{"id":3187,"date":"2011-04-30T17:24:10","date_gmt":"2011-04-30T15:24:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=3187"},"modified":"2021-01-02T18:36:07","modified_gmt":"2021-01-02T17:36:07","slug":"12-ride","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/12-ride\/","title":{"rendered":"12 Ride"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" title=\"Ride\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/ride.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"281\" \/>Ride. Nowhere. Oxford.<br \/>\nShoegaze. Heute ist er wieder en vogue. Gitarren, Gitarren, Gitarren. Das war Shoegaze vor rund 20 Jahren. Four letter Bands wie Lush oder Ride waren neben five letter Bands wie Moose, Curve oder Verve (damals noch ohne The) der Hype.<br \/>\nRide wurden 1988 in Oxford von Mark Gardener (Gitarre, Gesang), Andy Bell (Gitarre, Gesang), Steve Queralt (Bass) und Laurence Colbert (Schlagzeug) gegr\u00fcndet. Ihren ersten Plattenvertrag bekamen sie bei Alan McGee von Creation Records. 1990 ver\u00f6ffentlichte die Band die EPs \u201cRide\u201c, \u201cPlay\u201c und \u201cFall\u201c.<br \/>\nEs war so etwas wie die Hoch-Zeit des Shoegaze, Bands wie My bloody Valentine, Galaxy500 oder Slowdive nisteten sich im Indiebereich ein. Ride waren mittendrin und erhielten erste Aufmerksamkeiten als der NME sie als &#8222;The House of Love with chainsaws&#8220; titulierte. (House of wer? <a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2011\/01\/06\/11-the-house-of-love\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klick!<\/a>).<\/p>\n<p>Ihr Deb\u00fctalbum \u201cNowhere\u201c, das Ende des Jahres 1990 ver\u00f6ffentlicht wurde, schaffte es bis auf Platz 11 der UK-Charts. 1992 toppten sie diese Chartsposition nochmals um 6 Pl\u00e4tze, \u201eGoing for Gold\u201c errang Gold-Status in Gro\u00dfbritannien. Ride&#8217;s Karriereh\u00f6hepunkt.<\/p>\n<p>Die letzten beiden Alben f\u00fchrten Ride weg vom Shoegaze und hin zum zeitgem\u00e4\u00dferen Pop. Was auf \u201cCarnival of light\u201c sanft begann, &#8222;Moonlight Medicine\u201c, der Opener des Albums hatte immer noch was brachiales, wurde auf dem letzten Album \u201cTarantula\u201d weiter fortgesetzt. Ride machten jetzt Popsongs und Andy Bell und Mark Gardener verloren sich dar\u00fcber in immer mehr Streitereien. Die beiden waren die Hauptprotagonisten der Band, schrieben die Songs und f\u00fchrten die Band. Teilten sie sich auf \u201cCarnival of light\u201c noch das Songschreiben (Mark Gardener schrieb die erste H\u00e4lfte, Andy Bell die zweite H\u00e4lfte der Songs; was man deutlich h\u00f6rt wie ich finde), so schrieb Gardener f\u00fcr \u201cTarantula\u201c nur &#8222;Deep inside my pocket&#8220;, alle \u00fcbrigen Songs \u00fcberlie\u00df er mehr oder weniger Andy Bell.<\/p>\n<p>Das war der Knackpunkt. Musikalisch kamen die beiden nicht mehr \u00fcberein. Im M\u00e4rz 1996, mitten in der Produktion zu \u201cTarantula\u201c &#8211; das Album hat \u00fcbrigens ein klasse Coverfoto -, verlie\u00df Mark Gardener die Band.