{"id":10736,"date":"2019-02-01T18:09:46","date_gmt":"2019-02-01T17:09:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?p=10736"},"modified":"2024-11-17T16:57:34","modified_gmt":"2024-11-17T15:57:34","slug":"ian-sweet-koeln-29-01-2019","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/ian-sweet-koeln-29-01-2019\/","title":{"rendered":"Ian Sweet &#8211; K\u00f6ln, 29.01.2019"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Ort:<\/strong> Bumann &amp; Sohn, K\u00f6ln<br><strong>Vorband:<\/strong> DORIS<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"2048\" height=\"1152\" src=\"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/WP_20190129_21_01_30_Pro_01.jpg\" alt=\"Ian Sweet,DORIS,Konzertbericht,Review\" class=\"wp-image-10738\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n<p><strong>Ian Sweet<\/strong>. Bis vor wenigen Wochen kannte ich die amerikanische Band nicht. Nichts Neues also, es ist wie so oft. Erst kurz vor Konzerten lerne ich die Musik kennen. Seit einiger Zeit habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, Konzerte auf Facebook, deren Titelbild irgendwie ansprechend auf mich wirkt, mit \u2018interessiert\u2018 zu markieren. Am Wochenende klicke ich mich dann durch und h\u00f6re sukzessive meine Interessenliste ab. Gef\u00e4llt mir irgendetwas, \u00fcberlege ich einen Ticketkauf. Bei <strong>Ian Sweet<\/strong> ist das so, bei vielen anderen Konzerten war das ebenso. Konzerte im Bumann &amp; Sohn haben sich dabei als\u00a0 &#8211; nach meinem Geschmack gehend &#8211; als sichere Bank herausgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>An diesem Abend also <strong>Ian Sweet<\/strong>. Zwei Alben gibt es von denen, <em>Shapeshifter<\/em> und <em>Crush Crusher<\/em>. Angefixt hat mich schlussendlich die Hitsingle \u201eSpit\u201c. Die ist sch\u00f6nster Indierock! Nur knapp dahinter im Ranking laufen \u201eHiding\u201c und \u201eShapeshifter\u201c. Also drei Argumente f\u00fcr einen Ticketkauf. Ich steh eh\u2018 auf amerikanischen Indierock, und <strong>Ian Sweet<\/strong> erinnerten mich sehr an die guten <strong>Speedy Ortiz<\/strong>, die mich seinerzeit an die sehr sehr guten <strong>Pavement<\/strong> erinnerten. Am Ende ist es bei amerikanischem Indierock immer irgendwie <strong>Pavement<\/strong> oder zumindest <strong>Stephen Malkmus<\/strong>, an die ich mich erinnert f\u00fchle. Wie erw\u00e4hnt, ich mag amerikanischen Indie und bin ein Twen aus den 1990ern. Neben dem musikalischen Ged\u00f6ns lerne ich durch die Videos, dass&nbsp;<strong>Ian Sweet<\/strong> &#8211; wie der Name vielleicht vermuten lie\u00dfe &#8211; kein S\u00e4nger ist, sondern eine dreik\u00f6pfige Band. Gitarre, Schlagzeug, Bass. Mehr wei\u00df ich aber erstmal nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Olivia Newton-John<\/strong>. Mein erster Gedanke, als ich das Bumann betrete. <strong>Andreya Casablanca<\/strong> (die von <strong>Gurr<\/strong>) a.k.a. <strong>DORIS<\/strong> h\u00fcpft zu Discobeats aus dem Apple Laptop \u00fcber die B\u00fchne. A ha, so klingt also das Soloprojekt der <strong>Gurr<\/strong> Gitarristin. Willkommen im Berlin der 10er Jahre! Outfit: 1980er Jahre; Musik: Disko. <strong>DORIS<\/strong> ist da ein logischer Projektname. Die S\u00e4ngerin von <strong>Ian Sweet<\/strong> wird sp\u00e4ter die Referenz <strong>Robyn<\/strong> hervorholen. Generationenansichtssache. Fakt ist, dass das Projekt <strong>DORIS<\/strong> sehr unterhaltsam ist und so ganz anders klingt als <strong>Gurr<\/strong>. Es hat Spa\u00df gemacht, auch wenn ich nur drei Songs mitbekam. Ob die vier Tapes oder die vier Halsketten, die <strong>Andreya<\/strong> als Merch anbot, weggingen wie geschnitten Brot, hab ich ganz vergessen nachzuschauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn es wartete noch <strong>Ian Sweet<\/strong>. Das Trio um <strong>Jilian Medford<\/strong> spielt 10 oder 11 Songs, von denen ich drei aus meiner YouTube Vorrecherche kenne. Die Band wirkt nicht nur unglaublich jung, sie ist es auch und verst\u00e4rkt dadurch noch meine Assoziationen mit <strong>Speedy Ortiz<\/strong>. \u2018Dies sei ihr erstes Europakonzert \u00fcberhaupt\u2018, so die S\u00e4ngerin und ich merke ihr f\u00f6rmlich ihre Begeisterung dar\u00fcber an. Alles an diesem Gig war f\u00fcr sie irgendwie toll und aufregend. Die Tour wird sicherlich ein unvergesslich Erlebnis f\u00fcr die drei.<br>Musikalisch sind <strong>Ian Sweet<\/strong> nicht die Neuerfindung des Indierock, aber das m\u00fcssen sie auch nicht sein. Sie bewegen sich in altbekannten und vielleicht auch ausgetretenen Pfaden und machen Musik, die in den USA und anderswo schon 100 andere Bands so gemacht haben. Aber mir gef\u00e4llt diese Art Indierock selbst in der 1000. Variation, so dass sich f\u00fcr mich die Frage nach der Sch\u00f6nheit des Abends nicht stellt. Nat\u00fcrlich war es ein sch\u00f6ner Abend! <strong>Ian Sweet<\/strong> sind eine empfehlenswerte Band, die hoffentlich noch ein paar Alben machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein unspektakul\u00e4res Konzert und ich nehme aus diesem Abend mit, dass ich zwei Auftritte gesehen habe, die unterschiedlicher nicht h\u00e4tten sein k\u00f6nnen. Das war an diesem Abend das Salz in der Suppe.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kontextkonzerte:<\/strong><br>&#8211;<br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ian Sweet. Bis vor wenigen Wochen kannte ich die amerikanische Band nicht. Nichts Neues also, es ist wie so oft. Erst kurz vor Konzerten lerne ich die Musik kennen. 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