{"id":20661,"date":"2024-12-20T18:21:25","date_gmt":"2024-12-20T17:21:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=20661"},"modified":"2025-04-23T13:54:56","modified_gmt":"2025-04-23T11:54:56","slug":"karate-kortrijk-13-12-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/karate-kortrijk-13-12-2024\/","title":{"rendered":"Karate &#8211; Kortrijk, 13.12.2024"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> de Kreun, Kortrijk<br><strong>Vorband:<\/strong> &#8211;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC01502-1100x619.jpg\" alt=\"Karate - Kortrijk, 13.12.2024\" class=\"wp-image-20664\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC01502-1100x619.jpg 1100w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC01502-980x551.jpg 980w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC01502-550x309.jpg 550w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC01502-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/12\/DSC01502.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Gegend macht einen sehr ern\u00fcchternden, traurigen Eindruck. Wir fahren von D\u00fcnkirchen nach Kortrijk, und jedes Dorf hat gef\u00fchlt 10 Kriegsdenkm\u00e4ler, Soldatenfriedh\u00f6fe und Gedenkmonumente. Der erste Weltkrieg war hier, und das sehe ich an jeder Ecke. Nach einem Zwischenstopp am Christmas Truce Denkmal (<strong>The farm<\/strong> &#8211; \u201eAll together now\u201c) in Mesen, erreichen wir an diesem regen- und nebeltr\u00fcben Tag Kortrijk. Ja, das Wetter tut sein \u00dcbriges. Das Bild f\u00fcllt sich und <strong>Karate <\/strong>&#8211; zu deren Konzert wir unterwegs sind &#8211; passen im weitesten Sinn gut in diesen melancholisch grauen Wintertag. <strong>Karate <\/strong>machen keinen Fun-Punk, sie machen Slowcore. Und der klingt selten spa\u00dfig.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Band <strong>Karate <\/strong>sind <strong>Geoff Farina<\/strong>, <strong>Gavin McCarthy<\/strong> und <strong>Jeff Goddard<\/strong>. Und das schon seit Mitte der 1990er Jahre. Einzig <strong>Eamonn Vitt<\/strong> verlie\u00df in den Anfangsjahren die Band, um einem &#8218;regul\u00e4ren&#8216; Beruf nachzugehen: er startete ein Medizinstudium. Das Trio macht seit 1993 Musik, hat in dieser Zeit sieben Alben ver\u00f6ffentlicht und pausierte zwischen 2005 und 2025. Dieses Jahr kam dann das achte Album dazu, <em>Make it fit<\/em>. Erste neue musikalische Lebenszeichen gab es allerdings schon vorher: 2021 k\u00fcndigte das Plattenlabel <strong>Numero Group<\/strong> an, den Backkatalog der Band erneut zu ver\u00f6ffentlichen. Damit war es wieder m\u00f6glich, <strong>Karate<\/strong> Platten zu kaufen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Die Alben der Band bei Southern Records wurden nicht mehr neu aufgelegt. Und der Gr\u00fcnder des Labels, John Loder, verstarb 2005, was die Dinge zus\u00e4tzlich verkomplizierte. Im Jahr 2020 wurde in einem Artikel des Chicago Reader festgestellt, dass die Alben von KARATE online h\u00e4ufig selten hohe Vinylpreise erzielten. Die langj\u00e4hrigen Fans von der Numero Group boten der Band an, sie bei der Wiederbeschaffung ihrer Alben zu unterst\u00fctzen und schickten buchst\u00e4blich einen Transporter nach Nordengland, um die Masterb\u00e4nder von KARATE abzuholen.<\/p>\n<cite>greenhell.de<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>2022 k\u00fcndigte die Band an, erstmals nach 17 Jahren wieder eine Tour zu spielen, unter anderem auch mit einem Auftritt beim Primavera Sound in Barcelona. Die Tour sollte die Wiederver\u00f6ffentlichung der alten Platten ein bisschen promoten. Das lief scheinbar alles so gut und machte so viel Spa\u00df, dass <strong>Karate<\/strong> f\u00fcr Anfang 2024 schlie\u00dflich das besagte neue Album <em>Make it fit<\/em> und kurz darauf Konzerte in Europa und UK angek\u00fcndigten. Sp\u00e4ter im Jahr ver\u00f6ffentlichten <strong>Karate <\/strong>dann sogar weitere Europakonzerte f\u00fcr 2025. Die weiteren Konzerte sind auch dringend n\u00f6tig, denn in diesem Herbst spielen sie auf dem Festland nur an zwei Orten: in Kortrijk und in Antwerpen. <br>Und wir sind in Kortrijk. Im relativ bekannten Club de Kreun. Der kleine Laden mit 500er Fassungsverm\u00f6gen liegt unweit des Bahnhofs im Stadtzentrum. Der Saal ist Teil des Muziekcentrum Track, das zudem ein Aufnahmestudio, \u00dcbungs- und Workshopr\u00e4ume beheimatet. 