{"id":8005,"date":"2017-02-25T21:06:41","date_gmt":"2017-02-25T20:06:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/?page_id=8005"},"modified":"2022-03-16T21:12:47","modified_gmt":"2022-03-16T20:12:47","slug":"konzerte-2002","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/konzerte-2002\/","title":{"rendered":"Konzerte 2002"},"content":{"rendered":"<p><strong>Foo Fighters; K\u00f6ln, Palladium 8.12.02<\/strong><br \/>\nOhne grossartige Erwartungen hatte ich mir die Konzertkarte gekauft. Die Erinnerung an das E-Werk Konzert vor Jahren war nur noch sp\u00e4rlich vorhanden. Aber via TV &#8211; ich hatte im Vorfeld \u00f6fters Ausschnitte vom FF Geb\u00e4ude 9 Konzert im Sommer gesehen &#8211; wurde man geh\u00f6rig auf dieses Ereignis eingestimmt. Und, die neue CD ist gut und Supergrass (special guest) sowieso.<br \/>\nWas sie zwischen 20.00 und 21.00 Uhr eindruckvoll best\u00e4tigten. Eine nette, unterhaltsame Show er\u00f6ffnete diesen Konzertabend. Supergrass haben mich so \u00fcberzeugt, dass ich zu ihren Soloshows gehen werde, wenn sie denn nochmal im Lande sind. Gegen 21.30 Uhr starteten dann die Foo Fighters.Und wie! Es war einer der besten Konzertstarts, die ich erlebt habe. Nach dieser furiosen ersten Viertelstunde war die Mehrzahl der Menschen im ausverkauften Palladiums gl\u00fccklich und zufrieden. Ich auch! Und in netter freundlicher Atmosph\u00e4re gings dann auch weiter. Nach guten 2 Stunden, in denen Dave Grohl und Co eine wunderbare Show abgeliefert hatten, war dieser Abend vorbei. Mein Kollege kaufte sich noch ein T-Shirt f\u00fcr 10 Euro, und wir fuhren nach Hause.<\/p>\n<p><strong>Oasis; Stuttgart, Messezentrum B 28.11.02<\/strong><br \/>\nAuf nach Stuttgart! Am Donnerstag Morgen begann meine kleine Konzertreise. Sie f\u00fchrte mich \u00fcber die A61, A 6 und A 81 direkt zum IB G\u00e4stehaus in Stuttgart. Gegen 16 Uhr, jaja, einige Pausen zwischendurch m\u00fcssen sein, stellte ich meine Tasche aufs Hotelbett. Es blieb noch ein bischen Zeit, um Richtung Innenstadt zu wandern und eine Brezel zu kaufen. Mehr war aber nicht drin, ich musste noch die Bahnverbindung zur Messe abchecken. Da ich nicht genau absehen konnte, wie lange die Fahrt mit der U- Bahn dauern w\u00fcrde, machte ich mich so gegen halb sieben auf den Weg. \u00d6sterreichischer Platz- Hbf &#8211; Killesberg \/ Messe. Gegen Viertel nach sieben war ich da. Raus aus der Bahn, rein in die Halle. Diese war zu diesem Zeitpunkt zu einem Drittel gef\u00fcllt. Kurz nach halb acht. Erstmal ein Bier kaufen und ein bischen im Vorraum rumgucken. Ich blickte in das typische &#8211; zum gr\u00f6ssten Teil m\u00e4nnliche (gesch\u00e4tzte 80 %) &#8211; Oasis Publikum. Oasis sind keine Frauenband!<br \/>\nAb 20 Uhr stieg die Spannung. Das Publikum wartete auf die Vorband. Die gab es aber heute nicht. Stattdessen betraten gegen halb neun die Oasis- Rowdies die B\u00fchne und st\u00f6pselten Kabel und Mikrofone ein. Ein Signal! Es sollte beginnen.21 Uhr. Es war soweit. Das Intro und &#8222;Hello&#8220; schallte aus den Boxen. Mein erster Gedanke, es ist ganz sch\u00f6n hell in der Halle.<br \/>\nOasis wie man sie kennt. Leicht arrogant wirkend, kein Wort zum Publikum. Scheinbar emotionslos und anteilnahmslos spielten sie ihr Set. Tja, so sind sie nun mal. Liam nuschelte was das Zeug hielt und sein Bruder spielte selbst die grossen Popperlen &#8222;Little by little&#8220; und &#8222;Don&#8217;t look back in anger&#8220; einfach so herunter. Keine grossen Gesten, keine ausergew\u00f6hnliche Lichtshow. Einfach nur die Musik.