{"id":2668,"date":"2010-10-17T15:50:20","date_gmt":"2010-10-17T13:50:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=2668"},"modified":"2024-09-14T20:38:30","modified_gmt":"2024-09-14T18:38:30","slug":"the-wedding-present-koln-15-10-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/the-wedding-present-koln-15-10-2010\/","title":{"rendered":"The Wedding Present &#8211; K\u00f6ln, 15.10.2010"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong>Ort:<\/strong> Geb\u00e4ude 9, K\u00f6ln<br><strong>Vorband:<\/strong> Precious Few<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"608\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/P1050445-1080x608.jpg\" alt=\"The Wedding Present - K\u00f6ln, 15.10.2010\" class=\"wp-image-19423\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/P1050445-1080x608.jpg 1080w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/P1050445-980x551.jpg 980w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/P1050445-550x309.jpg 550w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/P1050445-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/P1050445.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1080px) 100vw, 1080px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Eine meine-Generationen-Gitarrenband. Aber ich muss gestehen, ich kenne sie nicht n\u00e4her, zumindest nicht bewusst: <strong>The Wedding Present<\/strong>. Klar, der Name ist mir bekannt, ich kann auch ungef\u00e4hr ihren Musikstil benennen, aber weder ihre Singles noch Alben tummeln sich in meinem Musikregal. Ihr erstes regul\u00e4res Album stammt aus dem Jahr 1987, seitdem gibt es 23 Ver\u00f6ffentlichungen. Das nur der Vollst\u00e4ndigkeit halber.<br>Am Freitagmorgen \u00fcberkam mich der Gedanke, ihr Konzert zu besuchen. Langeweile? Der tr\u00fcbe Ausblick auf eher konzertarme Tage? Vielleicht, egal. Wahrscheinlich war es Neugierde, die mich zu dieser Idee verleitete, endlich mal was von dieser Band zu h\u00f6ren. Da ich mich jedoch zeittechnisch nicht mehr mit den Engl\u00e4ndern befassen konnte, sollte eine kurze sms Anfrage bzw. die Antwort darauf letzte Zweifel aus dem Weg r\u00e4umen. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8218;<strong>Wedding Present<\/strong> spielen heute Abend im G9. K\u00f6nnen die was?&#8216; <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>so die Frage. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>&#8218;Die k\u00f6nnen sehr viel.&#8216; <\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die Antwort war eindeutig und jegliche \u00dcberzeugungsarbeit war getan.<br><strong>The Wedding Present<\/strong> sollten an diesem Abend ihr zweites offizielles Album pr\u00e4sentieren. Das erfuhr ich, als ich mein Onlineticket ausdruckte und es nach ausf\u00fchrlicher Faltanweisung zweimal faltete. &#8218;<strong>The Wedding Present<\/strong> playing <em>Bizarro<\/em>&#8218; stand dort geschrieben. 21 Jahre nach der Ver\u00f6ffentlichung, das runde Jubil\u00e4um hatten sie knapp verpasst. Ein Blick in die Diskografie der Band best\u00e4tigte mir, ich kenne ihre Alben tats\u00e4chlich nicht, die Namen weckten keine vergessenen Erinnerungen. Eine sehr zu hinterfragende Tatsache, hei\u00dft ihr Deb\u00fct doch wundervoll <em>George Best<\/em>. Allein der Titel w\u00e4re ein Grund gewesen, es zu kaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Konzerte, in deren die K\u00fcnstler komplette Alben spielen, sind meistens toll. \u00dcberraschenderweise fallen an so einem Abend die schw\u00e4cheren Songs \u2013 und jedes noch so gute Album hat schw\u00e4chere Songs \u2013 wenig ins Gewicht. Und da neben den Albumtracks meist noch ein, zwei, drei weitere mehr oder weniger gro\u00dfe Hits gespeilt werden, macht die Sache \u00fcberdies lohnenswert. Die <strong>Charlatans <\/strong>zeigten dies mit <em>Some friendly<\/em>, die <strong>Pixies <\/strong>(<em>Doolittle<\/em>) ebenso. \u00dcbrigens alles 20 Jahresfeierlichkeiten.