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Tocotronic – Köln, 04.03.2010

5 Mrz 2010 | von frank | Kategorie: konzert | kein Kommentar
Tags: -

Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein! Ja, früher Mal, jedoch ohne Trainingsjacke und Cordhose, dafür mit x auf dem Handrücken, ohne den Sinn wirklich verstanden zu haben. Modeerscheinungen. Ähnlich wie kleine U2 Aufnäher knapp unter dem Kragen der Jeansjacke.
Herrje, das ist lange her, Michael Ende hat zwar nicht mein Leben zerstört, aber die Symptome der Generation X spürte ich allemal. Genauso wie diese drei Hamburger, die all diese tollen Parolen, diese Gedankengänge, denen man nur wissend zustimmen konnte, in famose Songtexte umwurschtelten. Das traf den Nerv und Tocotronic waren die Generationenmusik, die all das sagte, was man dachte.
In späteren Jahren kam dann der Bruch. Ihr wurdet komisch, oder ich merkwürdig, und eure Platten sagten mir nicht mehr viel. Live hatte ich Euch überdies nie verstanden. Bis auf ein, zwei Konzerte Mitte der 90er spürte ich immer eine Distanz zwischen mir und eurer Liveperformance. Es gelang mir nie, sie zu überwinden. Eure Konzerte wurden für mich schnell langweilig, die ewig neunmalklugen Ansagen nervten mich sehr und das Bühnendrumherum gefiel mir nicht. Einmal verließ ich euer Konzert noch vor der Zugabe, zur nächsten Tour kaufte ich mir erst gar keine Karte. Das weiße Album gefiel mir sehr, aber kurze Festivalauftritte, die ich von Tocotronic zwangsläufig sah, bestätigten mich immer wieder in meinen Gedanken, dass zwischen dem „die Platten mögen“ und „Live klasse finden“ unüberbrückbare Hürden stehen.
Als dann die Tour zur neuen Platte Schall & Wahn angekündigt wurde, kaufte ich mal wieder ein Tocotronic Ticket. In dieser Woche fragte ich mich des Öfteren, warum ich das tat. Das Album hatte ich nie wirklich konzentriert durchgehört, und durch meine in der Vergangenheit angesammelten Liveeindrücke erwartete ich auch keinen herausragenden Abend. Entsprechend gering war meine Vorfreude und ich hatte mich innerlich schon mit einem nicht so dollen Abend angefreundet.
Jedoch das war eine glatte Fehleinschätzung. Ich hatte die Rechnung ohne Tocotronic gemacht.

