{"id":19828,"date":"2023-12-11T19:56:11","date_gmt":"2023-12-11T18:56:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=19828"},"modified":"2023-12-19T19:46:07","modified_gmt":"2023-12-19T18:46:07","slug":"living-colour-maastricht-06-12-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/living-colour-maastricht-06-12-2023\/","title":{"rendered":"Living Colour &#8211; Maastricht, 06.12.2023"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Muziekgieterij, Maastricht<br><strong>Vorband:<\/strong> &#8211;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC08565-1080x608.jpg\" alt=\"Living Colour - Maastricht, 06.12.2023\" class=\"wp-image-19833\" style=\"width:840px;height:473px\" width=\"840\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC08565-1080x608.jpg 1080w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC08565-980x551.jpg 980w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC08565-550x309.jpg 550w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC08565-800x450.jpg 800w, https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2023\/12\/DSC08565.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><\/figure><\/div>\n\n\n<p>\u201eLove rears its ugly head\u201c. Das war mein <strong>Living Colour<\/strong> Dosen\u00f6ffner. <br>Wie viele andere auch war ich Anfang der 1990er Jahre musikalisch ganz klar in Sachen Grunge unterwegs. <strong>Mudhoney<\/strong>, <strong>Soundgarden<\/strong>, <strong>Green River<\/strong>, <strong>Mother Love Bone<\/strong>, <strong>Nirvana<\/strong>. Wer war das nicht, nachdem er einmal \u201eSmells like teen spirit\u201c geh\u00f6rt hatte? Aber auch der Crossover war ein musikalischer Bestandteil unserer kleinen Musikwelt. Uns, das waren meine beiden besten Freunde und ich. Nahezu t\u00e4glich tarfen wir uns, h\u00f6rten CDs, lasen GFanzines und Musikzeitschriften und erstellten Mixtapes. <br><strong>Living Colour<\/strong>, <strong>Urban Dance Squad<\/strong>, <strong>Red Hot Chili Peppers<\/strong>, alte <strong>Bad Brains<\/strong> Sachen, die kannten wir auch. Denn neben Grunge hatte einer meiner Freunde fr\u00fch ein Faible f\u00fcr Crossover entwickelt, und er kannte sich da gut aus. Die <strong>Red Hot Chili Peppers<\/strong> standen bei ihm irgendwann h\u00f6her im Kurs als <strong>Nirvana<\/strong>, und um die <strong>Freaky Fukin Weirdoz<\/strong> live sehen zu k\u00f6nnen, mussten wir am zweiten Tag des Gie\u00dfener Bizarre Festivals sehr fr\u00fch vor der B\u00fchne sein. Ich glaube, die M\u00fcnchner Funkmetal Band spielte so gegen 12 Uhr mittags im Gie\u00dfener Stadion. Ich folgte ihm beim Crossover zwar nicht ganz, aber doch teilweise. Und diese \u201eLove rears ist ugly head\u201c fand ich ph\u00e4nomenal gut. <em>Time\u2019s Up<\/em>, das erste \u2018Hit\u2019 Album von <strong>Living Colour<\/strong>, besa\u00df er ebenso wie die nachfolgende <em>Biscuits EP<\/em>. Und ich demzufolge auch. Auf Kassette. \u201eLove rears its ugly head\u201c und \u201eThis is the life\u201c von <em>Time\u2019s Up<\/em> sowie \u201eInformation overload\u201c und \u201eTalkin loud and sayin nothing\u201c von der <em>Biscuit EP<\/em> waren ab da sehr oft auf unseren Kassettenkompilationen zu h\u00f6ren. Die Songs hatten dabei genau eine Aufgabe: Brauchte es ein Bindeglied zwischen z. B. <strong>Temple of the Dog<\/strong> und <strong>Keziah Jones<\/strong> oder zwischen <strong>Terence Trent d\u2019Arby<\/strong>\/ <strong>Neneh Cherry<\/strong> und <strong>Stone Temple Pilots<\/strong>\/ <strong>Sonic Youth<\/strong> boten sich <strong>Living Colour<\/strong> geradezu an. Ihre Mischung aus Rockgitarren und Soulfunk kittet das zusammen, was eigentlich gar nicht zusammen auf eine Kassettenseite passt. Das Triple \u201ePlush\u201c, \u201eLeave it alone\u201c und \u201eWhere is life\u201c zum Beispiel. Das hatte etwas. Zumindest 1993 plus. Und ja, wir hatten einen etwas breit gef\u00e4cherten und leicht merkw\u00fcrdigen Musikgeschmack.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu <strong>Living Colour<\/strong>. Durch <em>Time\u2019s Up<\/em> und <em>Stain<\/em> wurden <strong>Living Colour<\/strong> bei uns in S\u00fcdkirchen salonf\u00e4hig und das f\u00fchrte dazu, dass ich mich nach der Grungehochphase auch mit Crossover, Bluesfunk und Soul besch\u00e4ftigte. F\u00fcr einige Wochen war gar ein Livealbum von <strong>Maceo Parker<\/strong> mein Nonplusultra und ein Konzertbesuch in K\u00f6ln wurde nur dadurch verhindert, dass der Polo meines Kumpels mit Motorpanne irgendwo vor Remscheid liegen blieb. <strong>Living Colour<\/strong>, die Band um <strong>Vernon Reid<\/strong> und S\u00e4nger <strong>Corey Glover<\/strong>, sah ich seinerzeit und auch sp\u00e4ter nie live. Irgendwie hat es sich nie ergeben, und nachdem sich die Band 1996 aufgel\u00f6st hat, gab es keine M\u00f6glichkeit mehr. In den 2000er Jahren \u00e4nderten sich meine musikalischen Interessen und <strong>Living Colour<\/strong> waren f\u00fcr mich von da an weg. <br>Weg, aber nicht v\u00f6llig verschwunden. <br>Als vor einigen Wochen die Konzerte der 30 Jahre <em>Stain<\/em> Tour angek\u00fcndigt wurden, z\u00f6gerte ich keine Sekunde und kaufte mir ein Ticket f\u00fcr ihr Maastrichter Konzert. Warum nicht ein altes Lieblingsalbum noch einmal live h\u00f6ren? Auch wenn es bl\u00f6d wird, ist es immer noch gut. Soweit die Gedanken eines Musikfans und Konzertg\u00e4ngers. Doch die k\u00f6nnen so falsch nicht sein. <em>Stain<\/em> ist immerhin das Album mit den nach \u201eLove rears ist ugly head und \u201eTalkin loud and sayin nothing\u201c drittbesten <strong>Living Colour<\/strong> Songs \u201eAusl\u00e4nder\u201c, \u201eNothingness\u201c, \u201eLeave it alone\u201c und \u201eThis little pig\u201c. <br>\u00dcberrascht war ich, als ich ein paar Tage vorher bemerkte, dass das Konzert im gro\u00dfen Saal der Muziekgieterij ausverkauft ist. Einen so starken Zuspruch hatte ich nicht erwartet. <strong>Living Colour<\/strong>, Crossover, Funkmetal, das weckt doch 2023 keine schlafenden Hunde. Denkste! Ein Blick auf ihr Tourprogramm zeigte mir dann, dass nahezu alle Konzerte der <em>Stain<\/em> Tour ausverkauft sind. Ui, ich bin scheinbar nicht der Einzige, der gro\u00dfe Lust auf ein Retrokonzert hat. Dass die gro\u00dfe Mehrheit des Publikums dabei \u00dc45 ist, ist selbsterkl\u00e4rend. Sicherlich ist das nicht nur in Maastricht so, wo ich auffallend viel graumeliertes Haar vor der B\u00fchne ausmache. P\u00fcnktlich um 20 Uhr bin ich in der Muziekgieterij. Die Anfahrt und Parkplatzsuche haben auf Anhieb geklappt. Das Kuddelmuddel wie bei <strong>Archive<\/strong>, meinem letzten gro\u00dfen Muziekgieterij Konzert, bleibt an diesem Abend aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Ein gro\u00dfes <strong>Living Colour<\/strong> Banner h\u00e4ngt an der B\u00fchnenr\u00fcckwand. Eine Vorband gibt es an diesem Abend nicht, um halb neun betreten <strong>Living Colour<\/strong> in Form von <strong>Vernon Reid<\/strong>, <strong>Corey Glover<\/strong>, <strong>Will Calhoun<\/strong> und <strong>Doug A. Wimbish <\/strong>die B\u00fchne. Es ist die 1990er Jahre Besetzung der Band. Nach einigen Doppelheadlinerkonzerten mit der Band <strong>Extreme <\/strong>in England sind sie nun solo auf dem Kontinent unterwegs. Maastricht ist dabei ihre erste Station. Wie wird es werden? Spielen sie noch weiteres Material abseits von <em>Stain<\/em>? Fragen, die setlist.fm mir nicht beantworten konnte, die Doppelkonzerte mit extreme verzeichneten nicht das komplette Album und auch nur knapp zwei H\u00e4nde voll an Songs. Es schien so, als ob <strong>Living Colour<\/strong> bei der Tour die Vorbandrolle zugewiesen war. <\/p>\n\n\n\n<p>Keine Vorband, keine Ablenkung. Die Konzentration gilt <em>Stain<\/em>, dem Album, das 1993 ver\u00f6ffentlicht wurde, und das im Mittelpunkt des Konzertes steht. <em>Stain<\/em> spielen sie in Reihenfolge und komplett. Die Songs eines Albums in Reihenfolge zu spielen, ist manchmal eine Gefahr. An diesem Abend jedoch nicht. \u201eAusl\u00e4nder\u201c, \u201eNothingness\u201c, \u201eLeave it alone\u201c, \u201eThis little pig\u201c, die Hits der Platte sind so gut verteilt, dass das Konzert kein Hitgef\u00e4lle aufweist und man nicht bereits nach 10 Minuten alles Wichtige vom Album geh\u00f6rt hat. <br>Durch die Struktur von <em>Stain<\/em> ist das Konzert quasi vorkonfektioniert. \u00dcberraschungen gibt w\u00e4hrend diesem Programmteil keine. Aber sie starten erst mit zwei anderen, \u00e4lteren Songs. Quasi zum Warmspielen nutzen sie \u201eMiddle man\u201c vom ersten Album <em>Vivid<\/em> und das <strong>Talking Heads<\/strong> Cover \u201eMemories can&#8217;t wait\u201c, das auch auf dem <strong>Living Colour<\/strong> Deb\u00fctalbum zu finden ist. Okay, warum nicht. \u201eMemories can&#8217;t wait\u201c kommt mir beim H\u00f6ren spontan wieder in den Sinn. (Zur Vorbereitung habe ich zuhause nicht alles von <strong>Living Colour<\/strong> geh\u00f6rt.)<\/p>\n\n\n\n<p>Dann die 13 Songs des Albums. Gut, solide, ohne besondere Vorkommnisse. Der Besucher bekommt das, was er erwartet. Ganz schnell stellt sich bei mir ein gutes Konzertgef\u00fchl ein. Living Colour, bemerke ich schnell, sind gut gealtert. Ich kann den Songs gedankenverloren zuh\u00f6ren, muss nicht Sachen denken wie \u2018puhh, das ist jetzt z\u00e4h.\u2019 Oder f\u00fchle mich gar nach einigen Minuten des Wiedersehens gelangweilt. H\u00e4tte ja alles passieren k\u00f6nnen; ist mir bei anderen Reunions und Albumkonzerten schon passiert. Ich hadere ja sehr oft mit all den Reunions und Jubil\u00e4umsachen. Das meiste ist zwar immer noch sch\u00f6n aber gleichzeitig auch irgendwie nicht mehr gut h\u00f6rbar. Der ganze Shoegaze aus den 1990er Jahren zum Beispiel, oder der Britpop von <strong>The La\u2019s<\/strong> oder <strong>Shed Seven<\/strong>. Der Crossover von <strong>Living Colour<\/strong> empfinde ich dagegen als gut gealtert. Ich kann ihn noch gut h\u00f6ren. Klar, ich werde das jetzt nicht t\u00e4glich machen oder so, aber w\u00e4hrend des Konzerts sp\u00fcrte ich keine Langeweile und auch den vorherigen Gedanken, vielleicht etwas eher zu gehen, lie\u00df ich direkt fallen. Nein, dieses Konzert muss ich bis zum Ende sehen. