| Ein Blog über Musik und Konzertbesuche |

Ernie Brooks, Matt Mottel, Steve Shelley – Moers, 06.02.2019

Ernie Brooks, Matt Mottel, Steve Shelley. Oder: The Modern Lovers, Talibam!, Sonic Youth/Disappears/Sun Kil Moon/ Shellac. Es ist - denke ich - nicht übertrieben, von einer kleinen Supergroup zu sprechen, die sich im Sommer letzten Jahres gefunden hat, um ein paar Songs zusammen aufzunehmen.

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Thurston Moore – Köln, 31.03.2014

Ort: King Georg
Vorband:

Thurston Moore Um halb neun stehe ich im King Georg zwischen Theke und Wand. Wer zu spät kommt, den bestraft dieser Klub mit einem ‘nichts von der Bühne sehen‘ Konzerterlebnis. Aber was schreibe ich, eine Bühne gibt es in diesem ehemaligen Schummeretablissement überhaupt nicht. Die Musiker stehen in der Mitte vor zwei runden Sitzecken, das Publikum steht drum herum. Was in der Theorie wunderbar klingt, also direkter Körperkontakt zum Musiker, ist in der Praxis ziemlich doof: weil man in letzter Konsequenz mehr hört als sieht, weil man irgendwie überall im Weg steht (Durchgang zum Klo, Durchgang nach hinten, Durchgang für die Thekenfrau).
Gerne würde ich das King Georg nicht so oft aufsuchen müssen, aber es ist auch so, dass dort nahezu wöchentlich hochkarätigste Bands und Musiker spielen. Also muss man da hin! Und so kam ich eben dieses Mal nicht umher, und nahm zähneknirschend die Unwägbarkeiten in Kauf. Ein bisschen abschwächen kann man sie nur, wenn man pünktlich zum Einlass vor Ort ist, um sich einen der ersten Reihenplätze zu sichern oder aber um nicht im Gangbereich weiter hinten zu landen.
Ich schaffte es an diesem Abend nicht ganz so pünktlich, und da ich auch noch einige Minuten in der Schlange vor der Tür vertrödelte, war es eben schon halb neun und der Laden schon dreiviertel voll, als ich, um die beiden Eingangsecken biegend, den Thekenbereich des King Georg betrat. Gut, damit war ein Teil des Abends quasi schon gelaufen. Da ich jedoch von diesem Konzert eher ein Ohren- als einen Augengenuss erwartete, war das geschenkt. Und Thurston Moore und Steve Shelley hatte ich nun schon ein paar Mal gesehen. Wie die aussehen und welche Instrumente die spielen, wusste ich. (mehr …)

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