Erster Eindruck: Die Tocos haben die Uniformität abgelegt. Den schwarzen Hemden der Touren um die Jahrtausendwende folgte der selbstbestimmte Freizeitlook. T-Shirt, Hemd oder Polohemd, jeder so wie er möchte.
Zweiter Eindruck: Tocotronic gibt es 2010 ohne Keyboards. Das vierte Mitglied, Rick McPhail, zupfte nur die Gitarre. (Die Frage, ob er nicht ursprünglich als Keyboarder zur K.O.O.K. Tour in die Band kam, konnten wir nicht lösen.)
Dritter Eindruck: Trotzdem ist alles wie bisher. Als Opener spielten sie meinen Schall und Wahn Favoriten „Eure Liebe tötet mich“ und ich fragte mich, wie kann es jetzt nur besser werden. Es folgten die nächsten beiden Songs des Albums und alles sah danach aus, dass auch dieses Konzert auf eines meiner typischen Tocotronic Liveerlebnisse hinauslaufen wird.
Dann kam nach 20 Minuten „Aber hier leben, nein danke!“ und alles änderte sich. Seit langer Zeit kam ich wieder in ein Tocotronic Konzert. Einen richtigen Grund gibt es dafür nicht, ich merkte nur, wie sich auf einmal eine Tür öffnete, und mich herein bat. Endgültig war es dann, als Arne Zank sein Schlagzeug verließ, nach vorne kam und „Ich werde nie mehr alleine sein“ anstimmte. Auf diesen Moment hatte ich viele Jahre gewartet, ich glaube, in Wattenscheid auf der Freilichtbühne hatte ich Arne zum letzten Mal live ohne Schlagzeug am Bühnenrand stehen sehen. Ein tolles anderthalb Minutenstück, jenseits von aller Gesangskunst. „Bitte gebt mir meinen Verstand zurück“ noch schnell hinterhergeschoben, ich war begeistert. Viele andere auch, und so pogte und wogte das E-Werk vor sich hin. Das hatte ich nicht gedacht, dass die Tocos noch einmal in diese Kiste greifen. Sehr schön! Jetzt hatten sie gewonnen. Da sich Dirk von Lowtzow auch seine umständlichen Songansagen schenkte, die Rockstargesten mir nicht so viel ausmachten, konnte mit diesem Tocotronic Konzert nichts mehr schief gehen. Die Setlist gab ihr übriges. Kein Song vom weißen Album, nur „Let there be rock“ von K.O.O.K. Die Zeit um die Jahrtausendwende scheint also nicht nur stylisch zu den Akten gelegt worden zu sein.
So freute ich mich über lange nicht mehr gehörtes: „Jungs, hier kommt der Masterplan“, oder „Drüben auf dem Hügel“. Als zweite Zugabe noch „Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit“ als Sahneklecks obendrauf. Bemerkenswert.
Bemerkenswert war auch die Umbaupausenmusik. Sanfte, sphärische, walartige Klänge säuselten durch den Raum und sorgten für eine entspannte Atmosphäre. Als Abspann nach der letzten Zugabe und dem kleinen Gitarrenfeedbackexkurs klang chansoneskes aus den Lautsprechern. Nein, nicht Marlene Dietrich oder die Knef, wie unser Umfeld vermutete. Das passte nicht. Unser Tipp lautete Milva. (stimmte jedoch auch nicht, wie ich heute per Mail erfahren habe: Ingrid Caven war’s!)
Kein Konzert des Jahres aber eine große Überraschung. Tocotronic sind mit ihren Anfängen zurück. Wenn das keine Nachricht ist. Wer also die 90er Tocotronic mag, dem sei der Besuch dieser Tour ans Herz gelegt. Wir sind hier nicht in Seattle, oder doch?

Multimedia:
Fotos: frank@flickr

Kontextkonzerte:
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Pavement 2010

4 Mrz 2010 | von frank | Kategorie: platzhalter | ein Kommentar
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Wer hier ab und an ein wenig stöbert, dem ist sicherlich aufgefallen, dass ich Pavement sehr schätze und mich wie blöd auf ihre Tour in diesem Jahr freue.
Rückblende: Als ich letztes Jahr in der Umbaupause vor dem Dinosaur Jr. Konzert in Düsseldorf von möglichen Reunionkonzerten der Band auf Twitter gelesen hatte, setzte so was wie temporäre Unzurechnungsfähigkeit bei mir ein. Nachdem sich die ersten Schnappatmungsattacken gelegt hatten, stand wenige Minuten und drei sms später der Plan, möglichst viele der Pavement Konzerte zu besuchen. Egal wo, egal wann. Gesagt, getan. An einem Freitag wurden die ersten Tickets gekauft. Und heute, ein halbes Jahr später, sieht es ganz so aus, als ob dieser Plan konsequent umgesetzt wird!
In diesem Monat beginnt sie, die Reuniontour. Pavement spielen ihre ersten Gigs in Neuseeland und Australien. Weitere werden folgen und einige davon werde ich besuchen. Bis dahin ist aber noch ein wenig Zeit. Zeit, die ich mit ziellosem Internetsurfen und belanglosem Artikel schreiben verbringen kann. Ich fang gleich mal damit an und präsentiere mir wichtiges über Pavements erstes Reunionkonzert, das sie vor drei Tagen in der Auckland Town Hall gespielt haben.
Sehr bedeutend ist die Setlist. Die gibt es quasi aus erster Hand, nämlich aus der von Gitarrist Scott Kannberg. Auf seinem Blog hat er, neben anderen Fotos rund um den Auckland Abend, die Setlist veröffentlicht. Und was soll ich sagen, die ist klasse, grandios, umwerfend. Die Auswahl ist vortrefflich. „Westing“, „Slanted and Enchanted“, „Crooked rain“, „Wowee Zowee“, „Brighten the corners“ und „Terror Twilight“, von jedem Album ist etwas dabei. Spontan vermisse ich keinen Song, im Gegenteil. Ich wäre mehr als zufrieden, wenn ich diese Setlist auch zu hören bekäme.