<br \/>\nDas ist es, was die einen an dieser Band fasziniert und die anderen irritiert. Man muss sich halt drauf einstellen und hoffen, dass diese bandeigene Gleichg\u00fcltigkeit nicht in einem zu schnellen Abgang von Liam endet. Alles schon mal dagewesen. Zum Gl\u00fcck heute aber nicht.<br \/>\n2 Lieder als Zugabe und &#8222;Wonderwall&#8220; vom Band! Sowas k\u00f6nnen sich nur Oasis leisten.<br \/>\nWir sehen uns in D\u00fcsseldorf. Ich freu mich. Exist!<\/p>\n<p><strong>Nada Surf; K\u00f6ln, Prime Club 21.11.02<\/strong><br \/>\nNada Surf die Dritte. Nachdem wir die letzten beiden Nada Surf Konzerte in K\u00f6ln verpasst hatten, konnten uns heute weder Krankheit noch fahrtechnische Probleme davon abhalten. Also, 21 Uhr Prime Time im Prime Club. Die Vorband, nicht wie versprochen Gemma Hayes, sondern irgendeine deutsche Band aus Berlin, war nicht der Rede wert. Dann aber Nada Surf. Gut gelaunt und voller Enthusiasmus wurde uns (fast) alles geboten, wonach wir uns gesehnt hatten. Der Prime Club war sehr gut gef\u00fcllt, die Stimmung war gut. Einzig entt\u00e4uscht d\u00fcrfte der immerw\u00e4hrende &#8222;Popular&#8220;- Schreier gewesen sein. Er wurde nicht erh\u00f6rt. Ansonsten alle Hits und viel von der neuen CD.<br \/>\nDie nach gut 70 Minuten anstehenden Zugaben standen dann unter dem folgenden Motto:&#8220;We play an old one and a new one.&#8220; Und das dreimal. Fantastisch! Bitte wiederkommen!!!<\/p>\n<p><strong>Suede; K\u00f6ln, Live Music Hall 19.11.02<\/strong><br \/>\nAusverkauft ist nicht gleich ausverkauft. Auch Suede waren heute abend ausverkauft, aber es war bei weitem nicht so voll wie bei QOTSA. Was nicht wirklich schlimm war. Eine weitere Augenf\u00e4lligkeit; es waren sehr viele weibliche Zuh\u00f6rer im Publikum. Aber das wundert wohl nicht wirjklich jemanden.<br \/>\nAuf der Internetseite hatte ich nachmittags gelesen, dass sich Brett Anderson bei einem Konzert in England den Fu\u00df verletzt hatte, die Tour aber trotzdem nicht absagen wollte. Das Ergebnis war, dass der Suede S\u00e4nger das ganze Konzert auf einem Barhocker sitzend abgehalten hat. Zu Beginn hatte ich bedenken, dass das die Stimmung negativ beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnte. Nach einer halben Stunde wurde ich aber eines besseren belehrt. Das Publikum rockte auch so und lechzte f\u00f6rmlich nach den guten alten Suede Singles. Diese bildeten dann auch die Stimmungshighlights. Egal ob &#8222;Trash&#8220;, &#8222;Animal nitrate&#8220; oder &#8222;Beautiful ones&#8220;. Und so war auch f\u00fcr mich, da ich eigentlich nur &#8222;Suede- Singles&#8220; &#8211; H\u00f6rer bin, der Wiedererkennungswert gross. Je weiter der Abend fortschritt, desto mehr M\u00fche hatte Brett Anderson, auf seinem Hocker sitzen zu bleiben. Es war ihm anzusehen, wie sehr es ihn st\u00f6rte, dass er nicht einfach aufspringen konnte, um mit dem Publikum mitzufeiern.<br \/>\n&#8222;This is our last song&#8220;, sagte Brett Anderson nach einer guten Stunde. &#8222;Buhh,&#8230;.noooo!!!&#8220; antwortete das Publikum.&#8220;Well, you know how it works. If you are going mad, we&#8217;ll come back and play some more.&#8220; meldete sich der Suede S\u00e4nger wieder zu Wort. Gesagt, getan. Nach angenehmen 90 Minuten beendeten die &#8222;Beautiful ones&#8220; eben so diesen Abend in K\u00f6ln. Es hat sich seit ihrem letzten Konzert in K\u00f6ln nicht viel ge\u00e4ndert.<br \/>\nFazit: Suede sind ein garant f\u00fcr sch\u00f6ne Konzertabende in loungiger Atmosph\u00e4re. Auch f\u00fcr nicht so grosse Fans.