2009 erbaut und modern eingerichtet. <br>Das Konzert ist seit langem ausverkauft. Trotzdem h\u00e4lt sich das Gedr\u00e4nge im Rahmen. Der Saal f\u00fcllt sich ab 20 Uhr gem\u00fctlich, bis er irgendwann kurz vor Konzertbeginn voll ist. Das Sch\u00f6ne an Konzerten in Belgien ist, dass man nicht unendlich fr\u00fch vor Ort sein muss, um einen guten Platz zu ergattern. Durch konkrete Zeitangaben im Vorfeld wei\u00df jeder, wann ein Konzert beginnt. Und der gr\u00f6\u00dfte Teil ist dann auch erst 10-15 Minuten vorher vor Ort. Eine halbe Stunde oder gar eine Stunde vor Konzertbeginn sind in Belgien nur non-locals am Saal. So wie auch an diesem Abend. Um kurz nach dem Einlass gegen 19.30 Uhr betreten wir das de Kreun. Das Konzert ist von 20.30 Uhr bis 21.50 Uhr angesetzt. Es sind \u00fcberschaubare Zeiten, die <strong>Karate <\/strong>anbieten. Zuvor spielt ein DJ. Eine Vorband gibt es nicht, Merch leider ebenso wenig. Den haben <strong>Karate <\/strong>erst zu ihren f\u00fcnf England Terminen eingeflogen. Wahrscheinlich hat das etwas mit Zollangelegenheiten zu tun, dass f\u00fcr die beiden Kontinentaleuropatermine kein Merch mitgenommen wurde.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Karate beweegt op het onwaarschijnlijke kruispunt van post-hardcore, slowcore en jazzrock.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die de Kreun Homepage bringt es nochmal auf den Punkt. Besser ist die Musik des Bostoner Trios nicht zu beschreiben, denke ich. Karate sind dabei eines dieser typischen amerikanischen Underground Gew\u00e4chse. <strong>Slint<\/strong>, <strong>Tortoise<\/strong>, <strong>Red House Painters<\/strong> sind Namen, die mir da spontan passend einfallen. Im weitesten Sinn experimenteller Alternative. <br>Bei <strong>Karate <\/strong>&#8211; an meine <strong>Tortoise <\/strong>und <strong>Slint <\/strong>Konzerte habe ich keine genauen Erinnerungen, sie sind schon l\u00e4nger her &#8211; sieht das dann live so aus: Keine Lichtshow, keine Effekte. Gitarre, Schlagzeug, Bass. Konstant wei\u00dfes B\u00fchnenlicht. Eine gute Show also, m\u00f6chte ich sagen. Minimalismus pur. Nur die Musik. keine Ablenkungen. Und die Musik unterstreicht das Ambiente im de Kreun fulminant gut. Diese Bedachtheit, Langsamkeit, diese Mischung aus staubtrockenem Rock, Blues und in den neueren Songs auch Jazz wirken so beruhigend, unaufgeregt und sanft, dass jeglicher Schnickschnack mehr als auffallen w\u00fcrde. \u2018So quiet I can hear the refrigerator is on.\u2018 Diese Zeile aus \u201eThere are ghosts\u201c vom schon sehr alten Album <em>The bed is in the ocean<\/em> ist w\u00e4hrend des knapp 90-min\u00fctigen Konzerts h\u00e4ufig Programm. Oft geht es ruhig zu, die Gitarren klingen meist leise und wohldosiert. Apropos \u201eThere are ghosts\u201c. In einer Plattenrezension lese ich dazu:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>So viel Energie in so wenigen T\u00f6nen. Geoff Farina auf dem H\u00f6hepunkt, sowohl am Mikro als auch an der Gitarre, absolut essenziell.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>M\u00fc\u00dfig zu erw\u00e4hnen, der Song ist ein Hit. Und einer von vielen umjubelten Songs. Gerade die alten Klassiker wie \u201eDiazapam\u201c oder \u201eThis day next year\u201c sorgen f\u00fcr gro\u00dfen Jubel. Hier waren die Entzugserscheinungen in den letzten Jahrzehnten scheinbar sehr hoch. <strong>Karate <\/strong>spielen an diesem Abend Songs, die sie seit 20, 30 Jahren spielen und Songs, die sie seit zwei oder drei Tagen spielen, wie S\u00e4nger <strong>Geoff Farina<\/strong> irgendwann mittendrin bemerkt. Eine richtige Aussage, wobei nat\u00fcrlich schwerpunktm\u00e4\u00dfig die alten Sachen im Focus stehen. Von <em>Make it fit<\/em> tauchen auf der Setlist die Songs \u201eDefendants\u201c, \u201eRattle the pipes\u201c, \u201eAround the dial\u201c und \u201eLiminal\u201c auf. Alles andere ist 1990er Jahre Kram.