{"id":20489,"date":"2024-09-25T19:26:10","date_gmt":"2024-09-25T17:26:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=20489"},"modified":"2024-09-25T19:26:12","modified_gmt":"2024-09-25T17:26:12","slug":"bill-callahan-bruessel-21-09-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/bill-callahan-bruessel-21-09-2024\/","title":{"rendered":"Bill Callahan &#8211; Br\u00fcssel, 21.09.2024"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Koninklijke Vlaamse Schouwburg, Br\u00fcssel<br><strong>Vorband: <\/strong>Jerry David Decicca<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC00850-1100x619.jpg\" alt=\"Bill Callahan - Br\u00fcssel, 21.09.2024\" class=\"wp-image-20492\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC00850-1100x619.jpg 1100w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC00850-980x551.jpg 980w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC00850-550x309.jpg 550w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC00850-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/DSC00850.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Vom Bahnhof Brussel Noord sind es nur f\u00fcnf Minuten zum Platz Rogier. Dort nach rechts, entlang des Br\u00fcsseler Stadtrings bis zur Rue des Laeken. Die Stra\u00dfe trennt den neu gestalteten Bereich des Bahnhofsviertels von der (bisher) noch nicht oder weniger gentrifizierten Umgebung des Kanals und der angrenzenden Bezirke. Verl\u00e4sst man den Bereich der gl\u00e4sernen Hochh\u00e4user, die in den letzten Jahren hier erbaut wurden und l\u00e4uft langsam auf die Metrostation Yser zu, geht\u2019s auf der kreuzenden Rue de Laeken in Richtung S\u00fcden und Stadtzentrum. Nach 100 Metern erscheint rechts die Koninklijke Vlaamse Schouwburg, das k\u00f6niglich flaemische Theater. In dieser Gegend Br\u00fcssels war ich noch nie, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, mal am Kanal oder an einer der angrenzenden Gr\u00fcnfl\u00e4chen entlang gelaufen zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Das K\u00f6nigliche fl\u00e4mische Theater hat eine lange Geschichte. In den 1780er Jahren erbaut, diente es erst als Tierlager, sp\u00e4ter als Warenlager und als Arsenal des belgischen Heeres. Seit den 1890er Jahren ist der Ort eine Theaterspielst\u00e4tte. Nebenan ist das KVS-Center mit der KVS-Box, einem weiteren Veranstaltungssaal. Leider haben sowohl das Center als auch das angrenzende Caf\u00e9 geschlossen. So bleibt nur ein Blick in den Veranstaltungskalender. Die Brosch\u00fcren des KVS sind im <strong>Dinosaur Jr.<\/strong> Design gehalten: hellgr\u00fcne Schrift auf lila Untergrund. Rund um das Theater ist nicht viel, was die Wartezeit angenehm verk\u00fcrzen kann. Immerhin finden wir in der N\u00e4he des Rings eine Frituur; erst kommt das Essen, dann die Kultur. Die Pommes sind ordentlich, die Preise \u00fcberraschend gering. Laufkundschaft gibt es hier wohl eher wenig, ich habe mehr den Eindruck, die Frituur ist sowas wie der Treffpunkt der Nachbarschaft.\u00a0Auf dem R\u00fcckweg landen wir dann -schwupps- im Rotlichtbezirk. Dieser grenzt im Norden unmittelbar an das Theater. Die Hinterseite des Theaters war fr\u00fcher der Wareneingang des Geb\u00e4udes. Ein gro\u00dfes Tor mit einem Rangierplatz davor deutet zumindest darauf hin. Die Vorderseite sieht dann eher nach Theater aus, sie ist mit allerlei Figuren und Ornamenten geschm\u00fcckt und macht einen repr\u00e4sentativen Eindruck. <br>Der Innenraum ist komplett modern. Von au\u00dfen w\u00fcrde man eher einen alten Theatersaal mit knarrenden Holzboden und zu kleinen Sitzen, die zu eng aneinandergereiht sind, vermuten. Doch denkste. Innen erblicke ich eine Betonkugel, die losgel\u00f6st von der Fassade in das Geb\u00e4ude installiert wurde. Hier sind der Saal und die B\u00fchne untergebracht. Nur die Bar im ersten Obergeschoss und die Treppen scheinen von der Originalbebauung \u00fcbrig. Der Saal selbst hat eine vielleicht 200 Personen fassende Parterre und eine dreigeschossige Galerie mit zwei bis drei Sitzreihen. Der Boden knarzt nicht und die Sitze sind bequem und mit ausreichend Beinfreiheit angebracht. Es ist ein moderner, zeitgem\u00e4\u00dfer Theatersaal. Und es ist ein relativ kleiner Saal, er wirkt auf mich kuschelig und gem\u00fctlich.