<\/p>\n<p><strong>Queens of the Stone Age; K\u00f6ln, Live Music Hall 12.11.02<\/strong><br \/>\nVoll, voller, Live Music Hall. So steigert man am heutigen Abend &#8222;voll&#8220;. Die Live Music Hall platze aus allen N\u00e4hten. Was sagt wohl die Feuerwehr dazu? Gegen f\u00fcnf vor acht betraten wir die Konzerthalle, die jetz schon einen ausverkauften Eindruck machte, und h\u00f6rten die letzten Kl\u00e4nge von Surrogat, ne gute deutsche Band. Wir schlengelten uns durch bis zur H\u00f6he des Mischpults, wo es schon zu so fr\u00fcher Stunde stickige Luft herrschte. Millionaire, die eigentliche Vorband betrat nach zwanig Minuten die B\u00fchne. Nach weiteren 15 Minuten wurde es mir zu ungem\u00fctlich, und ich verzog mich in die hinteren Bereiche der Live Music Hall. Aber dort war es auch nicht viel gem\u00fctlicher. Dr\u00e4ngende Enge \u00fcberall. Millionaire beendeten ihr Set, und ich versuchte, mir ein Getr\u00e4nk zu kaufen. Nach zwanzig Minuten hatte ich mich zur Theke vorgek\u00e4mpft und meine K\u00f6lsch in der Hand. Da es mir drinnen zu voll war, suchte ich den weg ins Freie, um dort in Ruhe und frischer Luft auf QOTSA zu warten. Dasselbe machten so zwanzig, dreissig weitere Leute. bei den ersten Kl\u00e4ngen von QOTSA wollten wir dann wieder rein, doch unser Unterfangen endete abrupt im hallenzugang. Kein Durchkommen. Zehn Minuten stand ich dort so. Dann endlich beruhigte sich das Publikum ein wenig und es gelang mir, weiter vorw\u00e4rts zu kommen. F\u00fcnftletzte Reihe von hinten und ein Pfeiler im Gesichtsfeld Richtung B\u00fchne waren das Ergebnis. Normalerweise hat man in dieser position raum und Platz, um sich gem\u00fctlich postieren zu k\u00f6nnen, oder um drei Meter nach rechts oder links zu gehen. Nicht hier und heute Abend. Sardinenhafte Enge \u00fcberall. In der zehnten Reihe kann es nicht anders sein, nur da kommt man nicht hin.<br \/>\nNach knappen 90 Minuten war es vorbei. &#8222;Puhh endlich geschafft&#8220;, h\u00f6rte ich es hinter mir sagen.<br \/>\nAch ja, QOTSA waren gut, wirklich gut. Mark Lanegan&#8217;s Stimme zwar ein wenig in Mitleidenschaft gezogen, aber das kennt man ja. Gitarrenbrettersoli verl\u00e4ngerten das ein oder andere St\u00fcck und machten die kaum zu schlagende musikalische Qualit\u00e4t an diesem Abend aus. Der Wohlf\u00fchlfaktor blieb allerdings auf der Strecke. Schade, aber ab und an kann man das in Kauf nehmen. Das sagt alles!!!<\/p>\n<p><strong>Coldplay; K\u00f6ln, Palladium 08.11.02<\/strong><br \/>\nRegen \u00fcber K\u00f6ln und Euskirchen. Gegen 18.30 Uhr machten wir uns auf den Weg ins Palladium. Erstes Hindernis, ein l\u00e4ngerer Zwangsaufenthalt am Autobahndreieck Heumar. Gegen Viertel vor acht trafen wir am Palladium ein. Es sch\u00fcttete aus K\u00fcbeln. Also liess ich meine drei Mitfahrer vor der T\u00fcr raus und machte mich auf die Suche nach einem Parkplatz. Da nebenan im E-Werk Pink spielte, war es parkplatztechnisch ziemlich voll. So parkte ich werweisswo und traf gegen 20 nach acht im Palladium ein. Gut das ich noch einen Regenschirm im Auto gefunden habe, so wurde ich nicht allzu nass. Hey, mein erstes Konzert mit Regenschirm! Die Vorband des heutigen Abends, Idlewild, hab ich dadurch verpasst. Na egal; erstmal drei K\u00f6lsch f\u00fcr 7 Euro 50 inkl. Pfand besorgen. Gegen 21.15 Uhr ging&#8217;s dann los mit Coldplay. Das Palladium war voll, aber vom ersten Augenblick an machte sich eine angenehme Atmosph\u00e4re breit. Das B\u00fchnengeschehen wurde dominiert vom Coldplay- Frontmann Chris Martin, der wahlweise mit der Akustikgitarre oder am Klavier rockte. Grossartig!!! Erste Highlights des Abends waren die Singles aus dem ersten Album. &#8222;Trouble&#8220; wurde dem S\u00e4ger von Rammstein gewidmet. Gegen Mitte des Konzerts wurde dem Treiben auf der B\u00fchne noch eins draufgesetzt. Drei grosse Videoleinw\u00e4nde fangen die Protagonisten in sch\u00f6nstem schwarz\/weiss ein. Grosses Kino ab diesem Zeitpunkt. Ich selbst war \u00fcberrascht, dass ich doch einige Texte kannte und leise mitnuscheln konnte. Nach der Fussballspiell\u00e4nge von 90 Minuten war Feierabend.