{"id":20312,"date":"2024-07-26T18:08:33","date_gmt":"2024-07-26T16:08:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=20312"},"modified":"2024-07-26T20:07:07","modified_gmt":"2024-07-26T18:07:07","slug":"kettcar-koeln-24-07-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/kettcar-koeln-24-07-2024\/","title":{"rendered":"Kettcar &#8211; K\u00f6ln, 24.07.2024"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Roncalliplatz, K\u00f6ln<br><strong>Vorband: <\/strong>Thees Uhlmann<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"619\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00536-1100x619.jpg\" alt=\"Kettcar - K\u00f6ln, 24.07.2024\" class=\"wp-image-20318\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00536-1100x619.jpg 1100w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00536-980x551.jpg 980w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00536-550x309.jpg 550w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00536-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00536.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>&#8218;Ach, die gibt\u2019s auch noch\u2019, dachte ich, als <strong>Kettcar <\/strong>ihr letztes Album ver\u00f6ffentlichten. Dabei waren sie nie weg, sie haben nur nicht so oft Alben ver\u00f6ffentlicht. &#8222;M\u00fcnchen&#8220;, die erste Single der aktuellen Scheibe <em>Gute Laune ungerecht verteilt<\/em>, ist ein Knaller-Song. Punkt. Ich entdeckte ihn irgendwann bei YouTube und er sprach mich sofort an. So wurde ich wieder aufmerksam und interessiert. Und ich war ob des politischen Inhalts des Textes \u00fcberrascht. Haben <strong>Kettcar <\/strong>fr\u00fcher nicht nur Lebens- und Beziehungslieder geschrieben? Ich merke, dass ich komplett aus dem <strong>Kettcar <\/strong>Ding raus bin. Ich habe keine Ahnung, was und wie sie sich musikalisch in den letzten Jahren entwickelt haben. Denn da ist noch dieser andere Song, den ich entdeckte. \u201cSommer &#8217;89\u201d, 2017 auf <em>Ich vs. Wir<\/em> ver\u00f6ffentlicht. Ein Riesenhit!<\/p>\n\n\n\n<p>Leider schaffte ich es bisher nicht, mir die letzten beiden Album zu kaufen. Nach diesem Konzert ist das Gef\u00fchl aber dringlicher als es je war. <em>Sylt <\/em>bleibt also erstmal mein letztes <strong>Kettcar <\/strong>Album. Das habe ich im Fr\u00fchjahr nach langer Zeit wieder herausgekramt und h\u00f6re es oft beim Laufen. <br>Warum ich in diesem Fr\u00fchjahr bzw. Sommer so scharf darauf bin, mir noch einmal ein <strong>Kettcar <\/strong>Konzert anzusehen, ist mir selber nicht ganz klar. Wann war mein letztes <strong>Kettcar <\/strong>Konzert? Es muss mindestens ein Jahrzehnt her sein, vielleicht sogar zwei. Und dann h\u00f6rte ich \u201eM\u00fcnchen\u201c und las ein bisschen \u00fcber das neue und das vorletzte Album und bekam wieder Bock auf <strong>Kettcar<\/strong>. Das Konzert im Palladium war mir schlussendlich zu teuer und passt auch zeitlich irgendwie nicht gut in mein Konzept. Ihr Konzert in ein paar Wochen auf der Burg Wilhelmstein in der N\u00e4he von Aachen stand lange auf der Agenda; ein Ticket kaufte ich bis dato aber nicht. So pl\u00e4tscherte alles ein wenig dahin, bis ich letzte Woche noch mal auf ihr Roncalliplatzkonzert aufmerksam gemacht wurde. Mit <strong>Thees Uhlmann<\/strong> im Vorprogramm.