Kate Nash – Düsseldorf, 17.08.2017

Ort: Zakk, Düsseldorf Vorband: Skating Polly Mitte des letzten Jahrzehnts singt ein junges Mädchen Lieder über Liebe, Beziehungsdinge und das Leben im Allgemeinen. Soweit nichts Besonderes, wären da nicht diese…

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Mutter – Düsseldorf, 16.12.2016

Ort: zakk, Düsseldorf Vorband: - ‘Hoffentlich drückt mir niemand das Mikrofon in die Hand. Hoffentlich drückt mir niemand das Mikrofon in die Hand.‘ Mutter sind beim letzten Song des Konzertes…

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Ja, Panik – Düsseldorf, 28.04.2014

Ort: Zakk, Düsseldorf Vorband: Chris Imler

Ja, Panik

An dieser Band habe ich mich live noch nicht satt gesehen. Ein schönes Fazit, dass ich gegen Mitternacht beim Verlassen des kleinen Saals des zakk in Düsseldorf ziehen konnte. Ja, Panik. Zum zweiten Mal in diesem Jahr. Zum zweiten Mal die Tour zum aktuellen Album 'Libertatia'. Das hatte noch keine Abnutzungserscheinungen. Im Gegenteil! Das Konzert war sehr gut. Genauso spannend und hinreißend wie vor einigen Wochen im Kölner Gebäude 9. Vieles hatte sich nicht geändert, die Songs waren größtenteils die gleichen, auch der Bühnenaufbau und die Setlist wichen nur in Kleinigkeiten voneinander ab. Logisch, ist es doch die gleiche Tour, nur der teil nach den Osterferien. Da macht man nicht viel anders. Aber einer fehlte im Vergleich zum Februar. Gitarrist Jonas Poppe war in Düsseldorf nicht anwesend. So blieb es an Keyboarderin/Gitarristin Laura Landergott, das Kernteam Andreas Spechtl, Stefan Pabst und Sebastian Janata zu unterstützen. Merkte ich das irgendwie? Zu Beginn ehrlich gesagt nicht, aber im Laufe des Konzertes kam mir der musikalische Vortrag einfacher strukturiert vor als beim Kölner Konzert. Die Songs klangen weniger aufgeblasen, Schlagzeug, Gitarre, Bass standen stärker im Fokus, das Keyboard war nicht so ausufernd.

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Christiane Rösinger – Düsseldorf, 23.04.2013

Ort: zakk, Düsseldorf Vorband: -

Christiane Rösinger

„Beim Autofahren macht alles ein bisschen mehr Sinn.“ Dieser, etwas lapidar und nebensächlich erzählter Satz beschäftigte mich auf der Rückfahrt noch ein paar Minuten. Ja, da ist was dran. Mir kommen oft gute Ideen beim Autofahren, Gedankenknoten lösen sich auf und vermeidliche Problemsorgen verschwinden im Nirgendwo. Also wenn ich mich nicht über Raser, Drängler und andere Pappnasen aufregen muss. Dann bin ich nämlich abgelenkt. Daher mag ich es, nachts oder spätabends Auto zu fahren. Ansonsten und grundsätzlich mag ich Autofahren aber eher nicht. Ein kleiner Wiedrspruch in sich, ich weiß. Christiane Rösinger fährt gerne Auto. Im Mai 2012 fuhr sie sehr viel Auto, oder besser gesagt Bulli, oder noch besser gesagt einen blauen VW Kombi mit dem Kennzeichen B-AQ … . BAQ, Baku. Das Kennzeichen war nicht ausgesucht, es ergab sich zufällig am Kennzeichenausgabeschalter. So machte sie sich mit Claudia Fierke auf nach Baku, zum Grand Prix de l'eurovision de la chanson a.k.a. Eurovision Song Contest. Aber nicht um dort zu singen, also beim ESC, sondern um einfach da zu sein. Gesungen hat sie dann in Baku doch, im deutschen Kulturhaus. Aber das ist eine andere Geschichte. (Die natürlich im Buch steht). Eine Idee aus einer Bierlaune heraus geboren, die sich im nüchternen Zustand jedoch nicht mehr wegdiskutieren ließ. Oder anders gesagt. „Warum eigentlich nicht nach Baku fahren.“

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Olli Schulz – Düsseldorf, 10.12.2012

Ort: zakk, Düsseldorf Vorband: -

Was soll ich über ein Olli Schulz Konzert großschreiben? Guter Abend, unterhaltsamer Abend, lustiger Abend, ernster Abend, volles Haus. Ich denke, als Pauschalurteil gilt dies für alle Olli Schulz Konzerte der aktuellen Tour. Wer Olli Schulz einmal live erlebt hat, weiß, was ich meine. Der Wahlberliner (uii, Lieblingswort) spielt nicht einfach nur Konzerte, Olli Schulz inszeniert Abende. Er kann nicht einfach nur seine Songs runterspielen, er muss sie auch erzählen, sie erläutern, sie sehr oft anekdotieren. Selbst an schlechten Tagen spielt er sicherlich grandiose Konzerte, ich kann mir einen schlechtgelaunten Olli Schulz sehr unterhaltsam vorstellen. In Düsseldorf hatte er offensichtlich keinen schlechten Tag. Es gab nur lustige Geschichten, wenig echauffierende. Irgendwo las ich etwas von einer Vorband und davon, dass es an der Abendkasse noch karten zu kaufen gäbe. Mein fataler Rückschluss daraus war, dass es nicht so voll sein werde und dass es für mich reicht, wenn ich erst um kurz nach neun Uhr im Düsseldorfer zakk auflaufe. Ich hatte vorher noch einige Erledigungen zu tätigen, und abhetzen wollte ich mich nicht unbedingt. Als ich dann um kurz nach neun das zakk betrat, spielte Olli Schulz bereits, bzw. er erzählte eine Geschichte. Also rein in den Saal. Als ich die Tür öffnete, stand ich vor einer Menschenwand. Mmhh, da gingen wohl noch alle Karten an der Abendkasse weg, wie es schien. Es war proppenvoll. Wie viel ich bis hierin verpasst hatte, ich habe keine Ahnung. Da das Konzert aber noch gute zwei Stunden weiterging, kann es nicht allzu viel gewesen sein. Und die vorletzte Reihe, in der ich mich schliesslich gemütlich positionierte, war überdies überraschenderweise sehr okay. Ich hatte Bühnensicht und um mich herum war es für hintere Konzertsaalbereiche angenehm ruhig. Also alles paletti.

