{"id":10914,"date":"2019-05-05T14:58:19","date_gmt":"2019-05-05T12:58:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=10914"},"modified":"2022-06-26T18:53:45","modified_gmt":"2022-06-26T16:53:45","slug":"out-of-the-crowd-festival-esch-sur-alzette-27-04-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/out-of-the-crowd-festival-esch-sur-alzette-27-04-2019\/","title":{"rendered":"Out of the crowd Festival &#8211; Esch-sur-Alzette, 27.04.2019"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Kulturfabrik, Esch-sur-Alzette<br><strong>Bands:<\/strong> Town Portal, The Murder Capital, Lysistrata, Built to spill, BEAK&gt;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1150\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_1864.jpg\" alt=\"The Murder Capital\" class=\"wp-image-10920\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Irre ich oder tauchten in den letzten Jahren wieder vermehrt Ein-Tages-Festivals auf? Das Sirene\u2019s call in Luxemburg, das &#8211; dieses Jahr pausierende &#8211; Crosslinx Festival in Eindhoven, das Little waves in Genk oder das Geelen calling Festival in, eben, Geelen.<br>Auch das Out of the crowd Festival in Esch ist so ein Festival, das f\u00fcr einen Tag lang einen Klub beziehungsweise einen Veranstaltungsort in ein kleines Festivalgel\u00e4nde verwandelt. Der Vorteil solcher Veranstaltungen liegt dabei klar auf Hand: \u00fcbersichtlich, meist \u00fcberdacht und zeitlich so komprimiert, dass ohne gro\u00dfe Planungen und\/oder Gep\u00e4ck packen ein Besuch eingerichtet werden kann. Interessanterweise befinden sich all die von mir aufgez\u00e4hlten Festivals in Benelux. \u2018Nachtigall ick h\u00f6r dir trapsen\u2018 mag derjenige denken, der meinen letzten Post gelesen hat, aber ich vermeide jetzt die erneute Lobhudelei auf Konzertorte in unseren Nachbarl\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Out of the crowd Festival in Esch ist ein besonderes Festival. Thematisch ist es, wenn ich mir das Programm der letzten Jahre so anschaue, eher den lauten Gitarren zugewandt und in seiner Bandauswahl dahin ausgerichtet. Im letzten Jahr zum Beispiel f\u00fchrten <strong>Metz<\/strong> und <strong>Motorpsycho<\/strong> das Lineup an. Die Macher beschr\u00e4nken sich darauf, eine Zielgruppe zwischen Noise-, Post- und Math-Rock anzusprechen. Damit wei\u00df man als Besucher ganz klar, was man zu erwarten hat, oder was man erwarten kann, den gr\u00f6\u00dftenteils spielen hier bands, deren Namen nicht wirklich bekannt sind. Also mir zumindest nicht. Oder wem sagen <strong>Town Portal<\/strong>, <strong>Peter Kernel<\/strong>,<strong> Lysistrata oder The Murder Capital<\/strong> mehr als nur ein \u2018hab ich letztens mal was von gelesen\u2018? Mir nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ort des Geschehens ist die Kulturfabrik, ein Geb\u00e4udekomplex direkt an der Hauptstra\u00dfe des Ortes Esch. Ich bin zum ersten Mal in dieser Gegend, Esch scheint ein kleines Industriest\u00e4dtchen zu sein. Viel sehe ich aber nicht von der Stadt, denn von der Autobahn kommend ist ein Verfahren schier unm\u00f6glich und damit eine unfreiwillige Stadtrandfahrt ausgeschlossen. Und f\u00fcr eine freiwillige Besichtigung bleibt mir einfach zu wenig Zeit. Ich hatte scheinbar bei der Fahrt durch die Eifel ein bisschen getr\u00f6delt, und um meinen Plan umzusetzen, mit den d\u00e4nischen Band <strong>Town Portal<\/strong> in das Festival zu starten, musste ich direkt ins Kulturzentrum. So bleibt nur ein kurzer Blick \u00fcber den Supermarktparkplatz, auf dem scheinbar auch alle anderen Festivalteilnehmer ihr Auto parken.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Konzertr\u00e4ume, direkt nebeneinander liegend. Hier wird das Out of the crowd Festival also stattfinden. Auf dem Innenhof der Kulturfabrik erg\u00e4nzen drei Verpflegungsst\u00e4nde die Szenerie. Das wirkt auf mich \u00fcberschaubar und sofort sympathisch.