<\/p>\n\n\n\n<p>Roncalliplatz Konzerte habe ich nicht in guter Erinnerung. Vor Jahren sah ich hier mal <strong>Massive Attack<\/strong> und <strong>The Killers<\/strong>. Das Ambiente damals war na-geht-so; wegen des knappen Curfews von 22 Uhr wirkte alles irgendwie gehetzt. Und teuer waren die Veranstaltungen auch. <br>2024 vereint ein Roncalliplatz Konzert all das, was man an K\u00f6ln absto\u00dfend finden kann und was der K\u00f6lner an seiner Stadt so liebt: Historie auf einer Seite, Baus\u00fcnden auf der anderen und dazwischen eine seit Ewigkeiten existierende Baustelle und ein Provisorium der eher lieblosen Art. (Also der Dom, die Zweckbauten gegen\u00fcber, der Hotelneubau, die Stahlrohrtrib\u00fcne). Himmel, welche Orte w\u00e4hlen St\u00e4dte wie Gent oder Leuven f\u00fcr ihre Sommerkonzerte aus: sch\u00f6ne Innenh\u00f6fe von Museen oder Stadtparks. Wenn wenigstens die B\u00fchne auf der anderen Seite stehen w\u00fcrde, damit man die Domfassade in voller Pracht genie\u00dfen k\u00f6nnte und die Stahlrohrtrib\u00fcnen an der Seite des Bauzauns. Der Platz sieht lieblos aus. Immerhin finden hier die ganze Woche \u00fcber Konzerte statt, h\u00e4tte man sich als Stadt nicht einladender pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen? Klar, der Dom ist da, aber wenn man direkt vor der B\u00fchne steht, sieht man ihn nicht. <br>Urspr\u00fcnglich war hier ein <strong>Kettcar <\/strong>Konzert gar nicht geplant. Erst kurzfristig wurde das Doppel <strong>Kettcar<\/strong>\/ <strong>Uhlmann<\/strong> nachnominiert. Ich wei\u00df gar nicht, f\u00fcr wen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eYves, wie h\u00e4ltst du das aus\u201c, \u201eKorn &amp; Sprite\u201d, \u201eMit dem Mofa nach England\u201c. Fu\u00dfball, Alkohol, England. Wer diese Songs seinerzeit nicht liebte, war kein guter Mensch. <strong>Tomte <\/strong>sah ich erstmals Anfang der 2000er Jahre in Bonn. Und dann immer mal wieder. Ich erinnere mich an ein Konzert auf der Museumsmeile (mit den <strong>Weakerthans<\/strong>) und an Rheinkultur Festivals. \u201eDie Sch\u00f6nheit der Chance\u201c (kam erst mit dem n\u00e4chsten Album) mochte ich seinerzeit sehr; \u00fcberhaupt gefiel mir &#8211; die bis dahin eher unbekannte und ungeh\u00f6rte &#8211; Art, deutsche Texte mit Indiepopmeldodien zu verbinden. <strong>Tomte <\/strong>waren da anders als die Hamburger Schule. Ende der 2000er Jahre h\u00f6rte ich auf, <strong>Tomte <\/strong>zu h\u00f6ren. Sowohl die weiteren Band- als auch die <strong>Thees Uhlmann<\/strong> Solo-Sachen zogen komplett an mir vorbei. Ich verlor das Interesse. Bis heute hat sich das nicht ge\u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch <strong>Kettcar <\/strong>waren anders als die Hamburger Schule. Und sie waren anders als <strong>Tomte<\/strong>. <strong>Kettcar <\/strong>spielten rockiger, ihre Texte waren sch\u00e4rfer. Zeitlich kam die Band nach <strong>Tomte <\/strong>auf meine Musiklandkarte. <em>Du und wieviel von deinen Freunden<\/em> mit \u201eLandungsbr\u00fccken raus\u201c h\u00f6rte damals jeder. Ich auch. Das war so um 2002. Ich kaufte auch die beiden n\u00e4chsten Alben <em>Von Spatzen und Tauben, D\u00e4chern und H\u00e4nden<\/em> sowie <em>Sylt<\/em>. Und dann nichts mehr. So wie <strong>Thees Uhlmann<\/strong> verschwand auch <strong>Kettcar <\/strong>aus meinen Playlisten. Bis heute.<br>Die Zeit war anscheinend bei mir vorbei f\u00fcr diese Art der Indiepopmusik.<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit die Vorgeschichten. <br>In der Bahn sitzt ein Junge mit einem <strong>Tocotronic <\/strong>T-Shirt und unterh\u00e4lt sich mit seinem Kollegen \u00fcber aktuelle Platten und Songs. Die Sonne scheint und ja, es k\u00f6nnte ein gem\u00fctlicher Abend werden. <br>Ausverkauft ist der Roncalliplatz bei weitem nicht. Die Sitzplatztrib\u00fcne ist nahezu trostlos leer und vor der B\u00fchne steht man gem\u00fctlich und unbehelligt von zu viel K\u00f6rpern\u00e4he durch den Konzertnachbarn. Klar, erst vor ein paar Wochen spielten <strong>Kettcar <\/strong>im Palladium und in ein paar Wochen ein paar Kilometer spielen sie in der N\u00e4he von Aachen. Wer <strong>Kettcar <\/strong>sehen wollte oder will, hat diesen Sommer einige M\u00f6glichkeiten. Da verteilt es sich.