{"id":2393,"date":"2010-06-12T16:13:43","date_gmt":"2010-06-12T14:13:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=2393"},"modified":"2010-06-13T14:35:00","modified_gmt":"2010-06-13T12:35:00","slug":"an-horse-koln-02-06-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/an-horse-koln-02-06-2010\/","title":{"rendered":"An Horse &#8211; K\u00f6ln, 02.06.2010"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><strong>Ort:<\/strong> Geb\u00e4ude 9 , K\u00f6ln<br \/>\n<strong>Vorband:<\/strong> A young heart<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" title=\"An Horse - K\u00f6ln, 02.06.2010\" src=\"http:\/\/farm5.static.flickr.com\/4037\/4692742039_dc707cdfc4_o.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"281\" \/><\/p>\n<p>An Horse. Australien. Kate Cooper (ein Name wie aus einer amerikanischen Vorabendkrimiserie) und Damon Cox. Irgendwann im letzten Jahr wurde ich auf die beiden aufmerksam. Zum einen wegen des perfekten Songs \u201eCamp out\u201c. Also der ist wirklich toll: luftig, leicht, sch\u00f6ner Gesang, feinster Indiepop. Zum anderen, weil Kate eine gewisse \u00e4u\u00dferliche \u00c4hnlichkeit zu meiner Lieblingss\u00e4ngerin Sarah Bettens aufweist.<br \/>\nSeinerzeit hatten An Horse noch keine Albumver\u00f6ffentlichung vorzuweisen. Es war also einer der seltenen F\u00e4lle, bei denen ich fr\u00fch dran war mit einer Band. Mittlerweile ist das Deb\u00fct erschienen, \u201eRearranged beds\u201c hei\u00dft es und gibt meiner Euphorie weiteren N\u00e4hrboden.<br \/>\nDefinitiv ist \u201eCamp out\u201c kein Ausrutscher. \u201ePostcard\u201c, \u201eCompany\u201c oder \u201eShoes watch\u201c sind weitere gute Songs. Das Album zeigt eine gr\u00f6\u00dfere Substanz der Band, so viel ist klar<br \/>\nJetzt sind sie f\u00fcr einige Konzerte zur\u00fcck, nachdem sie vor Wochen bereits im Vorprogramm von Simon den Hartog (warum eigentlich in der Reihenfolge?) hier und da zu sehen waren.<br \/>\nCoverversionen rahmten den Abend ein. &#8222;Since u been gone&#8220; von Kelly Clarkson empfang mich. A young heart, die Vorband war bereits eifrig zugange. Eine deutsche Band, eventuell aus dem Ruhrgebiet, denn vor dem Geb\u00e4ude 9 stand ein Bulli mit einem mir aus Datteln bekanntem Autohaus Emblem. Ich werde das recherchieren.<br \/>\nSie h\u00e4tten auch ein Fury in the Slaughterhouse Cover spielen k\u00f6nnen. Vom Stil her h\u00e4tte es sehr gut gepasst. A young heart sind vier Jungs. Und alles andere sieht einige Tage nach dem Konzert so aus:<\/p>\n<blockquote><p>Letztes Jahr l\u00f6ste sich die Aachener Band Pale auf. Jetzt hat S\u00e4nger Holger Kochs eine neue Band auf die Beine gestellt: A Young Heart. Im Juni sind sie bereits auf Tour. Ja, es tat weh. Als sich letztes Jahr das Aachener Pop\/Indie- Ph\u00e4nomen Pale aufl\u00f6ste, floss so manche Tr\u00e4ne und das ein oder andere Herz blutete. Doch wer die Jungs kennt, wusste, dass man sie nicht ganz abschreiben darf. Der erste des famosen Vierers macht nun wieder von sich reden: S\u00e4nger Holger Kochs hat ein who is who der Tausendsassas um sich gescharrt. Daniel Klingen (Subterfuge, Klee), Stefan Pele G\u00f6tzer (ex-Astra Kid, Pele Caster) und Lorenz Naumann (Subterfuge) und eben jener Holger Kochs bringen allesamt Erfahrung und Geschmack auf die B\u00fchne, was man Anfang Juni als Opener f\u00fcr die Grand Hotel van Cleef-Band An Horse (Australien) unter Beweis stellen wird. Musikalisch sagen die einen, das sei Pale zu Ende gedacht, andere, man habe hiermit auch in Deutschland endlich mal Coldplay verstanden.