<br \/>\nVon Gl\u00fcck beseelt und mehr als zufrieden verliessen wir das Palladium. Es war ein sch\u00f6ner Abend, da waren wir uns einig. Bis zum jetzigen Zeitpunk das Konzert des Jahres.<\/p>\n<p><strong>Guided by Voices; K\u00f6ln, Geb\u00e4ude 9 06.09.02<\/strong><br \/>\nLass es rocken, Baby! So k\u00f6nnte man durchaus das Motto f\u00fcr diesen Abend umschreiben. Ein Abend, der uns nach einigen Umwegen doch noch ins Geb\u00e4ude 9 f\u00fchrte (Stichwort: Zoobr\u00fccke), und der mit einem &#8222;Kaugummimaleur&#8220; auf Hose und Beifahrersitz endete. Aber nun zur Geschichte des Abends:<br \/>\nGary, als Vorband gebucht, nach Aussage des Bassisten nur durch seine guten Kontakte zur VISIONS Redakteurin Tanja Stumpff, wirkten ein wenig \u00fcberfordert. Die Band um den Jungschauspieler R. Stadlhofer (Stadlhuber?, naja irgendiwe so, zumindest der aus &#8222;Crazy&#8220; und &#8222;Engel &amp; Joe&#8220;) fand nie so richtig ins Konzert. Alles wirkte nerv\u00f6s,zerfahren und unharmonisch. In der Mitte des Sets folgten doch viele den Worten des S\u00e4ngers (&#8222;Also ich find&#8217;s verdammt heiss hier. Ich w\u00fcrd nach draussen gehen!&#8220;), und die Halle leerte sich merklich. Man fand sich draussen vor dem Geb\u00e4ude 9 ein, um ein letztes Bier vor dem Konzerthighlight des Sommers zu sich zu nehmen. Und hier war es tats\u00e4chlich wesentlich angenehmer als drinnen.<br \/>\nGegen 22.30 Uhr gings dann los. Und es endete so gegen halb ein Uhr. Dazwischen lagen entspannte Minuten bei kraftvollen Gitarrentakten, eingepackt in 2 Minuten H\u00e4ppchen. Guided by Voices waren live so wie man es erwartet hat. Kraftvoll, kurz und schmerzlos. Roch&#8217;n&#8217;Rol, Punk, wie immer man es auch nennen mag, hier ging was. Totales Engagement auf der B\u00fchne. Rob Pollard stand keine Sekunde lang still, furchtelte trotz seiner \u00dc40 permanent mit dem Mikro umher wie Mick Jagger zu seinen besten Tagen.<br \/>\nBinnen k\u00fcrzester Zeit wabberte die Luft nur noch voller Schweiss und es wurde allen merklich warm. Auch ums Herz herum. Denn Guided by Voices blieben nichts, aber auch gar nichts, schuldig. Alle Hits, alle Kicks wurden pr\u00e4sentiert. Nach zwei Stunden war dann Schicht. Endlich kam man heraus, aus dem mittlerweile stinkenden Schweissloch. Eindeodoriert mit einem Mix aus Schweiss und Nikotin fuhren wir gl\u00fccklich und zufrieden nach Hause.<br \/>\nMerke: Dr Beckmanns Fleckenl\u00f6ser entfernen auch hartn\u00e4ckigste Kaugummiflecken aus Autositzen!<\/p>\n<p><strong>Introducing Festival; K\u00f6ln, E-Werk 16.08.02<\/strong><br \/>\nDie Popkomm macht es m\u00f6glich. Ein wundervoller K\u00f6lner Abend mit wundervollen Bands, und einer \u00fcberraschenden Wendung des Musikkonsums meinerseits. Aber der Reihe nach. Also, der Abend startete um 19.30 Uhr. Wir entschieden aber, erst gegen 21.00 Uhr das E-Werk zu entern. P\u00fcnktlich zu Chokebore, dachten wir uns. Und bei der Hitze an diesem tag war es eine gute Entscheidung, denn im E-Werk war es auch zu dieser Stunde noch ziemlich warm. Aber es war noch