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1100\" height=\"618\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00516-1100x618.jpg\" alt=\"Thees Uhlmann - K\u00f6ln, 24.07.2024\" class=\"wp-image-20319\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00516-1100x618.jpg 1100w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00516-980x550.jpg 980w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00516-550x309.jpg 550w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00516-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/DSC00516.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1100px) 100vw, 1100px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Das Leben ist kein Highway, es ist die B 73.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p>Mit \u201eF\u00fcnf Jahre nicht gesungen\u201c er\u00f6ffnet <strong>Thees Uhlmann<\/strong> den Konzertabend. Es folgt ein Song, der in K\u00f6ln nicht auf der Setlist fehlen darf: \u201eIn K\u00f6ln und dann in meinem Zimmer\u201c vom ersten Album <em>Du wei\u00dft, was ich meine<\/em>. Es ist der \u00e4lteste Song des Abends und es ist der zweite Song, den ich nicht kenne. Doch mein Blatt wendet sich, die letzten drei Songs sind mir bekannt. Oder besser gesagt, ich habe sie schon geh\u00f6rt. Textsicher bin ich bei \u201eDu bist den ganzen Weg gerannt\u201c, \u201eDie Sch\u00f6nheit der Chance\u201c und \u201eIch sang die ganze Zeit von dir\u201c l\u00e4ngst nicht mehr. Ich bedauere das ein wenig. Zwischendurch quatscht <strong>Thees Uhlmann<\/strong> ein bisschen, erz\u00e4hlt vom Tag im Museum, seiner Zeit in K\u00f6ln und von dem Gef\u00fchl als Vorband. Es ufert aber nicht aus, was ich gut finde. F\u00fcr l\u00e4ngere Geschichten ist auch einfach keine Zeit, der Zeitplan dr\u00fcckt und sitzt von Anfang an allen im Nacken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer guten halben Stunde ist der Auftritt vorbei. Es ist zwanzig nach acht.<\/p>\n\n\n\n<p>Setlist <strong>Thees Uhlmann<\/strong>:<br>01: F\u00fcnf Jahre nicht gesungen <br>02: In K\u00f6ln und dann in meinem Zimmer<br>03: Die Toten auf dem R\u00fccksitz <br>04: Zum Laichen und Sterben ziehen die Lachse den Fluss hinauf <br>05: Du bist den ganzen Weg gerannt<br>06: Ich sang die ganze Zeit von dir<br>07: Die Sch\u00f6nheit der Chance<\/p>\n\n\n\n<p>Da <strong>Thees Uhlmann<\/strong> nur mit verst\u00e4rkter Akustikgitarre auftrat, ist der Umbau keiner. Das Kettcar Keyboard und das Schlagzeug stehen bereits aufgebaut an der Seite. Jetzt m\u00fcssen nur ein paar Stecker gerichtet und die Mikrofonst\u00e4nder positioniert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz nach halb neun betreten <strong>Kettcar <\/strong>die B\u00fchne. Hemds\u00e4rmelig und grundsympathisch wie eh und je. Erster Song: \u201eMoney left to burn\u201c. Kenn\u2019 ich. Es ist eines von mehreren \u00e4lteren Songs, die <strong>Kettcar <\/strong>an diesem Abend spielen. Interessanter finde ich aber die neuen Sachen: \u201cKanye in Bayreuth\u201c, \u201eBenzin und Kartoffelchips\u201c 8den sie als zweites spielen), \u201eM\u00fcnchen\u201c, \u201eSommer &#8217;89 (Er schnitt L\u00f6cher in den Zaun)\u201c. <br>\u201eSommer &#8217;89\u201c ist