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The Orb – Köln, 04.03.2017


In meiner Disco hieß es Anfang der 1990er Jahre auch immer noch Rave-o-lution: Soup Dragons, Charlatans, Happy Mondays, Stone Roses. Die britische Gitarrenpopmusik bediente sich beim Acid House und für eine kurze Zeit waren die Genregrenzen sehr fließend. Wer sich einmal die extended Mixe der Soup Dragons angehört hat, oder das wunderbare Halleluja Album von den Happy Mondays bekommt eine Ahnung darüber, was ich versuche, zu sagen. Die britische Band The Orb gehörte nicht nur dazu, sie waren in dieser Zeit eine der ganz großen Bands im Rave-Geschäft. Als unnützes Wissen zu The Orb hätte ich folgende Information: Ihre 1992er Single „Blue Room“ war mit fast 40 Minuten die längste Single, die jemals an der Spitze der britischen Charts stand.

Cymbals eat guitars – Köln, 12.02.2017


Der Abschluss des Wochenendes. Cymbals eat guitars entdeckte ich vor vielen Jahren mit ihrem Album Why there are mountains und ihren feinen Indiegitarren, die keine weitere Beschreibung benötigen. Das klang, gerade auch wegen der stoisch langweilig wirkenden Gesangsstimme von Joseph D’Agostino nach Pavement und anderen 1990er Jahre do-it-yourself Indierockbands. Also ohrenschmeichelnd. Also Cymbals eat guitars. Ich ging auf eines ihrer Konzerte, kaufte ihr zweites Album Lenses Alien und war von beidem sehr angetan. Doch dann wurde es ruhig.

Courtney Barnett – Köln, 17.11.2014


Ort: Studio 672, Köln Vorband: – „Xina. Pitchfork Stage“. Mich erreichte diese WhatsApp Nachricht im Frühjahr des Jahres, als ich gerade ziellos über das Primavera Festivalgelände lief. „Xina. Pitchforck Stage“, ich las jedoch: „Xtina. Pitchfork Stage“ und fragte mich, warum mir mein Freund Christoph diese Nachricht schickt. Nun, ich solle zur Pitchfork Bühne kommen, soviel

Suuns – Köln, 06.05.2013


Ort: Studio 672, Köln Vorband: Lucrecia Dalt Wow! „Zweitbestes Konzert des Jahres“, sagte ich spontan nach dem ende des regulären Sets zu meinen Konzert-Mitstreitern. Leider musste ich dann – ohne die Zugabe hören und sehen zu können – das Studio 672 verlassen. Der Zug nach hause wartete und ich wollte nicht eine Stunde auf den

Big Deal – Köln, 04.03.2012


Ort: Studio 672, Köln Vorband: Alt-J War es ein gutes Konzert, wenn man am Tag danach noch die Textzeilen des letzten Liedes des Abends im Kopf hat und nicht mehr wegbekommt? Eine rhetorische, aber eine berechtigte Frage. Natürlich war es das, muss es ja gewesen sein. Schlechtem hängt man nicht hinterher. Also folgere ich an

Tahiti 80 – Köln, 04.05.2011


Ort: Stadtgarten – Studio 672, Köln Vorband: Cloud Control Es langt jetzt aber auch mit der konzertarmen Zeit und dem ganzen anderen ärgerlichen Kram, der mich in der letzten Zeit arg quälte. Die Abspaltung der Tischtennisabteilung vom sich ach so gerne selbst beweihräuchernden Hauptverein geht voran, auch wenn uns der sich selbst als wichtig ansehende

Laura Veirs – Köln, 02.02.2010


Morgens machte ich meine Abendplanung öffentlich. Beim täglichen Gezwitscher fragte ich kleinlaut „Laura Veirs im Stadtgarten oder KDD auf arte?!“. Diese mehr rhetorische Frage veranlasste die Bloggerkollegen von den whitetapes zur Antwort: „laura veirs, schließlich geht die dame ja bald in mutterschutz“ und Freund Eike prustete gar entrüstet (also wie man so per Tastatur prusten