Setlist Pavement 01.03.2010 Auckland:
01: In the mouth a Desert
02: Trigger cut
03: Loretta’s scars
04: Shady Lane
05: Father to a sister of thought
06: Rattled by the rush
07: Perfume-V
08: Summer Babe
09: Kennel District
10: Silence kit
11: Range life
12: Unfair
13: Stop breathing
14: No life singed Her/442
15: Fight this generation
16: Date w/IKEA
17: Box elder
18: Grounded
19: Gold soundz
20: Here
21: Give it a day
22: Cut your hair
Zugabe:
23: Stereo
24: Spit on a stranger
25: Conduit for sale

Bewegte Bilder gibt es natürlich auch. YouTube sagt dieses zum Konzert.

Direktlink: youtube

Und Spiral-Stairs kommentiert in seinem Blog wie folgt:

last night we played our first show in over ten years. and yes we were seriously nervous! the show was great. the fans were unreal. whew… all those pavement anxiety dreams can now go away! auckland was great. we had an amazing time the few days we were here. good weather and good people.
the 3d’s opened and rocked us into outer space. ….
sm played „here“ instead of „hexx“ because he didn’t have his glasses on.

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Stone Temple Pilots

3 Mrz 2010 | von frank | Kategorie: video - late night(s) live | ein Kommentar
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Direktlink: youtube

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Missent to Denmark

2 Mrz 2010 | von frank | Kategorie: bands und musiker | 2 Kommentare
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Wer denkt sich eigentlich solche Bandnamen aus? “Missent to Denmark”. Warum Dänemark, warum nicht Uruguay, das ja ungefähr genauso weit entfernt von Deggendorf liegt. Warum Deggendorf? Nun, Deggendorf ist die Heimat von “Missent to Denmark”.
“Zwischen Gäu und Wald, eingerahmt von den Klöstern Niederaltaich und Metten, liegt Deggendorf an einem uralten Flussübergang über die Donau als „Tor in den Bayerischen Wald“ und weiter nach Böhmen. Es ist eine moderne, lebendige Stadt, kultureller und wirtschaftlicher Mittelpunkt der gesamten Region. Eine Stadt, die sich ihrer Traditionen und ihrer Geschichte bewusst ist, die die Gegenwart aktiv gestaltet und sich für die Zukunft rüstet.” So werden die Besucher auf der Homepage der Stadt Deggendorf von Frau Eder, der Oberbürgermeisterin, begrüßt.
Hier, wo andere Urlaub machen, gründeten Stephan Gillmeier und Robert Meier “Missent to Denmark”. Das war 2003 und in den Jahren gesellten sich Nicolas Sierig (Schlagzeug) und Marcus Graßl (Gitarre) zu den beiden, so dass aus dem Kellerprojekt eine kleine Band geworden ist.
Radiohead, ein erster Gedanke, der mir beim hören von “Where are my glasses”, dem Vorabentwurf des zweiten Albums “I am your son”, entgegenspringt. Ein zweiter ist Notwist. Oder Velveteen, oder Portmanteau. Letztere sind Bands, die mir kürzlich ins Gedächtnis zurückgerufen wurden und sich in ähnlicher Art der Weilheimer Musik bedienen.
Auch “Missent to Denmark” agieren mit dieser kleinen, feinen Liebe zum Detail, die ab und an Glöckchen erklingen lässt und immer tolle Melodien zaubert. Sehr schön! Songwriter-Gitarren-Pop im weitesten Sinne, sag ich mal.
Wie wäre es übrigens hiermit: eine kleine Konzertrunde dieser vier Bands. “Weilheimer Elektronik live und kompakt plus x” oder so…. Also ich würde hingehen.