<br>Und so sollte es auch dieses mal sein. Sch\u00f6nstes endachtziger Gitarrengeschrammel, wenn ihr wisst, was ich meine. (F\u00fcr die j\u00fcngeren: so wie <strong>TPOBPAH<\/strong>.) Oh ja, diese Zeit brachte schon tolle Gitarrenbands hervor: <strong>Ride<\/strong>, <strong>Slowdive<\/strong>, <strong>Kitchens of Distinction<\/strong>, <strong>My bloody Valentine<\/strong>, <strong>Chapterhouse<\/strong>. Und eben <strong>The Wedding Present<\/strong>, wie ich heute feststellen durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Konzertgeschehen:<br>Von der ersten Minute an f\u00fchle ich mich heimisch. Das vermeintlich Unbekannte kommt mir so vertraut vor. <strong>David Gedge<\/strong> beackert die Gitarren (immer zwei im Wechsel), dass bereits nach dem zweiten Song die erste Saite reisst. Insgesamt verschlei\u00dft er an diesem Abend zwei H\u00e4nde voll Gitarrensaiten. Immer wieder muss die zwei-Song Bassistin neben der B\u00fchne sitzend die Gitarren flicken. Sie hat ihre musikalischen Eins\u00e4tze zu Beginn des Abends, als sie die sechs bis sieben St\u00fccke spielen, die noch nicht zum <em>Bizarro <\/em>Teil geh\u00f6ren. In dieser Phase gibt es auf der B\u00fchne muntere Wechselspielchen. <strong>David Gedge<\/strong> setzt sich mal f\u00fcr ein St\u00fcck ans zweite Schlagzeug, Bassistin <strong>Terry de Castro<\/strong> rotiert von links nach rechts, um die zweite Gitarre zu \u00fcbernehmen, die Zweitbassistin spielt mit oder Gitarrist <strong>Graeme Ramsay<\/strong> \u00fcbernimmt den Bass. Verwirrend.<br>Aber mit dem <em>Bizarro <\/em>Showteil, der mit einem Digitalsample eingel\u00e4utet wurde, kehrt Ruhe ein. Nun sind die Instrumente klar verteilt, jeder hatte seins und gut. Ach, diese altmodischen Gitarrenstrukturen, diese typischen Endachtziger Sounds sind einfach fabelhaft. Und sehr zeitlos. Spontanlieblinge werden folgerichtig \u201eKennedy\u201c und das zehnmin\u00fctige \u201eTake Me!\u201c. <br><strong>The Wedding Present<\/strong> spielen das Album in der Originalfolge. Geh\u00f6rt sich konsequenterweise auch so. Dabei packen sie immer zwei Songs zusammen, bevor <strong>David Gedge<\/strong> seine Gitarre wechseln muss und Zeit und Gelegenheit ist, kleine Geschichten an das Publikum zu richten. Was er offensichtlich sehr gerne macht.<br>So wird es eine sehr sch\u00f6ne Indie-Oldie-Night. Mit allem, was dazugeh\u00f6rt: alten Menschen vor der B\u00fchne, ausgelassen mitsingende und tanzende erste-Stunde-Fans, jeder Menge strahlender Augen und eine gut aufgelegte Band.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuvor \u00fcberzeugte das Bonner Duo <strong>Precious Few<\/strong> mit einem sch\u00f6nen, unspektakul\u00e4ren Akustikset. Ihren zweiten Song, irgendwas mit San Francisco im Refrain, kenne ich \u00fcberraschenderweise. Folglich l\u00e4sst mich den Rest ihres Sets der Gedanke nicht mehr los, woher ich dieses St\u00fcck kenne oder ob ich die beiden gar schon mal gesehen habe. <br>Ich h\u00e4tte sp\u00e4ter nachfragen k\u00f6nnen, lies es aber bleiben und bekomme trotzdem meine Antwort. Auf ihrer Live@Luxor CD steht: recorded 25.01.2010. <a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2010\/01\/26\/brett-anderson-koln-25-01-2010\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Na klar<\/a>!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br>01: Heather<br>02: Once more<br>03: Go man go<br>04: Skin diving<br>05: You Jane<br>06: Cheers<br>07: Can you keep a secret<br>08: Brassneck<br>09: Crushed<br>10: No<br>11: Thanks<br>12: Kennedy<br>13: What have I said now?<br>14: Granadaland<br>15: Bewitched<br>16: Take me!<br>17: Be honest<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br>&#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine meine-Generationen-Gitarrenband. Aber ich muss gestehen, ich kenne sie nicht n\u00e4her, zumindest nicht bewusst. The Wedding Present. Klar, der Name ist mir bekannt, ich kann auch ungef\u00e4hr ihren Musikstil benennen, aber weder ihre Singles noch Alben tummeln sich in meinem Musikregal. 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