angenehm leer, und der angegliederte Biergarten war nicht fern. Chokebore waren gut. Ich kannte vorher nicht viel, um nicht zu sagen eigentlich gar nichts, von dieser Band, und das verwunderte mich. Wie konnte diese Band in den letzten Jahren nur unbeachtet an mir vorbeiziehen? An diesem Abend stellte ich fest, Chokebore sind die legitimen Nachfolger von Idaho (Kennt die jemand?). Traurige, sich dahinschleppende Gitarrenmusik, einfach grandios. Ab jetzt werde ich sie beachten! Das diametrale Gegenst\u00fcck im Anschluss: Phantom Planet. Nun gut, ich kenne die CD, ich wusste aus Konzertberichten was mich erwartet. Von daher eine gute dreiviertel Stunde Best\u00e4tigungen. Tocotronic hatte eindeutig die gr\u00f6sste Fangemeinde an diesem Abend, und zum erstenmal wurd es richtig voll im Saal. Mein Gott, haben die sich gewandelt. Vor Jahren traten sie noch im abgewetzten 70er Jahre Trainingsanzug-Cordhosen Look auf und sangen, nein br\u00fcllten ihre Gedanken, Sorgen und Frustrationen heraus (Michale Ende, du hast mein Leben zerst\u00f6rt, gesungen von Arne). Heute dagegen immer im dunklen Hemd und manchmal auch im Anzug. Sie werden halt erwachsen, und mit ihnen ihre Musik. Das gef\u00e4llt! Eine Entwicklung ist deutlich zu erkennen. Und die Menschen, vor allem die weiblichen, m\u00f6gen es. Tocotronic, Deutschlands wahre Boyband mit &#8222;Independent&#8220;-Charakter. Und hunderprozentig political correct.<br \/>\nNach einer zweiten Biergartenpause dann Motorpsycho, die gegen halb eins die B\u00fchne betraten. Unbeschreiblich, diese Band hat soviel Potenzial, das das gar nicht alles raus kann. Wie Tocotronic eine eher unspektakul\u00e4re B\u00fchnenshow, aber das ist auch nicht n\u00f6tig, die Musik wirkt von allein. Und wie! Die eing\u00e4ngigen, leicht poppigen melodien werden immer wieder erg\u00e4nzt durch lange Gitarrensoli, die einen mitnehmen auf eine Reise nach irgendwo. Doch nach einer guten halben Stunde das: Ich verlasse den Ort und begebe mich nach nebenan, in den kleinen Saal, wo zeitgleich Soulwax (2 many DJ&#8217;s) auflegen. Die Samplegeschichten, die ich aus dem Radio kenne (The Strokes meets Christina Aguilera,..), haben mich neugierig gemacht. Nur mal einen kurzen Eindruck gewinnen. Denn verdammt nochmal, nebenan spielen ja Motorpsycho. Doch aus zehn Minuten wurden zwanzig, und aus 20 wurden 40. Und dann blieb ich bis zum Schluss. Es machte einfach Spass, zuzuh\u00f6ren, sich \u00fcberraschen zulassen, was als n\u00e4chstes kommen mag. 2 many DJ&#8217;s bewiesen ein gutes H\u00e4ndchen.Die Songs und Tracks passten zueinander. alles lief in einem Fluss. Perfekte \u00dcberg\u00e4nge, gute thematische Bl\u00f6cke. Die Zeit flog nur so dahin. Ich tanzte fast die ganze Zeit. Motorpsycho war vergessen!<\/p>\n<p><strong>Sonic Youth; K\u00f6ln, E-Werk 11.07.02<\/strong><br \/>\nW\u00fcnsche gehen nicht immer in Erf\u00fcllung. So auch nicht an diesem Abend. Es war das dritte Mal, dass ich Sonic Youth live sehen durfte, und wie die beiden anderen Male wurden meine Sehns\u00fcchte nicht erf\u00fcllt. &#8222;Silver Rocket&#8220; und &#8222;Tunic&#8220; wurden nicht gespielt, und diesmal auch nicht &#8222;Diamond Sea&#8220;. Daf\u00fcr aber viele Lieder vom neuen Album Murray Street, vorneweg das stark auftrumpfende &#8222;The empty page&#8220;. Und ein lange nicht mehr geh\u00f6rtes &#8222;Kool Thing&#8220; sowie &#8222;Drunken Butterfly&#8220; mit einer lustigen Tanzeinlage von Kim Gordon. Ansonsten bot sich das erwartete Bild. Drei M\u00e4nner und eine Frau bearbeiten ihre Gitarren bis zum \u00c4ussersten. Feedback