<br>Organisatorisch l\u00e4uft das Ganze so ab: Ist die Musik in dem einen Saal vorbei, steht Minuten sp\u00e4ter ein Konzert im zweiten Saal an. Es ist also ein nonstop Programm, das auf mich einprasselt. Zeit zum Durchschnaufen und Essen bleibt eigentlich nur, wenn ich eine Band auslasse. Ich entscheide mich, mir meine Pause bei <strong>Peter Kernel<\/strong> zu g\u00f6nnen, also zwischen den Auftritten von <strong>Built to Spill<\/strong> und <strong>BEAK&gt;.<\/strong><br>Das funktioniert gut und ich habe zu keiner Zeit das Gef\u00fchl, gelangweilt rumzustehen. Das ist mitunter das gr\u00f6\u00dfte Manko, wenn man alleine ein Festival besucht. &nbsp;Manchmal st\u00f6rt nur der Soundcheck, wenn die Band, die gerade ein Konzert spielt, ihre Gitarren stimmt oder sich an einer leiseren Ballade versucht. Obwohl, Balladen h\u00f6re ich an diesem Abend eher selten. Denn wie erw\u00e4hnt, dass Ootc ist f\u00fcr krachige und laute Bands bekannt.<br>Jetzt mag man fragen, warum dann <strong>BEAK&gt;<\/strong> in der Bandliste auftauchen. Auch ich stelle mir diese Frage. So 100%ig passen <strong>BEAK&gt;<\/strong> nicht ins Bandkonzept, finde ich. Vielleicht d\u00fcrfen sie auch deswegen erst um 23 Uhr ran, als letzte Band, wenn im Nebensaal kein Soundcheck mehr notwendig ist und das Konzert st\u00f6ren k\u00f6nnen. <strong>BEAK&gt;<\/strong> werden die ruhigste Band des Abends.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_1851.jpg\" alt=\"Town Portal\" class=\"wp-image-10916\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wie erw\u00e4hnt, ich starte mit der d\u00e4nischen Band <strong>Town Portal<\/strong>. Das Video versprach Mathrock, das wurde es aber nicht so ganz. Vierzig Minuten lang ballerten mir die Gitarren um die Ohren, ohne Gesang, ohne viel Heck meck. <strong>Town Portal<\/strong> klingen sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>The Murder Capital<\/strong>. Wie es der Teufel will bekam ich tags zuvor eine dieser Promomails, in der mir just <strong>The Murder Capital<\/strong> nahegelegt wurden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>The Murder Capital beendeten 2018 mit einem bemerkenswerten Standing: Eine Band, allerorts empfohlen, ohne auch nur einen einzigen Song ver\u00f6ffentlicht zu haben. In einer Zeit, in der Leute und Bands standardm\u00e4\u00dfig zu viel von sich preisgeben, machten es The Murder Capital entgegengesetzt. Du m\u00f6chtest etwas \u00fcber sie herausfinden? Geh zu einem ihrer Konzerte und sieh selbst. Wenn du noch reinkommst. Mit ihrem bei\u00dfenden, mitrei\u00dfenden Livevideo \u201eMore Is Less\u201c und allein durch Mundpropaganda haben sich The Murder Capital eine beindruckende Reputation aufgebaut.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Und weiter,<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>The Murder Capital haben heute ihre zweite Single \u201eGreen &amp; Blue\u201c ver\u00f6ffentlicht. Epische 6 Minuten lang, ist der Song schon jetzt ein H\u00f6hepunkt ihrer hochgelobten Liveshows.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Also h\u00f6rte ich mir den Song und war angetan. Das klang vielversprechend und so kamen <strong>The Murder Capital<\/strong> auf meine will-ich-sehen Liste.<br>Und was soll ich sagen. Es stimmt. <strong>The Murder Capital<\/strong> sind eine famose Liveband. Nimm die Attit\u00fcde von <strong>Liam Gallagher<\/strong> (gelangweilt wirkendes Schellenring spielen, Rauchen auf der B\u00fchne, d\u00e4mlich gucken), die Wucht von <strong>Shame<\/strong> und die arrogante Ausstrahlung von <strong>The Enemy<\/strong> und anderen Ladbands, dann hast du <strong>The Murder Capital<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00e4nger <strong>James McGovern<\/strong> beherrscht dabei alle gro\u00dfen Gesten. Manchmal ist es schon ein bisschen zu viel, wenn er erst wie <strong>Ian