The Orb – Köln, 04.03.2017

Ort: Studio 672, Köln Vorband: - In meiner Disco hieß es Anfang der 1990er Jahre auch immer noch Rave-o-lution: Soup Dragons, Charlatans, Happy Mondays, Stone Roses. Die britische Gitarrenpopmusik bediente…

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Courtney Barnett – Köln, 17.11.2014

Ort: Studio 672, Köln Vorband: -

Courtney Barnett

„Xina. Pitchfork Stage“. Mich erreichte diese WhatsApp Nachricht im Frühjahr des Jahres, als ich gerade ziellos über das Primavera Festivalgelände lief. „Xina. Pitchforck Stage“, ich las jedoch: „Xtina. Pitchfork Stage“ und fragte mich, warum mir mein Freund Christoph diese Nachricht schickt. Nun, ich solle zur Pitchfork Bühne kommen, soviel kombinierte ich mir zusammen. Aber Xtina? Christiana Aguilera wird er dort sicher nicht begegnet sein. Ein Blick ins Bühnenprogramm des Primavera verriet mir, dass dort eine gewisse Courtney Barnett spielen sollte. Kenne ich nicht, aber wenn Christoph da ist geh ich eben hin. Und vielleicht sieht sie ja aus wie Christina Aguilera. Als ich an der Pitchfork Bühne direkt am Mittelmeer ankam standen vor der Bühne bereits 4000 Menschen, und ich erhaschte mehr schlecht als recht einen Platz am Rand des Platzes. Vom Konzert dieser Courtney Barnett bekam ich dennoch irgendwie eine sehr unterhaltsame knappe halbe Stunde mit. Ihre Stimme beeindruckte mich, genauso wie ihre Bühnenpräsenz auf dieser großen Bühne.

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Suuns – Köln, 06.05.2013

Ort: Studio 672, Köln Vorband: Lucrecia Dalt Wow! "Zweitbestes Konzert des Jahres", sagte ich spontan nach dem ende des regulären Sets zu meinen Konzert-Mitstreitern. Leider musste ich dann - ohne…

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Big Deal – Köln, 04.03.2012

Ort: Studio 672, Köln Vorband: Alt-J

War es ein gutes Konzert, wenn man am Tag danach noch die Textzeilen des letzten Liedes des Abends im Kopf hat und nicht mehr wegbekommt? Eine rhetorische, aber eine berechtigte Frage. Natürlich war es das, muss es ja gewesen sein. Schlechtem hängt man nicht hinterher. Also folgere ich an diesem Montag nachmittag: das Big Deal Konzert am gestrigen Abend im Kölner Studio 672 muß ein sehr gutes Konzert gewesen sein. Stimmt, und es fällt mir überhaupt nicht schwer, dieser Schlußfolgerung zu glauben. Big Deal haben mich sehr beeindruckt, und mich ein bisschen sprachlos zurückgelassen. Wie machen die beiden das bloß? Wie zaubern sie mit nur zwei verstärkten Gitarren so schöne, dichte und zugleich locker seichte Melodien? Das war sehr beeindruckend und umwerfend. Irgendwann während ihres Konzertes wachte ich verträumt auf und merkte: Schlagzeug, Bass, ich vermisse sie gar nicht. Es fehlt nichts im Big Deal Sound. Zwei Stimmen, zwei Gitarren. Das reicht, um mich zu fesseln. Big Deal sind dabei überall und nirgends. Ich entdecke Mazzy Star, The Jesus and Mary Chain. Noise Pop, im grossen und ganzen. Alice Costelloe (ein toller Name) übernimmt in den Gesangsparts meist die Hauptrolle, aber spätestens ab der Mitte der Songs wirkt KC Underwood als gleichberechtigter Gesangspartner. Synchron singen sie sich durch ihre Songs. An diesem Abend sind es die ihres Debütalbums „Lights out“. Es ist definitiv eines meiner Alben des Jahres, und die Single „Talk“ ist schon jetzt ein TOP 3 Kandidat in meinen Liedercharts. Mit „Talk“ beenden sie nach guten 40 Minuten ihren Auftritt im Stadtgartenstudio. Zuvor spielten sie ein Cover, das ich aber nicht erkannt habe, und ganz viele weitere tolle Songs. In der Erinnerung sind sie jedoch unscharf. Ich habe den Abend tatsächlich verträumt.

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Tahiti 80 – Köln, 04.05.2011

Ort: Stadtgarten - Studio 672, Köln Vorband: Cloud Control

Tahiti 80

Es langt jetzt aber auch mit der konzertarmen Zeit und dem ganzen anderen ärgerlichen Kram, der mich in der letzten Zeit arg quälte. Die Abspaltung der Tischtennisabteilung vom sich ach so gerne selbst beweihräuchernden Hauptverein geht voran, auch wenn uns der sich selbst als wichtig ansehende ETSC quer stellt und uns die spieltechnische Freigabe untersagt hat. (Machtgedanken im Vereinskindergarten statt sportlicher und jugendfördernder Unterstützung. Der Sport ist im Sportverein nicht für jeden das wichtigste Kriterium). Aber wir spielen auch gerne drei Klassen tiefer, deine Zickereien bringen also nicht viel außer jeder Menge ärgerlicher E-Mails, Gespräche und Diskussionen. Allein in dieser Woche gingen zwei Abende dafür drauf. Hätten Air das geahnt, hätten sie sich vielleicht eine andere Sportart als visuelle Untermalung zu „Kelly watch the stars“ gesucht. Womit ich beim eigentlichen Thema wäre, der Freizeitgestaltung des dritten Abends in dieser Woche. Mit Air haben Tahiti 80 zwei Dinge gemein. Beide Bands stammen aus Frankreich und beide singen nicht in ihrer Muttersprache. Aus dem erwähnten und auch anderen Gründen verspürte ich eine große Lust, diese mir größtenteils unbekannte Band im Stadtgarten anzuschauen und anzuhören. Einer der anderen Gründe war die Vorband „Cloud control“. Von denen hatte ich letzte Woche ein tolles Stück Musik gehört, und interessant klingende Konzertberichte über ihre Shows gelesen. Das klang und las sich sehr vielversprechend. Der Aufhänger für diesen Abend war somit rasch gefunden.

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Laura Veirs – Köln, 02.02.2010

Morgens machte ich meine Abendplanung öffentlich. Beim täglichen Gezwitscher fragte ich kleinlaut „Laura Veirs im Stadtgarten oder KDD auf arte?!“. Diese mehr rhetorische Frage veranlasste die Bloggerkollegen von den whitetapes…

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