{"id":3002,"date":"2011-02-24T20:48:21","date_gmt":"2011-02-24T18:48:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=3002"},"modified":"2011-02-24T20:55:49","modified_gmt":"2011-02-24T18:55:49","slug":"the-pains-of-being-pure-at-heart-koln-22-02-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/the-pains-of-being-pure-at-heart-koln-22-02-2011\/","title":{"rendered":"The pains of being pure at heart &#8211; K\u00f6ln, 22.02.2011"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Ort:<\/strong> MTC, K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Vorband:<\/strong> &#8211;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/farm6.static.flickr.com\/5292\/5474497652_25157297d8.jpg\" alt=\"The pains of being pure at heart - K\u00f6ln, 22.02.2011\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/p>\n<p>Einfach toll, diese beschwingten, luftig launischen Gitarren!<br \/>\nVor einigen Monaten sah ich die Band zum letzten Mal und es war ein kurzweiliger Abend. Beim erneuten Aufeinandertreffen stehen die Chancen also gar nicht mal so schlecht, dass es mir wiederum warm ums Herz werden k\u00f6nnte.<br \/>\nDas w\u00e4re auch angebracht, denn die winterlichen Temperaturen an diesem Abend ziehen mir kalt die Beine hoch. Es ist zugig auf dem Bahnsteig. Ich sp\u00fcre den Winter, <a title=\"Homepage\" href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/0,1518,747013,00.html\" target=\"_blank\">abstruse Schmerzen<\/a> versp\u00fcre ich jedoch noch nicht.<br \/>\nSo ist das nun mal im Februar, wenn es drau\u00dfen dunkel ist und man gerade die heimische Wohnung verlassen hat. Eigentlich w\u00e4re es auch toll wieder umzudrehen, um es sich auf der Couch gem\u00fctlich zu machen und die zweite Staffel Veronica Mars \u2013 eine sehr untersch\u00e4tzte Serie &#8211; zu Ende zu schauen.<br \/>\nAber das kann ich auch noch morgen, und so f\u00fcge ich mich klaglos in mein selbst gew\u00e4hltes Schicksal und fahre nach K\u00f6ln. Wohin auch sonst? Mit dem Taxi nach Paris w\u00e4re zu teuer und zu weit.<br \/>\nUnd was soll ich da? The pains of being pure at heart spielen im MTC, nicht in irgendeinem Pariser Am\u00fcsierklub.<br \/>\nKonzert also? Ja, schon wieder.<br \/>\nThe pains of being pure at heart? Ja, schon wieder.<br \/>\nKip und Co. k\u00f6nnte ich jeden dritten Tag sehen und so stand es nat\u00fcrlich au\u00dfer Frage, ihnen erneut einen Besuch abzustatten. Der oben erw\u00e4hnte Grund des guten Novemberkonzerts tat ein \u00dcbriges.<br \/>\nNachdem sie beim letzten Mal eine Querstra\u00dfe weiter auftraten, gastieren sie im Februar 2011 im kleineren, speckigeren Kellerklub namens MTC. Ein guter Ort f\u00fcr solche Bands, wie sich sp\u00e4ter zeigen sollte.<!--more-->Ach, was soll ich schreiben, es war grandios!<br \/>\nDie New Yorker spielten eine ganze Reihe neuer Songs und das Beste aus ihren bisherigen Ver\u00f6ffentlichungen. Doch selbst wenn sie Barry Manilow Coverversionen gespielt h\u00e4tten, w\u00e4re es ein toller Abend geworden.<br \/>\nEs war eines dieser Konzerte, von denen man sich im Vorfeld einiges verspricht, die dann aber tats\u00e4chlich alles noch viel besser machen.<br \/>\nThe pains of being pure at heart geh\u00f6ren zu den Bands, die in kleinen Klubs am besten funktionieren. Wo die Decken niedrig sind und einen die Boxen auf Augenh\u00f6he gegen\u00fcberstehen f\u00fchlt sich ihr Twee Pop am besten an. Diese Band braucht Enge und Lautst\u00e4rke, ganz klar. Das MTC bietet das, und da der Laden auch sehr gut besucht schien, waren alle Zutaten bereitgestellt. Das Essen konnte also beginnen.