnlich. Ein stimmiges Vorprogramm also, das uns aber leider <strong>Cults <\/strong>verpassen lie\u00df.<br>Verpasst haben wir aber nichts wirklich, wir h\u00e4tten jedoch was verpasst, wenn wir uns gegen <strong>Sufjan Stevens<\/strong> entschieden h\u00e4tten. Bis um elf Uhr fesselte er uns an die Sessel des Auditori. Und wie er das tat! Es war eine gro\u00dfartige Show, gespickt mit T\u00e4nzerinnen, Schmetterlingskost\u00fcmen, Nachhilfeunterricht in Sachen amerikanischer Trash-Malerei und nat\u00fcrlich Ballons, Konfetti, Luftschlangen. All den anderen Kram hab ich vergessen, denn nat\u00fcrlich war jeder Song ein Happening. Wobei er jedoch seine Herkunft nicht verleugnete, mehrmals erw\u00e4hnte er, dass er eigentlich aus dem Folk k\u00e4me und erst im Laufe der Zeit eine Vorliebe f\u00fcr Rockopern und den visuellen Schnickschnack bekam. In diesen Momenten lie\u00df er seine Begleitmusiker Begleitmusiker sein, griff zur Gitarre und spielte Songs wie \u201eThe one i love\u201c von <strong>REM<\/strong>. Traumhaft sch\u00f6n macht er das, und allein diese Akustikpassagen h\u00e4tten seinen Konzertbesuch gerechtfertigt.<br>Unvergesslich wird sein Auftritt durch das gro\u00dfe Finale mit \u201eFutile devices\u201c und \u201eImpossible souls\u201c. Mittlerweile haben sich alle von ihren Pl\u00e4tzen erhoben und tanzend den Weg an die B\u00fchne gefunden. F\u00fcr zwanzig Minuten beginnt es nun, richtig malerisch und hinrei\u00dfend zu werden. Gro\u00dfe Luftballons werden in den Saal geworfen, die beiden T\u00e4nzerinnen performen mit halsbrecherischer Akrobatik am B\u00fchnenrand und \u00fcber allen steht, springt und singt <strong>Sufjan Stevens<\/strong>. In diesem Moment denke ich, das ist die Show des Festivals, das kann niemand mehr toppen. Als er dann noch als Zugabe \u201eChicago\u201c spielt, ist alles perfekt. Und das Auditori wollte gar nicht mehr aufh\u00f6ren zu applaudieren. Sensationell!<br>Voller Vorfreude auf weitere Konzerte verlasse ich den Saal, vergessen ist das Chaos um das Aufladen der Prepaid-Getr\u00e4nkekarte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm3.static.flickr.com\/2277\/5764703622_8a99d243a3.jpg\" alt=\"Suicide - Barcelona, 26.05.2011\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Die Unerreichbarkeit des Servers, man musste sich online im Primavera Portal registrieren und seine zusammen mit dem B\u00e4ndchen erhaltene Zugangschipkarte mit seinem Portalaccount verkn\u00fcpfen, um die Karte mit einem Guthaben, das man vorher auf seinen Portalaccount geladen hatte, zu bef\u00fcllen, besch\u00e4ftigte mich den ganzen Nachmittag.<\/p>\n\n\n\n<p>What\u2018s next? Um kurz vor Mitternacht stehen alle Zeichen auf <strong>Interpol<\/strong>. Allerdings nicht f\u00fcr mich. Im Laufe des Tages hatte ich immer mehr Lust bekommen, mir Bands anzusehen, die ich a) noch nicht gesehen habe und b) wohl auch nie abseits eines Festivals sehen werde: <strong>Suicide <\/strong>und <strong>Das Racist<\/strong>.<br>Und gerade <strong>Suicide <\/strong>hinterlassen m\u00e4chtig Eindruck. Die Band, die den Punk erfunden hatte, dr\u00f6hnt uns mit ohrenbet\u00e4ubendem Keyboard- und Synthiel\u00e4rm die Sinne fort und zwingt uns, nachdem wir die ersten drei Songs noch tapfer an der B\u00fchne erlebt haben, in hintere Gefilde. Was machen die beiden da blo\u00df? W\u00e4hrend <strong>Alan Vega<\/strong>, mittlerweile 72!!! Jahre alt, seine Texte monoton herunter singt (seine Stimme ist dabei mit viel Hall unterlegt, der auch in den Zwischenansagen nicht abgestellt wird, was zu lustigen Augenblicken f\u00fchrte: &#8218;Hellohellohellohello BarcaBarcaBarcaBarca!&#8216;), h\u00e4mmert <strong>Martin Rev<\/strong> auf sein Keyboard als gebe es kein Halten mehr. Genau, mehr B\u00fchnenschnickschnack brauchen <strong>Suicide <\/strong>nicht. Keyboard und Notenst\u00e4nder. Der Rest kommt  digital. Wie war das wohl 1977, in dem Jahr, in dem ihr Deb\u00fct <em>Suicide <\/em>erschien. Dieses spielen <strong>Suicide <\/strong>n\u00e4mlich an diesem Abend. &#8218;Suicide perform their first LP&#8216;, so nennt sich das Konzert, das bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterl\u00e4sst. <strong>Interpol <\/strong>sind l\u00e4ngst vergessen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5307\/5782397594_da335beafe.jpg\" alt=\"Das Racist - Barcelona, 26.05.2011\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><br><strong>Das Racist<\/strong> spielt zeitgleich auf der kleineren Pitchfork B\u00fchne. Also lasse ich die letzten Minuten von <strong>Suicide <\/strong>sausen, um wenigsten noch eine halbe Stunde Kontrastprogramm zu erleben.