Orgien und wundervoll ausufernde Gitarrenschrammeleinlagen zauberten immer wieder geniale Melodien hervor.Sch\u00f6nste Gitarrenkl\u00e4nge wie sie nur Sonic Youth hervorbringen k\u00f6nnen. Auf CD schon ein besonderes H\u00f6rerlebnis, live erst recht. Das Publikum nahm es dankbar auf. A propos Publikum. der Altersdurchschnitt war nich so hoch, wie ich es im Vorfeld erwartet hatte. Nat\u00fcrlich waren einige \u00dc30 Personen anwesend, aber doch auch \u00fcberraschend viele j\u00fcngere Menschen, die die Glanzzeit Sonic Youths vor 10, 11 Jahren nicht miterlebt haben d\u00fcrften wie unser eins. All denjenigen empfehle ich die VHS Cassette &#8222;1991 the year punk broke&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Rheinkultur; Bonn, Rheinaue 29.6.02<\/strong><br \/>\nRival Schools sagten kurzfristig ab, Escobar kamen auch nicht. Von daher war es eine kleine Entt\u00e4uschung. Aber f\u00fcr umsonst, mein Gott. Und das Essen war lecker. Im \u00fcbrigen gab es ja noch Die Sterne und Suzanne Vega. Letztere ganz bezaubernd!!!<\/p>\n<p><strong>The Cooper Temple Clause; K\u00f6ln, Prime Club 28.4.02<\/strong><br \/>\nKurz entschlossen habe ich diese Konzertkarte am Samstag nachmittag in Bonn gekauft. Warum ich diese Konzertkarte gekauft habe, weiss ich nicht. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich nur wage die Single &#8222;Let&#8217;s kill music&#8220;. Aber ein Vorabtipp im K\u00f6lner Stadtanzeiger hat mich neugierig gemacht auf The Cooper Temple Clause. Die Antwort auf die Frage warum k\u00f6nnte also mit Neugierde beantwortet werden.<br \/>\nGegen kurz nach neun betraten wir dann den Prime Club, in dem sich so 100 Leute eingefunden hatten. Die Vorband spielte bereits, und sie spielte gut. Eine Mischung aus Buffalo Tom, Jimmy eat world. und den weiteren \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen dieses Genres. Leider hab ich den Namen dieser schottischen (oho??!!!) Band nicht erfahren. Wer ihn kennt, bitte mailen!!! Das w\u00e4re nett.<br \/>\nIm weiteren Verlauf des Abends ging es dann eng zu auf der kleinen B\u00fchne des Prime Club. Mit sechs Mann f\u00fcllten The Cooper Temple Clause ab zehn Uhr das Podium. Schnell war mir klar, wohin die Reise geht. Richtung laut und rockig. So etwas in der Art hatte ich ja vermutet. Aber was sich nach f\u00fcnf bis zehn Minuten herauskristallisierte, \u00fcberraschte mich dann doch. Lieder, die sich an Vielschichtigkeit zu \u00fcberbieten versuchten und eine schwere, d\u00fcstere Klangfarbe mitbrachten. Keine zwei drei Minuten Kracher, sondern kleine musikalische Kurzfilme. Zeitweise f\u00fchlte ich mich an Mansun erinnert. The Cooper Temple Clause Mansun in rockig? Vielleicht; dies war zumindest mein erster Gedanke.<br \/>\nEine bessere Beschreibung kann ich hier leider nicht abgeben. Denn beim ersten Kontakt mit The Cooper Temple Clause blieb doch vieles im Unklaren.<br \/>\nWarum hat einer der Gitarristen permanent den Mund auf? Warum gingen keine Instrumente zu Bruch? Ist eine Rod Stewart Ged\u00e4chnisfrisur notwendig?<br \/>\nIch kauf mir mal die CD. Vielleicht seh ich dann klarer.<br \/>\nDie \u00fcbrigen Menschen im Prime Club machten nach Ende des konzerts einen zufriedenen Eindruck. Zufrieden war ich auch. Ich glaube, ich habe an diesem Abend eine neue Band entdeckt.<br \/>\nZusatz (eine Woche sp\u00e4ter): a) die Vorband heisst Biffy Cyro und b) der zweite Kontakt mit TCTC wurde vollzogen (Plattenkritik!!!)