<\/p>\n<p><strong>Ride \/\/ kurze Kurzbio<\/strong><br \/>\n\u2013 Stil: Shoegaze<br \/>\n\u2013 gegr\u00fcndet 1988<br \/>\n\u2013 Aufl\u00f6sung 1996<\/p>\n<p><strong>Ride \/\/ wichtige Mitglieder<\/strong><br \/>\nMark Gardener (Gitarre, Gesang)<br \/>\nAndy Bell (Gitarre, Gesang)<br \/>\nSteve Queralt (Bass)<br \/>\nLaurence Colbert (Schlagzeug)<\/p>\n<p><strong>Ride \/\/ Alben<\/strong><br \/>\n1990 Nowhere<br \/>\n1992 Going blank again<br \/>\n1994 Carnival of Light<br \/>\n1996 Tarantula<\/p>\n<p><strong>Ride \/\/ unser Kennenlernen<\/strong><br \/>\nMein Freund Daniel hatte die CD als erster (in S\u00fcdkirchen). Ich wei\u00df nicht mehr wieso und warum und wie wir \u00fcberhaupt auf diese Band gekommen ist. Ich wei\u00df nur, er hatte die CD und ich die CD auf Kassette und war wieder mal v\u00f6llig neidisch darauf, die Band nicht als erster entdeckt zu haben.<br \/>\nDas ging mir \u00f6fter so und ich \u00e4rgerte mich dann sehr. Nachkaufen kam damals nicht infrage. Erstens hatte ich nicht so viel Knete und es warteten noch viele andere CDs darauf, gekauft zu werden. Man w\u00fcrde nicht nur jegliche Tauschaktionen unterbinden (ich das + du das = beide alles), man w\u00fcrde auch einfach bl\u00f6d da stehen. Punkt.<br \/>\nWie wir auf Ride kamen, ich denke, The Jesus and the Mary Chain und My bloody Valentine m\u00fcssen der Grund gewesen sein. Shoegaze also. Wer Gitarren mochte, kam Anfang der 90er nicht drum herum. Wir mochten Gitarren und so kam es nicht von ungef\u00e4hr, dass wir als Musikinteressierte vom Lande uns schnell mit diesen Bands anfreundeten. Chapterhouse, Spacemen 3, Moose oder eben Ride wurden von uns geliebt und gesch\u00e4tzt.<br \/>\nAuch wenn das elterliche Unverst\u00e4ndnis \u00fcber diese \u201edas ist doch keine Musik\u201c Musik gro\u00df und und das Budget f\u00fcr Platten oder Konzerte eher klein war.<br \/>\nEine Autofahrt nach K\u00f6ln konnten wir uns jedoch nicht verkneifen. Ride im K\u00f6lner Wartesaal. War es 1992 oder \u201993? Eines wei\u00df ich noch genau: Es war so derma\u00dfen laut, das ich mich zur H\u00e4lfte des Gigs freiwillig in die letzten Reihen verzog und es auch hier kaum aushielt. Ein traumhafter Abend also! Ich war Fan.<\/p>\n<p><strong>Ride \/\/ Lieblingssong<\/strong><br \/>\nSchwierig, \u201cDreams burn down\u201c ist toll, wie so vieles andere auch.\u201cChelsea Girl\u201c und die gesamte Ride EP folgen auf den Pl\u00e4tzen.<\/p>\n<p><strong>Ride \/\/ Noch was?!<\/strong><br \/>\nAndy Bell gr\u00fcndete nach dem Ride aus \u201cHurricane #1\u201c, eine sehr untersch\u00e4tzte Band mit zwei hervorragenden Alben. Als er erst bei Oasis und sp\u00e4ter bei Beady Eye einstieg, blieb keine Zeit mehr, die Band aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/q98M67lg0kk?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><strong>Ride \/\/ Links<\/strong><br \/>\n@ <a title=\"Homepage\" href=\"http:\/\/www.rideox4.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">home<\/a><br \/>\n@ <a title=\"YouTube\" href=\"http:\/\/www.myspace.com\/thebandcalledride\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">myspace<\/a><br \/>\n@ <a title=\"last fm\" href=\"http:\/\/www.lastfm.de\/music\/Ride\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">lastfm<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ride. Nowhere. Oxford. Shoegaze. Heute ist er wieder en vogue. Gitarren, Gitarren, Gitarren. Das war Shoegaze vor rund 20 Jahren. 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