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01 Pavement

6 Jan 2010 | von frank | Kategorie: (un)vergessene indiehelden | kein Kommentar
Tags: -

Pavement

Es gibt Reunion, die freuen mich mehr als andere. Als Pavement für 2010 eine Reuniontour ankündigten, war mein Sparbuch schnell geplündert und Tickets für das ein oder andere Konzert schnell beschafft.

Pavement zähle ich zu meinen absoluten Lieblingsbands und so ist es an ihnen, die kleine pretty-paracetamol Blogreihe über (fast) vergessener Indiehelden zu eröffnen. (Auch wenn es 2010 sehr schwerfällt, dieser Band nicht in dem einen oder anderen Blog über den Weg zu laufen. Und wenn ich es richtig überlege, ist es totaler Nonsens, Pavement in dieser Reihe mit aufzuführen, aber gut, ich mache es einfach.)
In loser Reihenfolge möchte ich Bands und Musiker lobhudeln, die heute vielleicht nur noch wenige kennen, die aber vor guten oder knappen 20 Jahren mein Soundtrack für viele Stunden waren: (Un)vergessene Indiehelden.

Pavement // kurze Kurzbio
– Stil: Indierock
– gegründet Anfang der 90er

Pavement // wichtige Mitglieder
Stephen Malkmus (Gesang, Gitarre)
Scott Kannberg alias „Spiral Stairs“ (Gesang, Gitarre)
Mark Ibold (Bass)
Bob Nastanovich (Perkussion, Keyboard)
Steve West (Schlagzeug)

Pavement // Alben:
1991 Slanted and Enchanted
1993 Westing (Kompilation der ersten EPs)
1994 Crooked Rain, Crooked Rain
1995 Wowee Zowee
1997 Brighten the Corners
1999 Terror Twilight

Pavement // unser Kennenlernen
Mein erstes Date mit Pavement war lustig. An der Kasse des E-Werks in Köln verteilte ein junger Mann mit Brille lauter Papierschnipsel. Wir hatten uns an diesem Abend auf den Weg ins Rheinland gemacht, um Sonic Youth und eine kleine Newcomerband namens Cell zu sehen. Im E-Werk stellte sich dann heraus, dass eine weitere Band im Vorprogramm spielen sollte. Pavement hiessen die vier Jungs und der bebrillte junge Mann vom Haupteingang war im Hauptberuf der Schlagzeuger dieser Band. Ihr Sound war befremdlich, aber ihre Bühnenpräsenz wirkte auf sympathische Art lässig und gleichgültig. Ach ja, und der Sänger schien nicht wirklich die Töne treffen zu können oder zu wollen. Sehr unterhaltsam das und irgendwie blieb mir der Name dieser unbekannten Vorgruppe im Gedächtnis.
Als die EP Kompilation „Westing“ im Jahr drauf erschien erinnerte ich mich an den Namen Pavement, kaufte die CD und war enttäuscht. Zu viel Lo-Fi, die Aufnahmen klangen wie in Watte gehüllt. Westing blieb ein selten gehörtes Album.
Mit “Crooked rain” änderte sich der Bekanntheitsgrad der Amerikaner schlagartig. “Cut your hair” war Stammgast in MTVs 120 Minuten und Alternative Nation, das gesamte Album auch nicht mehr so verschroben und irre wie Westing, sondern allerfeinster Indierock. Von da an verfolgte ich Pavement intensiv, freute mich über jedes gespielte Video. 1997 sah ich sie erneut. Erst in Bochum, dann in Köln. Zwei Konzerte in zwei Tagen. Das war sehr besonders und Pavement waren nun unter den TOP3 meiner Lieblingsbands.

Pavement // Lieblingssong
Schwer, sehr schwer. Ich schwanke zwischen „Range Life“ (wegen der tollen Smashing Pumpkins und Stone Temple Pilots Strophe) und „Date with IKEA“.

Pavement // Noch was?!
Pavement waren so unheimlich lässig wie arrogant, Stephen Malkmus war der Slacker schlechthin. Ich hatte den Eindruck, sie nehmen sich und ihre Musik nicht so ernst. Das machte Pavement so ungemein sympathisch. Und sie waren einzigartig. Ihre Melodien, ihre Gitarren, niemand vor ihnen oder in späteren Jahren zauberte dermaßen lässige Melodien aus seinen Hemdsärmeln. Und die Videos! Lustig, lustig…(”Gold Soundz” und “Carrot Rope” unbedingt ansehen!)

Pavement // Links
@ myspace
@ daheim
@ youtube

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The Monorals

5 Jan 2010 | von frank | Kategorie: bands und musiker | kein Kommentar
Tags:

Japan ist ein tolles Land. Die Kultur so fremdartig, das Leben so anders und Tokio ist mit Abstand die interessanteste Stadt, die ich je besucht habe. Man möchte 24 Stunden wach sein, um ja nichts zu verschlafen. Zu viele interessante Beobachtungen halten die Neugierde auf hohem Niveau.
Über japanische Musik erfährt man bei uns nicht viel, japanische Musiker lassen sich nur selten in Europa blicken. So braucht es ein bisschen Glück, um japanische Rock- oder Indiebands zu entdecken. Per Zufall wurde mein Blick heute auf The Monorals geleitet. The Monorals, nie gehört?! Macht nichts, ich bis vor wenigen Stunden auch nicht.
Die Band kommt aus Japan, logisch, und viel mehr kann ich auch schon nicht berichten. Kanji Kenntnisse besitze ich keine, und so scheitert mein Versuch, die japanische last.fm Seite zu verstehen.
Musik jedoch ist eine universelle Sprache, und das, was ich auf der Monorals mySpace Seite höre, gefällt mir außerordentlich gut. Shoegaze, Punk und Noisepop Sounds, wie Hiradon, Masaya und Hiroshi ihren Sound beschreiben. Morgen so zeitgemäß wie vor 20 Jahren. Was die „Pains of being pure at heart“ letztes Jahr vorangetragen haben, machen The Monorals im japanischen Sinne weiter. Noch ein Stück abgedrehter, noch ein Stück verrückter, noch ein Stück lauter.
FEEDBACK WITH ME ! Wow!!!!

The Monorals @ myspace

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Song des Jahrzehnts

4 Jan 2010 | von frank | Kategorie: platzhalter | ein Kommentar
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Die Dekade der 00er ist vorbei, und was liegt näher, als den Song des Jahrzehnts zu küren. Das britische Onlinemagazin Spinner hat dies getan, und herausgekommen ist folgendes: Berücksichtigt man die Radio-, Online- und TV-spielzeiten so ist Snow Patrols “Chasing cars” der meistgespielte Song des Jahrzehnts in Grossbritannien.
Ein Klassesong, wie ich finde, der nicht zu unrecht diese Liste anführt.
“Chasing cars” erschien 2006 auf “Eyes open”, einem prima Album. Gerne verdreh’ ich immer mal wieder die Tracks vier und zehn : “Shut your eyes”, “Open your eyes”; ja was den nun?!

Und was ich mein Song des Jahrzehnts? Ich denke nach…

via: spinner.com

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Band of Horses

3 Jan 2010 | von frank | Kategorie: video - late night(s) live | ein Kommentar
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Ryan Adams

31 Dez 2009 | von frank | Kategorie: video - late night(s) live | 3 Kommentare
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