<\/p><\/blockquote>\n<p>Live, sage ich, ist das gar nicht mal so schlecht. Auch ohne dieses Wissen. Ach Gott, ich sollte mich mal besser auf Konzerte vorbereiten!<\/p>\n<p>An Horse waren bei der Wahl ihres Covers eine Spur ausgefallener. Es war nichts Bekannteres (also nicht f\u00fcr mich), und ich nicht den Schimmer einer Ahnung, um behaupten zu k\u00f6nnen, es sei das gleiche Cover wie in M\u00fcnster. Im Gleis 22 zwei Tage sp\u00e4ter mussten die LA-er von The Jealous Sound herhalten.<br \/>\nIch hatte ein bisschen darauf spekuliert, dass sie ihr Set mit einem nicht selbst geschriebenen Lied aufpeppen. So was ist immer eine gern gesehene Erg\u00e4nzung zu einem ein Alben Set.<br \/>\nZur australischen Band h\u00e4tten Midnight Oil oder INXS gut gepasst, w\u00e4re aber auch sehr nah gedacht. Obwohl, \u201eBlue sky mining\u201c ist schon ein Rei\u00dfer und l\u00e4sst sich bestimmt gut ins An Horse Geflecht umsetzen. Gab es aber nicht.<br \/>\n\u201eUnd das ist alles, was wir haben.\u201c sagte Kate Cooper ganz zum Schluss. Keine Angst, reicht v\u00f6llig, um zu \u00fcberzeugen. Um mich zu \u00fcberzeugen. Ihre Aufhorchsingle hatten An Horse relativ mittig ins Set eingebaut, er\u00f6ffnet haben sie den Abend mit \u201eCompany\u201c, dem dritten (!) Song des aktuellen Albums. Irgendwo hatte ich gelesen, dass sie die Blood Red Shoes Australiens seien. Das stimmt im Bezug auf die Konstellation M\u00e4dchen spielt Gitarre, Junge spielt Schlagzeug und beide singen. Musikalisch sind sie jedoch um einiges poppiger unterwegs.<br \/>\nKate singt weicher, ihre Stimme ist weniger robust. Das Schlagzeugspiel passt sich diesem Umstand gediegen an. Es ist bei weitem nicht so wild und rumfuchtelnd wie das von Steven Ansell. Live erinnern mich An Horse mehr an Tegan &amp; Sara als an die BRS.<br \/>\nUnd noch einen Eindruck muss ich revidieren. Die \u00c4hnlichkeit zu Sarah Bettens ist real bei Weitem nicht so gro\u00df, wie mich Fotos vermuten lie\u00dfen. Also alles quatsch, schon wieder.<br \/>\n\u201eShoes watch\u201c bildete das furiose Ende des Sets. Es war ein Konzert, bei dem ich merkte, dass viele An Horse Songs live eine ganz andere Qualit\u00e4t und Dynamik entwickeln.<br \/>\nIst das ein Merkmal f\u00fcr eine gute Liveband? Wenn ja, dann sind An Horse eine sehr gute Liveband.<br \/>\nWeiter so, egal ob mit oder ohne 4711 Doping.<\/p>\n<p><strong>Multimedia:<\/strong><br \/>\nFotos: <a title=\"Flickr\" href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/pretty-paracetamol\/sets\/72157624133534503\/\" target=\"_blank\">frank@flickr<\/a><\/p>\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br \/>\n<a title=\"Archiv\" href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/2008\/03\/11\/tegan-and-sara-koeln-10032008\/\" target=\"_blank\">Tegan &amp; Sara &#8211; K\u00f6ln, 10.03.2008<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ort: Geb\u00e4ude 9 , K\u00f6ln Vorband: A young heart An Horse. Australien. Kate Cooper (ein Name wie aus einer amerikanischen Vorabendkrimiserie) und Damon Cox. Irgendwann im letzten Jahr wurde ich auf die beiden aufmerksam. Zum einen wegen des perfekten Songs \u201eCamp out\u201c. Also der ist wirklich toll: luftig, leicht, sch\u00f6ner Gesang, feinster Indiepop. 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