Curtis<\/strong> apathisch \u00fcber die B\u00fchne tanzt und Sekunden sp\u00e4ter in sch\u00f6nster <strong>Gallagher<\/strong> Manier regungslos am B\u00fchnenrand hockt und leer ins Publikum schaut. Das wirkt dann doch arg aufgesetzt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe title=\"THE MURDER CAPITAL @ OUT OF THE CROWD FESTIVAL 2019 (ESCH SUR ALZETTE)\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/RKMhMRRzXyA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p>Musikalisch haben <strong>The Murder Capital<\/strong> einiges drauf, keine Frage. Ein Album haben die vier Bubis noch nicht ver\u00f6ffentlicht, bisher sind nur die beiden Singles \u201eGreen &amp; Blue\u201c und \u201eFeelings fades\u201c erschienen, aber mir kommt es so vor, als kenne ich jeden Song. Kein Wunder, denn bis auf eine Ballade (die aber ein guter Dosen\u00f6ffner f\u00fcr ein gr\u00f6\u00dferes Publikum sein wird) machen die Iren ziemlich klassischen, h\u00f6renswerten Post-Punk.<br>In dem erstmals gut gef\u00fcllten Saal wird schnell klar, hier spielt gerade eine gute Band. Der Abschlussapplaus ist der gr\u00f6\u00dfte des Tages. Die werden noch gro\u00df!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lysistrata<\/strong> aus Frankreich. Sie bezeichnen ihre Musik als \u2018alles, was mit Post zu tun hat\u2018. Damit passen sie schon einmal gut hierhin und ihr Konzert im kleineren Saal kommt dieser Ansage sehr nahe. Schon w\u00e4hrend des <strong>The Murder Capital<\/strong> Auftritts dr\u00f6hnt es durch die T\u00fcren. Der Soundcheck war laut und das Konzert ist es sp\u00e4ter auch. <strong>Lysistrata<\/strong> erinnern mich an die <strong>Cloud Nothings<\/strong> oder <strong>The Japandroids<\/strong>. Das ging gut ab und es wird an diesem nieseligen Apriltag erstmals so richtig warm in den R\u00e4umlichkeiten der Kulturfabrik!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed aligncenter is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<p class=\"responsive-video-wrap clr\"><iframe title=\"LYSISTRATA  @ OUT OF THE CROWD FESTIVAL 2019 (ESCH SUR ALZETTE )\" width=\"1200\" height=\"675\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/rmUc3HIF_YA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Built to Spill<\/strong>. Was f\u00fcr eine Entt\u00e4uschung!<br>Der Sound war schlecht, <strong>Doug Martsch<\/strong> wirkte m\u00fcde und seine Band spr\u00fchte auch nicht gerade vor Spiellaune. Es schien, als ob der einst\u00fcndige Auftritt mehr l\u00e4stige Pflicht als Spa\u00df bereitete. <strong>Built to Spill<\/strong> waren mein Grund, nach Esch zu fahren. Mein Lieblingsalbum <em>Keep it like a secret<\/em> pr\u00e4sentiert die Band in diesem Fr\u00fchjahr auf einigen Konzerten und da kann ich keine Gelegenheit auslassen, mir ein paar Konzerte anzusehen.<br>Schon zur Umbaupause finde ich vor der B\u00fchne ein und wundere mich, dass es auch sp\u00e4ter nicht wirklich voll wird. Ziehen <strong>Built to Spill<\/strong> hier nicht? Es w\u00e4re unverst\u00e4ndlich, denn wie gesagt, <em>Keep it like a secret<\/em> wird die Band gleich in voller L\u00e4nge pr\u00e4sentieren. Das h\u00f6rt und sieht an nicht oft.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1150\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_1923.jpg\" alt=\"Built to spill\" class=\"wp-image-10917\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das Konzert beginnt wie das Album mit \u201eThe plan\u201c und \u201eCenter of the universe\u201c. Aha, denke ich, sie spielen die Songs also in Reihenfolge.