<br><strong>Das Racist<\/strong> sind eine New Yorker Rap Formation. Ich hatte das eine oder andere Video von ihnen entdeckt und einiges \u00fcber sie gelesen, was mich neugierig auf die Band machte. Das ist komisch, denn eigentlich steh&#8216; ich nicht so auf HipHop oder Rap (was war noch mal genau der Unterschied?), aber meine Neugierde war da, und so waren <strong>Das Racist<\/strong> sp\u00e4testens nach <strong>Sufjan Stevens<\/strong> f\u00fcr mich gesetzt. Und <strong>Heems<\/strong>, <strong>Kool A.D.<\/strong> und <strong>Dapwell<\/strong>, die noch eine DJ mit auf der B\u00fchne haben, entt\u00e4uschen mich nicht. Ihr Sprechgesang erscheint mir intelligent lustig und eher unkonventionell. Ach, ich kenn mich hier zu wenig aus, um mehr dar\u00fcber schreiben zu k\u00f6nnen.<br>Immerhin versamplen sie zum Abschluss <strong>Tina Turners<\/strong> \u201eWe don\u2019t need another hero\u201c. Und nach den Auftritten von <strong>Suicide <\/strong>und <strong>Das Racist<\/strong> finde ich das sehr passend.<br>Und dann kommen ja noch die <strong>Flaming Lips<\/strong>. Und die sind, wie die <strong>Flaming Lips<\/strong> eben sind. Ist die <strong>Sufjan Stevens<\/strong> Show durchchoreografiert und aufeinander abgestimmt, so habe ich bei all den Luftballons, Nebelmegaphon und Luftschlangen der <strong>Flaming Lips<\/strong> den Eindruck, dass hier gar nichts abgesprochen ist. Gef\u00fchlte 20 Mann auf der B\u00fchne, S\u00e4ngerinnen im Dirndlkleid, ein <strong>Wayne Coyne<\/strong>, der in einem durchsichtigen Ballon \u00fcber das Publikum l\u00e4uft. Die <strong>Flaming Lips<\/strong> veranstalten einen gro\u00dfen Kindergeburtstag, einen sehr gro\u00dfen. Das Zuschauen macht einen Riesenspa\u00df. Und als sie dann bereits als viertes St\u00fcck \u201eShe don\u2019t use jelly\u201c spielen (eines meiner Lieblingslieder), k\u00f6nnen sie nur gewinnen. Mit \u201eRace for the prize\u201c folgt sp\u00e4ter ein zweites und so bescheren mir die <strong>Flaming Lips<\/strong> einen w\u00fcrdevollen Abschluss eines guten ersten Tages.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/farm4.static.flickr.com\/3078\/5764701410_7361e28129.jpg\" alt=\"Flaming Lips - Barcelona, 26.05.2011\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><br>Da war es auch egal, das es mittlerweile schon halb vier war und ein gut halbst\u00fcndiger Fu\u00dfmarsch durch das fr\u00fchmorgendliche Barcelona zum Hotel auf mich wartete. In f\u00fcnfeinhalb Stunden gibt es Fr\u00fchst\u00fcck, in 12 Stunden <strong>Pulp<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Setlist Flaming Lips:<\/strong><br>01: The fear<br>02: The Captain is a cold hearted and egotistical fool<br>03: Worm mountain<br>04: She don&#8217;t use jelly<br>05: The yeah yeah yeah song (with all your power)<br>06: Is David Bowie dying??<br>07: Yoshimi battles the pink robots, Pt. 1<br>08: See the leaves<br>09: Laser hands<br>10: Pompeii am G\u00f6tterd\u00e4mmerung<br>11: What is the light?<br>12: The Observer<br>Zugabe I:<br>13: Race for the prize<br>Zugabe II:<br>14: Do you realize??<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br>a) <a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2010\/06\/04\/the-charlatans-primavera-29-05-2010\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Primavera 2010<\/a><br>b) <a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2010\/06\/03\/a-sunny-day-in-glasgow-condo-fucks-primavera-28-05-2010\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Primavera 2010<\/a><br>c) <a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2010\/06\/01\/pavement-the-xx-primavera-27-05-2010\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Primavera 2010<\/a><br>d) <a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2010\/05\/31\/primavera-2010\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Primavera 2010<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Setlist Sufjan Stevens:<\/strong><br><a title=\"Homepage\" href=\"http:\/\/meinzuhausemeinblog.blogspot.com\/2011\/05\/sufjan-stevens-barcelona-260511.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Setlist Suicide:<\/strong><br><a title=\"Homepage\" href=\"http:\/\/meinzuhausemeinblog.blogspot.com\/2011\/05\/suicide-barcelona-260511.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fazit eines Festivals. 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