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Auftritt selbst ist unspektakul\u00e4r spektakul\u00e4r. Die Ordnung auf der B\u00fchne (kein Schnickschnack, etc.) \u00fcbertr\u00e4gt sich auf den Vortrag. Unaufgeregt stehen <strong>Geoff Farina<\/strong> und <strong>Jeff Goddard<\/strong> vor ihren Monitorboxen. Mal mehr, mal weniger Kaugummi kauend. Beide kommen jeweils mit einer einzigen Gitarre\/Bass aus. Das \u00fcberrascht mich, immerhin sind sie eine Gitarrenband. Auch \u00fcberrascht es mich, dass sie keinerlei Effektpedale vor ihren F\u00fc\u00dfen liegen haben. Ihr Setup ist sehr reduziert und auf das n\u00f6tigste begrenzt. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des Publikums ist so alt wie die Band. Zwischen 20 und 30 Jahre alt in den 1990er Jahren, gro\u00df geworden mit amerikanischen Undergroundbands wie <strong>Dinosaur Jr.<\/strong>, <strong>Buffalo Tom<\/strong>, <strong>Slint<\/strong>, <strong>Codeine<\/strong>, <strong>Cold Water Flat<\/strong> und ggfs. noch <strong>Fugazi<\/strong>. Das ist die musikalische Schnittmenge aller Anwesenden im de Kreun, denke ich.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn des Konzertes steht das de Kreun der Band mit zur\u00fcckhaltendem Respekt und leiser Begeisterung gegen\u00fcber. Es ist wie bei einem Wiedersehen einer long-time-no-see Bekanntschaft\/Freundschaft. Es braucht ein paar Augenblicke, um wieder warm zu werden. Man pr\u00fcft erst, ob der andere noch so ist, wie man ihn in Erinnerung hat oder wie man es erwartet, dass er ist. <strong>Karate <\/strong>l\u00f6sen das an diesem Abend ganz schnell: sie starten mit alten Gassenhauern wie \u201eIf you can hold your breath\u201c und \u201eThere are ghosts\u201c. Okay, <strong>Karate <\/strong>sind noch so wie damals. Yeahh! Nach zwei, drei Songs wird logischerweise die Begeisterung extrovertierter. Langanhaltender Applaus nach den Songs, Zwischenrufe und Song requests sind nun fast die Regel. <strong>Karate <\/strong>nehmen das wohlwollend zur Kenntnis, gehen aber nicht weiter darauf ein. <br>Das Konzert l\u00e4uft gut, sehr gut. Band und Publikum machen zufriedene Gesichter und ich denke, so m\u00fcssen Reunion-\/Neustartkonzerte sein. Kein zu starkes Schwelgen in der Vergangenheit, kein zu starkes darauf hinweisen \u2018man sei jetzt wieder da und habe neue Sachen\u2019. Einfach so tun, als sei man nie weg gewesen und als sei alles irgendwie selbstverst\u00e4ndlich: \u2018&#8230; ach \u00fcbrigens, ein paar neue Songs,&#8230;.. ohh hier die alten Hits.\u2019\u00a0 Ein langes \u201eSever\u201c und ein noch l\u00e4ngeres \u201eToday or tomorrow\u201c (den auf Platte knapp 2 Minuten langen Song dehnen sie bis weit \u00fcber die 5 Minutengrenze) beenden nach einer Stunde das regul\u00e4re Set. Es folgen in der Zugabe noch 15 Minuten \u201eThis day next year\u201c, dann geht das Konzert zu Ende. <\/p>\n\n\n\n<p>Die ganze Zeit \u00fcber liegen die Gitarrenkoffer seitlich am B\u00fchnenrand. Nach dem Konzert und noch w\u00e4hrend des Schlussapplauses werden von <strong>Geoff Farina<\/strong> und <strong>Jeff Goddard<\/strong> konzentriert und pflichtbewusst die Gitarren eingepackt. Nein, das kann nicht warten, das muss jetzt sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Scheinbar herrscht auch sonst Ordnung bei der Band <strong>Karate<\/strong>. Ein tolles Konzert!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe title=\"Live: Karate - If you could hold your breath\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/dS2BCzZqCC8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br>01: Bass Sounds<br>02: If you can hold your breath<br>03: There are ghosts<br>04: Gasoline<br>05: Small fires<br>06: Water<br>07: Diazapam<br>08: Around the dial<br>09: Defendants<br>10: Liminal<br>11: Fall to grace<br>12: Rattle the pipes<br>13: Operation: Sand<br>14: Sever<br>15: This, plus slow song<br>16: Today or tomorrow<br>Zugabe:<br>17: This day next year<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/primavera-sound-festival-barcelona-02-06-2023\/\">Karate &#8211; Primavera Sound Festival Barcelona, 02.06.2023<\/a><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gegend macht einen sehr ern\u00fcchternden, traurigen Eindruck. 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