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Album h\u00f6re ich ein kurzes Hip-Hop-Hommage Medley (\u201eWhite lines (don&#8217;t don&#8217;t do it)\u201c\/ \u201eApache\u201c\/ \u201eThe message\u201c). Das passt, denn w\u00e4hrend der Ansagen lerne ich, dass der &nbsp;Bassist <strong>Doug A. Wimbish<\/strong> fr\u00fcher mit den Urgesteinen <strong>Grandmaster Flash<\/strong>, der <strong>Sugarhill Gang<\/strong> und weiteren Hip-Hop Gr\u00f6\u00dfen (er z\u00e4hlte sie alle auf, ich habe ein schlechtes Ged\u00e4chtnis) der damaligen Zeit zusammenspielte. Nebenbei fr\u00fchst\u00fccken <strong>Living Colour<\/strong> so auch das just gefeierte 50-j\u00e4hrige Hip-Hop Jubil\u00e4um ab. Zur Erinnerung: das Genre Crossover crosste urspr\u00fcnglich den Hip-Hop mit Rockgitarren. Im Anschluss folgen die Hits der Vorg\u00e4ngeralben. Klar, \u201eCult of personality\u201c, das bei den MTV Music Awards drei Titel abr\u00e4umte ( Best New Artist, Best Group Video, Best Stage Performance), darf bei einem <strong>Living Colour<\/strong> Konzert nicht fehlen, das eingangs besprochene \u201eLove rears its ugly head\u201c schon mal gar nicht. Es sind die vielleicht gr\u00f6\u00dften Hits der Band, die geh\u00f6ren ins Programm.<\/p>\n\n\n\n<p>Gute zwei Stunden spielen <strong>Living Colour<\/strong> all das, was ich erwartet habe. Es war ein sehr sympathisches Konzert, <strong>Living Colour<\/strong> eine sehr sympathische Band.<\/p>\n\n\n\n<p>What&#8217;s your favorite color? <strong>Living Colour<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe title=\"Living colour \/ Muziekgieterij Maastricht (5)\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/nQKnSc38UR0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Setlist:<\/strong><br>01: Middle man <br>02: Memories can&#8217;t wait<br>03: Go away <br>04: Ignorance is bliss <br>05: Leave it Alone <br>06: Bi <br>07: Mind your own business <br>08: Ausl\u00e4nder <br>09: Never satisfied <br>10: Nothingness <br>11: WTFF <br>12: Postman <br>13: This little pig <br>14: Hemp <br>15: Wall <br>16: White lines (don&#8217;t don&#8217;t do it) \/ Apache \/ The message <br>17: Glamour boys <br>18: Love rears its ugly head <br>19: Cult of personality <br>20: Time&#8217;s up <br>21: What&#8217;s your favorite color? (Theme song)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br>&#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eLove rears its ugly head\u201c. Das war mein Living Colour Dosen\u00f6ffner.<br \/>\nWie viele andere auch war ich Anfang der 1990er Jahre musikalisch ganz klar in Sachen Grunge unterwegs. Mudhoney, Soundgarden, Green River, Mother Love Bone, Nirvana. Wer war das nicht, nachdem er einmal \u201eSmells like teen spirit\u201c geh\u00f6rt hat? Aber auch der Crossover war ein musikalischer Bestandteil unserer kleinen Musikwelt. <\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19831,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","_seopress_titles_title":"pretty-paracetamol in concert: %%post_title%%","_seopress_titles_desc":"\u201eLove rears its ugly head\u201c. 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