&nbsp; Aber als als n\u00e4chstes nicht \u201eCarry the zero\u201c ert\u00f6nt, wei\u00df ich, ich habe mich geirrt. Es ist ein fahriges Konzert. <strong>Built to Spill<\/strong> springen nun wild durch <em>Keep it like it secret<\/em>, lassen dabei \u201eYou were right\u201d aus und wollen so gar nicht \u201eCarry the zero\u201c spielen. Stattdessen murmelt <strong>Doug Martsch<\/strong> nach 40 Minuten und dem epischen \u201eBroken Chairs&#8220; (das leider ohne das Pfeifen auskommen muss) irgendwas wie \u2018That was \u2026 blablabla\u2018 und stimmt \u201eIn the morning\u201c an, was bekannterma\u00dfen nicht auf <em>Keep it like it secret<\/em> sondern auf <em>There is nothing wrong with love<\/em> ist. Egal, \u201eIn the morning\u201c ist aber ein top Song, ich fand es gut, ihn zu h\u00f6ren. Aber \u201eCarry the zero\u201c finde ich jedoch noch besser und ich warte weiter sehns\u00fcchtigst. Einen Song mu\u00df ich mich noch gedulden, bis \u201eCarry the zero\u201c den Abschluss des Konzertes bildet. Zu diesem Zeitpunkt ist es im Saal schon arg leer. Was ist hier los? Ich denke, es mit folgenden Dingen zu tun haben: der Sound war wirklich mies ausgesteuert, <strong>Doug Martsch<\/strong> Stimme fast gar nicht zu h\u00f6ren. \u00dcberdies sind nicht alle <em>Keep it like a secret<\/em> Songs Kn\u00fcller, der Fluch eines Albumkonzertes schien bei nicht nur Fanpublikum voll durchzuschlagen.<br>So wird der Auftritt am Ende des Tages das schw\u00e4chste Konzert des Festivals, was a) nicht f\u00fcr <strong>Built to Spill<\/strong> aber b) f\u00fcr die geschmacksichere Auswahl der Veranstalter spricht.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_1928.jpg\" alt=\"Beak&gt;\" class=\"wp-image-10918\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Dann muss eben <strong>BEAK&gt;<\/strong> herhalten, um den Abend zu retten. Und was soll ich sagen: sie haben es geschafft.<br>Erst ist es sch\u00f6n mit anzusehen, wie die drei Musiker vor Konzertbeginn im Kreis zusammenstehen und sich bei einem Schluck Bier wie ein paar Kumpels \u00fcber irgendwas unterhalten. Das sieht nicht so aus, als w\u00fcrden sie gleich ein Konzert geben, vielmehr sieht es so aus, als st\u00fcnden sie nach einer Party noch ein bisschen rum oder diskutieren gerade das just gemeinsam gesehene Fu\u00dfballspiel. Drei Freunde im Gespr\u00e4ch: unaufgeregt und ausgeglichen.<br>Sp\u00e4ter ist es dann genauso sch\u00f6n mitanzusehen, wie eben diese drei Kumpel zusammen ein wunderbares Konzert spielen. Neben <strong>Geoff Barrow<\/strong> spielen <strong>Billy Fuller<\/strong> Gitarre und <strong>Will Young<\/strong> mal Keyboards oder Gitarre.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich muss gestehen, <strong>BEAK&gt;<\/strong> hatte ich bisher nicht richtig auf dem Schirm. Mein einziger Ber\u00fchrungspunkt mit <strong>Geoff Barrow<\/strong> war &#8211; neben ein, zwei <strong>Portishead<\/strong> Konzerten &#8211; eine Filmmusikbesprechung im Rahmen des Primavera Sound vor einigen Jahren. Die war lustig, interessant und enorm lehrreich. Danach sah ich ihn noch beim Essen auf der Hotelterrasse. Mehr war da aber nicht. Musikalisch hatte ich <strong>BEAK&gt;<\/strong> in eine spezielle, sehr jazzexperimentelle Krautrockecke gelegt, die mich damals noch nicht so interessierte. Daher schenkte ich den beiden Alben<em> &gt;<\/em> und<em> &gt;&gt;<\/em> keinerlei Interesse.<br>Dass das mit dem Experimentellen jedoch gar nicht so wild ist, lernte ich erst mit den aktuellen Songs des letzte Albums<em> &gt;&gt;&gt;<\/em>. Ich h\u00f6rte \u201eBrean down\u201c und dachte \u2018uii, das ist ja tanzbar und von einer gro\u00dfen Leichtigkeit\u2018. Das hatte ich so nicht erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt freue ich mich schon, sie beim Primavera wiederzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br>&#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irre ich oder tauchten in den letzten Jahren wieder vermehrt Ein-Tages-Festivals auf? Das Sirene\u2019s call in Luxemburg, das &#8211; dieses Jahr pausierende &#8211; Crosslinx Festival in Eindhoven, das Little waves in Genk oder das Geelen calling Festival in, eben, Geelen. 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