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… and you will know us by the trail of dead – Düsseldorf, 27.03.2011

Ort: Zakk, Düsseldorf Vorband: Fugo

Trail of dead - Düsseldorf, 27.03.2011

Das Plakat lügt. Nein, nicht die famosen Rival School und ein besonderer Gast werden zusammen mit ... and you will know us by the trail of dead an diesem Abend auf der Bühne stehen, sondern eine andere Band. Das Düsseldorfer Konzert gehört zu einem der wenigen auf dieser Tour, an dem das Vorprogramm ein anderes Gesicht hat. Aber das ist bekanntes Wissen. Fugo heißt dieses Gesicht und ich denke, diese schweizerische Rockband ist der größeren Publikumsmasse unbekannter als Walter Schreifels Rival School. Meine Fachkenntnis über Schweizer Rockbands ist sehr begrenzt. Da fallen mir nur die Young Gods ein, die ich vor vielen Jahren sehr gerne mochte. Obwohl, so richtig Rock waren die auch nicht, eher Industrial. Sei es drum, Fugo spielen nett auf, sind laut und heftig aber wecken bei mir kein weiteres Interesse näher in ihren Kosmos einzutauchen. Da reißt es auch nicht heraus, dass Conrad Keely das Coverartwork zu ihrem Debütalbum „avant 93:43“ gestaltet hat, wie uns Sänger Roman Donzé erzählt und ich vorher schon gelesen hatte.

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I am Kloot – Düsseldorf, 03.11.2010

Ort: zakk, Düsseldorf Vorband: Agnes Obel

Pete Jobson ist Bassist in der Band I am Kloot. Auf dem Foto ist natürlich nicht Pete Jobson, aber im Düsseldorfer zakk habe ich ihn gesehen. Was lapidar dahergeschrieben ist und total bescheuert klingt, ist eine kleine Sensation. Meine letzten I am Kloot Konzerte waren allesamt im Kölner Luxor, in einem der unübersichtlichsten Konzerträume, die ich kenne. Wenn man in diesem Schlauchsaal nicht in den ersten vier, fünf Reihen steht, sieht man nicht mehr allzu viel von der Bühne. Und wenn man dann noch das Pech hat, zu weit nach links abzudriften, dann versperrt einem zu allem Überfluss auch noch ein Boxenturm die Sicht. Im Luxor habe ich Pete Jobson nie spielen gesehen. Nur gehört. Was auch daran liegt, dass er die gesamte Konzertdauer über sitzend den Bass bedient und somit für das Luxorpublikum nahezu unsichtbar wird. Im zakk war das anders. Die Bühne ist deutlich höher, auch breiter und keine Boxenaufbauten versperren einem die Sicht. Im Gegenteil: Selbst das abblätternde Kolophonium am Cellobogen von Anne Ostsee war bei genauem hinsehen zu erkennen. Anne war in Düsseldorf eine Hälfte des Duos Agnes Obel, das gute vierzig Minuten lang im Vorprogramm spielte. Die Dänin Agnes Obel, die sich live immer mal eine Verstärkung dazuholt, die andere. Sie spielten gut, mich jedoch hatten sie auf dem falschen Fuß erwischt. Ihre sanften und zarten Töne kamen nicht zu mir durch, ich langweilte mich nach kurzer Zeit und erhoffte insgeheim auf ein rasches Ende. Gehen wollte ich jedoch nicht, und da ich weder eine Raucherpause benötige noch mich am Merchandisestand rumdrucksen wollte, harrte ich vor der Bühne aus. Belohnt wurde ich mit einer tollen Coverversion des John Cale Songs „Close watch“ und dem Song Just so, den ich – so vermutete ich spontan – aus irgendeiner Werbung kenne. (Richtig vermutet, das Internet sagt: Die Telekom mal wieder). Es waren Agnes Obels stärkste Songs. Dafür verpasste ich lustige Rauchergespräche, wie ich in der Umbaupause erfuhr. Ich weiß nicht, was das kleinere Übel war.

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Yo la Tengo – Düsseldorf, 22.11.2009

Die Sonne scheint. Zeitweise zumindest. Na dann kann ich ja laufen gehen. Es ist halb elf morgens. Das Frühstück liegt wenige Sekunden hinter mir, die sonntäglichen Routinehausarbeiten wie staubputzen und…

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Dinosaur Jr – Düsseldorf, 17.09.2009

Es war das erhoffte Gitarrenfest. Ein Quadratmeter Effekt-Pedal Installation vor den Füßchen J Mascis, daneben klebte die einen halben Meter große Setlist, geschrieben in Schriftgröße Arial 72 fett. Ja, zum…

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