<\/p>\n<p><strong>Garbage; K\u00f6ln, Palladium 10.4.02<\/strong><br \/>\nErste \u00dcberraschung am Eingang. Meine Standard Computerausdruck- Eintrittskarte wird doch tats\u00e4chlich in eine &#8222;richtige&#8220; Karte eingetauscht. Das hab ich schon seit Jahren nicht mehr erlebt. Zweite \u00dcberraschung: Das Palladium macht keinen ausverkauften Eindruck, ab Mischpulth\u00f6he ist doch ungewohnter Freiraum zu geniessen. Ich muss noch nicht mal meine Jacke ausziehen, denn schwitzig warm ist es nicht, und wird es auch im weiteren Verlauf nicht. Ein einst\u00fcndiges DJ Set leitet den Abend ein. Der DJ ist mir allerdings unbekannt und macht die Figur eines ungl\u00fccklichen Vorgruppenersatzes. Er spielt chill out tracks, wahrscheinlich die ungl\u00fccklichste Art, wartendes Fussvolk auf ein Konzert einzustimmen. Zum Ende seines Sets gab es dann auch un\u00fcberh\u00f6rbare Pfiffe.<br \/>\nGarbage gaben fast zwei Stunden lang alles. Aber es gelang ihnen nicht, die unsichtbare Mauer zwischen ihnen und dem Publikum zu durchbrechen. Mir schien es so, als ob das B\u00fchnengeschehen in einer anderen Ebene lag, zwar nah, aber doch unnahbar. Vielleicht lag es am zu perfekten Sound, der mehr \u00fcber den K\u00f6pfen schwebte als sich mit dem Publikum zu vermengen. Vielleicht an der hochgepitchten Stimme von Shirley Manson. (Um ihr das Singen zu erleichtern). Bei ihren Ank\u00fcndigungen zwischen den Liedern merkte man \u00fcberdeutlich, dass ihre Stimme schon arg in Mitleidenschaft gezogen worden war. Vielleicht aber auch daran, dass ich mich neben dem Mischpult aufgehalten habe, und dort stimmungsm\u00e4ssig nicht mehr allzuviel ging. Gerockt hat das Palladium dort zumindest nicht mehr.<\/p>\n<p><strong>The Strokes; K\u00f6ln, E-Werk 27.2.02<\/strong><br \/>\nAn einem tristen Februarabend spielte die so genannte neue Rock Hoffnung ein bemerkenswertes Konzert in K\u00f6ln.<br \/>\nAls Vorgruppe wurde dem Publikum das dt.-franz. Duo Stereo Total vorgesetzt. Was auf den ersten Blick nicht zusammenzupassen scheint, stellte sich aber im Verlauf des Programms als logische Koexistenz heraus. Stereo Total sind die deutsche Antwort auf die White Stripes. Nicht nur weil sie als Duo auftreten und der weibliche Part Schlagzeug spielt. Stehen die White Stripes doch f\u00fcr ureigenen amerikanischen Trash- Gitarrenrock mit Independentattit\u00fcde, so verk\u00f6rpern Stereo Total an diesem Abend die moderne Wiedergeburt der urdeutschen elektronischen Musik. Eine Band also, die die musikalische Vergangenheit neu toniert und ins jetzt transformiert. Genau wie die White Stripes. Und damit passten sie ideal zum Motto des Abends. Ideal passte auch die Umbaupausenmusik. Eine Pause, die mal wieder viel zu lang war. Aber es gab gute alte Musik von den Ramones (&#8222;hey ho, let&#8217;s go&#8220; wurde gut mitgesungen) \u00fcber Michael Jackson bis hin zu Cyndi Lauper. Zu den Kl\u00e4ngen von &#8222;girls just wanna have fun&#8220; betraten die Strokes die B\u00fchne. New Yorker halten eben zusammen.<br \/>\nDie Strokes pr\u00e4sentierten sich mit typischer New Yorker Coolness. Keine unn\u00f6tigen Effekte oder Lichtspielereien, keine gro\u00dfen Ank\u00fcndigungen. Die B\u00fchne lag zeitweise komplett im Nebel, so dass man den Drummer nichtmals sehen konnte. Ein &#8218;Hello my friends&#8216; zum Anfang und ein &#8218;Thanks&#8216; und &#8218;Goodbye&#8216; zum Schluss des Konzertes waren die einzigen Ansprachen an das Publikum. Dazwischen lag das, was man erwarten durfte, Rock vom feinsten. Nicht mehr und nicht weniger. Alle Songs des Deb\u00fctalbums wurden gespielt, plus drei weitere. Dadurch, dass das Album nur Hits und Ohrw\u00fcrmer beinhaltet, war