Notiz:
Verena Gillmeier hat das Video zu “Where are my glasses” gebastelt, gebaut, geschnitten und animiert.

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Get well soon – Köln, 26.02.2010

27 Feb 2010 | von frank | Kategorie: konzert | 6 Kommentare
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Ist das Kunst oder kann das weg? Es muss natürlich bleiben! Erst recht nach diesem Abend!
„Tat es eigentlich weh, als du vom Himmel gefallen bist?“ Dieser immer wieder zum schmunzeln animierende Anmachspruch schwebte indirekt über all den Interviews und Kritiken, die deutsche Musikjournalisten über die bayerische Band Get well soon veröffentlicht haben. Tat es eigentlich weh, als ihr vom Himmel gefallen seid? Von der größten deutschen Musikhoffnung seit jemals, von „endlich eine deutsche Indieband auf internationalem Niveau, endlich ein Songschreiber der mit allen mithalten kann“ ist im Rahmen der Veröffentlichung von “Vexations“ die Rede. Ich kenne niemanden, der ihre Alben und EP nicht über alles hebt. Auf Get well soon können sich alle einigen, in Get well soon sind alle verliebt.
Die Erwartungen sind entsprechend hoch an das Musikensemble um Konstantin Gropper. Meine auch, ihr Kölner Konzert ist das erste von Zweien, das ich in den nächsten Tagen besuche. Ich bin sehr gespannt, wie “Vexations“ live umgesetzt wird. Ich finde es ein schwieriges Album, ein sehr vielschichtiges und erwartete sehr viele Instrumente auf der Bühne. Bestätigung hierfür finde ich auf ihrer Homepage: Wir bringen alles mit: Marimbaphon, Vibraphon, Harmonium. Na denn….
Das Gloria ist konsequenterweise ausverkauft und die Bühne ist picke-packe voll. Millionen von Keyboards und andere Tasteninstrumente, inklusive Laptops, stapeln sich. Ist überhaupt noch Platz für die Musiker? Sehr wenig, aber es wird schon gehen.
Von Konstantin Gropper persönlich angekündigt eröffnen Musée Mécanique den Abend. Es sei seine derzeitige Lieblingsband und wir mögen sie doch herzlich begrüßen. Machen wir. Die Band stammt aus Portland und macht das, was Bands aus den ländlichen Regionen der Vereinigten Staaten gerne tun, wenn mindestens ein Bandmitglied einen Bart und eine Schirmmütze auf dem Kopf trägt: Indiefolk. Eigentlich sind Musée Mécanique zu fünft, auf dieser Tour müssen aber Schlagzeuger Matt Berger und Bassist Jeff Boyd passen. Sie hatten keine Zeit und so war es an den übrigen dreien, die große Trommel und Hi-Hat zusätzlich zu übernehmen. Den Bass schenkten sie sich.
Micah Rabwin, Sean Ogilvie und Brian Perez standen in ihrem Instrumentenpark und nutzen alles. Glockenspiel, Melodica, Schelle, drei Keyboards, Akustikgitarre; all die ganzen Folkspielzeuge kamen zum Einsatz. Nun war klar, dass Musée Mécanique all die aufgestellten Instrumente benötigten, um ihrem sehr ruhigen, verspielten und anmutigen Indiefolk zu zelebrieren.
Ihr Set war ein gelungener Einstand in den Abend. Sehr nachvollziehbar, warum Musée Mécanique Herr Groppers derzeitige Lieblingsband sind.