<\/p>\n<p>Eine Vorspeise blieb aus. Um halb zehn betraten Peggy Wang, Kip Berman,  Alex Naidus<br \/>\nKurt Feldman und Christoph Hocheim zum ersten Mal die B\u00fchne. Allerdings aus dem Zuschauerbereich heraus und mit direktem Zug zum Backstageraum. Sie kamen scheinbar gerade vom Abendbrot und wir richteten uns auf einen etwas sp\u00e4teren Konzertbeginn ein. Denn nach Konzert sahen sie noch nicht aus. Dass das aber gar nicht so lange auf sich warten lie\u00df, war ein erstes Kreuzchen auf der Habenseite. Nachdem noch einige Kabel hin- und hergest\u00f6pselt wurden, die Setlist verteilt war und das 12er Pack Mineralwasser vor unseren F\u00fcssen platziert wurde, betraten die f\u00fcnf erneut die B\u00fchne.<br \/>\n10 vor zehn und ich dachte noch, oh, passt gut. Dann schaffe ich es anschlie\u00dfend noch gem\u00fctlich zur Bahn, denn The pains of being pure at heart sind bekannt f\u00fcr Konzerte unter der 60 Minuten Grenze.<br \/>\nUnser Blick auf die Setlist lie\u00df dies auch f\u00fcr diesen Abend vermuten. 16 Songs gleich f\u00fcnfzig Minuten gleich kurz vor elf Feierabend.<br \/>\nDass diese Gleichung nicht aufging und ich mich doch noch abhetzen musste, lag an dem sich \u2013 verdammt noch mal \u2013 zur Perfektion aufplusternden Abend.<br \/>\nZwei neue Songs leiteten ihn ein. Wer es nicht gewusst h\u00e4tte, h\u00e4tte es kaum bemerkt. Nahtlos wie Nichts f\u00fcgten sich diese ersten Livevorboten des bald erscheinenden Albums \u201eBelong\u201c  in das bisherige Werk ein. Sie haben ihren Stil nicht ge\u00e4ndert, bleiben den bekannten Melodien treu und zeigen trotzdem keinen Stillstand. Nur kurz unterbrochen von \u201eThis love is fucking right\u201c ging es weiter auf Entdeckungstour. Eine Handvoll neuer St\u00fccke folgte im Schema der ersten beiden bevor mit dem bereits ver\u00f6ffentlichten \u201eHeart in your heartbreak\u201c und den Evergreens \u201eCome Saturday\u201c und \u201eYoung adult friction\u201c das wuchtige Finale eingel\u00e4utet wurde.<br \/>\nDer Enthusiasmus des MTC ist zu diesem Zeitpunkt schon voll auf die Band \u00fcbergesprungen. In keiner Sekunde ist das Konzert mit dem von vor einem halben Jahr zu vergleichen. Es ist um Klassen besser. Nach der geplanten Zugabe von drei Songs ist der Abend daher noch nicht zu Ende. Kip Berman  kommt nochmals auf die B\u00fchne zur\u00fcck, brabbelt etwas von \u201ebester Abend der Tour bisher und zuk\u00fcnftig\u201c und spielt alleine \u201eContender\u201c. Es wird der leiseste Song des Abends und offenbart zum einzigen Mal die kleinen stimmlichen und gesanglichen Limitierungen des Frontmanns. Die sind aber geschenkt, in dieser Hinsicht gibt es gr\u00f6\u00dfere Vorbilder. Mit \u201eSay no to love\u201c endet schlussendlich nach guten 80 Minuten dieses hervorragende Konzert.<br \/>\nNeun neue Songs haben The pains of being pure at heart gespielt und damit einen guten Einblick in das bald erscheinende zweite Album  gegeben. Und nachdem, was ich an diesem Abend geh\u00f6rt habe, wird es ein gutes Album.<\/p>\n<p><strong>Multimedia:<\/strong><br \/>\nFotos: <a title=\"Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/pretty-paracetamol\/sets\/72157623983926119\/\" target=\"_blank\">frank@flickr<\/a><\/p>\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br \/>\n<a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2010\/11\/29\/the-pains-of-being-pure-at-heart-koln-28-11-2010\/\" target=\"_blank\">The pains of being pure at heart &#8211; K\u00f6ln, 28.11.2010<\/a><br \/>\n<a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2009\/06\/05\/the-pains-of-being-pure-at-heart-koln-05062009\/\" target=\"_blank\">The pains of being pure at heart &#8211; K\u00f6ln, 05.06.2009<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ort: MTC, K\u00f6ln Vorband: &#8211; Einfach toll, diese beschwingten, luftig launischen Gitarren! 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