das Beste, was ich von der Hamburger Band bisher geh\u00f6rt habe. Wow, was f\u00fcr ein Text, was f\u00fcr eine sch\u00f6ne, super passende Gitarrenmelodie. Es handele sich um \u2018eine wahre Geschichte\u2019, wie S\u00e4nger <strong>Marcus Wiebusch<\/strong> anmerkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Konzert ist ein Wechsel zwischen alten und neuen Songs, zwischen Erwachsenenthemen und Songs \u00fcber das Erwachsenwerden. Beim Text von \u201eBalkon gegen\u00fcber\u201c wird kurz geschmunzelt. Die Zeile \u2018Vielleicht ist er 30 geworden?\u2019 wird von vielen um mich herum weggel\u00e4chelt. Ja, 30; ist doch auch schon 15-20 Jahre her und war gar nicht so schlimm. Das <strong>Kettcar <\/strong>Publikum ist mitgealtert und wei\u00df \u00fcber Dinge Bescheid. Es macht Spa\u00df, die ollen Kamellen mal wieder live zu h\u00f6ren. Hits sind es immer noch, vielleicht sogar Evergreens. (Das gilt f\u00fcr die <strong>Tomte <\/strong>Sachen \u00fcbrigens auch). Allerdings &#8211; und das merke ich auch &#8211; brauche ich sie nicht jeden Tag. Wie gesagt, der Konzertabend ist toll, aber er haut mich nicht um. Ich glaube, dieses eine <strong>Kettcar <\/strong>Konzert reicht mir erstmal wieder. Die Dringlichkeit, sie unbedingt diesen Sommer noch einmal zu sehen, besteht nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Marcus Wiebusch<\/strong>, <strong>Reimer Bustorff<\/strong> (Bassist bei <strong>Kettcar<\/strong>) und <strong>Thees Uhlmann<\/strong> gr\u00fcndeten zu Beginn der 2000er Jahre das Label <strong>Grand Hotel van Cleef<\/strong>, mittlerweile eines der interessantesten der Branche mit viel guter Musik. Ver\u00f6ffentlichungen vom <strong>Grand Hotel van Cleef <\/strong>kann man blind kaufen, sag\u2018 ich mal. <br>Als <strong>Thees Uhlmann<\/strong> dann zum letzten Song \u201eLandungsbr\u00fccken raus\u201c nochmal auf die B\u00fchne zur\u00fcckkommt, spricht <strong>Reimer Bustorff<\/strong> spa\u00dfeshalber von einem \u2018Gesellschaftertreffen\u2019. Man ist dicke miteinander und es ist zu sp\u00fcren, dass alle an diesem kleinen Konzertabend, der leider schon um 22 Uhr vorbei ist, ihre Freude haben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Hinter all diesen Fenstern <\/em>packe ich mal wieder auf meinen MP3 Stick. Denn wie schrieb die Intro so sch\u00f6n:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>Nie klang Arbeiter-Prosa umwerfender, nie wurde eine so tiefe Sehnsucht nach Liebe und N\u00e4he angenehmer formuliert als mit der Uhlmann&#8217;schen Bierromantik.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br>01: Money Left to Burn <br>02: Benzin und Kartoffelchips <br>03: Rettung <br>04: Balkon gegen\u00fcber <br>05:Kanye in Bayreuth <br>06: 48 Stunden <br>07: M\u00fcnchen <br>08: Sommer &#8217;89 (Er schnitt L\u00f6cher in den Zaun) <br>09: Balu <br>10: Der Tag wird kommen<br>11: Ich danke der Academy <br>12: Anders als gedacht <br>13: Kein Au\u00dfen mehr <br>14: Ein Brief meines 20-j\u00e4hrigen Ichs (Jedes Ideal ist ein Richter) <br>15: Im Taxi weinen <br>16: Landungsbr\u00fccken raus<br>Zugabe: <br>17: Deiche<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/konzerte-2003\/\">Tomte &#8211; Essen, 06.03.2003 \/ Zeche Carl<\/a><br><a href=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/kettcar-koln-09052008\/\">Kettcar &#8211; K\u00f6ln, 09.05.2008 \/ E-Werk<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8218;Ach, die gibt\u2019s auch noch\u2019, dachte ich, als Kettcar ihr letztes Album ver\u00f6ffentlichten. 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