Nach einer dreiviertel Stunde wurde abgebaut. Und auf einmal war es leer auf der Bühne. Get well soon hatten aufgeräumt. Sind sie doppelt so viele Personen wie Musée Mécanique, so benötigten sie gerade die Hälfte der Instrumente. Warum hatte ich das anders erwartet?
Wie immer stimmen die Get well soon’er ihre Geräte selbst. Schlagzeuger Paul Kenny und Konstantin Gropper tragen dazu identische rote Kapuzenpullis. Ist das der neue Aufwärmdress der Band? Bestimmt. Egal, eine Randnotiz.
Zum Intro von “Nausea“ starten sie in den Abend. Das neue Album “Vexations“ bildet den Rahmen, “Seneca’s silence“ zu Beginn und zum grandiosen Finale “We are the Roman Empire“. Das passt und macht Sinn. Während des gesamten Konzerts laufen Videoinstallationen im Hintergrund. Philipp Kässbohrer, der bereits das ein oder andere Video für die Band gedreht hat, ist der verantwortliche Regisseur. In sehr schönen Bildern, immer wieder ergänzt durch die von “Vexations“ bekannte off-Stimme entsteht so eine ganz besondere Atmosphäre. Das hier ist mehr als ein Konzert, es ist eine Inszenierung, eine vorgetragene Demonstration des Get well soon-schen Gesamtpakets. Hier stimmte alles. Es war perfekt. Und wenn dann doch die Saite der Akustikgitarre reißt, Konstantin Gropper mit den Worten „Bin gleich wieder da“ hinter dem Bühnenvorhang verschwindet um die Ersatzgitarre zu holen, muss niemand fürchten, dass es diese Art von Perfektionismus ist, die einen draußen stehen lässt und zur Distanz zwingt. Nein, wir sind alle mittendrin. Das ausverkaufte Gloria ist entzückt. Der Applaus zwischen den Songs ist sehr groß.
Ab „Listen! Those…“ bin ich mir sicher, dass dies eines der Konzerte des Jahres sein wird. Die Hälfte des Sets ist erreicht, und jetzt ist sie da, diese berühmte Konzertgänsehaut. Zum zweiten Unterwassersong, in nenne ihn so, weil im Video Menschen zu sehen sind, die einen Unterwasserkaffeeklatsch abhalten, bin ich völlig gefangen. Ich döse dahin, wie in Trance nehme ich meine Umgebung wahr. Rauschzustand. Viel besser geht es nicht, vielmehr kann ein Konzert nicht erreichen. Es ist toll, es könnte noch einige Minuten so weiter gehen. Aber auch Konzerte finden irgendwann ihr Ende. Als im Hintergrund der Abspann läuft, ist es soweit.
15 Songs haben wir bisher gehört, eine gesunde Mischung aus allen Veröffentlichungen. Das reguläre Set ist beendet. Zugabe. Drei Songs stehen noch aus. Von “Vexations“ dürfte aber nichts mehr kommen, dieses Kapitel ist mit “We are the Roman Empire“ geschlossen. „Aschenputtel“ ruft jemand aus dem Publikum, als die sechs zurückkehren. „Au ja, Aschenputtel, bitteee!!“ Das war eine zweite Stimme. “Aber Aschenputtel spielen wir doch nur zu Weihnachten.“ entgegnet Verena.
Okay, “Christmas in adventure parks“, “Help to prevent forest fires“ und “I sold my hands for food so please feed me“ sind auch nicht verkehrt. Wir genießen nochmals die Musik, den Abend. Gute 90 Minuten sind jetzt um. Die Band verneigt sich. Aus. Vorbei. Es war ein toller Abend. Danke schön!
Bis in ein paar Tagen dann….

Setlist:
01: Nausea (Intro)
02: Senecas Silence
03: People magazine front cover
04: We are free
05: 5 steps / 7 swords
06: A voice in the Louvre
07: Listen! Those Lost At The Sea Sing A Song On Christmas Day
08: Werner Herzog gets shot
09: That love
10: If this hat’s missing if have gone hunting
11: We are ghosts
12: A burial at sea
13: Ticktack goes my automatic head
14: Angry young man
15: We are the Roman Empire
Zugabe:
16: Christmas in adventure parks
17: Help to prevent Forest fires
18: I sold my hands for food so please feed me

Multimedia:
Fotos: frank@flickr
Fotos: frank@flickr (Musee Mecanique)

Kontextkonzerte:
Get well soon – Nijmegen, 25.04.2009
Get well soon – Köln, 07.12.2008
Melt! 2007

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