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bill Callahan<\/strong> ist in der Stadt und es k\u00f6nnte keinen besseren Ort f\u00fcr seine beiden Konzertabende geben. Wieso zwei Abende? War die Nachfrage nach Tickets so gro\u00df, dass ein Zusatzkonzert anberaumt wurde? Ja und Nein. Ja, der Andrang war gro\u00df, die Tickets f\u00fcr beide Abende schnell ausverkauft und nein, der zweite Abend ist kein Zusatzkonzert, er ist Teil des aktuellen Tourkonzeptes von <strong>Bill Callahan<\/strong>. Bei dieser bespielt er n\u00e4mlich die wenigen Europastationen seiner Tour doppelt. Will sagen: zwei Abende zuvor in Paris, dann die beiden Abende in Br\u00fcssel gefolgt von zwei Konzerten in Dublin und zwei Abende, nein gar vier Abende in London. <strong>Bill Callahan<\/strong> solo residency shows nennt sich die Tour, das Motto dahinter ist einfach:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>A multi-day residency each time where <strong>Callahan<\/strong> is accompanied only by his guitar and delightful baritone voice.<\/p>\n<cite>AB Homepage<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Im Vorfeld war mir nicht ganz klar, was ich mit dem Begriff residency verbinden kann. Spielt er an den Abenden unterschiedliche Programme, gibt es Gastmusiker, hostet er in diesen zwei Tagen noch andere Aktionen rund um seine Konzerte? Schnell merkte ich, ich denke zu weit und ausufernd. All das trifft f\u00fcr diese Shows nicht zu. Es gibt keine Besonderheiten, es sind einfach nur zwei Konzerte, die zuf\u00e4llig im gleichen Venue an aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden. Nach Recherchen bez\u00fcglich der Pariser Setlisten wird auch klar, dass sogar die Songauswahl nur gering unterschiedlich ist. <strong>Bill Callahan<\/strong> spielt also nicht den halben Abriss seines bisherigen Schaffens, aufgeteilt auf zwei Abende. Ein Wochenende <strong>Bill Callahan<\/strong> macht also wenig Sinn (ich bin kein <strong>Callahan <\/strong>Ultra) und es ist mehr als okay, dass wir nur f\u00fcr den Samstagabend Tickets besorgt hatten. <br>Um halb acht beginnt der Einlass in den Saal. Die Frites sind verdaut, ein Club Mate gekauft &#8211; interessanterweise neben Wasser das einzige nicht-alkoholische Getr\u00e4nk an der Bar. Da die Tickets keine festen Sitzpl\u00e4tze enthalten, sind wir etwas fr\u00fcher vor Ort. Beim Warten vor den T\u00fcren kommen wir unweigerlich ins Gespr\u00e4ch. Es stellt sich heraus, dass das Publikum weit gereist ist. Viele Leute kommen aus den Niederlanden, ich h\u00f6re sehr viel amerikanisches Englisch (was allerdings in Br\u00fcssel nicht sehr un\u00fcblich ist) und neben uns sitzt jemand, der extra aus Oslo eingeflogen ist. Die wenigen Europadaten <strong>Bill Callahans<\/strong> ziehen die Leute von \u00fcberall her an, so zumindest mein Eindruck. Und ja, nur weitgereiste sind extra fr\u00fch an einem Konzertort.<\/p>\n\n\n\n<p>Die B\u00fchne ist \u00fcbersichtlich ausgestattet; ein Mikrofonst\u00e4nder, ein Gitarrenhalter, ein Barhocker (nicht zum Sitzen, sondern als Beistelltisch f\u00fcr das Ablegen der Mundharmonikas und das Abstellen des Weinglases), eine Monitorbox, ein Verst\u00e4rker sowie zwei Filmscheinwerfer. Purer Minimalismus und sehr entspannt f\u00fcr&#8217;s Auge. Da w\u00e4hrend des Konzertes auch die Lichtshow \u00fcbersichtlich reduziert beliebt, sinkt die Ablenkung auf ein kleinstm\u00f6gliches Ma\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem <strong>Jerry David Decicca<\/strong>, der den Abend solo akustisch und wirklich sehr unterhaltend er\u00f6ffnet, die B\u00fchne verlassen hat, dauert es noch eine ganze Weile, bis wir <strong>Bill Callahan<\/strong> zu Gesicht bekommen. Angek\u00fcndigt durch eine kleine Ansprache des Veranstalters betritt er um kurz nach 21 Uhr die B\u00fchne. Man sei froh und auch gl\u00fccklich, die zwei Abende im KVS durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. Das ist das, was ich aus der Ansprache f\u00fcr mich mitnehme und verstehe. Der Mann spricht fl\u00e4misch, ich verstehe nur einzelne Phrasen. Es war anscheinend etwas schwierig, einen Konzertort zu finden. Die \u00fcblichen Venues waren f\u00fcr dieses Wochenende belegt, doch schlie\u00dflich erkl\u00e4rten sich die KVS Verantwortlichen bereit, die beiden Konzerte zu veranstalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Und was soll ich sagen, das Theater ist die perfekte Wahl. Visuell ist es sehr anmuten, die Sitze sind bequem und insgesamt wirkt der Ort einfach sehr passend f\u00fcr ein <strong>Bill Callahan<\/strong> Konzert. Das Ancienne Belgique oder die Botanique w\u00e4ren von ihren Atmosph\u00e4ren her diesem doch mehr ruhigen Konzert in keinster Weise gerecht geworden. So ist\u2019s schon besser. Und <strong>Bill Callahan<\/strong> sorgt mit seinem Konzert daf\u00fcr, dass es nicht schlechter wird.<\/p>\n\n\n\n<p>13 Songs stehen auf seiner Setlist. Das klingt erstmal wenig, ist dann aber doch genug Material, um 90 Minuten f\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Die Songs des <strong>Bill Callahan<\/strong> sind lang, mitunter sehr lang. Ich glaube, einzig der erste <strong>Smog <\/strong>\u201eOur anniversary\u201c ist k\u00fcrzer als 5 Minuten. Die bed\u00e4chtige Spielweise, das langsame, aber wortgewaltige Erz\u00e4hltempo und die mit viel elektrischer Gitarre ausgedehnten Soli sorgen daf\u00fcr, dass die Songs an der 8 Minuten Grenze kratzen. Hektik kommt dabei nie auf. Ab und an gibt es ein paar rockige Ausbr\u00fcche: ein kurzes Feedbackpfeifen aus den Boxen oder ein \u00fcberraschend starker Hall- bzw. Verzerreffekt entrei\u00dfen mich dann f\u00fcr Sekunden aus dem Sessel. Das ist jedoch die Ausnahme, die Regel ist vielmehr ein ruhiges Grundrauschen und die markante Baritonstimme von <strong>Bill Callahan<\/strong>. Beides beruhigt ungemein, ohne langweilig zu werden. Das Grundrauschen beinhaltet auch allerlei nicht gitarren-eske Sounds. Mit dem rechten Fu\u00df spielt er \u00fcber Pedale Bassbeats, elektronisches Geknacke und Gefiepe oder Ger\u00e4usche wie Vogelzwitschern und Wasserrauschen ein, die dann wie ein Klangteppich unter seinen Gitarrensounds laufen. Aber nicht zu dominant, im Vordergrund bleiben ganz klar Gesang, Gitarre und die immer und immer wieder repetitiven Songstrukturen. <br>Songs vom Album <em>Apocalypse<\/em>, mit dem ich <strong>Bill Callahan<\/strong> vor Jahren entdeckte, stehen genauso auf der Setlist wie aktuelle und neue Sachen. Zum Abschluss spielt er nochmal einen <strong>Smog <\/strong>Song und geht damit ganz weit in seine musikalische Vergangenheit zur\u00fcck. Sehr sch\u00f6n. \u00dcberhaupt ist die Setlist sehr sch\u00f6n und ein feiner Spaziergang durch 25 Jahre <strong>Bill Callahan<\/strong> Musik.<\/p>\n\n\n\n<p>Der R\u00fcckweg ist schnell erledigt. Zu Fu\u00df zum Bahnhof Brussel Noord, dann mit dem belgischen IC (f\u00fcr uns unerwartet p\u00fcnktlich) nach Leuven und von dort mit dem Auto zur\u00fcck. Das Ganze ist innerhalb von zweieinhalb Stunden abgefr\u00fchst\u00fcckt und enorm entspannt. Es ist tats\u00e4chlich relativ einfach m\u00f6glich, an einem Samstag Kurzausfl\u00fcge nach Br\u00fcssel in aller Gem\u00fctlichkeit durchzuf\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe title=\"Live: Bill Callahan - River Guard\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/MqNmn8zI5FU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br>01: Jim Cain<br>02: Our anniversary<br>03: 747<br>04: River Guard<br>05: Sycamore<br>06: Partition<br>07: Cowboy<br>08: Coyotes<br>09: Bowevil<br>10: Everyway<br>11: One fine morning<br>12: Drover<br>13: Rock bottom riser<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/bill-callahan-koln-12-05-2011\/\">Bill Callahan &#8211; K\u00f6ln, 12.05.2011 \/ Stadtgarten<\/a><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Bahnhof Brussel Noord sind es nur f\u00fcnf Minuten zum Platz Rogier. 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