das Konzert von Anfang bis Ende auf einem gleichbleibend hohen Niveau. Es blieb keine Zeit zum Verschnaufen. Mit &#8222;take it or leave it&#8220; wurde das Konzert nach guten 45 Minuten beendet. Das Licht ging an, Ende. Keine Zugabe. Nat\u00fcrlich nicht. Es war ein gutes Rockkonzert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foo Fighters; K\u00f6ln, Palladium 8.12.02 Ohne grossartige Erwartungen hatte ich mir die Konzertkarte gekauft. Die Erinnerung an das E-Werk Konzert vor Jahren war nur noch sp\u00e4rlich vorhanden. Aber via TV &#8211; ich hatte im Vorfeld \u00f6fters Ausschnitte vom FF Geb\u00e4ude 9 Konzert im Sommer gesehen &#8211; wurde man geh\u00f6rig auf dieses Ereignis eingestimmt. Und, die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":13981,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_seopress_titles_title":"pretty-paracetamol&#039;s Konzertarchiv: Konzerte 2002","_seopress_titles_desc":"Foo Fighters; K\u00f6ln, Palladium 8.12.02\r\nOhne grossartige Erwartungen hatte ich mir die Konzertkarte gekauft. Die Erinnerung an das E-Werk Konzert vor Jahren war nur noch sp\u00e4rlich vorhanden. Aber via TV - ich hatte im Vorfeld \u00f6fters Ausschnitte vom FF Geb\u00e4ude 9 Konzert im Sommer gesehen - wurde man geh\u00f6rig auf dieses Ereignis eingestimmt. Und, die neue CD ist gut und Supergrass (special guest) sowieso.","_seopress_robots_index":"","_seopress_robots_follow":"","_seopress_robots_imageindex":"","_seopress_robots_snippet":"","_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_robots_breadcrumbs":"","_seopress_robots_freeze_modified_date":"","_seopress_robots_custom_modified_date":"","_seopress_robots_canonical":"","_seopress_social_fb_title":"","_seopress_social_fb_desc":"","_seopress_social_fb_img":"","_seopress_social_fb_img_attachment_id":0,"_seopress_social_fb_img_width":0,"_seopress_social_fb_img_height":0,"_seopress_social_twitter_title":"","_seopress_social_twitter_desc":"","_seopress_social_twitter_img":"","_seopress_social_twitter_img_attachment_id":0,"_seopress_social_twitter_img_width":0,"_seopress_social_twitter_img_height":0,"_seopress_redirections_value":"","_seopress_redirections_enabled":"","_seopress_redirections_enabled_regex":"","_seopress_redirections_logged_status":"both","_seopress_redirections_param":"","_seopress_redirections_type":301,"_seopress_analysis_target_kw":"Blog,pretty-paracetamol,Konzert,Konzertberichte,Konzertarchiv,2002","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"0","ocean_second_sidebar":"0","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"0","ocean_custom_header_template":"0","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"0","ocean_menu_typo_font_family":"0","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":8076,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"0","osh_disable_topbar_sticky":"default","osh_disable_header_sticky":"default","osh_sticky_header_style":"default","osh_sticky_header_effect":"","osh_custom_sticky_logo":0,"osh_custom_retina_sticky_logo":0,"osh_custom_sticky_logo_height":0,"osh_background_color":"","osh_links_color":"","osh_links_hover_color":"","osh_links_active_color":"","osh_links_bg_color":"","osh_links_hover_bg_color":"","osh_links_active_bg_color":"","osh_menu_social_links_color":"","osh_menu_social_hover_links_color":"","footnotes":""},"class_list":["post-8005","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/8005","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pretty-paracetamol.de\/blog\/wp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